Cover-Bild Das Schicksal ist ein mieser Verräter

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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hanser, Carl
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 30.07.2012
  • ISBN: 9783446240094
John Green

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Sophie Zeitz (Übersetzer)

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.09.2020

Film hat mehr berührt

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Worum geht es?
Hazel hat Krebs. Sie will keinesfalls bemitleidet werden und auf keinen Fall zur Selbsthilfegruppe. Aufgrund der Liebe zu ihrer Mutter geht sie doch dorthin und lernt den charmanten, intelligenten ...

Worum geht es?
Hazel hat Krebs. Sie will keinesfalls bemitleidet werden und auf keinen Fall zur Selbsthilfegruppe. Aufgrund der Liebe zu ihrer Mutter geht sie doch dorthin und lernt den charmanten, intelligenten und gut aussehenden Augustus kennen, der ebenfalls offen mit seiner Krankheit umgeht. Sie reden über Musik, Filme und Bücher. Verbringen Zeit miteinander und verlieben sich. Außerdem erfüllt Gus Hazel einen großen Wunsch. Sie fliegen nach Amsterdam zu Peter Van Houten, der Autor von Hazels absoluten Lieblingsbuch.


Protagonisten:
Hazel hat sich damit abgefunden das sie sterben wird. Viel mehr macht sie ich um ihre Eltern sorgen. Darum, wie es ihnen gehen wird, wenn sie nicht mehr da ist. Sie möchte nur ungern bemitleidet werden und sich zu Selbsthilfegruppen zwingen. Doch seit se Gus kennt, scheint sie viel fröhlicher und aktiver zu sein. Als hätte sie etwas wieder gefunden für das es sich lohnt, die letzte Lebenszeit zu genießen.
Augustus ist sehr charmant, intelligent und romantisch. Es gibt immer wieder tiefgründige und intelligente Gespräche und doch ist es gleichzeitig ein Junge der Zombie-Videospiele liebt. Er ist sehr sympathisch und hat immer ein Lächeln auf den Lippen, obwohl es nicht gut um ihn steht.


Fazit:
Eine emotionale Geschichte bei der die Tränen fließen und man auch doch schmunzeln kann. Man kann sagen, das dieses Buch zum Nachdenken anregt. Dennoch fand ich das Buch um einiges besser. Die Gefühle kamen noch mehr an, Hazel kam im Film sympathischer rüber. Im Buch gab es viel unnötige Gespräche, die nur da waren um das Buch zu füllen, hatte ich das Gefühl. Aber auch viele tiefgründige und intelligente Gespräche.


Ein 💙-liches Dankeschön an alle die sich die Zeit genommen haben um sich meine Rezension durch zu lesen!

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Veröffentlicht am 28.06.2020

Ein ergreifendes Buch über Krankheit, Tod und Liebe

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Enthält Spoiler

Nachdem alle von diesem Buch geschwärmt haben, musste ich es nun auch lesen. Tatsächlich habe ich auch den Film vorher geguckt, aber ich dachte, das Buch ist immer etwas besser. Ich muss ...

