Cover-Bild Paris, die Liebe und andere Lügen

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12,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 18.04.2019
  • ISBN: 9783423740432
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Claire Morin

Paris, die Liebe und andere Lügen

Roman

Stell dir vor, du verliebst dich - in den Schwarm deiner besten Freundin…

Paris im Mai und endlich das lang ersehnte Wiedersehen mit ihrer besten Freundin Laura, die vor einem Jahr in die Stadt der Liebe gezogen ist. Anna kann es kaum erwarten! Tatsächlich geht die Reise schon gut los: Auf der Zugfahrt lernt Anna Joe kennen, mit dem sie sich für die nächsten Tage verabredet. Den vielen Nachrichten zufolge, die Joe ihr nach der Ankunft in Paris schickt, scheint es bei Joe mindestens so gefunkt zu haben wie bei ihr. Doch noch bevor das ersehnte erste Rendezvous stattfinden kann, kommt das böse Erwachen: Auf einer Party von Lauras Klasse lernt Anna endlich »Einstein« kennen, den Jungen, von dem Laura ihr seit Wochen vorschwärmt und mit dem sie anscheinend seit kurzem zusammen ist. Der jedoch ist kein anderer als Joe!

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 4 Regalen.
  • 2 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2019

Eine leichte Liebesgeschichte für Jugendliche

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Paris, die Stadt der Liebe...das klang für mich nach einer schönen frischen sommerlichen Liebesgeschichte. Deswegen war ich neugierig auf das Buch geworden.

Der Einstieg fiel mir nicht schwer, da die ...

Paris, die Stadt der Liebe...das klang für mich nach einer schönen frischen sommerlichen Liebesgeschichte. Deswegen war ich neugierig auf das Buch geworden.

Der Einstieg fiel mir nicht schwer, da die Autorin einen einfachen und jugendlichen Schreibstil hat. Da bin ich auch schon beim Thema. Das Buch ist wirklich an Jugendliche gerichtet. Die Protagonisten sind im Jugendalter, stehen kurz vor ihrem Abschluss und machen erste Erfahrungen mit der großen Liebe.

Hier geht es um die zwei besten Freundinnen, Anna und Laura, die feststellen müssen, dass sie sich in den gleichen Jungen verliebt haben. Jedoch erzählt Anna ihrer besten Freundin Laura nicht gleich davon. Dann kommt es, wie es kommen muss, es kommt zum großen Knall und das ausgerechnet in der Stadt der Liebe.

Das Kennenlernen zwischen Anna und Joe fand ich schön und realistisch dargestellt. Es könnte doch tatsächlich passieren, dass man einen Typen im Zug kennenlernt und man sich auf Anhieb gut versteht. Das genau ist Anna passiert, auf den Weg zu ihrer besten Freundin nach Paris.

Die Freundschaft zwischen Anna und Laura wird eher distanziert und zögerlich dargestellt. Ich konnte es nachvollziehen, wenn man sich lange nicht gesehen hat, muss man sich erst einmal wieder aneinander 'gewöhnen'. Jedoch wurde die Freundschaft immer wieder so beschrieben, dass die Beiden eigentlich gar nicht zusammen passen und man sich fragt, warum sie dann überhaupt befreundet sind. Das hat mich ein wenig gestört.

Anna ist ein ruhiger und intelligenter Charakter. Sie interessiert sich für Naturwissenschaften und ist nicht das typische Teenie-Mädchen. Im Gegensatz zu Laura. Sie interessiert sich eher für sich selber. Dadurch wirkte sie arrogant und nicht sehr sympathisch. Außerdem sind sie in unterschiedlichen Verhältnissen aufgewachsen, denn Anna muss immer wieder für Bedürfnisse kämpfen, da ihre Eltern ihr nicht alles erlauben.
Man sagt zwar, dass sich Gegensätze anziehen, aber hier wurde immer mal wieder die Zweifel an der Freundschaft gehegt. Manche Verhaltensweise der Beiden waren für mich nicht nachvollziehbar. Ich konnte nicht verstehen, warum Anna ihrer besten Freundin nicht erzählt, dass sie Joe bereits kennengelernt hat. Denn in einer Freundschaft sollte man sich doch vertrauen können. Aber wahrscheinlich ist es im Teenie-Alter so und man schafft sich solche Probleme.

