Roman - Josi Wismar ist #BookTok Autorin des Jahres 2024!
Es gibt Worte, die man unbedingt braucht, um weitermachen zu können
Schon früh musste Lexie lernen, Verantwortung zu übernehmen und auf sich selbst aufzupassen. Im atmosphärischen Amber Falls in den Rocky Mountains hat sie nicht nur ein Zuhause und einen Studienplatz, sondern vor allem ihre besten Freunde Em, Will und Jake gefunden. Sie genießt ihr Leben in vollen Zügen und hat nur eine Regel: Männer bleiben nicht länger als eine Nacht! Doch als Nate in ihr Leben tritt, verändert sich alles, denn er will mehr als nur ein One-Night-Stand sein. Als Lexies düstere Vergangenheit sie einholt, steht sie einmal mehr an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Schafft es Nate, ihre emotionalen Mauern einzureißen? Manchmal reichen schon die richtigen Worte, die falschen aber könnten alles zerstören …
Okay, das Buch ist beendet und ich stehe mit leeren Gedanken da. Was genau will mir das Buch sagen? Was soll ich denken? Keine Ahnung. Ich weiß es nicht. Der Schreibstil gefiel mir im Vergleich zu Band ...
Okay, das Buch ist beendet und ich stehe mit leeren Gedanken da. Was genau will mir das Buch sagen? Was soll ich denken? Keine Ahnung. Ich weiß es nicht. Der Schreibstil gefiel mir im Vergleich zu Band 1 viel besser, auch wenn er noch holprig war. Aber inhaltlich konnte ich leider nichts mit der Geschichte anfangen. Für mich ist es nicht wichtig, dass sie Protagonisten wie ich sind oder wie ich handeln. Wichtig ist allerdings, dass sie sich ihrem Charakter entsprechend handeln. Aber bei Lexie wusste ich nicht recht, was ich denken soll. Sie wird nur auf das eine reduziert, ist nicht greifbar für mich und unerreichbar. Ich konnte kein Kontakt zu ihr aufbauen. Was ich sehr schade fand. Auch die Handlung hat mich nicht gecatcht, es gab keine Spannung, kein nichts. Viel eher fand ich die Szenen befremdlich und unangenehm zu lesen, weshalb ich mich eher durchgequält habe. Das Drama und die Konflikte wirkten nicht rund, es gab zu viele Ecken und Kanten. Nichtsdestotrotz soll jeder sich ein eigenes Bild machen. Was mir nicht gefällt, heißt ja nicht, dass es euch nicht auch gefallen kann.
Band 1, das Debüt der Autorin, konnte mich leider gar nicht überzeugen. Dennoch wollte ich der Reihe sowie der Autorin noch eine Chance geben.
In diesem zweiten Teil geht es um Lexie, die seit ihrer Jugend ...
Band 1, das Debüt der Autorin, konnte mich leider gar nicht überzeugen. Dennoch wollte ich der Reihe sowie der Autorin noch eine Chance geben.
In diesem zweiten Teil geht es um Lexie, die seit ihrer Jugend Vertrauensprobleme hat, vor allem gegenüber Männern. Als sie jedoch Nate begegnet, beginnt ihre Fassade zu bröckeln. Er ist anders als die Männer, mit denen Lexie sonst verkehrt und Lexie lässt nun mehr Nähe und Herz zu. Schon bald wird sie jedoch von ihrer Vergangenheit eingeholt, die sie bis dato erfolgreich verdrängt hatte.
Die Schreibstil war nicht mehr ganz so locker wie im ersten Band und die ersten hundert Seiten bestehen gefühlt nur aus expliziten Szenen. Was erstmal gar kein Problem ist, aber nach der 2./3. dieser Szenen dachte ich nur noch: okay, ich weiß jetzt, wie du Männer rumkriegst. Ich weiß, dass du nur für eine Nacht bleibst. So langsam habe ich es verstanden. Von angeblichen Vertrauensproblemen habe ich nicht viel gemerkt, da Lexie regelmäßig mit Männern nach Hause geht, die sie erst 1-2 Minuten kennt und die sonst was im Schilde führen könnten, da sie rein gar nichts über sie weiß. Das ist in der heutigen Zeit meiner Meinung nach einfach total gefährlich und realitätsfern.
Oftmals wechseln die Szenen sehr abrupt, ohne Überleitung oder Absatz, was mich regelmäßig etwas verwirrt hat.
Die Handlung insgesamt war nicht schlecht, doch mehrfach haben für mich die Worte und Gedanken nicht mit den Handlungen der Charaktere übereingestimmt. Lexies Umgang mit der Vergangenheit von Nate fand ich unangebracht und nicht einfühlsam - auch im allgemeinen war mir Lexie nicht sonderlich sympathisch und blieb etwas blass.
