Cover-Bild Maybe Now
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 19.07.2019
  • ISBN: 9783423436526
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Colleen Hoover

Maybe Now

Roman
Kattrin Stier (Übersetzer)

Heiß ersehnt: die neue Hoover!

Endlich sind Sydney und Ridge auch offiziell ein Paar, und eigentlich könnte alles perfekt sein. Dies umso mehr, als Ridges Exfreundin Maggie dabei ist, sich umzuorientieren: Beim Skydiving hat sie Jake kennengelernt, und der ist ganz offenkundig ebenso interessiert an Maggie wie sie an ihm. Doch als ihre Krankheit erneut ausbricht, gibt sie ihm aus lauter Angst gleich wieder den Laufpass – und sucht Hilfe bei dem Menschen, der ihr so vertraut ist wie kein anderer: Ridge…

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.07.2019

Ein Wohlfühlbuch - spannend, humorvoll und locker erzählt!

1


"Man sollte sein Leben nicht nach einem möglichen Ende ausrichten, Man sollte sein Leben lieber an den Erfahrungen ausrichten, die zu diesem Ende führen."

Fast jeder Freund des Genre Young Adult hat ...


"Man sollte sein Leben nicht nach einem möglichen Ende ausrichten, Man sollte sein Leben lieber an den Erfahrungen ausrichten, die zu diesem Ende führen."

Fast jeder Freund des Genre Young Adult hat ihren Namen schon einmal gehört: Colleen Hoover, die mit ihrem unfassbaren Talent, krass emotionale, mega spannende und ultra poetische Stories in die Welt zu setzen, zu meinen absoluten Lieblingsautoren gehört. Von ihr habe ich bis jetzt fast alles gelesen und geliebt, natürlich war es keine Frage, dass ich ihr auch ihren neusten Roman unbedingt lesen wollte, in dem sie die Geschichte von "Maybe Someday" nochmals aufgreift und die Handlung weiterspinnt, sodass auch Maggie ihr Happy End erhält.

Das Cover passt mit den rosafarbenen Streifen und dem Bild hinter dem Titel gut zur Gestaltung von "Maybe Someday" und der Novelle "Maybe Not" und ist ansonsten im typischen Colleen-Hoover-meets-dtv-Verlag-Stil gehalten. Die Aquarellflecken von Band 1 haben mir aber deutlich besser gefallen als die Streifen hier auf der Fortsetzung. Außerdem stellt sich mir die Frage wer das Pärchen auf dem Bild sein soll, da es hier genaugenommen um drei Paare geht, die fast gleichermaßen betrachtet werden.

Erster Satz: "Ich lege den Stift auf das Blatt"

So beginnt der Prolog, währenddessen Maggie den Arzt und Adrenalinjunkie Jacob Griffin kennenlernt, der ihr Tandempartner für ihren ersten Fallschirmsprung ist. Zwischen den beiden knistert es sofort gewaltig, was nicht nur an der Aufregung über den Sprung liegt, doch Maggie kann nicht zulassen, dass ihre gemeinsame Nacht mehr bedeutet als ein abgehakter Punkt auf ihrer Bucket List. Denn nach der langjährigen Beziehung mit Ridge, von der sie sich erst kürzlich mit viel Schmerz gelöst hat, will sie ihre letzten Jahre als Single verbringen und tun und lassen was sie will. Leider macht ihr ihre Krankheit Mukoviszidose einen Strich durch die Rechnung. Auch wenn sie am liebsten unabhängig wäre und keinem zur Lasten fallen will, braucht sie doch Hilfe und so wendet sie sich an ihre einzigen gebliebenen Vertrauten, die aber leider beide ihre Exfreunde sind: Warren und Ridge. Es beginnt ein skurriles Gefühlschaos zwischen drei Pärchen, die sich miteinander arrangieren und füreinander ein Platz im Leben finden müssen...

