Cover-Bild The Witch's Heart - Das Verhängnis
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 31.10.2025
  • ISBN: 9783757701512
Genevieve Gornichec

The Witch's Heart - Das Verhängnis

Roman. Historischer Roman meets Mythologie. Eine feministische Neuerzählung der Saga um Angrboda. Auf TikTok gefeiert
Frauke Meier (Übersetzer)

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Was, wenn du die Zukunft kennst und weißt, sie wird grausam?

Weil sie sich weigert, Odin etwas über seine Zukunft zu verraten, straft dieser die Hexe Angrboda mit Feuer. Verletzt und machtlos flieht sie in den entlegensten Winkel des Waldes. Doch auch hier wird sie gefunden - von Loki, der als göttlicher Trickster berüchtigt ist. Völlig unerwartet verwandelt sich Angrbodas Misstrauen ihm gegenüber in eine große Liebe, aus der drei Kinder hervorgehen: Fenrir, der Wolf, Jörmungandr, die Midgardschlange, und Hel, die Herrscherin der Unterwelt. Angrboda ist fest entschlossen, ihre Kinder zu beschützen. Doch sie weiß: In der Prophezeiung von Ragnarök spielen sie eine wichtige Rolle. Muss sie ihr Schicksal akzeptieren, oder kann sie ihm trotzen?

Historischer Roman meets Nordische Mythologie - e in kraftvoller Roman über Liebe, Mutterschaft, Selbstbestimmung - und eine Frau, die in der rauen Welt der nordischen Götter ihren Weg geht

Packende Neuerzählung der Saga von Angrboda

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2025

Sehr spannend

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„The Witch's Heart - Das Verhängnis“ von Genevieve Gornichec ist eine feministische Neuerzählung der Saga um Angrboda und eine gute Mischung aus historischem Roman und nordischer Mythologie.
Das Cover ...


„The Witch's Heart - Das Verhängnis“ von Genevieve Gornichec ist eine feministische Neuerzählung der Saga um Angrboda und eine gute Mischung aus historischem Roman und nordischer Mythologie.
Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön und passen perfekt zur Geschichte.

Die Hexe Angrboda muss einiges Tages verletzt vor dem großen Odin fliehen, in ihrer Einsamkeit trifft sie eines Tages auf Loki und das Misstrauen verwandelt sich schon bald in eine große Liebe, aus der drei Kinder hervorgehen.
Angrboda möchte ihr Kinder um jeden Preis schützen, doch weiß sie auch, dass sie eine große Rollen in der Prophezeiung von Ragnarök spielen.

Ich lese gerne nordische Geschichten und Loki ist schon immer mein Liebling unter den Götter, deshalb war ich sehr gespannt wohin die Story führen wird.
Am Anfang hat es sich etwas gezogen, doch nach und nach wurde es spannender und düster.
Natürlich werden auch einige ernste Themen wie Hexenverfolgung, Mord und Verlust angesprochen, aber es gibt auch einige romantische und sogar humorvolle Momente.

„The Witch's Heart - Das Verhängnis“ ist ein abwechslungsreiches Buch, das mich gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Ein feministischer Blick in die nordische Mythologie

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Es gibt Bücher, bei denen man schon nach ein paar Kapiteln spürt, dass sie etwas zurückgeben, von dem man gar nicht wusste, dass es gefehlt hat. The Witch’s Heart war für mich genau so ein Buch. Statt ...

Es gibt Bücher, bei denen man schon nach ein paar Kapiteln spürt, dass sie etwas zurückgeben, von dem man gar nicht wusste, dass es gefehlt hat. The Witch’s Heart war für mich genau so ein Buch. Statt eines weiteren „großen Epos“ über nordische Götter bekommt man hier etwas viel Wertvolleres: die Geschichte einer Frau, die in den klassischen Sagen fast vollständig verschluckt wurde und die in diesem Roman endlich selbst erzählen darf.

