Cover-Bild Traumprinz
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  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 20.10.2017
  • ISBN: 9783499256271
David Safier

Traumprinz

Oliver Kurth (Illustrator)

Welche Frau würde sich nicht gerne den perfekten Mann malen? Die verträumte Nellie hat schlimmen Liebeskummer, als ihr zufällig eine alte tibetische Lederkladde in die Hände fällt. In die zeichnet Nellie ihren Traumprinzen: stark, edel und dreitagebärtig. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, hat der Prinz das Zeichenblatt verlassen und steht leibhaftig vor ihr. Mit Schwert und Kettenhemd.
Gemeinsam mit dem ungestümen Prinzen namens Retro macht Nellie sich in Berlin auf die Suche nach dem Geheimnis der magischen Kladde. Denn alles, was man in sie hineinzeichnet, erwacht zum Leben. Dabei erlebt das ungleiche Paar jede Menge Abenteuer: Nellie und Retro kämpfen gegen Skinheads, sie fliehen vor der Polizei und stellen fest, dass böse Kräfte mit der Magie der Lederkladde die Welt zerstören wollen. Das größte Abenteuer jedoch, das die beiden zu bestehen haben, ist das der Liebe.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2018

Herrlich komisch und zum Entfliehen in eine andere Welt

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Traumprinz....Du findest keinen? Mal dir einen!

Traumprinz…Du findest keinen? Mal dir einen!

In David Safiers neuestem Buch geht es genau darum.

Die Geschichte beginnt mit der Comiczeichnerin Nellie ...

Traumprinz....Du findest keinen? Mal dir einen!

Traumprinz…Du findest keinen? Mal dir einen!

In David Safiers neuestem Buch geht es genau darum.

Die Geschichte beginnt mit der Comiczeichnerin Nellie und dessen Freund Bendix. Gemütlich sitzen die Beiden in der Badewanne, als man einen Schlüssel in der Haustür hört und Bendix Verlobte, von der Nellie übrigens nichts weiß, vorzeitig nach Hause kommt. Eigentlich ist Nellie im Glauben, Bendix würde für sie Partei ergreifen, doch das tut er nicht, stattdessen schaut er einfach zu, wie seine Verlobte, Nellie hinaus schmeißt, ohne Klamotten, Schuhe, Geld, Handy und Handtasche, samt Haustürschlüssel. Lediglich ein Handtuch bekommt sie noch, wie gütig!

Völlig traurig, aber auch wütend, macht sie sich auf und irrt erst einmal in Berlin herum, weil sie nun ja nicht einmal einen Haustürschlüssel besitzt. Schließlich geht sie in den Comicladen, wo sie arbeitet. Gott sei Dank gibt es dort auch ein paar Kostüme, von Comichelden und auch Lenny ihren kuriosen Arbeitskollegen. Lenny versucht sie aufzumuntern und überredet sie mit zu einer Vernissage, des Künstlers Moore zu kommen. Moore sagt ihr dort, dass sie zu was Größeren berufen ist. Was auch immer das bedeuten soll? Bei ihm findet sie ein altes Zeichenbuch und als sie es in die Hand nimmt, strahlt es eine Art Magie aus. Ohne groß zu überlegen nimmt sie es und läuft damit weg. Zurück im Comicladen, beginnt sie dort, noch immer wütend auf Bendix,  sich eben einen Traumprinzen zu zeichnen und zwar in das magische Buch. Voller Stolz betrachtet sie ihr Werk und nennt  ihren Traumprinzen „Retro von Amnapour“. Ganz erschöpft, von diesem Tag, schläft sie darüber ein, doch als sie erwacht, ist alles anders als es war…

Dies ist mein erstes Buch von David Safier. Sein Schreibstil ist leicht und flüssig  zu lesen und sehr lustig. An einigen Stellen musste ich sogar laut lachen. Vor allem die Dialoge zwischen Nellie und Retro, der sich ja in dieser Welt nun gar nicht auskennt und natürlich auch mit den Redewendungen nichts anfangen kann, sind zum Brüllen.  

Dies ist wirklich eine lustige Geschichte. Allerdings sollte man sie auch nicht allzu ernst nehmen, dann kann man für einige Stunden dem manchmal tristen Alltag und vor allem der Realität mal entfliehen…

…denn Realität ist das, was deine Phantasie aus ihr macht! (Zitat am Ende des Buches)

Ganz besonders schön fand ich, dass die Geschichte untermauert ist, mit tollen und vor allem lustigen Zeichnungen.  Da möchte ich auch noch ein großes Lob an Oliver Kurth aussprechen.

