Cover-Bild Treppe aus Papier
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23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blessing
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 20.08.2025
  • ISBN: 9783896677785
Henrik Szántó

Treppe aus Papier

»Eine echte Entdeckung.« NDR Kultur
Die Geschichte eines Hauses und der Menschen, die es bewohnen: von der NS-Zeit bis heute, von Leben, Verantwortung und Erinnerung

Das alte Haus erzählt. Denn seine Mauern, Dielen und Ritzen bewahren die Erinnerungen an alle Menschen, die es jemals bewohnt haben. Schon als Kind hat Irma Thon mit ihren nazitreuen Eltern im ersten Stock gelebt. Während die 90-Jährige zurückblickt und immer wieder an die kleine Ruth Sternheim von damals denken muss, erfreuen sie die Gespräche mit Nele Bittner aus dem Vierten. Die Schülerin lernt für eine Geschichtsklausur und beginnt zu verstehen, dass die Vergangenheit nicht vergangen ist, sondern nur wenige Stufen entfernt.

»Szántós Sprache fließt durch dieses Haus und durch die Zeiten, klug und voller Details. Unbedingt lesen!« Markus Thielemann

»Dass die Echos der Geschichte überall sind, wenn man nur hinhört, zeigt dieser originelle Roman.» Raphaela Edelbauer

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2025

Interessant

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Ich fand an diesem Buch das Cover sowie den Klappentext sehr spannend. Da man aber ein Buch bekanntlich nicht daran bewerten darf bin ich eine Erste-Seiten-Leserin, wenn es um die Entscheidung geht, mir ...

Ich fand an diesem Buch das Cover sowie den Klappentext sehr spannend. Da man aber ein Buch bekanntlich nicht daran bewerten darf bin ich eine Erste-Seiten-Leserin, wenn es um die Entscheidung geht, mir ein Buch zuzulegen oder eben nicht. Und Mann oh Mann, der brachiale Einstieg in diese Geschichte hat mich - in Zusammenspiel mit Titel, Cover und Inhaltsangabe - sofort für sich gewonnen.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich nach diesem ersten Satz erst einmal eine Weile gebraucht habe, um in das Buch zu finden. Und irgendwie habe ich es dann doch nicht ganz geschafft, mich zu 100% in der Geschichte wohl zu fühlen. Vielleicht habe ich es zur falschen Zeit gelesen. Es handelt sich hierbei definitiv nicht um einen Sommer-Schmöker, den man so nebenbei liest. Die vielen Handlungsstränge und Zeiten, welche teilweise übereinander liegen, verlangen schon ein wenig Aufmerksamkeit beim Lesen.

Das Thema ist kein neues, viele Autoren haben sich bereits daran versucht, die NS-Zeit "aufzuarbeiten". Das Besondere an diesem Buch ist sicherlich die Perspektive, welche ich genial gewählt empfinde. Nicht ganz so ideal finde ich, dass versucht worden ist, so viele andere Geschichten mit einzuflechten.

Dennoch, ein gutes Buch, das es sich lohnt zu lesen, wenn man der Lektüre seine volle Aufmerksamkeit widmen kann. Und eine Thematik, mit der es gerade jetzt wichtig ist, sich auseinanderzusetzen.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Ein Haus hat etwas zu erzählen...

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Hopeandlivevor ein paar Sekunden
Ein sehr altes Haus mitten in Berlin mit mehreren Stockwerken beginnt zu erzählen. Diese Idee hat hat mich bei der Inhaltsangabe schon fasziniert. Auch das Cover finde ...


Hopeandlivevor ein paar Sekunden
Ein sehr altes Haus mitten in Berlin mit mehreren Stockwerken beginnt zu erzählen. Diese Idee hat hat mich bei der Inhaltsangabe schon fasziniert. Auch das Cover finde ich sehr gelungen, denn es zeigt ein Zimmer, dass wie eine Matroschka-Puppe immer kleiner wird und offenbart, dass sich in einem und demselben Zimmer viele Geschichten zu verschiedenen Zeiten abgespielt haben. Das Haus mit seinen Mauern, Treppen, Dielen, Ritzen, Kanälen und Rohren ist sehr aufmerksam und hat alles gespeichert. Es gibt dem Leser einen Einblick in die verschiedenen Jahrzehnte und ihre jeweilige Geschichte.

Der Autor lässt und verschiedenen Menschen begegnen. Da ist auf der einen Seite Irma mit ihren 90 Jahren, die schon als Kind im ersten Stock mit ihren Eltern gelebt hat und die NS-Zeit als Kind miterlebte. Trägt man schon als Kind in dieser Zeit eine Verantwortung, diese Frage stellt sich Irma immer wieder und durch Nele, die ihre Pubertät mit allen Höhen und Tiefen erlebt und mit ihrem Hund und ihren Eltern im vierten Stock lebt, wird sie auf eine neue Weise damit konfrontiert. Denn Nele bekommt ein ganz spezielles Geschichtsprojekt und beginnt zu verstehen, dass die Zukunft einer Erinnerung bedarf um Vergangenheit zu verarbeiten. Nele beginnt die Stufen der Geschichte hinabzusteigen und hat doch mit den Herausforderungen der Gegenwart auf eine besondere Weise zu kämpfen.

