Cover-Bild Meine Seele so kalt
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 14.01.2016
  • ISBN: 9783404172924
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Clare Mackintosh

Meine Seele so kalt

Psychothriller
Rainer Schumacher (Übersetzer)

Ein regnerischer Abend in Bristol. Der 5-jährige Jacob ist mit seiner Mutter auf dem Weg nach Hause, plötzlich reißt er sich los und stürmt auf die Straße. Das Auto, das wie aus dem Nichts erscheint und ihn erfasst, ist ebenso schnell wieder verschwunden. Für den kleinen Jungen kommt jede Hilfe zu spät.


Jenna Gray flieht vor den Ereignissen in die Einsamkeit eines walisischen Dorfes. Aber die Trauer um ihr Kind und die Erinnerungen lassen sie selbst dort nicht los. Schon bald ist sie sich sicher, dass nicht nur die Vergangenheit sie erbarmungslos verfolgt ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2016

Hervorragendes Debut!

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Der 5 jährige Jacob und seine Mutter sind nach der Schule auf dem Nachhauseweg. Plötzlich reisst sich Jacob von der Hand seiner Mutter los, wird überfahren und stirbt noch auf der Unfallstelle. Der Fahrer ...

Der 5 jährige Jacob und seine Mutter sind nach der Schule auf dem Nachhauseweg. Plötzlich reisst sich Jacob von der Hand seiner Mutter los, wird überfahren und stirbt noch auf der Unfallstelle. Der Fahrer begeht Fahrerflucht.
Detective Inspector Ray Stevens hat selbst Kinder und kann nachvollziehen wie sich die alleinerziehende Mutter von Jakob fühlt. Er ermittelt mit seiner jungen Kollegin Kate Evans ...doch die Ermittlungen führen alle in eine Sackgasse. Die Ermittler geben nicht auf, tragen Informationen zusammen und finden den Unfallfahrer.

Die Geschichte beginnt wohl da, wo bei jedem Elternteil das Grauen beginnen würde. Das eigene Kind wird bei einem Unfall getötet.

Als Leser kann man sich sehr gut in die Mutter hineinversetzen. zudem hat die Autoren die Gefühle der Mutter sehr gut zum Leser transportiert.Man fühlt und leidet naturgemäss mit.
Erst war ich etwas verwirrt...da eine Protagonistin in Ich Form schreibt, habe ich lange Zeit gedacht, die Mutter von Jacob sei am Ball. Was sich dann jedoch als Irrtum heraus gestellt hat.
Diese erste Hälfte war etliches, nur nicht Psychothriller: Familiengeschichte, Liebesroman, Schicksal.....dann aber die Überraschung,die Identität der Person ,die ich hier spoilern muss...und ab da war Psychothriller pur!
Denn nun wechseln auch die Perspektiven, das Buch wird vielschichtig und spannend. Zusätzlich wird häusliche Gewalt thematisiert...auch ein Thema, das nicht kalt lässt.
Der Schreibstil ist mitreissend und die Autoren hat es geschafft trotz der Kapitel in Ich Form unterschiedlicher Figuren,dass die Story nicht chaotisch wird, sondern klar strukturiert ist.
Empfehlung für Leser, die Thriller weniger blutig ,jedoch mit ganz viel psychologischem Hintergrund mögen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mein Leseeindruck

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Wow... was für ein Thriller. Spannung und Action pur. Aber auch die Unterhaltung ist nicht zu kurz gekommen.

Schon nach den ersten Seiten hatte mich das Buch fest in Griff. Die Autor hat es geschafft, ...

Wow... was für ein Thriller. Spannung und Action pur. Aber auch die Unterhaltung ist nicht zu kurz gekommen.

Schon nach den ersten Seiten hatte mich das Buch fest in Griff. Die Autor hat es geschafft, mich an das Buch zu fesseln. Der Spannungsbogen ist meiner Meinung nach hervorragend, und reicht von der ersten bis zur letzten Seite.

Die Protagonisten sind ausreichend charakterisiert, so dass ich mich schnell in die einzelnen Rollen hinein versetzen konnte. Stellenweise habe ich sogar mitgefiebert und alles um mich herum vergessen.


Abschließend kann ich sagen, dass es für mich ein absoluter Lesegenuss war, der mich Zeit und Raum haben vergessen lassen. Ein Psychothriller, ganz nach meinem Geschmack.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Thriller der besonderen Art

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Wie soll eine Mutter den Tod ihres einzigen ( 5-jährigen ) Sohnes verkraften, für den sie sich selbst verantwortlich fühlt. Nachdem Jacob von einem Auto überfahren worden ist, muss seine Mutter Jenna versuchen, ...

Wie soll eine Mutter den Tod ihres einzigen ( 5-jährigen ) Sohnes verkraften, für den sie sich selbst verantwortlich fühlt. Nachdem Jacob von einem Auto überfahren worden ist, muss seine Mutter Jenna versuchen, mit ihrem Leben und ihrer vermeintlichen Schuld fertig zu werden. Sie bricht alle Brücken hinter sich ab und verkriecht sich in einem kleinen walisischen Dorf.

Der Anfang eines hervorragend geschriebenen Thrillers, der sich zunächst sehr harmlos anlässt.

Der Unfall des kleinen Jacob lässt einen zu Beginn erschauern und sofort baut sich ein tiefes Mitgefühl mit der Mutter Jenna auf.

