Cover-Bild Mitternachtsmädchen

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 22.02.2019
  • ISBN: 9783548291239
Jonas Moström

Mitternachtsmädchen

Dagmar Mißfeldt (Übersetzer), Nora Pröfrock (Übersetzer)

»Es geht auch fast ohne Blut … und ist trotzdem wahnsinnig spannend.« Oliver Steuck, WDR 2 Lesen

Uppsala im Frühling: Die Studenten der Universitätsstadt feiern die Walpurgisnacht, als im Hörsaal der Anatomie die Leiche einer blonden Studentin gefunden wird, die eindeutige Würgemale aufweist. Schon zuvor wurden mehrere blonde Frauen überfallen und gewürgt. Genau wie bei der toten Studentin, fehlte allen Opfern der linke Schuh.
Die Polizei will ein Täterprofil erstellen und ruft Psychiaterin Nathalie Svensson zu Hilfe. Zermürbt vom Scheidungskrieg mit ihrem Ex-Mann stürzt Nathalie sich in die Ermittlungen. Denn das Opfer ist die Tochter einer guten Freundin, und ihr ist klar: solange der Täter nicht gefasst wird, ist keine junge Frau in Uppsala sicher.

 

»Jonas Moström schreibt mit einer nie nachlassenden Intensität, die den Leser durch die Nacht treibt.« Arne Dahl

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 37 Regalen.
  • 21 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.05.2019

Viel Spannung!

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Der Autor Jonas Moström war mir zwar bereits namentlich bekannt aber ich hatte vorher noch kein Buch um die Protagonistin gelesen. Dies hat das Lesevergnügen bei diesem Buch aber in keiner Weise negativ ...

Der Autor Jonas Moström war mir zwar bereits namentlich bekannt aber ich hatte vorher noch kein Buch um die Protagonistin gelesen. Dies hat das Lesevergnügen bei diesem Buch aber in keiner Weise negativ beeinflusst. Es gab zwar einige Stellen an denen man merkte, dass dies nicht das erste Buch der Reihe ist aber ich konnte dieser Geschichte trotzdem ohne Probleme folgen. Diese ist sehr spannend und dies hält sich auch bis zum Schluss. Als kleines Extra gibt es noch das Knistern zwischen Nathalie und Johan welches sehr schön beschrieben wird. Bei diesem Buch ist also alles für einige Stunden guter Unterhaltung vorhanden und daher werde ich bis zum nächsten Band erstmal die vorherigen lesen und wahrscheinlich genauso genießen.

Veröffentlicht am 16.05.2019

Tod in Uppsala

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Im Anatomiesaal der Universität in Uppsala wird eine tote Frau gefunden. Ihr linker Schuh fehlt. Vorher wurden schon andere Frauen überfallen, vergewaltigt und gewürgt, bevor der Täter ihnen ebenfalls ...

Im Anatomiesaal der Universität in Uppsala wird eine tote Frau gefunden. Ihr linker Schuh fehlt. Vorher wurden schon andere Frauen überfallen, vergewaltigt und gewürgt, bevor der Täter ihnen ebenfalls den linken Schuh nahm und floh. Die Psychiaterin Nathalie Svensson wird zur Hilfe gerufen und zusammen mit dem Polizisten Johan Axberg in ein Sonderermittlungsteam gesteckt. Können sie den Täter überführen, bevor er sich das nächste Opfer aussucht?

Dies ist der dritte Fall rund um die Psychiaterin Nathalie Svensson. Der Fall ist spannend und für Nathalie sehr persönlich, denn das getötete Opfer war die Tochter ihrer Freundin. Von vornherein werden mehrere Verdächtige präsentiert, die alle ins Profil passen, da keins der überlebenden Opfer den Täter genau beschreiben kann. Obwohl mir die präsentierten Verdächtigen nicht verdächtig genug waren, konnte ich mir nie sicher sein, ob nicht doch einer von ihnen für die Taten verantwortlich sein könnte. Der von mir verdächtigte Mann stellte sich als unschuldig heraus und mit dem wahren Täter hatte ich gar nicht gerechnet.

Das Buch ist spannend geschrieben und bringt auch wieder viele Dinge aus dem Leben der Ermittler zutage. So hat Nathalie mit ihrem Exmann zu kämpfen, der das alleinige Sorgerecht für ihre Kinder will, während Johanns Lebensgefährtin unbedingt ein zweites Kind und ein Haus möchte, wovon Johan nicht sehr begeistert ist. Da ich das sehr gerne bei Krimiserien mag, wenn man in jedem Buch noch ein bisschen mehr aus dem Leben der Beteiligten erfährt, hat mir das auch wieder gut gefallen.

Wieder ein guter Teil der Reihe. Ich wäre gerne wieder dabei, wenn Johann und Nathalie den nächsten Täter jagen müssen. Gut!

Veröffentlicht am 11.05.2019

Spannung aus Schweden

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Wie schon öfters bin ich versehentlich in eine Reihe eingestiegen, die "Mitternachtsmädchen" ist bereits der dritte Teil einer Krimiserie um die Psychiaterin Nathalie Svensson.
Ein Quereinstieg ist aber ...

