Cover-Bild Frostkuss
Band 1 der Reihe "Mythos Academy"
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Urban
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 11.05.2015
  • ISBN: 9783492280310
Jennifer Estep

Frostkuss

Mythos Academy 1 | Fantasy-Pageturner mit Suchtfaktor
Vanessa Lamatsch (Übersetzer)

Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen. Gwen Frost besitzt ein einzigartiges Talent: die »Gypsy-Gabe«. Eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber die mythische Welt steht vor einer tödlichen Bedrohung, und Gwen befindet sich plötzlich im Zentrum eines großen Krieges.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2017

Gwen raufte mir den letzten Nerv

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Inhalt:
Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen ...

Inhalt:
Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.

Meinung:
Die 17-jährige Gwen Frost besucht seit kurzem die Mythos Academy. Auf dieser werden Walküren, Spartaner und Amazonen zu Kriegern ausgebildet und die Mythologie nimmt einen großen Teil des Unterrichts in Anspruch. Gwen jedoch ist eine Außenseiterin in der Mythos Academy. Denn aufgrund ihrer Gypsy-Gabe kann sie anhand einer Berührung mit einem Menschen alles über diesen erfahren. Für Gwen ändert sich jedoch alles, als das beliebteste Mädchen der Schule ermordet wird. Schließlich ist Gwen die Einzige die die Tat aus nächster Nähe miterlebt hat. Ein gefährliches Abenteuer beginnt.

Ich war furchtbar neugierig darauf die Mythos Academy mit all ihren Kriegern und Kämpfern kennenzulernen. Die Zusammenführung der verschiedenen Mythologien hat mir sehr gut gefallen. Interessant war, dass dieses Mal die nordische Mythologie einen gewissen Schwerpunkt einnimmt. Während des lesens habe ich noch das ein oder andere über das Thema Mythologie gelernt. Dies habe ich mir auch so erhofft. Stellenweise hätte ich mir sogar noch ein wenig mehr Vertiefung und Ausführung zur Mythologie gewünscht.

Zwar ist die Geschichte recht vorhersehbar und größere Überraschungen gibt es nicht, dennoch konnte mich die Geschichte sehr gut unterhalten. Zudem hat das Buch einige actionreiche Kampfszenen zu bieten.
Die Nebencharaktere Daphne, Logan und Carson mochte ich auf Anhieb sehr gerne. Und auch den Humor vom magischen Schwert konnte ich zumindest schon ein bisschen in diesem Buch genießen. Ich hoffe, dass Gwen im nächsten Band mehr mit dem Schwert zu tun haben wird.

Das Buch hätte wirklich sehr gut sein können, wenn da nicht eine Person namens Gwen gewesen wäre. Gwen ist nämlich ziemlich dämlich. Nicht nur das sie absolut keine Zusammenhänge erkennen kann, nein sie ist auch blind gegenüber all der Mythologie rund um sie herum. Gwen glaubt nun mal einfach nicht an solche Dinge, da können auch Walküren, aus deren Fingerspitzen Funken sprühen, nichts daran ändern. Diese Naivität hätte ich ihr vielleicht noch verzeihen können, aber leider ist Gwen auch ein richtiger Jammerlappen. Ständig beweint sie den Tod ihrer Mutter oder die Tatsache, dass sie keine Freunde hat. Aber anstatt etwas dagegen zu tun, vergräbt sie sich im Selbstmitleid. Zudem erwähnt Gwen in jedem zehnten Satz, dass sie doch einfach nur ein armes Gyspy-Mädchen ist. Irgendwann war bei mir der Punkt angekommen wo ich laut aufgeschrien habe, wenn sie mal wieder das Wort Gypsy in den Mund genommen hat.
Leider ziehen sich diese Wiederholungen um den Tod ihrer Mutter, das Gwen keine Freund hat und das sie eine Gypsy ist durch das ganze Buch und nahmen mir gehörig den Lesespaß.

Fazit:
Gwen hat mir als Leser wirklich den letzten Nerv geraubt und wären nicht die tollen Nebencharaktere und eine interessante Story, dann wäre hier für mich die Reise mit Gwen definitiv zu Ende. So hoffe ich, dass sie in Band 2 ein wenig die Kurve bekommt. Ich kann daher nichts anderes als 2 Hörnchen vergeben.

Veröffentlicht am 07.02.2019

Gar nicht gut!