Die Liebesgeschichte zwischen Anna und Joe konnte ich gut nachempfinden, da sie sich gut verstehen und einige Gemeinsamkeiten haben. Diese ging zwar schnell vonstatten, aber wenn man sich auf Anhieb gut versteht, warum nicht. Joe war mir hier durchaus der sympathischere Part in diesem Buch. Aber auch der Bruder von Anna ist mir positiv aufgefallen, der eine Nebenrolle einnimmt. Er bewies sich als Beschützer und bodenständiger Kerl.

Was mir gefallen hat, dass die Autorin die Orte von Paris gut beschreiben konnte und anschaulich dargestellt hat. Es wirkte so, als würde man selbst mitten in Paris stehen.

Fazit:
Unter dem Aspekt, dass das Buch durchaus an die jüngere Leserschaft gerichtet ist, ist es ein leichte und snachvollziehbare Liebesgeschichte. Mit etwas Drama und ein paar Zickereien wird das Buch hier und da aufgepeppt. Außerdem hat die Autorin einen anschaulichen und leichten Schreibstil, sodass man schnell durch das Buch gezogen wird. Einzig die Freundschaft zwischen Anna und Laura bzw. ihre Verhaltensweisen konnte ich nicht immer nachvollziehen.

Bewertung: 3 / 5

Vielen Dank an den dtv-Verlag, für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 24.05.2019

Paris, die Liebe und andere Lügen

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Das Cover finde ich echt ganz süß und ich habe aufgrund der Klappentextes auch keine wahnsinnig tiefgründige Liebesgeschichte erwartet und dennoch bin ich etwas enttäuscht.

Paris ist als Schauplatz natürlich ...

Das Cover finde ich echt ganz süß und ich habe aufgrund der Klappentextes auch keine wahnsinnig tiefgründige Liebesgeschichte erwartet und dennoch bin ich etwas enttäuscht.

Paris ist als Schauplatz natürlich echt toll und die Autorin schafft es auch, dass man sofort dorthin reisen möchte. Sie hat nämlich einen sehr bildhaften und schönen Schreibstil. Doch jetzt kommt mein großes ABER.

Die Liebesgeschichte von Anna und Joe war für mich absolut nicht nachvollziehbar. Die beiden lernen sich im Zug kennen und unterhalten sich die ganze Zugfahrt über und danach merken beide, sie können den anderen nicht vergessen und haben Schmetterlinge im Bauch. Ja, ok. Bis dahin noch nachvollziehbar. Doch Anna bleibt nur eine Woche bei ihrer Freundin Laura in Paris und am nächsten Abend gehen die beiden auf eine Schulparty und dort entpuppt sich Joe als Laura’s Freund “Einstein”. Aber anstatt das ganze aufzuklären schmollt Anna vor sich hin und benimmt sich absolut kindisch. Also wäre das meine BESTE Freundin gewesen, hätte ich sofort mit ihr gesprochen und ihr alles erzählt (es gab ja noch nichts dramatisches zu erzählen). Aber nein, es wird totgeschwiegen und hinter Laura’s Rücken mit Joe geschrieben. Dabei fand ich die ganze Zeit Laura so unsympathisch. Sie ist absolut egoistisch und selbstverliebt und ich habe auch hier nicht verstanden, wie die beiden beste Freundinnen sein können. Es kam zu keiner Zeit das Gefühl einer besten Freundschaft auf. Eher Rivalität und das fand ich sehr schade.

Die Beziehung und die Gefühle zu Joe entwickeln sich für meine Geschmack auch viel zu schnell und es wird so viel in diese eine Woche gepackt, dass es für mich leider jegliche Glaubwürdigkeit verloren hat.

Dennoch mochte ich den Schreibstil sehr gerne und das Buch liest sich auch wirklich gut und flüssig. Trotz der Kritik habe ich mich nicht unbedingt gelangweilt. Ich hatte lediglich etwas mehr Gefühl erwartet….


Eine rasante Liebesgeschichte, die sich für meinen Geschmack viel zu schnell entwickelt hat. Auch die Freundschaft zwischen Laura und Anna fand ich mehr als komisch. Dennoch mochte ich den Schreibstil und den Schauplatz Paris sehr gerne.

3 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 23.05.2019

Paris - die Stadt der Liebe?

