Cover-Bild Deepfake
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Darius Quinn
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Techno
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 526
  • Ersterscheinung: 31.01.2025
  • ISBN: 9783949802058
Darius Quinn

Deepfake

Das Ende der Wahrheit
»Bisher galt ›seeing is believing‹. Aber sobald KIs Bilder nicht mehr nachweisbar manipulieren können, wird dieses Grundvertrauen verloren gehen. Für immer. Wir werden nicht mehr zwischen Wahrheit und Fiktion unterscheiden können, sofern wir bei einem Ereignis nicht anwesend sind.«

Als Special Agent Tom Anson vom FBI zur Leiche des CEOs eines millionenschweren Unternehmens aus dem Silicon Valley gerufen wird, ahnt er noch nicht, womit er es zu tun bekommt. Schon bald geht es nicht mehr nur um die Frage, ob es sich um Mord oder Selbstmord handelt, sondern um die nationale Sicherheit.

Im Internet ging ein Video viral, in dem der Tote menschenverachtende Äußerungen von sich gibt. Der Aktienkurs des Unternehmens stürzt ab, die Firma meldet Konkurs an, bevor sich herausstellt: Das Video ist eine Fälschung. Ein mit Hilfe einer hochentwickelten Künstlichen Intelligenz erzeugter Deepfake, den selbst die versiertesten Experten der Welt nicht mehr als solchen enttarnen können.

Das Video ist das erste einer ganzen Reihe an Deepfakes, die die US-amerikanische Wirtschaft ins Wanken bringen und das Land ins Chaos zu stürzen drohen. Bei seinen Ermittlungen decken Anson und sein Team ein Netz dunkler Pläne und Machenschaften auf, in das einer der größten Tech-Konzerne der Welt verstrickt scheint. Doch jeder Schritt, der sie näher an die Wahrheit führt, rückt sie weiter ins Fadenkreuz der Drahtzieher.

Actiongeladener Thriller, dessen wissenschaftliche Aspekte auf Fakten beruhen und der die Gefahren bildgebender KI spektakulär in Szene setzt.

Wer kurzweilige Pageturner im Stil von Michael Crichton, Dan Brown, Matthew Reilly, M. C. Roberts, R. F. Maclay, Joshua Tree, Alex Lukeman oder Ian Caldwell mag, ist bei »Deepfake: Das Ende der Wahrheit« genau richtig.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2025

Spannend und hochaktuell

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„...Der junge Mann blickte direkt in die Kamera, seine warmen, dunkelbraunen Augen blinzelten nicht. Er wirkte offen, ehrlich und authentisch. Genau das wollte er auch bei seinen Zuschauern erreichen...“

Doch ...

„...Der junge Mann blickte direkt in die Kamera, seine warmen, dunkelbraunen Augen blinzelten nicht. Er wirkte offen, ehrlich und authentisch. Genau das wollte er auch bei seinen Zuschauern erreichen...“

Doch das, was er dann in Worte fasst, sorgt für Turbulenzen an der Börse und den Untergang eines hoffnungsvollen Unternehmens.
Der Autor hat einen fesselnde Thriller geschrieben. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Der Schriftstil sorgt für einen hohen Spannungsbogen, lässt aber Raum für die allgemeinverständliche Erläuterung der wissenschaftlichen Hintergründe.
Wir befinden uns in San Francisco. Dort wird Joshua Brandon tot von seiner Haushälterin aufgefunden. Sein Unternehmen in Silicon Valley geht gerade den Bach runter. Ursache war eine Video mit einer spektakulären Nachricht. Special Agent Tom Anson vom FBI bezweifelt, dass das Video echt ist. Es lässt sich weder herausfinden, wer das Video produziert, noch wer es hochgeladen hat.
Tom informiert sich bri einem Experten über Bildbearbeitung mittels künstlicher Intelligenz. Laut FBI ist das Video echt.

„...Wir programmieren den Systemen nicht mehr ein, was sie wissen müssen. Sie lernen das alles selbst. Sie starten mit simplen Wissenskonzepten und erlernen später komplexere Sachverhalte, in dem sie sei aus einfacheren zusammensetzen...“

Interessant finde ich die Diskussion zwischen Tom und Blake. Können Maschinen ein Bewusstsein entwickeln oder sind sind nur wie Papageien, die nachplappern, was man ihnen eingetrichtert hat? Bei Bildbearbeitung allerdings steht die Frage ganz anders: Welchen Bildern kann man noch glauben? Als weitere Videos im Netz auftauchen, wird klar, dass sie gefakt sind.