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Beginnen wir mit dem Schreibstil: Schon wie in den vorherigen Büchern von ihr, ist ihr Stil platt, kindisch und ausschweifend. Sie wiederholt ständig die selben Dinge. Ob es nun Wörter und Sätze sind oder ...

Beginnen wir mit dem Schreibstil: Schon wie in den vorherigen Büchern von ihr, ist ihr Stil platt, kindisch und ausschweifend. Sie wiederholt ständig die selben Dinge. Ob es nun Wörter und Sätze sind oder die Einstellung der Protagonistin ist, ständig ist es das gleiche. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Autorin einen gar nicht selbst nach denken lassen möchte. Sie kaut einem immer wieder das selbe vor und sagt einem was man denken soll. Ich weiß nicht ob es an der Übersetzerin Vanessa Lamatsch liegt oder ob es doch die Autorin selbst ist, auf jeden Fall hat mich diese Tatsache total genervt. Aber auch wie sie schreibt, passt eher zu einem Kinderbuch. Zwischen durch musste ich echt das Buch weg legen und mich fragen ob die Autorin das wirklich ernst meint.
Und nun zur Protagonisten Gwen Frost. Sie ist das typische neue Mädchen, das weder Freunde noch viel Selbstvertrauen hat. Sie redet sich gefühlt alle zwei Sätze schlecht und macht sich selbst fertig.
"Nur das komische Gypsie-Mädchen "
(Diesen Satz lesen wir übrigens auch hundert mal)
Nur Am Ende, Überraschung, ist sie dann doch etwas total besonderes und noch viiiiil interessanter als all die anderen Schüler.
Vor allem glaub Gwen nicht an Magie und das ganze "Bla bla bla", wie sie es selbst nennt, dabei hat sie selbst eine besondere Fähigkeit. Wie erklärt sie sich bitte ihre psychometrische Gabe wenn nicht mit Magie???
Die Liebesgeschichte zwischen Gwen und Logan, ist auch irgendwie seltsam. Zarte Annäherungen und viel geflirtet, aber keiner kommt je zum Punkt. Außer viel geschwärmt und ein Tanz, passiert nichts spannendes. Logan ist zwar immer da um Gwen aus brenzligen Situation zu retten, ist ihr gegenüber aber abweisend und kühl.
Ich fand es schrecklich, wie die Autorin Gwens Gedanken zu ihm formuliert hat. Als wären wir im Kindergarten. Ich wurde also nicht wirklich warm mit den beiden und habe nicht von dem Helden geschwärmt wie ich es in anderen Büchern gerne tue. Wie zum Beispiel für Rhysand in "Das Reich der sieben Höfe". (Sorry, aber der ist doch auch einfach Atemberaubend! ;) )
Ich kann Logan einfach nicht sexy finden, auch wenn er als dunkel und gefährlich beschrieben wird. Estep hat es problemlos geschafft, den hotten Helden komplett langweilig werden zu lassen. Und so etwas brauchen unsere jungen Mädchenherzen doch. Eine zum dahinschmelzende Romanze, die unser Herz schneller schlagen lässt und uns von kühnen Helden, wahrer Liebe und aufregenden Abendteuern träumen lässt.

Ich möchte das Buch aber nicht nur schlecht machen, denn die Geschichte hat wirklich potential und auch der Ablauf im Buch ist schlüssig und sauber, nur leider hat es Jennifer Esteps einfach nicht drauf einen in ihren Bann zu ziehen.
Ich habe mich während des Lesens nie in die Geschichte reingezogen gefühlt und das lag einzig und alleine an der Art wie Estep schreibt.
Zwar interessiert es mich an sich schon, wie es weiter geht und was noch alles passiert, aber ich ertrage es nicht noch ein Wort von Estep zu lesen.

Ich kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen und würde auch zu keinem anderen Buch, z.B. Black Blade, raten. Tut mir Leid!

Das Buch bekommt von mir, dank der Interessanten Geschichte aber der misslungenen Umsetzung nur einen einzigen Stern.

Veröffentlicht am 24.10.2017

Reihenauftakt mit melodramatischer Protagonistin und ständigen Wiederholungen

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Klappentext:
Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, mit ihren Fähigkeiten umzugehen und ...

Klappentext:
Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, mit ihren Fähigkeiten umzugehen und sie richtig einzusetzen.
Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.

Gestaltung:
Naja, was soll man dazu sagen? Mädchengesicht eben. Den blauen Rauch(?) am unteren Rand des Covers finde ich ganz schön, auch dass er farblich zu den Augen und dem Titel passt. Aber es ist jetzt nichts Weltbewegendes. Und zur Geschichte passt es jetzt auch nicht besonders (die Protagonistin hat keine blauen Augen…).

