Cover-Bild Becoming Elektra
(36)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

17,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Ueberreuter Verlag
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 12.07.2019
  • ISBN: 9783764170943
Christian Handel

Becoming Elektra

Sie bestimmen, wer du bist
Wenn dein Leben eine Lüge ist ...

Als die junge und schöne Elektra Hamilton bei einem Reitunfall ums Leben kommt, erhält Isabel ein unerwartetes Angebot. Sie, die Elektra wie aus dem Gesicht geschnitten ist, soll deren Platz einnehmen. Sie muss lediglich für immer verschweigen, wer sie wirklich ist. Ein Leben in Luxus winkt ihr - und die Verlobung mit dem attraktiven Phillip von Halmen.
Zunächst scheint keiner Verdacht zu schöpfen. Doch Elektra hatte eigene Geheimnisse und während diese sie langsam einholen, wächst in Isabel die Gewissheit, dass Elektras Tod kein Unfall war. Wer trachtete Elektra nach dem Leben? Und wird der Mörder erneut zuschlagen?
Isabel weiß nur, dass sie keinem trauen kann ...

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2019

Mord und Ethik in naher Zukunft

1

Um den Tod der 17-jährigen Elektra zu vertuschen, heuert ihr Vater Isabel an, in die Rolle seiner Tochter zu schlüpfen, da Isabel seiner Tochter zum Verwechseln ähnlich sieht. Der Hintergrund ist, dass ...

Um den Tod der 17-jährigen Elektra zu vertuschen, heuert ihr Vater Isabel an, in die Rolle seiner Tochter zu schlüpfen, da Isabel seiner Tochter zum Verwechseln ähnlich sieht. Der Hintergrund ist, dass die Verlobung Elektras bevorsteht, eine Verbindung, welche den Vätern des Paares starke wirtschaftliche sowie politische Vorteile bringen wird. Was er Isabel jedoch zunächst verschweigt: Elektra starb nicht bei einem Unfall, sondern wurde ermordet. Und der Täter könnte es jetzt auf Isabel abgesehen haben, die sich als Elektra ausgibt…
Der Coming-of-Age-Thriller spielt rund 60 Jahre in der Zukunft. Entsprechend kommen im Roman ein paar technische Fortschritte und Erfindungen vor, welche ich ganz interessant fand, wie z. B. die IntelliLenses oder die Magnetaxen. Ansonsten sind die Personen aber relativ ähnlich denen unserer Zeit. Es gibt jedoch noch weitere technische Entwicklungen, welche eine ethisch vielleicht nicht ganz so korrekte Richtung eingeschlagen haben. Da möchte ich jetzt nicht allzu viel verraten, um niemanden zu spoilern und den Aha-Effekt vorwegzunehmen, den ich selbst beim Lesen hatte. Doch es hat seinen Grund, warum Isabel Elektra so ähnlich sieht.
Vom Aussehen abgesehen sind die beiden Frauen jedoch sehr verschieden. Elektra kam aus reichem Haus, während Isabel und ihre Schwester in eher bescheidenen Verhältnissen aufwuchsen. Dadurch sieht sich Isabel genötigt, innerhalb kürzester Zeit sowohl technisch viel nachzuholen als auch die ganzen Personen in Elektras Umfeld und deren Eigenarten möglichst schnell auswendig zu lernen, da niemand den Rollentausch merken soll. Einzig Elektras engste Verwandte sind eingeweiht, und nicht jeder von ihnen ist begeistert, dass nun eine Fremde Elektras Platz einnimmt. Entsprechend wenig Unterstützung bekommt sie zunächst. Und zwischen all diesen Anforderungen, sich Dinge, Personen und Ereignisse zu merken, sich nicht zu verraten und die vorwurfsvollen und ablehnenden Blicke anderer Familienmitglieder zu ertragen, lastet auf Isabel das Wissen, dass sie vielleicht jemand umbringen will. Deswegen versucht sie herauszufinden, wer das wohl sein könnte und warum.
Mir hat das Buch sehr gefallen. Die Schwerpunkte liegen darauf, wie Isabel möglichst schnell Elektras Part einnehmen soll, ohne sich zu verraten und in den ethischen Überlegungen bezüglich dessen, was Elektras Vater plant und was er beruflich macht. Etwas, was auch das Leben von Isabel und ihren Freunden stark betrifft. Isabels Versuche, Elektras Mörder herauszufinden bzw. wer nun ihr nach dem Leben trachten könnte fielen für meinen Geschmack leider etwas gering aus. Da hätte ich mir etwas mehr Eifer gewünscht sowie mehr Misstrauen bei dem Wissen, dass ein Mörder auf sie lauert. Zumal der Roman als Thriller beworben wird. Stattdessen ließ sie diesen Punkt sehr schleifen.
Das Buch ist aus Isabels Sicht geschrieben. Der Schreibstil des Autors ist wie gewohnt sehr angenehm und er hat ein Händchen dafür, sich in die weibliche Rolle hinein zu versetzen. Der Roman endet mit ein paar offenen Fragen und Andeutungen, was weiterhin geschehen könnte und regt dadurch zu Überlegungen an. Mir persönlich gefällt sowas, da ein Roman dadurch länger in Erinnerung bleibt, wenn mich das Thema über das Ende hinaus beschäftigt. Das macht den fehlenden Eifer Isabels, nach dem Mörder zu suchen, wieder etwas wett, so dass ich dem Buch verdiente 4,5 von 5 Lesesternen gebe.