Der Autor versucht Geschichte auf eine besondere Art und Weise lebendig werden zu lassen und phasenweise hat mir die Geschichte auch durch die besondere Sichtweise des Hauses und seine Sprache gut gefallen und in einigen Kapiteln hat er den Menschen, die dort gelebt haben noch einmal Raum und Sprache gegeben. Doch immer wieder wurde der Fluss des Lesens für mich gestört, weil er einfach zu viel reingepackt hat und dann doch zu einseitig berichtet hat. Irma, Nele und auch Ruth sind sehr treffen dargestellt, ich konnte sie mir in den Räumen vorstellen und das Haus hat mir auch sehr gut gefallen. Doch warum Nele eine Beziehung ganz gemäß des Zeitgeistes in dieser Geschichte erleben musste, fand ich überfrachtend. Leser der Political Correctness mögen es gut finden, doch ich fand es unpassend wie so einiges andere auch. Dennoch werde ich mir alte Häuser ab sofort mit einem anderen Blick anschauen.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Treppe aus Papier

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Die Treppe aus Papier erzählt die Geschichte und aus der Sicht eines über hundert Jahre alten Mietshauses in dem Nele mit ihren Eltern und ihrem Hund in der Gegenwart wohnt. Unter vielen anderen Personen ...

Die Treppe aus Papier erzählt die Geschichte und aus der Sicht eines über hundert Jahre alten Mietshauses in dem Nele mit ihren Eltern und ihrem Hund in der Gegenwart wohnt. Unter vielen anderen Personen lebt auch die neunzig jähre alte Dame Irma in diesem Haus. Sie erzählt Nele viel über die Vergangenheit der Hauses und deren Bewohner. Vor dem Zweiten Weltkrieg gehörte das Haus der Familie Sternheim die Juden waren. Es ist auch ihre Geschichte die Irma erzählt, deren Eltern Nationalsozialisten waren. Eine schwierige Situation für Irma. Denn es geht hier um Gewalt, Intrigen und Verrat in der Handlung. Durch eine Recherche kommt Nele dann so nach und nach hinter die ganze Geschichte und Zeitzeuge dabei ist das alte Haus.
Fazit:
Der Roman regt zwar zum Nachdenken an konnte mich aber nicht fesseln. Das Cover stellt leider keine Treppe dar, aber schöner Farbdruck

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Nicht warm geworden

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Ein altes Haus erzählt Geschichten, die es mit seinen Bewohnern erlebt hat - speziell in der Gegenwart, aber auch in der Zeit der Nazis.

Das Buch lässt mich etwas traurig zurück. Traurig darüber, dass ...

Ein altes Haus erzählt Geschichten, die es mit seinen Bewohnern erlebt hat - speziell in der Gegenwart, aber auch in der Zeit der Nazis.

Das Buch lässt mich etwas traurig zurück. Traurig darüber, dass ich mit dem Inhalt nicht so richtig warm geworden bin. Die Vermischung der verschiedenen Zeiten hat mir nicht gefallen. Ich fand das Buch immer sehr stark, wenn eine Geschichte - egal ob in Gegenwart oder Vergangenheit - über mehrere Kapitel stringent erzählt wurde. Mit diesem ständigen Wechsel der verschiedenen Personen, die teilweise nicht direkt etwas miteinander zu tun hatten, bin ich nicht glücklich geworden. Das hat meinen Lesefluss unheimlich gestört und deshalb kann ich nicht direkt eine Leseempfehlung aussprechen, würde aber auch niemanden vom Lesen abhalten wollen. Der Stil ist eben einfach sehr speziell.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Treppe aus Papier

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Nele wohnt mit ihren Eltern und ihrem Hund Balu im vierten Stock eines hundert Jahre alten Wohnhauses. Das Wohnhaus gehörte vor dem Zweiten Weltkrieg der jüdischen Familie von Alvin Sternheim und dessen ...

Nele wohnt mit ihren Eltern und ihrem Hund Balu im vierten Stock eines hundert Jahre alten Wohnhauses. Das Wohnhaus gehörte vor dem Zweiten Weltkrieg der jüdischen Familie von Alvin Sternheim und dessen Familie Außergewöhnliche Handlung denn hier erzählt das Haus über seine Menschen die über Generation in diesem alten Mietshaus gewohnt haben. Durch Irma eine alte neunzigjährige Dame wird Nele in der Gegenwart inspiriert über die Geschichte der Hausbewohner zu recherchieren.Dabei stößt sie auf die dramatische Geschichte von Irma deren Eltern Nationalsozialisten waren. Es geht um Verrat und Intrigen gegen anders gesinnte Menschen
Fazit:
Alles in der ganzen Handlung wurde zu kurz abgehandelt, stimmt aber trotzdem zu Nachdenken an. Das Cover ist schön aber es zeigt keine Treppe wie der Titel des Romans aussagt, sondern nur einen langen Flur, das irritiert etwas.

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