Sehr anschaulich wird die Geschichte durch die Erzählweise in mehreren Handlungsträngen. In den jeweiligen Abschnitten wird viel über die Gedanken und Empfindungen des Erzählers offenbart. Die Charaktere sind sehr ausdruckstark beschrieben. Die Angst, die Jennas Leben bestimmt, wird sehr greifbar. Wenn Ian der Erzähler ist, wird im Laufe des Buches sehr gut dargestellt, wie sich die grausame Denkweise Ians und die Heftigkeit der Übergriffe immer mehr entwickelt.

Für das Ermittlerduo Kate und Ray kann man schnell eine große Sympathie entwickeln. Hier werden Rays Ehe und das kollegiale Verhältnis zu Kate zu einem interessanten Nebenschauplatz.

Die Geschichte ist sehr schlüssig und konsequent aufgebaut, aber keineswegs vorhersehbar. Im Gegenteil: Es finden sich einige Wendungen, die sehr überraschen. Lediglich zum Ende hin findet eine für mich logische Entwicklung statt, die mich dann nicht mehr überrascht. Der Thrill besteht für mich darin, dass in der ersten Hälfte des Buches unterschwellig immer mehr zu erahnen ist, in welcher Beziehung Jenna steckt. Diese realistische Darstellung von häuslicher Gewalt hat mich sehr berührt.

Eine sehr feinfühlige Webart unterschwelliger Spannung lässt das Buch "Meine Seele so kalt" Seite für Seite zu einem Thriller der ganz besonderen Art werden. Ein echter Pageturner für mich, auch wenn es nicht durchgängig gruselig war. Daher von mir eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne.

Veröffentlicht am 24.02.2017

Die Schatten der Vergangenheit

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Bei einem schrecklichen Unfall im regnerischen dunklen Bristol wird ein fünfjähriger Junge getötet. Der Fahrer oder die Fahrerin begeht Unfallflucht. Der Junge stirbt in den Armen seiner Mutter. Die ermittelnden ...

Bei einem schrecklichen Unfall im regnerischen dunklen Bristol wird ein fünfjähriger Junge getötet. Der Fahrer oder die Fahrerin begeht Unfallflucht. Der Junge stirbt in den Armen seiner Mutter. Die ermittelnden Polizisten setzten alles daran, diesen Fall zu lösen, doch es gibt keine Zeugen und keine Verdächtigen.
Jenna Gray, eine Künstlerin, zieht sich in die Einsamkeit eines walisischen Dorfes zurück. Hier hofft sie, zur Ruhe kommen zu können und möchte einen Neuanfang wagen. Doch die Schatten der Vergangenheit sind lang… Reichen sie bis nach Wales?
„Meine Seele so kalt“ ist der erste Roman der Autorin Clare Mackintosh. Sie schreibt in einem flüssigen Stil, schnörkellos und klar – das führt zu einem schnellen Leseerlebnis. Der Psychothriller beginnt relativ ruhig, die Spannung wird erst ganz allmählich aufgebaut, so richtig los geht es eigentlich erst im zweiten Teil. Da wird es dann allerdings wirklich spannend bis zum furiosen Finale. Die Protagonisten sind größtenteils sympathisch, auch wenn ich Jenna manchmal gern geschüttelt hätte, damit sie sich aktiv aus ihrer Situation befreit. Die Ermittler haben auch ihre Schattenseiten, ihr Privat- und Familienleben leidet unter den langen Arbeitszeiten und dem selbst auferlegten Druck, den Unglücksfahrer unbedingt zu schnappen.
Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen, einzig die lange Anlaufzeit bis zum sehr spannenden zweiten Teil sorgt dafür, dass ich einen Stern abziehe.
Das Cover gefällt mir ganz gut, der rote Farbklecks in Form eines Schirmes sticht heraus. Im Ganzen deutet die düstere Stimmung auf einen Thriller hin und animiert den Kunden in der Buchhandlung dazu, sich das Buch genauer anzuschauen. Der Titel klingt zwar etwas pathetisch, passt aber recht gut zum Inhalt, auch wenn man sich anfangs wenig darunter vorstellen kann.

Veröffentlicht am 04.02.2017

Wie man sich irren kann!

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Der 5-jährige Jacob wird vor den Augen seiner Mutter von einem Auto angefahren und stirbt. Der Fahrer des Wagens flieht. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Jenna zieht nach dem Tod ihres Kindes an die ...

Der 5-jährige Jacob wird vor den Augen seiner Mutter von einem Auto angefahren und stirbt. Der Fahrer des Wagens flieht. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Jenna zieht nach dem Tod ihres Kindes an die walisische Küste, wo sie sich langsam ein neues Leben aufbaut. Doch der Schein trügt.

Der Beginn des Buches mit der Schilderung von Jacobs Unfall und Jennas Flucht in die Einsamkeit des walisischen Dorfes ist sehr emotional. Als Leser ist man mitgenommen von der emotionalen Seite dieser Ereignisse. Jenna ist gebrochen und findet erst sehr langsam zurück in ein relativ normales Leben. Der Roman liest sich leicht, während man sie dabei begleitet und auf der anderen Seite der Polizei bei ihren Ermittlungen über die Schulter blickt.

Nach der Hälfte des Buches dreht sich die Geschichte plötzlich um 180° und mir kam es so vor, als hätte ich vorher einen ganz anderen Roman gelesen. Ein toller Twist, der einen die zweite Hälfte des Buches mit ganz neuen Augen lesen lässt.

Spannend, emotional, toller Kniff der Autorin.