Veröffentlicht am 04.02.2020

Der Inhalt war doch anders als erwartet

0

Du bist reich und du bist schön. Wenn du einen kleinen Unfall hattest oder eine Organspende brauchst, ist dies kein Problem, denn du hast eine Klon und dieser lebt nur um für dich da zu sein. So ergeht ...

Du bist reich und du bist schön. Wenn du einen kleinen Unfall hattest oder eine Organspende brauchst, ist dies kein Problem, denn du hast eine Klon und dieser lebt nur um für dich da zu sein. So ergeht es auch Elektra. Das reiche Schicki-Micki-Partygirl ist Teil einer reichen und politisch stark involvierten Familie und hat sogar gleich zwei Klone. Kelsey und Isabel.

Diese hat aber urplötzlich einen Unfall und verstirbt. Da eine Hochzeit geplante ist, wo das Projekt um die Klone durch ihren Vater weiter gestärkt werden soll, ist es von größter Wichtigkeit das niemand von Elektras Tod erfährt.

Also wird der Klon Isabel aus dem abgeschiedenen und total isolierten Institut geholt. Man setzt ihr die wörtliche Pistole auf die Brust, mitzukommen oder man wird sie und alle ihr im Institut liebenden Personen zu töten, so vor allem ihre Schwester.

So bleibt ihr nichts anderes übrig und sie wird Teil vom Imperium Hammilton. Dort muss sie lernen die Rolle von Elektra zu übernehmen und das Geheimnis mit aller Macht zu verstecken. Gar nicht so einfach, wenn die Cousine die beste Freundin ist, die Tante zu ahnen scheint was passiert ist, der zukünftige Verlobte überzeugt werden muss.

Als Isabel dann noch erfährt das Elektra getötet wurden ist und nicht bei einem Unfall starb bereut sie ihre Entscheidung mehr als je zuvor.

Ich muss sagen, ich habe meine Zeit gebraucht, um in das Buch hinein zu gelangen. Etwa die ersten 30 Prozent waren mir sehr schwergefallen, bis ich dann erst nach und nach Zugang zu den Charakteren fand. Der Stammbaum der Familie war erst hinten im Buch, hätte mir weiter vorne aber besser gefallen, um zu verstehen wie sich die Familie Hammilton aufteilt.

Isabel als Charakter hat mir gut gefallen. Ihr Handeln war verständlich und nachvollziehbar. Keine Allüren, keine dummen Aktionen und immer mit den Gedanken bei den anderen Kids im Institut. Die Geschichte hat ein bisschen was von ‘nem Krimi, Liebesgeschichte, Ethik und Sciencefiction. Etwas mehr hätte mich die Thematik um die Klone gefreut, aber so im großen Ganzen war das Buch in Ordnung.

Veröffentlicht am 27.12.2019

Jahreshighlight!

0

Das neuste Buch von Christian Handel ist ein unvorhersehbarer Pageturner, der mich von Anfang an fesseln konnte!
Die mitreißende Geschichte rund um Elektra und ihren Klon Isabel, sowie die Thriller Elemente ...

Das neuste Buch von Christian Handel ist ein unvorhersehbarer Pageturner, der mich von Anfang an fesseln konnte!
Die mitreißende Geschichte rund um Elektra und ihren Klon Isabel, sowie die Thriller Elemente des Buches konnten mich vollkommen überzeugen.
Hinter dem wunderschönen Cover versteckt sich eine tolle Idee, welche ganz wunderbar umgesetzt wurde. Der flüssige Schreibstil des Autoren sorgt dafür, dass man sich völlig zwischen den Seiten verliert.

Fazit: "Becoming Elektra" ist definitiv eines meines Jahreshighlights und sehr zu empfehlen!

Veröffentlicht am 11.12.2019

Eine Dystopie die zum Nachdenken anregt

0

Inhalt
Wenn dein Leben eine Lüge ist ...

Als die junge und schöne Elektra Hamilton bei einem Reitunfall ums Leben kommt, erhält Isabel ein unerwartetes Angebot. Sie, die Elektra wie aus dem Gesicht geschnitten ...

Inhalt
Wenn dein Leben eine Lüge ist ...

