Eine ungewöhnliche Freundschaft.
Bob, der Streuner ist keine fiktive Erzählung, sondern basiert auf einer wahren Begebenheit. Dieses Wissen verleiht der Lektüre eine besondere Dimension.
James schildert in diesem Buch außergewöhnliche ...
Bob, der Streuner ist keine fiktive Erzählung, sondern basiert auf einer wahren Begebenheit. Dieses Wissen verleiht der Lektüre eine besondere Dimension.
James schildert in diesem Buch außergewöhnliche Erlebnisse mit Bob, einer bemerkenswert intelligenten Katze. Auch wenn James möglicherweise einige seiner Eindrücke in die Charakterisierung von Bob hineininterpretiert, vermittelt er insgesamt Erfahrungen, die das Herz eines Katzenliebhabers berühren.
In einem leichten und flüssigen Schreibstil berichtet der Leser von James' Kampf, von Drogen loszukommen, den Herausforderungen des Lebens auf den Straßen Londons und der tiefgreifenden Veränderung, die Bobs Anwesenheit in James' Leben bewirkt. Er bezeichnet Bob als sein „Baby“, wobei das Buch den Eindruck vermittelt, dass Bob oft die Rolle eines „Erwachsenen“ einnimmt und James in schwierigen Zeiten Trost spendet.
Das Buch thematisiert Liebe, Freundschaft, Verantwortung und Hoffnung und ist besonders empfehlenswert, auch für jüngere Leser.
Die Geschichte berührt umso mehr, da sie tatsächlich so geschehen ist. Zudem bietet das Buch spannende Momente, insbesondere wenn Bob nach einem Hundangriff ausbüxt und verloren geht.
Nach der Lektüre habe ich im Internet recherchiert, um mehr über James und Bob zu erfahren, und wurde auf YouTube fündig. Dort gibt es zahlreiche Videos, die die beiden auf den Straßen Londons sowie in einem Fernsehinterview zeigen.