Cover-Bild Knochenblumen welken nicht
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Urban
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 01.07.2021
  • ISBN: 9783426527160
Eleanor Bardilac

Knochenblumen welken nicht

Roman

Dunkle Magie, unheimliche Ritualmorde und eine junge Frau, die ihren Weg finden muss:
»Knochenblumen welken nicht« ist ein orgineller und sympathischer Fantasyroman in einem Setting, das an Wien um 1900 erinnert.

In der prächtigen Stadt Vhindona ist man stolz auf geschickte Erfinder und reiche Händler – allem, was mit Magie zu tun hat, steht man dagegen misstrauisch gegenüber. Deshalb versucht Aurelia seit Jahren, ihre magische Begabung geheim zu halten. Doch als die junge Frau Zeugin eines Mordes wird, kommt dabei auch ihr Geheimnis ans Licht, und Aurelia wird dem mächtigen Nekromanten Marius Cinna als Schülerin zugeteilt.
Als die wissbegierige junge Frau herausfindet, was wirklich hinter einer unheimlichen Serie von Ritualmorden steckt, und welche Rolle Marius dabei spielt, muss sie sich entscheiden: für ihren neuen Meister oder für ihre Heimatstadt.

Das erfrischend andersartige Fantasy-Debüt von Eleanor Bardilac begeistert mit vielschichtigen Charakteren, einer packenden Story und einer detailreichen Götterwelt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2021

Eine Mischung aus Fantasy und Krimi

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Inhalt:

Die junge Aurelia hat nicht gerade ein einfaches Leben. Denn in ihrer Stadt Vhindona ist man Menschen die über Magie verfügen eher nicht so angetan. Dort ist man eher von ehrlicher Arbeit von ...

Inhalt:

Die junge Aurelia hat nicht gerade ein einfaches Leben. Denn in ihrer Stadt Vhindona ist man Menschen die über Magie verfügen eher nicht so angetan. Dort ist man eher von ehrlicher Arbeit von geschickten Erfindern und auch reichen Handelsleuten angetan. So muss Aurelia jahrelang ihre Kräfte geheim halten. Doch als schließlich vor ihren Augen ein Mord geschieht, kann sie ihre Macht nicht mehr leugnen. So also wird sie den Nekromanten Marius Cinna zugeteilt, und auch anvertraut als seine Schülerin.
Schließlich lernt sie die Welt der Magie und der Magiebegabten kennen und auch was es mit den vielen Ritualmorden auf sich hat. Sie muss sich also die Frage stellen ob sie hinter ihrem Meister und auch hinter der Magie steht, oder sich für ihre Heimatstadt entscheidet.

Meine Meinung:

Handlung:

Die Geschichte beginnt sofort mit einen Mord. Bei dem Aurelia Zeuge davon ist, nur leider kann sie sich absolut nicht daran erinnern was passiert ist. Kurz darauf stellt sich heraus, dass auch sie eine Magiebegabte ist und wird in die Hände von Marius übergeben. Dieser übernimmt nun die Verantwortung für die junge Frau und wird sie in die Lehre und die Technik der Magie einführen. So schreitet das Geschehen auch schnell voran und wir erfahren mehr über die Stadt sowie deren Bewohner und auch über die Magie und wie diese zustande kommt. Auch über die verschiedenen Gottheiten bekommt man schnell einen Einblick.
Aurelia muss nun lernen mit ihren Fähigkeiten umzugehen und lernt die Welt und die Menschen mit Magie kennen und muss sich schnell eingestehen das nicht alles Schwarz und Weiß ist. Auch die Frage, wer denn nun für die Morde verantwortlich ist bleibt noch offen.
Der weitere Verlauf bleibt spannend und man bekommt immer mehr Einblicke in verschiedene Einsichten der Charaktere. Schließlich spitzt sich auch die Lage zu und es geschehen unterwartete sowie auch schockierende Ereignisse. Auch das Ende konnte mich richtig überraschen und fesseln, sodass ich nun umso gespannter bin wie es nun mit Aurelia und Marius weiter gehen wird.
Eine Welt voller Magie, Gottheiten und die Frage was Richtig und Falsch ist.