Leider verlassen wir Maggies Handlungsstrang recht schnell nach ihrem Kennenlernen mit Jake wieder und konzentrieren uns vor allem auf Ridge und Sydney und das Chaos, das Maggie versehentlich mit ihrem Hilferuf in ihrer neuen Beziehung anrichtet. Versteht mich nicht falsch - ich mag die Geschichte der Beiden sehr und habe es wirklich genossen, nochmal über sie zu lesen. Leider wurde aber ziemlich viel in ihrer Beziehung wiederholt, sie haben sich permanent gesagt, dass sie sich lieben und waren auch ganz süß zusammen, besonders viel ist aber nicht bei mir angekommen. Ich hätte mir echt ein bisschen mehr den Fokus auf Maggie erhofft, da das auf dem Klapptext ja als "ihre Geschichte" verkauft wird und wir erst wenig Zeit mit ihr verbracht haben. Ihre Gefühle, die Anziehung zu Jake und ihre Vergangenheit werden leider nur sehr kurz behandelt - das reicht zwar um die Geschichte zu tragen, hätte aber deutlich ausführlicher ausgearbeitet werden können. Ein weiteres Problem dass ich mit dem Hauptfokus auf Ridge und Sydney hatte war, dass ich schlicht und einfach nicht mehr besonders viel von ihrer Geschichte wusste, sodass ich bei einigen Szenen nochmal überlegen musste: Hm, wer ist das denn jetzt? Oder was arbeitet die nochmal? Hä, was war am Ende des ersten Teils nochmal? Das war natürlich eher mein Fehler und nicht der der Autorin aber dennoch hat das dafür gesorgt, dass ich im Mittelteil ein wenig enttäuscht war.


Maggie:
"Wenn er mich jetzt nicht bereits ins Wohnzimmer ziehen würde, um dort die anderen zu treffen, würde ich ihn bitten zu warten, bis ich mir einen Stift geholt und einen weiteren Punkt zu meiner Bucket-List hinzugefügt hätte. Es wären nur zwei Worte.
Jake Griffin."


Dadurch dass abwechselnd aus der Sicht von Sydney, Ridge, Maggie und Jake erzählt wird, bekommen wir einen allgemeinen Einblick in die Gefühlswelt der einzelnen Protagonisten und sehen, dass Ridge und Sydney, die ja erst ganz frisch ein Paar sind immer noch mit einigen Hindernissen zu kämpfen haben. Eines dieser Probleme ist ihre Kommunikation. Trotz dass Sydney die Gebärdensprache lernt und Ridge das Sprechen sind sie für ernste Gespräche immer noch auf technische Hilfsmittel angewiesen und wir bekommen auch hier wieder viele Chats zu lesen. Das zweite Problem - so gemein das auch klingen mag - ist Maggie, die schlicht und einfach wegen ihrer Krankheit Hilfe von Ridge benötigt. Und da Ridge ein (Achtung: Zitat Warren) "elefantengroßes Herz" hat, ist sich Sydney nicht sicher, ob er nicht doch am Ende zu ihr zurückkehren wird.


Jake:
"Es war dumm von mir, mit achtzehn mit Chrissy zu schlafen, obwohl wir kein Kondom hatten, nur weil es so aufregend war du wir einfach davon ausgingen dass schon nichts passieren würde.
Es war dumm von mir, mich mit dreiundzwanzig rückwärts von einer Klippe in Cancum zu stürzen, die ich nicht genau kannte, und dabei den Nervenkitzel zu genießen, nicht zu wissen, ob da Felsen unter der Wasseroberfläche sind oder nicht.
Und es wäre dumm von mir, mit neunundzwanzig eine Frau dazu zu drängend, sich kopfüber in eine Beziehung zu stürzen, die möglicherweise die wahnsinnige Liebe wäre, nach der sich mich schon mein ganzes Leben sehne. Wenn man sich ganz und gar auf eine so tiefe Liebe einlässt, dann kommt man auch nicht mehr heraus, selbst wenn sie vorbei ist. Das ist wie Treibsand. Man steckt für immer fest, da komme, was wolle. Ich glaube Maggie weiß das. Und ich in sicher, dass sie mich genau deswegen fortschickt."