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Nachdem ich ein Faible für Paris insbesondere den Eiffelturm habe ist hier natürlich erstmal #Coverlove im Spiel, aber wie ich die Geschichte hinter PARIS fand - lest selbst :)

Klappentext:
Stell dir ...

Nachdem ich ein Faible für Paris insbesondere den Eiffelturm habe ist hier natürlich erstmal #Coverlove im Spiel, aber wie ich die Geschichte hinter PARIS fand - lest selbst :)

Klappentext:
Stell dir vor, du verliebst dich - in den Schwarm deiner besten Freundin…

Paris im Mai und endlich das lang ersehnte Wiedersehen mit ihrer besten Freundin Laura, die vor einem Jahr in die Stadt der Liebe gezogen ist. Anna kann es kaum erwarten! Tatsächlich geht die Reise schon gut los: Auf der Zugfahrt lernt Anna Joe kennen, mit dem sie sich für die nächsten Tage verabredet. Den vielen Nachrichten zufolge, die Joe ihr nach der Ankunft in Paris schickt, scheint es bei Joe mindestens so gefunkt zu haben wie bei ihr. Doch noch bevor das ersehnte erste Rendezvous stattfinden kann, kommt das böse Erwachen: Auf einer Party von Lauras Klasse lernt Anna endlich »Einstein« kennen, den Jungen, von dem Laura ihr seit Wochen vorschwärmt und mit dem sie anscheinend seit kurzem zusammen ist. Der jedoch ist kein anderer als Joe!

Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig und leicht, sowie in einem jugendlichen Stil gehalten.

Nachdem wir bald selber nach Paris fahren fand ich die detaillierten Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten bzw. der Must-Sees toll, einige hatte ich mir sogar eingemerkt :) Was ich jedoch schade finde, dass ein paar der angepriesenen Cafès usw. wohl mittlerweile nicht mehr existieren, das ist für mich leider auch ein Kritikpunkt, da der Roman ja doch "aktueller" ist.

Die Geschichte an sich ist nicht sonderlich überraschend, aber wundervoll für das Lesen zwischendurch - jugendliche Emotionen, Liebeskummer, all das womit wir auch schon mal zu kämpfen hatten. Ich fand es recht amüsant ein bisschen an die Teenager-Gefühle von damals erinnert zu werden.

Über die Charaktere lässt sich streiten, da sich Anna und Laura doch total unterschieden, aber hatten wir früher nicht alle eine Freundin, von der jeder gesagt hat, dass sie nicht zu einem passt? Und war uns das nicht egal - ich fand die Freundschaft zwischen den Beiden im ersten Moment schön, aber man konnte schnell hinter die Fassade von Laura blicken und ich war froh, dass auch Anna ihre "rosarote" Brille in Bezug auf Laura etwas anders sieht.

Fazit:
Ein typischer Jugendroman, der durchaus unterhaltsam war. Ein Buch über Liebe, das Teenager-Sein und vieles mehr - ich vergebe 3 von 5 Sternen, weil der Funke nicht ganz übergesprungen ist ♥

Veröffentlicht am 02.05.2019

Leider überhaupt nicht meins..

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Endlich ist es soweit: Anna sitzt im Zug nach Paris, um ihre beste Freundin Laura wiederzusehen, die seit einem Jahr in Paris wohnt. Schon auf der Zugfahrt lernt Anna Jo kennen und die beiden verstehen ...

Endlich ist es soweit: Anna sitzt im Zug nach Paris, um ihre beste Freundin Laura wiederzusehen, die seit einem Jahr in Paris wohnt. Schon auf der Zugfahrt lernt Anna Jo kennen und die beiden verstehen sich auf Anhieb und wollen sich in Paris wiedersehen. Doch schon bald wird Anna klar, dass Jo nicht nur ihr Schwarm ist sondern auch der von Laura..