Als die junge und schöne Elektra Hamilton bei einem Reitunfall ums Leben kommt, erhält Isabel ein unerwartetes Angebot. Sie, die Elektra wie aus dem Gesicht geschnitten ist, soll deren Platz einnehmen. Sie muss lediglich für immer verschweigen, wer sie wirklich ist. Ein Leben in Luxus winkt ihr - und die Verlobung mit dem attraktiven Phillip von Halmen.
Zunächst scheint keiner Verdacht zu schöpfen. Doch Elektra hatte eigene Geheimnisse und während diese sie langsam einholen, wächst in Isabel die Gewissheit, dass Elektras Tod kein Unfall war. Wer trachtete Elektra nach dem Leben? Und wird der Mörder erneut zuschlagen?
Isabel weiß nur, dass sie keinem trauen kann ...

Meinung
An becoming elektra führte dieses Jahr kein weg vorbei. In jedem Blog sprang mir das Buch förmlich entgegen, sodass sich mein Leserherz mit der Zeit dann doch geschlagen gab. Und ich habe es nicht bereut.

Die Story,die Thematik ist für mich persönlich sehr wichtig. Die Menschheit träumt schließlich davon, dass das Klonen in einer speziellen Form möglich sein soll, doch mit welchen Folgen?

Dieses Buch ist nicht nur eine Dystopie, sondern die dystopie schlecht hin, die keinesfalls abwegig wird sondern beim Lesen einen umso klarer wird, wie nah wir dieser Story mit all unserer Gier und unseren Träumen werden.

Neben der Handlung lebt auch dieses Werk von den Charakteren. Christian Handel hat den Figuren Leben eingehaucht, sodass man als Leser direkt mit ihnen verschmelzen kann. Isabel ist ein sehr vielseitiger Charakter, indem man durch gut hinein versetzen konnte und den Fortschritt ihrer Entwicklung im Verlauf nur allzu gern erfolgte.

Fazit
Eine Dystopie die ich ins Herz geschlossen habe. Eine Geschichte die nicht fernab der Realität ist und die ein oder andere Frage aufwirft, ob es wirklich so wäre. Tolle Charaktere runden das geschriebene ab, sodass Becoming Elektra ein wahrer Hochgenuss der aktuellen Literatur für mich ist. 5 von 5 Sternen ❤

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.11.2019

was für ein geniales Buch

0

Mein Meinung:

„Becoming Elektra“ hat mit einem tollen Cover und dem interessanten Klappentext sofort meine Aufmerksamkeit geweckt. Es klang einfach so spannend und ich war sehr neugierig auf das Buch. ...

Mein Meinung:

„Becoming Elektra“ hat mit einem tollen Cover und dem interessanten Klappentext sofort meine Aufmerksamkeit geweckt. Es klang einfach so spannend und ich war sehr neugierig auf das Buch. Den Schreibstil von Christian Handel war mir nicht unbekannt. Er ist unheimlich fesselnd, spannend und authentisch. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so gefesselt hat mich die ganze Handlung. Der Plot war genauestens durchdacht und ich habe nie das Gefühl gehabt, als würde ich beim lesen irgendetwas verpassen. Man konnte dem Geschehen sehr gut folgen. Das ganze Buch ist aus der Sicht von Elektra geschrieben, so konnte man sich noch viel besser in sie hineinversetzen und ich hatte das Gefühl immer mitten in in der Handlung dabei zu sein. Die Spannung wurde konstant gehalten und immer wieder gab es Ereignisse die, die Spannung noch weiter erhöht haben.

Die Charaktere waren toll und sehr authentisch ausgearbeitet. Elektra war, für mich, ein sehr interessanter und komplexer Charakter. Christian Handel hat es geschafft den Figuren richtig Leben einzuhauchen. Wir begleiten Isabel, die in das Leben der verstorbenen Elektra schlüpft. Denn Isabel ist ein Klon von Elektra. Es war toll zu lesen wie Isabel in die Rolle von Elektra hineingewachsen ist und sie sich, irgendwann immer mehr Gedanken gemacht hat wer sie wirklich ist. Die ganze Thematik fand ich sehr interessant und wahnsinnig gut ausgearbeitet. Ist ein Klon gleichviel Wert wie ein Mensch? Christian Handel hat das Thema Klonen genug Raum, im Buch, gegen und die aufkommenden Fragen sehr gut und ausführlich erklärt. Wer weiß wie die Zukunft mal bei uns aussehen wird… Auch wenn ich das Thema sehr faszinierend finde, beängstigt es mich auf der anderen Seite aber auch ein wenig.

Vom Inhalt an sich möchte ich nicht zufiel verraten. Aber es wird sehr Spannend und das Ende hat mich noch einmal richtig vom Hocker gehauen. Irgendwie war es ein sehr gemeines Ende, aber es hat auch zum ganze Verlauf der Geschichte gepasst. „Becoming Elektra“ ist ein sehr faszinierendes und spannendes Buch mit einer Thematik, die uns auch im echten Leben immer öfter Begegnet. Das Lesen hat mir sehr viel Spass gemacht und ich kann dieses Buch absolut jedem Empfehlen. Selbst die, die Christian Handel nur aus dem Fantasy Bereich kennen (so wie ich) werden nicht enttäuscht sein.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.