So ergibt sich ein komisches Wirrwarr an Gefühlen, das noch dadurch angeheizt wird, dass auch Warren, der mit seiner Freundin Bridgette ebenfalls in der WG von Ridge lebt, mal was mit Maggie hatte und das der etwas eigenwilligen, starrköpfigen und brutal ehrlichen Bridgette gar nicht zusagt. Ihr könnt euch also auf jede Menge verklemmte Gespräche, schwierige Dilemmas, gefühlvolle Entschuldigungen, wilde Streits und einen Haufen Drama freuen. Aufgepeppt wird diese Mischung noch durch die witzigen Streiche, die sich die Bewohner der (Achtung: Zitat Warren) "abgedrehtesten WG aller Zeiten" gegenseitig spielen und die Absurditäten mit denen sie sich gegenseitig und den Leser zum Lachen bringen. So wird schon mal ein Käse mit der Seife in der Dusche vertauscht, der danach genüsslich verspeist wird, eine Glitzerbombe wird als harmloses Päckchen getarnt, man bedient sich getarnt als Hotelgast am reichlichen Frühstückbuffet eines Nobelhotels, improvisiert in Gebärdensprache einfach mal die Worte "Brücke, Wolke, Pickel" wenn einem nichts anderes einfällt, sucht verzweifelt den Porno in dem Bridgette mal mitgespielt hat oder bestellt Pizza mit absolut allem darauf, was der Lieferant in der Küche stehen hat. Colleen Hoover gibt mal wieder alles um den Leser mit total skurrilen Situationen zum Lachen zu bringen und mit abstrusen Ideen zu verwirren.


Sydney:
"Alles was zwischen den Leuten hier am Tisch abgeht, sprengt ohnehin schon lange jede Definition von "normal". Warren hat schon früher einmal zu mir gesagt: "Willkommen in der abgedrehtesten WG aller Zeiten." Inzwischen ist mir klar, was er damit gemeint hat."



Auch die ernsteren Themen wie Ridges Taubheit und Maggies Umgang mit ihrer Krankheit, die ihre Lebensdauer drastisch verkürzen wird, geht sie locker, leicht, authentisch und mit viel Gefühl an. Colleen Hoover besitzt einfach das Talent aus wenigen Worten die größten Gefühle heraus zu locken und so eigentlich aus dem Nichts ein riesiges Gefühlschaos und Drama zu erschaffen. Nicht umsonst wird sie die "Queen of Hearts" genannt. Doch statt wie in manchen ihrer anderen Bücher ein schmerzhaftes Problemthema anzugehen, wird diese Geschichte mehr zum Wohlfühlbuch, das man in einem Rutsch lesen und in das man sich einfach verlieben kann. Wenn ich ein Buch von dieser Autorin aufschlage und die ersten paar Zeilen lese, dann komme ich nach Hause. Es ist ein wohlig warmes Gefühl und ich fühle mich in der Atmosphäre jedes einzelnen Buches der Autorin absolut geborgen und möchte gar nicht mehr auftauchen. Wie gewohnt spielt die Autorin dabei nur so mit Worten. Nicht nur die vielen immer wiederkehrenden Sprüche, die die Charaktere als Insider austauschen. Nein, sie findet in jeder Situation genau die richtigen Formulierungen, um nur so mit unseren Emotionen zu spielen und kennt dabei kein Tabu, wenn es darum geht, uns Leser zu quälen. Dieses Buch hat mich weinen lassen, lachen, mitfühlen, mich dazu gebracht zu schmunzeln, die Nase rümpfen und ein paar Mal auch dazu, es kurz wegzulegen. Doch vor allem hat es mich berührt und einfach mitgerissen!!!

Ganz besonders gefallen hat mir neben der Message das Leben zu genießen und immer einen Kompromiss zu finden, in dem man auf andere zugeht, die Darstellung der Musik. Schon in "Maybe Someday" hat mich beeindruckt, wie wir durch Ridges Taubheit wertschätzen lernen, dass wir hören können und feststellen, dass Musik viel mehr ist als nur Geräusche: Musik ist ein Gefühl, das wir mit anderen teilen können. Ganz wundervoll sind auch wieder die passenden Songtexte, die immer wieder in den Text mit eingeflochten werden, wenn Ridge, Brennan und Sydney an einem neuen Song arbeiten. Und - zum Glück!!! - sind sie nicht übersetzt, sodass wir sie in ihrem echten Klang genießen dürfen. Außerdem nochmal die Empfehlung an alle, euch den Song "Maybe Someday" von Griffin Peterson anzuhören, der in Kooperation mit Colleen Hoover zu dieser Reihe entstanden ist.