„...Es gibt zwei KIs, die beständig gegeneinander arbeiten. Der Protagonist verfälscht das Bild so gut er kann. Der Antagonist prüft das Ergebnis und meldet an den Protagonisten zurück, welche Anzeichen von Manipulation er entdeckt hat. Daraus lernt der Protagonist, es in der nächsten Runde besser zu machen...“

Die Videos schaden nicht nur der amerikanischen Wirtschaft. Plötzlich gibt es digitale Angriffe auf das FBI. Tom ist ab sofort mit seinem Team allein gestellt. Er hat drei Tage Zeit, den Hersteller der Videos aufzuspüren. Das erhöht erneut den Spannungsbogen. Es gilt, die Leute effektiv einzusetzen, obwohl sie kaum Ansatzpunkte für ihre Ermittlungen haben. Ein alter Freund gibt Tom einen Rat:

„...Wenn du in einem Fall nicht weiter kommst, dann such dir eine neue Perspektive...“

Die ergibt sich, als Tom eine IT-Firma näher durchleuchtet. Einer der Spezialisten hatte vor einiger Zeit einen tödlichen Autounfall. Den sieht sich Tom näher an. Währenddessen sind seine Mitarbeiter auch nicht untätig. Geschickt werden am Ende alle Fäden zusammen geführt.
Im Nachwort trennt der Autor Fiktion von Realität.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es verknüpft ein hochaktuelles Thema zu einer spannenden Handlung.

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Veröffentlicht am 08.02.2025

Rasanter Thriller mit aktuellem Plot

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„Tom Anson hechtete hinter einen hüfthohen Raumteiler.“ So beginnt Darius Quinns neuester Thriller und katapultiert uns sofort mitten ins Geschehen. Und so rasant geht es weiter. Der CEO eines millionenschweren ...

„Tom Anson hechtete hinter einen hüfthohen Raumteiler.“ So beginnt Darius Quinns neuester Thriller und katapultiert uns sofort mitten ins Geschehen. Und so rasant geht es weiter. Der CEO eines millionenschweren Unternehmens wird tot aufgefunden. Wenige Stunden zuvor ging ein Video viral, worin sich der Tote extrem menschenverachtend äußerte. Daraufhin stürzte der Aktienwert seiner Firma ins Bodenlose. Suizid? FBI-Agent Anson zweifelt als einziger an der Echtheit des Videos. Doch dieses hält den Untersuchungen aller Experten stand. Ansons Zweifel bleiben bestehen und finden bald neue Nahrung. Was geschieht hier?

„Deepfake – Das Ende der Wahrheit“ ist der neueste Thriller des Schriftstellers und Journalisten Darius Quinn.Für mich war es das erste Buch des Autors.

Ein selbst ernannter Börsen-Guru namens Weston greift weitere Unternehmen und auch den Präsidenten der USA mit sogenannten Enthüllungsvideos an. Die nationale Lage wird dadurch so destabilisiert, dass Tom Ansons karrierebewusster Chef Jelani Matumbe ihn beauftragt, eine Taskforce zu bilden. Er gibt ihm drei Tage Zeit, um den Täter zu stellen. Anson glaubt aus persönlichen Gründen an die Existenz nicht zu entlarvender Deepfakes und sieht seinen Moment der Rache gekommen. Eine rasante Jagd beginnt, die mit riskanten Verfolgungen zu Fuß, mit Autos und per Motorrad aufwartet. Der gefährliche Gegner schlägt zurück und zwingt die FBI-Agenten zu unkonventionellem Handeln. Die Zeit drängt. Wird Anson seine Rache bekommen und den Fall lösen?

Darius Quinns bildhafte Sprache gefällt mir gut. Mit FBI-Agent Tom Anson und seiner Taskforce präsentiert er ein schlagkräftiges Team, das glaubwürdig wirkt, auch wenn den Charakteren etwas mehr Tiefe gutgetan hätte. Die Geschichte wird spannend erzählt und überraschende Wendungen und Finten sorgen für anhaltende Spannung.