Ich habe die nordische Mythologie schon immer spannend gefunden, aber so richtig verliebt habe ich mich erst durch die God of War-Spiele. Viele Figuren kannte ich daher bereits, allerdings vor allem aus der Perspektive, die man dort serviert bekommt: laut, heroisch, oft brutal. Dieses Buch hat mir zum ersten Mal gezeigt, wie derselbe Mythos aussehen kann, wenn man nicht den Blick der Götter übernimmt, sondern den einer Frau, die am Rand dieses gewaltigen Weltentwurfs steht. Es ist, als hätte jemand die Kamera gedreht und mir einen Raum gezeigt, den ich vorher gar nicht wahrgenommen habe.

Was mich besonders bewegt hat, waren Angrbodas Beziehungen zu ihren Kindern und später auch zu Gerda. Die Kapitel mit den Kindern wirken auf den ersten Blick ruhig und unspektakulär, aber gerade diese Einfachheit macht sie so stark. Hel, Fenrir und Jörmungandr sind in den alten Sagen riesige, weltbewegende Gestalten und hier sind sie zuerst einmal Kinder, die spielen, lernen, streiten und geliebt werden. Diese Menschlichkeit schafft einen emotionalen Kontrast, der mir richtig unter die Haut ging. Man spürt förmlich, wie Angrboda an ihnen wächst, wie sie über ihre eigenen Wunden hinauswächst, um ihnen einen sicheren Platz in einer Welt zu geben, die sie eigentlich nicht will.

Gerda wiederum fand ich unglaublich faszinierend, weil sie eine Art Gegenpol darstellt: eine Frau aus einer ganz anderen Welt, die trotzdem ihre eigenen Brüche und Sehnsüchte hat. Ihre Beziehung zu Angrboda ist vorsichtig, kompliziert und trotzdem warm. Ich mochte, wie unaufgeregt, aber tief die beiden miteinander umgehen, ohne diese übertriebene Dramatik, die man in vielen Fantasybüchern findet. Gerade Gerda zeigt, dass Verbundenheit nicht immer laut oder eindeutig sein muss, um wirklich etwas zu bedeuten. Sie bringt eine stille Wärme in die Geschichte, die ich nicht erwartet hatte.

Was mich am meisten beeindruckt hat, ist die Art, wie Genevieve Gornichec Angrboda schreibt. Sie ist keine makellose Heldin, keine überhöhte Kriegerin, sie ist eine Frau, die zu oft bestraft wurde und trotzdem nicht aufhört, sich ihr Leben zurückzuholen. Ihre Stärke zeigt sich nicht in großen Gesten, sondern darin, dass sie trotz allem weiterlebt, liebt und schützt. Gerade diese leise Beharrlichkeit wirkt auf mich feministischer als jede heroische Mythenszene.

Die zwischenmenschlichen Beziehungen, ob zu ihren Kindern, zu Gerda oder zu Skadi, sind widersprüchlich und dennoch authentisch. Sie zeigen verschiedene Facetten weiblicher Stärke und Solidarität, ohne daraus eine künstliche Botschaft zu machen. Das alles wirkt natürlich und ungezwungen.

Sprachlich ist der Roman angenehm ruhig, manchmal melancholisch, aber immer warm. Es fühlt sich an, als würde jemand eine alte Geschichte vorsichtig entstauben und ihr endlich den Platz geben, den sie verdient. Nicht im Schatten eines Gottes, sondern für sich selbst.

Am Ende habe ich The Witch’s Heart nicht als Fantasyroman zugeschlagen, sondern als Geschichte über Selbstbestimmung, Mutterschaft, Verlust und darüber, sich die eigene Deutungshoheit zurückzuerobern. Es ist ein sanfter Gegenentwurf zu dem, was wir aus den alten Mythen kennen und vielleicht gerade deshalb so kraftvoll.

Für mich ein ruhiges, berührendes und sehr weibliches Buch, das lange nachklingt.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Ein unerwartetes Lesehighlight

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Das Herz einer Hexe, das Herz einer Ehefrau, das Herz einer Mutte. Aber was, wenn es gebrochen wird?

Eine wundervolle Adaption unserer Mythen und Legenden, mit einem wunderbaren Ambiente und liebenswertem ...

Das Herz einer Hexe, das Herz einer Ehefrau, das Herz einer Mutte. Aber was, wenn es gebrochen wird?

