Gelungener Abschluss der Essex Dogs Trilogie
In diesem letzten Teil der Essex Dogs Trilogie gibt es ein Wiedersehen mit den lieb gewonnenen Charakteren. Obwohl ich die ersten beiden Teile gelesen hatte, haben mich wieder die derbe und raue Atmosphäre ...
In diesem letzten Teil der Essex Dogs Trilogie gibt es ein Wiedersehen mit den lieb gewonnenen Charakteren. Obwohl ich die ersten beiden Teile gelesen hatte, haben mich wieder die derbe und raue Atmosphäre und die deftigen Sprüche überrascht. Das gehört dazu und lässt den Leser richtig tief in die Geschichte und ins Mittelalter eintauchen. Die Handlung ist weniger von Kriegshandlungen geprägt als die ersten beiden Teile, daher ist sie nicht immer so spannend wie erwartet. Dennoch war ich mit dem Leseerlebnis sehr zufrieden, da man tiefe Einblicke in das Leben direkt nach der Pest Epidemie bekommt und das einfache Leben als Gastwirt ebenso gut geschildert wird wie die Komplikationen eines Lebens am Königlichen Hof. Das Mittelalterliche England wird durch die verschiedenen Charaktere der Essex Dogs sehr vielschichtig gezeichnet, da jeder versucht, nach den Feldzügen seine Rolle in der Gesellschaft zu finden und es dadurch ganz unterschiedliche Biografien gibt. Mir hat dieser Abschluss sehr gut gefallen, deshalb bekommt das Buch volle fünf Sterne und die Trilogie eine klare Leseempfehlung von mir. Unterhaltsame kann man Geschichte nicht vermitteln!