Enthält Spoiler

Nachdem alle von diesem Buch geschwärmt haben, musste ich es nun auch lesen. Tatsächlich habe ich auch den Film vorher geguckt, aber ich dachte, das Buch ist immer etwas besser. Ich muss zugeben, dass der Film allerdings wirklich gut umgesetzt wurde.
Leider teile ich die Meinungen vieler nicht, da mich die Geschichte einfach nicht packen konnte. Krebskranke Kinder sind immer ein sehr trauriges Thema und ich bin froh darüber, dass dieses Buch nicht auf Mitleid aus ist, sondern die wirklichen Gefühle dieser Teenager widerspiegelt. Hazel Grace ist ein Charakter, dem man nachempfinden kann und der einen sowohl zum Lachen, aber vor allem zum Nachdenken bringt. Sie kann mit all den Hilfeleistungen nichts anfangen und nutzt ihre Situation gerne mal zu ihrem Vorteil aus.
Vor allem hat sie keine große Lust zu der Selbsthilfegruppe zu gehen, die ihre Mutter ihr so oft ans Herz legt. Zumindest so lange nicht bis sie durch den gut aussehenden Augustus trifft. Gus ist einem schon anfangs sehr sympathisch mit seiner lockeren Art und den sarkastischen Sprüchen. Auch Hazel sucht hierbei nach einem Haken - den sie schnell erfährt. Auch Augustus litt unter Krebs und hat diesen aber besiegt.
Die zwei freunden sich schnell an und über ihre gemeinsame Zeit zu lesen war wirklich sehr schön und witzig. Was ich dann aber absolut gar nicht nachvollziehen kann ist die Stelle, an der Augustus seinen Wunsch für Hazel einlöst. Obwohl es ihr nicht gut geht und sie wieder einen kleinen Rückfall hatte, fliegt sie (trotz nötigen Maßnahmen) nach Amsterdam. Natürlich ist auch ihre Mutter dabei, die gesundheitlich und mütterlich auf ihre Tochter und auch auf Gus aufpasst, dennoch finde ich diese Stelle wirklich unverständlich.
In Amsterdam freut sich Hazel schon sehr darauf ihren Lieblingsautor Peter Van Houten kennenzulernen, doch ihre Begegnung war dann doch anders als erwartet. Der Autor ist ein miesepetriger Autor, der Hazel letztendlich das komplette Buch zerstört. Doch dank seiner Assistentin erleben die beiden noch einen wunderbaren Tag im Anne Frank-Haus, bei dem es auch zu einem Kuss kommt. An sich fand ich das Setting in Amsterdam so wunderschön und romantisch, dass ich - abgesehen von der Van Houten-Stelle - ununterbrochen lächeln musste.
Doch zurück zu Hause nahm das Buch plötzlich eine unerwartete Wendung. Augustus' Krebs war zurückgekehrt und hat mich zutiefst erschrocken. Man merkte die Tiefe in der Beziehung der beiden und die neuen Schwierigkeiten, die auf sie zukamen. Zum Einen wollte ich unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, was passieren wird und zum Anderen hatte ich schreckliche Angst davor.
Aber um abschließend noch zu sagen und nicht zu viel zu verraten: Ich finde es gut, dass John Green dem Buch ein offenes Ende verliehen hat und dieses metaphorisch wohl an Hazels Lieblingsbuch Ein herrschaftliches Leiden erinnern soll.

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Veröffentlicht am 29.01.2020

Jugendbuch für Erwachsene

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Eine Liebe, die da beginnt, wo vieles endet: In einer Therapiegruppe für Krebspatienten.

Doch dieser Roman ist anders als viele typische „Krebsbücher“, denn Green schafft es, ein ungewöhnliches Bild ...

Eine Liebe, die da beginnt, wo vieles endet: In einer Therapiegruppe für Krebspatienten.

Doch dieser Roman ist anders als viele typische „Krebsbücher“, denn Green schafft es, ein ungewöhnliches Bild von Krankheit, Leben und Sterben zu zeichnen. Die Protagonisten Hazel und Augustus gehen auf eine beeindruckend und berührend ironisch-sarkastische Weise mit ihrem Schicksal um. So entsteht beim Leser ein neue Perspektive des Lebens und man erlebt eine Reise voller Gefühl und Emotionen.

Hochemotional, wahnsinnig traurig und schonungslos ehrlich ist „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 12.11.2019

berührte mich nicht so sehr wie der film

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„man kann sich nicht aussuchen, ob man verletzt wird auf dieser welt, aber man kann mitbestimmen, von wem. ich bin glücklich mit meiner wahl. und ich hoffe, sie auch.“
ach was soll ich zu diesem buch noch ...

„man kann sich nicht aussuchen, ob man verletzt wird auf dieser welt, aber man kann mitbestimmen, von wem. ich bin glücklich mit meiner wahl. und ich hoffe, sie auch.“
ach was soll ich zu diesem buch noch sagen, wer hat denn bitte den film dazu nicht gesehen? ich persönlich fand hör den film besser als das buch - schockierend, ich weiß. aber für mich kamen in dem buch die emotionen und die wichtigkeit des ganzen nicht so richtig rüber. und das, obwohl ich mir beim film die augen ausgeheult habe! der schreibstil des autoren weicht hier meiner meinung nach auch etwas von seiner form ab.. ich weiß nicht so recht, eine tolle geschichte mit realem bezug, aber mir gefiel das buch an sich leider nicht so sehr.

Veröffentlicht am 27.06.2019

eine wunderschöne Geschichte

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Ich fand es so traurig und rührend, sodass man mehrmals weinen musste, während man das Buch gelesen hat. Das Buch hat so viel Herz und Gefühle, sodass man nicht anders kann, als es zu mögen. Durch das ...

Ich fand es so traurig und rührend, sodass man mehrmals weinen musste, während man das Buch gelesen hat. Das Buch hat so viel Herz und Gefühle, sodass man nicht anders kann, als es zu mögen. Durch das Buch merkt man immer, wie gut es einem geht und dass man sein Leben schätzen soll.