Abschließend kann ich sagen, dass dies zwar mein erstes Buch von Herrn Safier war, aber es bestimmt nicht bleiben wird.

Veröffentlicht am 28.04.2019

Herrlich witzig

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Nellie hat Liebeskummer! Keiner mag sie. Auf einer Ausstellung zieht ein altes Buch ihre Aufmerksamkeit auf sich und kurzerhand stielt sie es. Doch damit beschwört sie jede Menge Ärger herauf, ohne es ...

Nellie hat Liebeskummer! Keiner mag sie. Auf einer Ausstellung zieht ein altes Buch ihre Aufmerksamkeit auf sich und kurzerhand stielt sie es. Doch damit beschwört sie jede Menge Ärger herauf, ohne es zu wissen. Denn als sie aus einer Laune heraus ihren Traumprinzen in das Buch zeichnet, erwacht der zum Leben. Nellie kann es nicht glauben und auch ihr Prinz versteht die Welt nicht mehr. Gemeinsam durchstreifen sie Berlin nach einem Ausweg.



Herrlich witzig! Allein die Szene als Nellie, nur mit Handtuch bekleidet, durch Berlin irrt und dabei beim Schwarzfahren erwischt wird! Safier hat wirklich einen netten Humor! Schmunzelnd liest man sich durch seine Zeilen und staunt ein ums andere Mal wieder über seinen Einfallsreichtum. Nellie und Retro, ihr Prinz, müssen so einige Abenteuer überstehen bevor sie die bösen Buben, die die Welt vernichten wollen, besiegen können. Und dann ist da ja auch noch das Problem mit den perfekten Küssen! Ein bisschen chaotisch geht es im Buch allerdings schon zu. Die Handlung ist schnell und auf jeder Seite warten neue rasante Geschehnisse, die mich als Leser dann teilweise schon auch mal überfordert haben. Zum Beispiel war mir Nellies Weg durch die Schneekugel etwas zu märchenhaft und schnell abgehandelt. Das Ende allerdings ist dann wieder logisch und ich wäre nie draufgekommen. Denn bei aller Lesefreude denkt man als Leser doch öfter mal darüber nach, wie denn jetzt wohl der Autor DAS alles auflösen mag!



Ergänzend zur Handlung sind auf vielen Seiten noch nette Comiczeichnungen, die das Ganze harmonisch abrunden.



Fazit: Leichter Lesespaß, der mit skurrilen Einfällen punktet.

Veröffentlicht am 02.04.2023

Abgedreht, lustig, anders

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Inhalt:
Comiczeichnerin Nellie hat schlimmen Liebeskummer. Als ihr zufällig eine tibetanische Zeichenkladde in die Hände fällt, zeichnet sie sich kurzerhand ihren Traumprinzen: Stark, zuvorkommend, leicht ...

Inhalt:
Comiczeichnerin Nellie hat schlimmen Liebeskummer. Als ihr zufällig eine tibetanische Zeichenkladde in die Hände fällt, zeichnet sie sich kurzerhand ihren Traumprinzen: Stark, zuvorkommend, leicht sexy. Sie staunt nicht schlecht, als der gezeichnete Mann ihrer Träume am nächsten Morgen leibhaftig vor ihr steht. Um den Zauber wieder umzukehren, schlägt sich Nellie gemeinsam mit ihrem Prinzen namens Retro durch den Großstadtdschungel von Berlin auf der Suche nach der magischen Kladde. Dabei hat das ungleiche Paar natürlich jede Menge Abenteuer zu bestehen. Und dabei stellt Nellie fest, dass sie sich immer mehr zu ihrem Traumprinzen hingezogen fühlt. Aber den gibt es doch eigentlich nur auf dem Papier und er kommt aus einer ganz anderen Welt, also kann das ja gar nicht funktionieren. Oder etwas doch???