Charaktere:

Aurelia ist ein sehr schüchternes und ängstliches Mädchen. Doch schnell erkennt man ihre Entwicklung zu einer starken magiebegabten Frau. Sie überdenkt die Handlungs- und Denkweise ihrer Eltern und lernt dass in ihrer Stadt nicht alles mit rechten Dingen zu geht. Als Protagonistin hat sie mir sehr gut gefallen und ich bin gespannt wie es mit ihr weiter gehen wird.
Marius Cinna ist ein sehr hochangesehener Nekromante. Seine Geschichte ist äußerst spannend und hat mich richtig in den Bann ziehen können. Nach und nach erfahren wir seine Vergangenheit und was es damit alles auf sich hat. Stark, loyal aber auch verletzlich.

Beeindruckend waren und sind für mich auch die vielen und sehr eigenen sowie wichtigen Nebencharaktere. Die Menschen sowie die Magiebegabten sind alle sehr eigene Persönlichkeiten und haben mich sofort überzeugen können. Auch die verschiedenen Gottheiten sind was ganz eigenes und spielen eine wichtige Rolle.


Setting:

Das Setting in der Geschichte ist Vhindona, in dieser Stadt leben die Magielosen und wollen mit ihrer Entwicklung und Technik weiter kommen. Deswegen werden dort auch die Magiebegabten, eher geduldet als akzeptiert. Ein sehr eigenes Setting, wobei ich mir die Stadt immer ein wenig wie das alte London vorgestellt habe. Es gibt verschiedene Viertel und diese, sowie auch das Heim von Marius wurden für mich ausreichend beschrieben. Dennoch hätte ich mir eine kleine Karte für eine bessere Übersicht gerne gewünscht.

Schreibstil:

Dieser war sehr eigen und doch auch spannend für mich. Voller Magie, Spannung und auch nach der Frage von Richtig und Falsch. Ich bin nach und nach in die Welt eingetaucht und war richtig gefesselt von dem Schreibstil. Eine Mischung aus Fantasy, Action und Krimi haben mich hier erwartet und ich bin nicht enttäuscht worden.

Cover:

Ein Totenschädel von Blumen umgeben. Die Farben sind dabei sehr dunkel und düster gehalten. Mir gefällt das Cover sehr gut und in der Geschichte erfahren wir auch noch mehr zu den Knochenblumen und was ihre Bedeutung ist.

Mein Fazit:

Ein sehr außergewöhnlicher Fantasy-Roman mit Krimi Eigenschaften. Ich wurde überrascht und gefesselt und möchte nun unbedingt wissen wie es weiter geht. Deswegen vergebe ich auch 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.08.2021

Sehr lesenswerte & tolle Geschichte

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Diese Geschichte hat mich sehr gut unterhalten. Der Schreibstil ist leicht, flüssig & super zu verstehen. Von der ersten Seite an ist man direkt in der Story. Geschrieben wurde in der dritten Perspektive ...

Diese Geschichte hat mich sehr gut unterhalten. Der Schreibstil ist leicht, flüssig & super zu verstehen. Von der ersten Seite an ist man direkt in der Story. Geschrieben wurde in der dritten Perspektive & aus der Sicht von Marius & Aurelia. Aurelia die bisher isoliert & versteckt lebt. Sie wird mit Medikamenten ruhiggestellt um ihre magische Begabung zu unterdrücken. Durch ein Missgeschick wird Aurelia schnell zu einer Hauptverdächtigen an einem Tatort. Ihre unterdrücke Magie bahnt sich einen Weg, als Sie gerade in die Bibliothek schleicht. Um sich dort neue Bücher zu leihen. Durch diesen Zwischenfall wird Sie Marius Cinna zugewiesen,  dieser soll sie von jetzt an unterrichten. Endlich kann sie sein wer sie wirklich ist. Der Nachteil sie wird von der Gesellschaft ausgeschlossen. Dazu wird noch ein Mörder gesucht.
Eine mega tolle Geschichte die ich euch wärmstens empfehlen kann. Dieses Cover ist der Hammer.
Ganz klare Kauf  - & Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 09.07.2021

düster und geheimnisvoll

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Aurelias Leben lief bisher völlig normal ab, zumindest dachte sie das immer. Aber als ihre magische Begabung trotz medikamentöser Unterdrückung durchbricht, verändert sich alles für sie. Sie wird dem sehr ...