Wie schon öfters bin ich versehentlich in eine Reihe eingestiegen, die "Mitternachtsmädchen" ist bereits der dritte Teil einer Krimiserie um die Psychiaterin Nathalie Svensson.
Ein Quereinstieg ist aber problemlos möglich, zwar gibt es Verweise auf Vorgängerband-Handlungen, diese machen aber eher neugierig auf Band 1 und 2 und sind keine Voraussetzung Band 3.

Ungewöhnlich für einen Kriminalroman fand ich die sehr kurzen Kapitel. Dadurch hat zwar die Spannung etwas gelitten, andererseits ist das Buch dadurch sehr alltagstauglich. Man kann problemlos schnell vor dem Abendessen noch ein Kapitel lesen, zwischen Einkauf und Sport zwei oder drei Kapitel, auch mal schön!

Sehr gut gefallen haben mir zwei Aspekte, zum einen der Verzicht auf maximale Brutalität (bei skandinavischen Thrillern ist die Anwesenheit ja schon fast Standard) und zum anderen die beiden Ermittler Nathalie und Johan. Für meinen Geschmack sehr schön porträtiert und auch die Balance aus Job und Privatleben gut gewählt.

Insgesamt hätte es vielleicht einen Tick mehr Spannung vertragen, ich bleibe aber am Ball bei weiteren Fällen in der Unistadt Uppsala.

Veröffentlicht am 09.05.2019

Zu viel Persönliches - zu wenig Raffinesse beim Fall

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Der Krimimarkt ist voll von nordischen Krimis und ich finde viele gut und unterhaltam, daher auch der Griff zu „Mitternachtsmädchen“. Es ist eine Reihe um eine psychatrische Oberärztin als Hauptfigur, ...

Der Krimimarkt ist voll von nordischen Krimis und ich finde viele gut und unterhaltam, daher auch der Griff zu „Mitternachtsmädchen“. Es ist eine Reihe um eine psychatrische Oberärztin als Hauptfigur, Nathalie Svensson, die als Profilerin die schwedische Kriminalpolizei unterstützt. „Mitternachtsmädchen“ ist der dritte Teil der Reihe nach

1 „So tödlich nah“ und

2 „Dominotod“. Sehr oft stört es mich nicht mitten in einer Reihe einzusteigen, da die Fälle im Vordergrund stehen. Mit Jonas Moströms Reihe ist dies anders. Hier stehen die Fälle, hier der Serienmörder, zwar im Fokus, aber das Ganze drumherum hat fast die gleiche Gewichtung. Schon das gefällt mir persönlich weniger, aber dadurch war es erst recht nicht ideal mit Fall 3 einzusteigen. Ich kenne zwar Teil 1 & 2 nicht, aber ich würde jedem der an der Reihe als solches interessiert ist, raten mit „So tödlich nah“ Zu beginnen.
Der Fall selbst ist nicht besonders raffiniert, aber unterhaltsam. Da der ganze Fall des Serienvergewaltigers mit dem Tod der Tochter einer Freundin der Profilerin beginnt, war es mir auch etwas zu persönlich. Ihr seht mir steht das persönliche Leben der Profilerin zu sehr im Fokus.
Geschrieben ist das ganze leicht und spannend – ein klassischer Thriller aus Schweden, der zum Glück nicht zu blutig ist, man kann mit raten und wird unterhalten. Perfekt für den Strand.

Veröffentlicht am 07.05.2019

Nichts aussergewöhnliches

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Bei „Mitternachtsmädchen“ handelt es sich um den dritten Fall für Psychiaterin Nathalie Svennson. Ich kenne die Vorgänger nicht, hatte aber keinerlei Probleme in die Geschichte reinzukommen. Zu Beginn ...

Bei „Mitternachtsmädchen“ handelt es sich um den dritten Fall für Psychiaterin Nathalie Svennson. Ich kenne die Vorgänger nicht, hatte aber keinerlei Probleme in die Geschichte reinzukommen. Zu Beginn des Buches gibt es zudem eine Liste einiger Personen die im Leben der Hauptprotagonistin, Psychiaterin Nathalie Svennson, eine Rolle spielen, was sehr hilfreich war. Mitten in ihrer Scheidung stehend, bekommt Nathalie einen Anruf der Polizei. In Uppsala wurde eine junge Frau erwürgt aufgefunden bei der der linke Schuh fehlte. Da es ein ähnliches Tatmuster in zwei früheren Fällen gab, geht man von einem Serienmörder aus. Nathalie soll die Kollegen bei der Spezialeinheit unterstützen und ein Täterprofil erstellen. Da es sich bei der Toten um die Tochter ihrer Freundin Cecilia handelt, willigt Nathalie sofort ein.
Die Geschichte an sich ist recht solide erzählt und Nathalie Svennson ist im Großen und Ganzen eine sympathische Protagonistin und Ermittlerin. Was mich aber etwas gestört hat, ist der wiederholte Teil des Krimis, was man letztens so oft sieht und liest. Die meisten Krimis handeln über Serienmörder, die entweder auf brutale Art und Weise morden oder aber, wie hier, eine merkwürdige Unterschrift hinterlassen, hier war es der fehlende linke Schuh. Dies kam mir schon bei der Leseprobe etwas lächerlich vor.
Alles in allem keine schlechte Story aber auch keine herausragende an die man sich in Kürze noch erinnert.