Immer, wenn ich mich für kein Buch entscheiden kann, greife ich zu David Safier.
Klingt jetzt für manche vielleicht nicht gerade nach einem Kompliment, ist aber genau als solches gemeint!
Denn er entführt mich mit seinen Büchern immer in eine ganz andere Welt weg von meinem eingefahrenen Geschmack, der mich entweder zu Krimis/Thrillern oder zu Schnulzigem greifen lässt.
Auch hier kam ich mir wieder vor wie eins der Kinder bei Mary Poppins, kurz bevor sie durch das Bild hüpfen: Man muss sich darauf einlassen, sonst funktioniert es nicht.
Da ich keine Erwartungen hatte, hat es anfangs auch gut geklappt und ich war über den Phantasiereichtum und die Kreativität von David Safier einfach wieder erstaunt. Außerdem hat er es sehr schnell geschafft, mich zum Lachen und Schmunzeln zu bringen. Zwischendurch wurde es mir aber zeitweise mal zu arg. Zu Ende gelesen habe ich es dann aber doch gerne, weil ich natürlich wissen wollte, wie er das Ganze auflöst.

FAZIT: Abgedreht, lustig, anders

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Veröffentlicht am 04.05.2021

Recht vorhersehbare Story zwischen Berlin und Amanpour

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Ein typischer Safier – einfach unterhaltsam für zwischendurch
Nellie, eine leidlich erfolgreiche Comic-Zeichnerin, die auf die 30 zugeht, erlebt wieder einmal einen Reinfall mit ihrem „Traumprinzen“. Als ...

Ein typischer Safier – einfach unterhaltsam für zwischendurch
Nellie, eine leidlich erfolgreiche Comic-Zeichnerin, die auf die 30 zugeht, erlebt wieder einmal einen Reinfall mit ihrem „Traumprinzen“. Als ihr eine alte tibetische Lederkladde in die Hände fällt, zeichnet sie ihren perfekten Traumprinzen. Als dieser dann am nächsten Morgen mit Schwert, Dreitagebart (statt Hipsterbart) und Kettenhemd, edel und brutal ehrlich vor ihr steht, machen sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Kladde. Doch da auch böse Mächte hinter dieser her sind, müssen sie viele Abenteuer bestehen, die in Berlin auf einen Prinzen lauern. Und da ist ja auch noch die Sache mit der Liebe…
David Safier verlässt sich hier auf sein altbewährtes Konzept, so wie er schon Jesus und Shakespeare auf unsere Gegenwart losgelassen hat, muss sich in diesem Buch ein gezeichneter Prinz durch Berlin schlagen. Das Buch lebt dabei vor allem von der Situationskomik, wenn sich zum Beispiel der Prinz völlig prinzenhaft einer Horde Skinheads entgegenstellt. Die Handlung auf der Suche des Geheimnisses der Lederkladde ist meistens unterhaltsam, manche Stellen sind leider etwas in die Länge gezogen. Nellies ständige Vergleiche mit anderen Helden wie Harry Potter oder Katness Aberdeen (sic !) wirken auf Dauer eher nervend, der Vergleich mit Donald Duck bietet dagegen schon fast so etwas wie tiefe Gedanken. Die Frage, was einen echten Helden ausmacht, ist dabei sehr gelungen. Und die Antwort ist nicht unbedingt, dass man sich dem Bösen entgegenstellen muss.
Einen besonderen Reiz bieten die comichaften Illustrationen von Oliver Kurth, die witzig sind und die Handlung trefflich ergänzen.
Auch wenn die Handlung oft sehr vorhersehbar ist und an einigen Stellen etwas platt wirkt, bietet der „Traumprinz“ gute Unterhaltung für einen entspannten Lesetag.

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Veröffentlicht am 08.03.2022

Eine etwas übertriebene Märchengeschichte

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David Safier schreibt gerne tolle Fantasy Geschichten in unsere reale Welt rein. Normalerweise gefallen mir diese Geschichten auch sehr gut.
Aber "Traumprinz" ist mir einfach zu übertrieben. In dem Buch ...

David Safier schreibt gerne tolle Fantasy Geschichten in unsere reale Welt rein. Normalerweise gefallen mir diese Geschichten auch sehr gut.
Aber "Traumprinz" ist mir einfach zu übertrieben. In dem Buch findet Nellie ein magisches Buch und zeichnet sich ihren Traumprinzen. Er muss sich in unserer Welt erst einmal zurecht finden und wird gleichzeitig zusammen mit Nellie von bösen Menschen gejagt. Wird das Buch für einen Weltuntergang sorgen?
Soweit so gut. Diese Geschichte hätte mir gereicht, aber es wird noch mal ausgeschmückt und noch mal und das ist mir einfach zu viel, zwischendurch wollte ich das Buch weglegen, habe es aber dann doch beendet.
Diese Buch gehört nicht zu den Besten von David Safir und es wandert in mein Tauschregal.

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