Aurelias Leben lief bisher völlig normal ab, zumindest dachte sie das immer. Aber als ihre magische Begabung trotz medikamentöser Unterdrückung durchbricht, verändert sich alles für sie. Sie wird dem sehr mächtigen Marius Cinna als Schülerin unterstellt und muss ihre Familie dafür verlassen. Außerdem scheint sie Zeugin eines Mordes gewesen zu sein, hat aber keine Erinnerungen an dieses Erlebnis und versucht jetzt herauszufinden, was genau passiert ist.

Dies ist eins der Bücher, das ich unbedingt lesen wollte, als ich das Cover und den Klappentext gesehen habe. Das Setting der Handlung gefällt mir richtig gut, das hat mich nämlich an einen historischen Roman erinnern. Die Geschichte ist recht düster, die Autorin entführt ihre Leser in eine Welt, in der Magiebegabte wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden.

Erzählt wird die Handlung aus verschiedenen Perspektiven, wobei Aurelia und Marius den größten Part übernehmen. Aurelia ist anfangs eine völlig verunsicherte junge Frau, macht aber eine sehr gute Entwicklung durch. Marius ist von Anfang an sehr geheimnisvoll und das bleibt auch fast die ganze Zeit so. Zwischen den beiden entwickelt eine sehr enge platonische Beziehung, die etwas von dem Verhältnis Vater/Tochter hat.

Die Autorin erklärt wirklich sehr viel, was ich zwar interessant fand, aber dadurch zieht sich die Handlung zwischendurch etwas. Der Mordfall kommt für meinen Geschmack auch etwas zu kurz.

Insgesamt hat mir das Buch aber richtig gut gefallen. Das Ende ist doch recht offen und ich könnte mir vorstellen, dass es noch einen 2. Teil geben wird. Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkte.

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Veröffentlicht am 12.08.2021

Knochenblumen welken nicht

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Das Cover:

War das erste was mir bei diesem Buch direkt ins Auge gesprungen ist, es ist mystisch und düster und einfach perfekt für diese Story geeignet. Der Totenkopf, die Knochen und die Blumen bilden ...

Das Cover:

War das erste was mir bei diesem Buch direkt ins Auge gesprungen ist, es ist mystisch und düster und einfach perfekt für diese Story geeignet. Der Totenkopf, die Knochen und die Blumen bilden einen tollen Kontrast.

Meine Meinung:

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, es klang wie eine tolle Mischung aus Krimi, Fantasy und ein wenig Historie. Bestimmt nicht für jeden, aber definitiv was für mich.

Das Buch wird aus verschiedenen Sichten und Perspektiven erzählt, dabei bilden Aurelia und Marius den Fokus bilden. Dabei schafft die Autorin es die Leser und Leserinnen Schritt für Schritt in die von ihr erschaffende Welt hineingeführt. Dabei ist es manchmal sogar schon zu viel. Zu viele Details, zu viele Informationen auf einmal. Ich habe mich das ein oder andere Mal dazu hinreißen lassen hier ein wenig zu überspringen.

Aurelia als Protagonistin mochte ich dafür. Ich hatte direkt einen Draht zu ihr und ihrer Magie, die sie verstecken musste. Es regte sich eine Mischung aus Mitleid und Sympathie für sie, was sich im Laufe des Buches zum Glück noch gewandelt hat, in nur Sympathie.
Aurelia lernt immer mehr über sich und die Magie und macht eine Entwicklung durch, welche ich als angemessen und glaubwürdig empfunden habe. Sowas mag ich in Romanen immer sehr. Sie hat sich auch für ihr Alter recht reif verhalten. Da wir als Leser*innen immer genauso viel oder wenig wussten wie sie, war es einfacher ihr Verhalten nachzuvollziehen.

Marius ist… eigen. Er ist ein Magier mit harter Schale und weichem Kern, aber da ist noch so viel mehr. Er versucht sein Bestes um es Aurelia so einfach wie möglich zu machen, auch wenn er dabei das ein oder andere Mal nicht die richtigen Worte findet.
Das lockert das Buch nochmal ein wenig auf und macht es wirklich herrlich diese wachsende Mentor-Schülerin Beziehung zu verfolgen.