Ridge:
"Feels like we made it
Got something of our own
Maybe it´s predictable
But I can´t complain
With you and me
All I need is more of the same
More of the same"


Am Ende laufen alle Fäden der Geschichte gekonnt zusammen und auch wenn mir der große Zeitsprung und das etwas übertriebene Happy End nur bedingt gefallen haben, konnte ich den Roman mit dem wohligen Gefühl zur Seite legen, dass die Geschichte nun beendet ist.





Fazit:

Ein Wohlfühlbuch, das über das skurrile Gefühlschaos zwischen drei Pärchen erzählt, die sich miteinander arrangieren und füreinander ein Platz im Leben finden müssen. Spannend, humorvoll und locker erzählt Colleen Hoover von der "abgedrehtesten WG aller Zeiten", gerade im Mittelteil hätte ich mir aber ein bisschen mehr Neues und einen klareren Handlungsverlauf gewünscht.

Veröffentlicht am 10.05.2020

Was war das?

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Colleen Hoover - Maybe Now
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Was war das?
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Klappentext:
Endlich sind Sydney und Ridge auch offiziell ein Paar, und eigentlich könnte alles perfekt sein. Dies umso mehr, als Ridges Exfreundin Maggie dabei ...

Colleen Hoover - Maybe Now
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Was war das?
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Klappentext:
Endlich sind Sydney und Ridge auch offiziell ein Paar, und eigentlich könnte alles perfekt sein. Dies umso mehr, als Ridges Exfreundin Maggie dabei ist, sich umzuorientieren: Beim Skydiving hat sie Jake kennengelernt, und der ist ganz offenkundig ebenso interessiert an Maggie wie sie an ihm. Wird Maggie ihr Glück mit Jake finden? Oder empfindet sie immer noch etwas für Ridge?
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Ich hatte ein wenig Angst vor dem Buch. Maybe Someday katapultierte sich in meine Jahreshighlights 2020 und brauchte ich wirklich eine Fortsetzung?
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NEIN…
Eine Fortsetzung hätte ich tatsächlich nicht gebraucht.
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Als ich zu lesen begann war ich happy dass die Geschichte gleich an Maybe Someday anknüpfte.
Ich gestehe ich mochte Maggie irgendwie nicht wirklich in Maybe Someday. Sie war so perfekt.
Egal was sie anhatte, wie sie ihr Haar trug, wie sie trank, wie sie Zähne putze, wie sie sich übergab, in meiner Fantasy sah sie immer umwerfend perfekt aus.
Deswegen war die Sympathie nicht gleich von Anfang an gegeben.
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Umso mehr war ich überrascht, dass ich sie in mein Herz aufnahm als ich mit Maybe Now zu lesen begann. Ihre Seite zu lesen war so interessant und aufschlussreich.
Als Maggie beim Skidiving Jake kennen lernt war es um mich passiert. Ich freute mich auf eine heiße Story mit Maggie und Jake.
Jake ist Kardiologe und Maggie besuchte ihn einmal als Patientin in seiner Arztpraxis und hola…
Oh ja… es war um mich geschehen, ich mochte Maggie und noch viel mehr Maggie mit Jake oben drauf.
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Aber leider bekam ich kein „Jake Topping“ auf Maggie sondern eine Geschichte über Ridge, Warren, Maggie, Sydney und zu guter letzt Bridgette.
Ich weiß nicht was mit Hoover los war aber konnte sie sich nicht entscheiden welche Protagonisten die Hauptrolle spielen sollten?
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Es war ein ständiges Hin und Her und zum Ende hin wurde es so kitschig, dass mir…
Ja, dass mir…
Dass mir…
... mir fehlen die Worte für so viel Kitsch.
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Nichtsdestotrotz habe ich das Buch verschlungen, happy war ich ja, ich hatte wieder Ridge und Sydney zurück.
Man kann dieses Buch lesen, man kann dieses Buch aber auch ignorieren.
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3 ⭐️ / 5 ⭐️
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Cover und Gesamteindruck:
Da ich das E Book hatte, kann ich nur dieses Cover beurteilen.
Ja, die Streifen mag ich. Streifen sind schöner als unförmige Punkte und das Cover strahlt Happyness pur aus. Auch Pink mag ich sehr gerne und die Schrift!
Das Cover ist auf keinen Fall ein Meisterwerk aber es strahlt Freude aus.
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3 ⭐️ / 5 ⭐️