Meine Meinung:
Was war denn das bitte? Ich bin total…schockiert. Der Klappentext klingt wirklich toll und vielversprechend und anregend und neu…Und ich meine hallo? Eine Schule, die Kämpfer ausbildet, um gegen einen GOTT zu kämpfen? Das klingt doch schon nach Spannung und verspricht Badass-mäßige Kämpfe. Aber DAS? Ich bin total enttäuscht!

Wo fange ich nur an? Am besten bei Störfaktur Nummer 1 mit dem Namen Gewn Frost (oder besser, diejenige, die ich am liebsten erwürgt hätte!). WIE kann man bitte nur SO sein? Ständig (=IMMER) bemitleidet sie sich selbst. Alle 3 Seiten kamen Sätze wie „Und ich habe ja keine Freunde“, „Ich bin ganz alleine“ oder „Als Gypsy hat man es ja sooo schwer, ich werde überhaupt nicht wahrgenommen.“(so wörtlich kamen sie nicht vor, aber sinngemäß). Mädchen, es reicht wenn du uns das EINMAL sagst, aber ständig im Selbstmitleid vergehen? Gott. Nein danke!

Wenn sie dann mal nicht gerade damit beschäftigt war, sich selber zu bemitleiden, war sie in der Schule oder bei ihrer Oma. Oder sie hat darüber nachgedacht, dass sie ja nicht zu der Schule passt und so gar nicht dahin gehört, da sie ja nicht im entferntesten so cool oder gutaussehend wie die anderen ist (Mädel, da kann man ja auch überhaupt nichts gegen tun?! Versuchs mal mit ner neuen Haarfarbe oder anderen Klamotten!).

Dann kam Störfaktor Nummer 2 jedoch hinzu: Logan (oder besser, derjenige, den ich am liebsten eine runter gehauen hätte). NATÜRLICH sieht er total toll aus, ist aber ein Arschloch (wie alle Typen in Jugendbüchern). Und wie sollte es anders sein? Gwen steht auf ihn (und er natürlich auch auf sie, wobei er gemein zu ihr ist und sie erstmal abblitzen lässt, aber hallo? Wer weiß denn bitte nicht, dass die beiden in den Folgebänden zusammen kommen? Das ist doch vorhersehbar hoch 10!).

Kommen wir damit zu Störfaktor Nummer 3: Die Vorhersehbarkeit und die ständigen Wiederholungen. Das geht natürlich damit einher, dass unsere liebe Gwen immer wieder den gleichen Mist erzählt. „Ich bin so alleine.“, „Alle anderen ignorieren mich.“, „Aber da ich eine Gypsy bin, ist ja auch klar, dass ich nicht dazugehöre.“ etc. Wenn sie sich selbst schon ständig wiederholt, wo soll da bitte mal was Neues passieren? Gut, dann kommt Daphne, die natürlich (wie soll es anders sein?) ihre Freundin wird (Vorhersehbar!). Würde man bei diesem Roman einen Rotstift ansetzen und alle Wiederholungen raus streichen, wäre er nur noch knappe 150 Seiten lang.

Einziger Lichtblick in dem ganzen Gwen-ist-ja-so-einsam-Drama: Die Idee. Ich fand die Grundidee von Göttern und Mythen und einer Schule, die Jugendliche (die Spartaner oder Wallküren) für den Kampf ausbildet wirklich toll. Aber warum wurde dieses Potenzial denn bitte nicht ausgenutzt? Warum musste man so jemanden wie Gwen nehmen? Und wo waren meine Badass-Kämpfe und meine Spannung, die ich mir nach dem Klappentext erhofft habe?

Fazit:
Ein Reihenauftakt, der nicht hält, was der Klappentext verspricht. Ich war absolut enttäuscht nach dem Lesen. „Frostkuss“ glänzt mit einer sich andauernd selbst bemitleidenden Protagonistin, vorhersehbaren Wendungen und unendlich vielen Wiederholungen. Wäre Gwen nicht so eine absolute Nervensäge, die natürlich trotzdem Freunde bekommt und einen Typen, hätte der Roman vielleicht sogar was werden können. Die Idee war nämlich gut, wurde nur einfach nicht passend umgesetzt. Ich kann nur sagen: Lasst lieber die Finger davon!
1 von 5 Sternen!