„Ich möchte nur, dass es dir bewusst ist. Und wenn das Leben mich eines gelehrt hat, dann ist es die Gewissheit, dass auf Regen immer Sonnenschein folgt. Das sagt man hier so, nicht? Und wir alle benötigen in unseren schlimmsten Tagen helfende Hände.“ Er zögerte erneut. „Was ich damit sagen möchte, ist, dass du dich jederzeit an mich wenden kannst. Es spielt keine Rolle, zu welchem Thema. Ich kann auch nicht behaupten, dass ich dann in allen Fällen sonderlich hilfreich sein werde, aber es … es liegt die schlimmste Gefahr meiner Erfahrung nach darin, sich allein zu fühlen.“ (S. 94)

Leider gibt es aber auch bei diesem Buch einen Wehrmutstropfen, der Spannungsbogen leidet sehr unter den vielen Erklärungen und die ganze Geschichte fühlt sich eher wie eine lange Einleitung an. Es gibt immer mal wieder Momente, die spannend sind, die neugierig machen, aber diese verlieren sich schnell wieder und ich bekam das Gefühl, dass hier noch vieles kommen muss, es kam aber einfach nicht. Ich hoffe sehr, dass das in einem weiteren Band aufgelöst und aufgegriffen wird.

Mein Fazit:

Eine Geschichte mit viel Potential, vielen Erklärungen und einfach super tollen Charakteren. Alle die auf der Suche nach einem fantastischen Genre-Mix sind, werden hier auf jeden Fall fündig. Krimi, Fantasy und eine düsterere Welt bilden hier ein sehr stimmiges Bild bei dem die Autorin vieles richtiggemacht hat.

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Veröffentlicht am 13.07.2021

tolle Charaktere - langwieriger Inhalt

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Meinung
Bei dieser Augenweide konnte ich schlichtweg nicht überstehen. Kaum angekommen wurde es direkt gelesen und was mich zwischen den Zeilen erwartete überraschte mich sehr.

Im Mittelpunkt stehen Aurelia ...

Meinung
Bei dieser Augenweide konnte ich schlichtweg nicht überstehen. Kaum angekommen wurde es direkt gelesen und was mich zwischen den Zeilen erwartete überraschte mich sehr.

Im Mittelpunkt stehen Aurelia und Marius. Zwei zunächst sehr unterschiedliche Welten, welche hier auf eineinander zu prallen sein scheinen. Marius ist anders, als die typischen männlichen Charaktere. Er ist nicht perfekt, er hat seine Ecken und Kanten, aber vielmehr umschwebte ihn eine besondere Aura, welcher auch ich mir nicht entziehen konnte.

Aurelia ist ein sehr facettenreicher Charakter, welcher zum Einen nachdenklich stimmt, aber ebenso durch eine starke Entwicklung im Verlauf überzeugen konnte. Eine Entwicklung, die aufgrund der Ereignisse aber auch für mich als Leser nachvollziehbar war und somit authenthisch wirkte.

Eleanor Bardilac hat einen sehr ungewöhnlichen Stil, welcher mich auch ab und an vor Herausforderungen stellte. Sie schafft es Bilder zu erzeugen, die man sich beim Lesen herbei sehnt, aber ebenso waren es mir während der ein oder anderen Szene zu viele Ausschweifungen, sodass die Spannung z.B. stellenweise verloren ging. Das letzte Drittel sorgte bei mir für einen Höhenflug und machte die ein oder andere problematische Stelle fast schon wieder vergessen. Es ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss - eine Geschichte, welche unter die Haut geht, aber auch beim Lesen selbst herausfordernd sein kann.

Fazit
Knochenblumen welken nicht ist ein Werk, welches nicht nur optisch punkten kann. Auch inhaltlich wurde ich von einem malerischen Kunstwerk zwischen den Zeilen überrascht. Hier und da waren es mir jedoch zu viele Beschreibungen, sodass die Spannung und der Fokus für mich persönlich etwas verloren gingen. Aus diesem Grund 4 von 5 Sternen

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