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Veröffentlicht am 08.05.2020

Maybe now

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Maybe Now wird aus Drei Perspektiven erzählt: Einmal Sidney, die mit Ridge zusammen ist; einmal Ridge, der Exfreund von Maggie und zuletzt noch Maggie.

Dabei wird hauptsächlich aus der Sicht von Sidney ...

Maybe Now wird aus Drei Perspektiven erzählt: Einmal Sidney, die mit Ridge zusammen ist; einmal Ridge, der Exfreund von Maggie und zuletzt noch Maggie.

Dabei wird hauptsächlich aus der Sicht von Sidney und Ridge erzählt, dazwischen gibt es aber auch mal Kapitel wo Maggie erzählt wie es ihr geht und wie es mit Jake läuft. Jake hat sie während dem Skydiving getroffen. Doch dabei bricht ihre Krankheit aus, doch Hilfe sucht sie nicht bei Jake sondern bei Ridge.

Während dem Lesen erfährt man immer mehr über Maggie. Wie sie versucht Ridge loszulassen und wie sie aber auch merkt das eine Freundschaft die beiden verbindet, die sie nicht loslassen und verlieren will. Allerdings begeht sie einen folgenschweren Fehler, sie postet ein vielsagendes Bild von sich und Ridge. Als Sidney es sieht ist für sie deutlich klar, was zwischen den beiden passiert ist.

Durch die genaue Beschreibung der Situation konnte man mit allen Personen mitfühlen, man wusste wie Sidney sich fühlte als sie das Bild sah.

Das Buch zog sich ein bisschen mehr als der erste Teil ,,Maybe Someday“. Dabei lag es nicht am Schreibstil, sondern mich nervte Maggie mehr, sie wollte immer das Ridge nur für sie da war. Oder auch wurde die Situation ein bisschen zu übertrieben dargestellt. Vielleicht sehe nur ich das so, aber Sidney hat an manchen Stellen Dinge gesehen, die ich nicht so sah.

Das Buch fand ich nicht so spannend und mitfiebernd wie das vorherige, sondern eher ein bisschen ziehender. Mir hat teilweise der Punkt gefehlt.
Trotzdessen fand ich es super, wie am Ende alle Maggie geholfen hatten und für sie da waren.

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Veröffentlicht am 17.03.2020

In Love with Ridge <3

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《Die unglaubliche Konzentration, die Art und Weise, in der er derart wunderbare Klänge erschafft, die er selbst nicht einmal hören kann - ich bin so hin und weg, dass ich mich kaum auf den Text konzentrieren ...

《Die unglaubliche Konzentration, die Art und Weise, in der er derart wunderbare Klänge erschafft, die er selbst nicht einmal hören kann - ich bin so hin und weg, dass ich mich kaum auf den Text konzentrieren kann.》
' Ridge liebt Sydney.
Maggie ist in Jake verliebt.
Doch in einem Moment großer Not sucht Maggie Trost bei Ridge, der ihr trotz allem immer noch am vertrautesten ist... '
Der Klappentext von Maybe Now klingt erneut nach großem Chaos und vielen Differenzen. Zunächst einmal war ich allerdings am erwartungsvollsten in Bezug auf Jake. Und glücklicherweise bin ich nicht enttäuscht worden. Er ist ein total sympathischer und lockerer Typ, der es einem ganz einfach macht ihn zu mögen. Er und Maggie gefallen mir unglaublich gut zusammen. Sehr süß ist aber auch die Entwicklung zwischen Ridge und Sydney.
Bereits