Anna Cornelius ist eine eher zurückhaltende, aber auch freundliche, intelligente und humorvolle Person. Sie interessiert sich nicht für die typischen Mädchensachen sondern eher für Naturwissenschaften, insbesondere Physik, und ist ein großer Fan von Leonardo da Vinci. Außerdem ist sie sehr bodenständig, denn sie musste sich sehr viel selbst erarbeiten und ihre Eltern dabei das ein oder andere Mal austricksen. Allerdings ist es mir etwas auf die Nerven gegangen, dass sie immer und immer wieder weg rennt, wenn es nur etwas brenzlig wird anstatt sich mal den Problemen zu stellen.
Laura Kessel war mir leider schon unsympathisch bevor ich sie eigentlich kennenlernen durfte, d.h. aus den Erzählungen von Anna, und dieser Eindruck hat sich leider immer mehr bestätigt. Laura lebt mit ihren Eltern in Paris. Sie liebt es Leute um sich herum zu haben und steht gerne im Mittelpunkt. Auf mich hat sie nicht nur sehr selbstbewusst gewirkt sondern auch einfach nur arrogant. Außerdem hat sie manchmal ein etwas kindisches Verhalten an den Tag gelegt, denn sie interpretiert einfach zu viel in bestimmte Situationen und lässt sich davon auch nicht abbringen.
Jo lebt ebenfalls mit seinen Eltern in Paris. Allerdings ist er im Gegensatz zu Laura eher ein Einzelgänger. Trotzdem ist er sehr humorvoll, hat immer einen passenden Spruch auf den Lippen und interessiert sich genau so wie Anna für Naturwissenschaften und Philosophie.
Ehrlich gesagt bin ich mit Jo nicht so ganz warm geworden, denn er ist mir neben Anna und Laura einfach zu blass geblieben. Deshalb konnte ich auch die Beziehung zwischen Anna und ihm nicht so ganz nachvollziehen. Die beiden haben sich zwar auf Anhieb gut verstanden, aber meiner Meinung nach sind die Gefühle doch etwas auf der Strecke geblieben.

Neben den Hauptcharakteren gibt es auch noch einige Nebencharaktere. Zum einen lernt man Lauras Eltern kennen, die mir im Gegensatz zu ihr recht sympathisch waren. Auch Annas Bruder Hendrik hat einen Kurzauftritt und irgendwie kann ich ihn nicht so recht einschätzen. Außerdem wäre da noch die "Clique" von Laura, ein bunt gewürfelter Haufen unterschiedlichster Nationen, aber auch hier konnte ich nicht wirklich einen Bezug aufbauen.

Schon zu Beginn hatte ich so meine Probleme in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil war recht angenehm zu lesen und dem Alter der Charaktere angepasst, denn es kam auch mal die ein oder andere umgangssprachliche Redewendung vor. Auch wenn es durchaus auch ein paar humorvolle Szenen gab, plätscherte die Geschichte meist ohne jegliche Spannung vor sich hin und drehte sich auch oftmals im Kreis. Dabei wurde das Buch überwiegend aus Annas Sicht geschrieben, aber es gab auch ein paar Kapitel aus Lauras und Jos Sicht, was mich zuerst verwirrt hat, aber dann wiederum auch gut gefallen hat, denn so bekommt man auch mal einen Einblick in deren Gedankenwelt. Trotzdem sind die Gefühle, die bei so einer Handlung eigentlich im Spiel sein sollten, nicht wirklich zu mir übergesprungen.
Schade finde ich auch wie leichtfertig der Umgang mit Alkohol, Rauchen und Drogen beschrieben wird. Klar sind die Charaktere 16 und dürfen damit schon "leichten" Alkohol trinken und es gehört sicherlich auch zum beschriebenen Pariser Lebensgefühl mal ein Glas Rotwein zum Abendessen zu trinken, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass auf einer Schulparty harter Alkohol in Strömen fließt.
Gut gelungen ist der Autorin hingegen die Beschreibung von Paris. Ich war zwar selbst noch nie dort, aber habe nun das dringende Bedürfnis doch mal dorthin zu fahren und den Pariser Frühling zu erleben.

"Sofort stellt sich bei mir wieder das ein, was ich inzwischen das Paris-Gefühl nenne. Das Gefühl, Teil eines wunderbaren Ganzen zu sein, wenn auch nur auf Zeit." (Seite 140)

Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut, denn es ist durch die Pastellfarben zwar eher schlicht, aber trotzdem wunderschön und die pinke Schrift bildet nochmal einen richtigen Hingucker.

Leider war das Buch überhaupt nicht meins, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es für einige jüngere Leser eine wirklich schöne und leichte Liebesgeschichte sein kann. Mir sind aber die Charaktere zu blass geblieben und auch die Gefühle sind ausgeblieben. Deshalb kann ich dem Buch leider nur 2/5 Sterne geben.