Im Nachwort „Fakt und Fiktion“ stellt der Autor klar, welche Teile der Handlung der Wahrheit entsprechen (mit Quellen) und welche (noch?) seiner Fantasie entsprungen sind. Diese für mein Verständnis hilfreiche Informationen und die spürbar gute Recherche haben mir gefallen.

Mein Fazit

Dieser Thriller hat mich schnell gefesselt. Der aktuelle Plot ist reizvoll und der schnell aufgebaute Spannungsbogen hat bis zum Schluss gehalten. Da konnte ich zeitweise sogar über das mangelnde Korrektorat hinweg lesen. Der Thriller wäre eine gute Vorlage für ein Drehbuch. Bei mir haben die rasanten Szenen wiederholt das Kopfkino aktiviert.

KI und neue Medien sind derzeit in aller Munde. Ob ihr Nutzen oder mögliche Gefahren überwiegen, ist eine Frage, auf die es noch keine abschließende Antwort gibt. In seinem Thriller wirft Darius Quinn zahlreiche Fragen auf, die dringend Antworten verlangen, wie die aktuelle Lage zeigt. Auf jeden Fall wird KI unsere Welt verändern. Es hat schon begonnen.

Ich vergebe gute vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung an alle Fans packender Thriller.

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Spannung Pur, aber mit Schwächen

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Deepfake: Das Ende der Wahrheit wirft eine wichtige Frage auf: Was passiert, wenn wir nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden können? Die Grundidee ist faszinierend und erschreckend realistisch, ...

Deepfake: Das Ende der Wahrheit wirft eine wichtige Frage auf: Was passiert, wenn wir nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden können? Die Grundidee ist faszinierend und erschreckend realistisch, gerade in Zeiten von immer ausgefeilterer KI. Der Thriller baut von Anfang an Spannung auf und hält das Tempo mit actionreichen Verfolgungsjagden und unerwarteten Wendungen hoch.

Leider zeigt sich schnell, dass die Umsetzung nicht mit der brisanten Thematik mithalten kann. Die Charaktere bleiben blass, insbesondere Hauptfigur Tom Anson wirkt austauschbar und ohne echte Tiefe. Einige logische Ungereimtheiten trüben den Lesefluss, und vor allem die hohe Anzahl an Rechtschreib- und Grammatikfehlern fällt unangenehm auf. Gerade bei einem Buch, das mit technischer Präzision punkten will.

Trotzdem bleibt der Thriller spannend und unterhaltsam. Wer über die handwerklichen Schwächen hinwegsehen kann, bekommt einen kurzweiligen Pageturner mit einem hochaktuellen Thema, das zum Nachdenken anregt.

Gut gemeinte 4 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Erschreckendes Szenario, rasant überbracht

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Rasant trifft es, was nicht nur an den zahlreichen Verfolgungsjagden liegt: zu Fuß, mit konfiszierten Motorrädern, mit dem Auto. Ist schon bei Filmen nervig, wenn die sich derart in die Länge ziehen und ...

Rasant trifft es, was nicht nur an den zahlreichen Verfolgungsjagden liegt: zu Fuß, mit konfiszierten Motorrädern, mit dem Auto. Ist schon bei Filmen nervig, wenn die sich derart in die Länge ziehen und mit immer unwahrscheinlicheren Szenarien aufwarten. Das zu lesen wirkt noch etwas befremdlicher. Unabhängig davon ist dieser Plot um die Schrecken, die KI, in verbrecherischer Absicht eingesetzt, auslösen kann, tatsächlich rasant, wendungsreich, bildhaft und wortgewandt geschrieben, auf hohem Spannungsniveau. Wort- und Satzbildungen wie „… und sein Gemüt auf den malerischen Hafen der Gleichgültigkeit zusteuerte“ oder „…und sich sämtliche Lebensgeister augenblicklich zum Dienst zurückmeldeten“ machen einfach Spaß. Die schnellen Szenenwechsel tragen die Leserschaft durch diese Geschichte, die, weil gar nicht so unwahrscheinlich, ein recht ungutes Gefühl hinterlässt.

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