maybesomeday hat mich total gerührt. Ridge ist so ein fabelhafter Charakter der den Leser einfach nur staunen lässt. Auch in

maybenow hat er nicht das geringste seiner Anziehungskraft verloren. Er hat so ein großes Herz! ❤ Ich bin immer noch komplett fasziniert von ihm. Und natürlich auch von seinem Freundeskreis. Wie selbstverständlich sie ihn immer mit einbeziehen, trotz Handicap. Ganz einfühlsame Charaktere! 🥰
Aber besonders gut hat mir gefallen, dass alle vier Personen die in das Chaos verwickelt sind, auch zu Wort kommen. Sowohl Ridge, als auch Syd, Maggie und Jake teilen ihre Gedanken mit uns. Außerdem gesteht die Story damit fast allen Persönlichkeiten gleich viel Aufmerksamkeit zu.
Colleen Hoover hat wieder einmal bewiesen, dass sie aufwühlende Emotionen in weiche, schmeichelnde Worte hüllen kann, die dadurch jedoch nicht an Klarheit und Kraft verlieren. Immer wieder überzog mich beim Lesen eine Gänsehaut. Offensichtlich reagiere ich inzwischen immer mehr körperlich auf ihre fantastischen Geschichten die jede nur mögliche Gefühlsregung auslösen. Gerührtes Aufseufzen und schockierendes nach Luft schnappen wechseln sich immer wieder ab. Wirklich grandios! Ihre Romane sind immer ein außergewöhnliches Erlebnis.

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Veröffentlicht am 02.02.2020

Mehr Fortsetzung als Spin-off

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Titel: Maybe Now (Colleen Hoover)
Erscheinungsdatum: 19.Juli 2019
Ich bin ein großer Fan von Colleen Hoovers Schreibstil. Seit Ewigkeiten, und ich habe immer das Gefühl, dass sie eine tiefere Geschichte ...