Eine wundervolle Adaption unserer Mythen und Legenden, mit einem wunderbaren Ambiente und liebenswertem Schreibstil.
Wirklich ein Buch, das meine Erwartungen übertroffen hat. Hier werdne geschickt sie Edda und Mythen rund um germanische Helden und Götter aufgegriffen und zu einer gefühlsstarken Story verwoben.
Das Setting passt wunderbar und ich liebe es, wie die Charaktere ausgeschmückt sind.

Die Hauptprotagonistin ist Angrboda die Frau von Loki und Mutter von Hela, Fenrir und Jörmungandr. Wir erfahren von ihrem Leben, nachdem sie in Asgard dreimal verbrannt wurde und es schlussendlich verließ, bis zum Ende ihrer größten Prophezeiung, Ragnarök.

Obwohl man sich denkt, "kenn ich doch schon" war zumindest für mich viel neues dabei und alles mit einigen Details und sicherlich viel eigener Fantasie ausgeschmückt. Was es zu einem besonderen Lesevergnügen gemacht hat.

Ich wollte es eigentlich nebenher lesen, weil ich das Thema schon interessant finde, doch schon nach wenigen Seiten war mir klar, hier schlummert ein klares Lesehighlight für mich!

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Mythologie mit aktueller Thematik

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Die Welt im Aufruhr, Charaktere auf der Suche nach sich selbst und ihrem Platz im Leben und eine authentische Protagonistin mit Ecken und Kanten - übernatürliche Fähigkeiten, aber keine glatte Superheldin, ...

Die Welt im Aufruhr, Charaktere auf der Suche nach sich selbst und ihrem Platz im Leben und eine authentische Protagonistin mit Ecken und Kanten - übernatürliche Fähigkeiten, aber keine glatte Superheldin, Ehefrau und Mutter, aber kein Heimchen am Herd, weise Frau und Hexe, aber nicht unnahbar und kühl. Diese Neuerzählung des jahrhunderte alten Ragnarökstoffs begeistert und fasziniert. Vertraute Figuren aus der nordischen Mythologie, Asen, Riesen und Menschen, begegnen dem Leser ebenso wie die Kreaturen Fenris und Midgardschlange, der Trickster Loki und die Göttin Hel, dennoch taucht man in eine ganz neue Welt, fühlt nicht nur mit der Protagonistin, sondern leidet mit allen Wesen, die ihrem Schicksal nicht entkommen können. Die starke Sprache für die neue weibliche Sichtweise passt hervorragend zum Plot und überzeugt von der ersten Seite an. Das Sahnehäubchen: ein eindrucksvolles Cover und der wunderschöne Farbschnitt.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Eine Geschichte mit viel Leid und einem Happy End.

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Eine Geschichte die einem in die Nordische Mythologie Entfürht. Die Geschichte der Hexe Angrboda, die nachdem sie von den Göttern geflohen war, ein neues Leben in einer Höhle im Eisenwald beginnt, in Ihrem ...

Eine Geschichte die einem in die Nordische Mythologie Entfürht. Die Geschichte der Hexe Angrboda, die nachdem sie von den Göttern geflohen war, ein neues Leben in einer Höhle im Eisenwald beginnt, in Ihrem neuen Leben widerfährt Ihr jedoch eine Menge Leid.

Ein schwerwiegender Verrat, der Ihr durch einige Ihrer vertrauten Gefährten widerfährt, sowie der vorübergehende und letztendlich sogar endgültige Verlust Ihrer Kinder.

Angrboda ist eine Starke Frau die nach dem Verrat, der letztendlich zu einem erneuten sterben führte, Sie abermals dem Tod trotzte, Ihren Weg zurück in die Welt der Lebenden fand.
Auf Ihrer darauf folgenden Reise zu sich selbst, fand sie heraus wer sie einst war und schöpfte daraus neue Kraft um Ihre Tochter Hel und dessen Begleiter vor den Folgen von Ragnarök, dem Ende der Ihr bekannten Welt zu retten.

Hel und einige andere die das Ende der alten Welt überlebt haben, bauen Ihr Leben in der Neuen Welt auf und geben die Geschichten der Vergangenheit an ihre Nackkommen weiter, dass diese niemals in Vergessenheit geraten.

Dieses Buch ist für all die Interssant, die sich für die Nordische Mhytologie und Fantasy Geschichten mit einer Hexe als Hauptfigur interessieren.

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