Titel: Maybe Now (Colleen Hoover)
Erscheinungsdatum: 19.Juli 2019
Ich bin ein großer Fan von Colleen Hoovers Schreibstil. Seit Ewigkeiten, und ich habe immer das Gefühl, dass sie eine tiefere Geschichte erzählt. Doch dieses Mal ist ihr das nicht gelungen. In dieser Rezession kann es zu Spoilern des ersten Bandes kommen. Aber zunächst zu dem Inhalt:
Ridge und Sydney sind endlich zusammen. Nach den vielen Holpersteinen, die die beiden durchleben mussten, haben sie endlich ihr Happy End gefunden. Oder? Wäre da nicht Maggie, die trotz ihrem Drang nach Unabhängigkeit immer noch auf die Hilfe von Ridge angewiesen ist. Die beiden Exen sind dazu verdammt immer wieder aufeinander zu treffen, da Maggies Krankheit zeitweise immer schlimmer wird. Dies schadet der jungen Beziehung von Ridge und Sydney deutlich. Währenddessen ist sich Maggie zu hundert Prozent sicher, dass sie sich nie wieder so abhängig von einem Menschen machen will. Nie wieder eine Beziehung. Aber als sie den Arzt/Fallschirmspringer/Adrenalinjunkie Jake kennenlernt, kann sie an nichts anderes mehr denken als an ihn.
Das Buch schließt direkt an den ersten Band an und kommt meiner Meinung nach deswegen ein wenig zu spät. Wer den ersten Band nicht kennt, sollte dieses Buch nicht lesen, da es darauf aufbaut. Es beginnt wortwörtlich einen Tag nach dem letzten Band und ist aus der Sicht von Ridge, Sydney, Maggie und Jake geschrieben. Es ist sehr angenehm zu lesen, da es ziemlich Dramafrei ist. Die Protagonisten sind erwachsen und klären ihre Probleme auch wie Erwachsene. Das ist sehr bewundernswert, und das Buch war deswegen auch nicht langweilig. Aber es wird mir auch nicht lange im Gedächtnis bleiben. Was ich vornerein sagen muss, ist, dass man von dem Buch nicht bekommt, was einem versprochen wurde. Ich dachte es ginge in diesem Buch um Maggie, wie sie ihr Leben weiterlebt und sich neu verliebt, mit Ridge und Sydney als „Gäste“. Aber nein. Es geht sehr viel um Ridge und Sydney, ihre Beziehung, viele Knutschereien und wie sie ihre Diskussionen ausfechten. Finde ich sehr schade, da ich dachte die Geschichte von Ridge und Sydney sei im ersten Band erzählt worden.
Aber nochmal kurz die Protagonisten:
Maggie ist schwer krank. Laut Prognose hat sie noch höchstens 10 Jahre zu leben. Sie lebt für das Adrenalin, Spontanität und ihr einziger Wunsch ist es das Leben voll auszukosten. Sie ist sehr unabhängig und legt darauf auch sehr viel wert, denn das Letzte was sie will ist wieder jemanden so sehr zu Last fallen wie Ridge. Doch Ridge und Warren sind alles was sie hat, also werden sie automatisch immer wieder mit reingezogen, wenn sich ihre Krankheit bemerkbar macht. Nur bei einer Person kann sie ihre Krankheit vergessen. Und als sie Jake kennenlernt, merkt sie, dass aus dem One-Night-Stand vielleicht doch mehr werden sollte. Aber kann sie ihm das Antun?
Jake ist Arzt, gutaussehend, spontan und aufmerksam. Vor allem aber ist er ein Adrenalinjunkie, der keine Möglichkeit auslässt an seine Grenzen zu stoßen. Als er Maggie kennenlernt fasziniert sie ihn sofort, die unabhängige Frau, die so viel Reife aufzeigt. Aber die Situation ist auch ungewohnt für ihn. Nach 12 Jahren Beziehung und einem Kind, ist er zwar immer noch der Mann, der sich ins Abenteuer stürzt, aber nur, wenn die Partnerin mit macht.
Ridge ist Musiker und endlich mit seiner großen Liebe Sydney zusammen. Alles wäre perfekt, wenn er sich nicht die ganze Zeit Sorgen um Maggie machen müsste und ihr helfen müsste. Und als Maggie wieder mehr Hilfen braucht, nimmt Sydney das gar nicht gut auf.
Ich wollte jetzt nicht so viel über Ridge und Sydney erzählen, wir kennen sie ziemlich gut aus dem ersten Band. Und genau damit hatte ich auch da größte Problem. Es sollte in diesem Buch um Maggie gehen, ich will sie kennenlernen, nicht nochmal Sydney und Ridge Und es wäre für mich nicht mal ein so großes Problem gewesen, wenn es mehr Konflikt und Entwicklung gegeben hätte. Der war aber viel zu wenig da. Es war nur ein schleimiges Gesülze, ein ständiges „Ich liebe dich“ von beiden Seiten, ungefähr vier Mal pro Seite. Da war auf Dauer einfach nur anstrengend und desto öfter es vorkam, desto unrealistischer kam mir das Paar vor. Für mich funktioniert eine Liebe nicht nur aus Liebesbekenntnissen und ständiger Zuneigung. Die beiden wirken voneinander abhängig, und nicht mehr wie zwei eigenständige Menschen. Dazu kommt, dass der Klapptext sagt, es ginge um Maggie und ihre neue Liebe zu Jake, was nicht stimmt, da es nur ca. zu 20% um Maggies neue Beziehung geht. Sie geht zwischen durch mal komplett verloren, nur um am Ende wieder aufgegriffen zu werden.
Fazit:
Maybe Now ist vielleicht interessant, wenn man den ersten Band kennt und sich diese Schnulze geben möchte, aber ich empfinde es als keine Pflichtlektüre. Ich hätte mir mehr über Maggie gewünscht und ihre Beziehung. Außerdem wollte ich nicht nur die Lösung des Problems, sondern auch, dass die Protagonisten sich deutlich weiterentwickeln. Das war nicht leider nicht in dem gewünschten Ausmaß da. Trotzdem ein gut geschriebenes Buch, dass eigentlich kaum schwerfällig wird. Deswegen 3 Sterne.

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