Will, Em und Jake mochte ich an sich gerne - laut Lexie sind es ihre besten Freunde, ihre Personen. Allerdings bestand jeder 2. Satz gefühlt aus den Worten: ich bin immer für dich da, du kannst mir alles sagen. Für mich ist sowas in einer Freundschaft selbstverständlich und man sollte es nicht ständig erwähnen müssen. Oftmals hat Lexie ihre Freunde sowieso lieber angelogen.
Wills Aussagen bestanden (wie in Band 1) immer noch größtenteils aus Kalendersprüchen. So schlägt Lexie ihm irgendwann knallhart vor, dass er ein Buch mit Kalenderweisheiten rausbringen soll. Vermutlich war es lustig gemeint, doch ich fand es etwas unrealistisch und unempathisch, Freunden in der Not nur Kalenderweisheiten um die Ohren zu knallen.
So leid es mir tut, konnte mich auch Band 2 nicht überzeugen und ich werde die Reihe nun endgültig abbrechen.
Spoilerwarnung deswegen schon mal hier meine Bewertung: 1.5-2/5 Sterne
Words you need ist der zweite Teil der Trilogie und folgt der Figur Lexie, die durch ihre Vergangenheit Probleme hat, Menschen zu ...
Spoilerwarnung deswegen schon mal hier meine Bewertung: 1.5-2/5 Sterne
Words you need ist der zweite Teil der Trilogie und folgt der Figur Lexie, die durch ihre Vergangenheit Probleme hat, Menschen zu vertrauen. Doch dann kommt Nate.
Ok, also, ich hatte schon vom ersten Teil gehört, dass viele diesen nicht wirklich gut fanden und war dementsprechend skeptisch gegenüber dem zweiten band. Und, was soll ich sagen, meine Skepsis war korrekt.
Doch zunächst was zum Schreibstil. der Schreibstil kam mir zu Beginn noch etwas abgehackt vor, welcher zwischendurch Informationen einwirft, auch wenn diese kaum Bezug zum Thema der Situation haben. Doch dies hat sich während des Buches gebessert und man konnte es gut lesen.
Mit Bezug zur Geschichte wurde ich leider enttäuscht. Zwar war alles keine neue Idee, was nichts schlimmes sein muss, jedoch gab es für mich weder einen Höhepunkt, noch wurde die Liebesgeschichte im Buch aufgebaut oder ausgebaut. Die Figuren reden kaum miteinander, haben fast nur Sex und sind nach zwei Mal Sex und zwei Gesprächen à la 5 Minuten zusammen. Und dafür, dass die Hauptfigur solche Vertrauensprobleme hat, mag sie Nate sofort. Sehr unrealistisch und für mich nicht mal Instalove, da ich davon nichts mitgekriegt habe.
Nun zu den Figuren. Ich fange mit Nate an, denn er war zusammen mit den Nebenfiguren der einzige Grund, dass das Buch nicht nur einen Stern kriegt. Nate ist ein einfühlsamer Mann, der sich nicht scheut über seine Probleme zu reden und versucht Lexie in jeder Situation zu unterstützen. Er hat sehr viel Verständnis für sie und ihre Probleme und die für mich nicht nachvollziehbaren Stimmungswechsel. Und damit kommen wir zu Lexie, der Hauptfigur. Man muss eine Hauptfigur nicht mögen, aber Lexie hat es wirklich geschafft. Sie verheimlicht Nate praktisch alles aus ihrem Leben, erwartet aber, dass er alles erzählt. Gleichzeitig vertraut sie ihm gar nicht und entwickelt sich nicht, bis auf die letzten Seiten. Zudem, und hier kommt ein großer Spoiler, ist sie sauer auf Nate, weil er sein Kind, was er mit 17 hatte, zur Adoption freigegeben hat und hört ihm kein bisschen zu, sondern beschimpft ihn und stellt ihn als schlimmen Menschen dar. Und dieses Argument bringt sie drei Mal auf und sieht kein einziges Mal, dass es ihm ebenso schwer fiel oder versucht ihn zu verstehen. Also an der Empathie muss sie eindeutig noch arbeiten. Und deswegen gab es auch bei Lexie keine Entwicklung im Charakter. Sie ändert weder ihr Verhalten noch ihre Ansichten. Nur auf den letzten drei Seiten des Epilogs ist sie dann auf einmal einsichtig.
Und was mich ebenso am Charakter von Lexie gestört hat: sie erwartetet die ganze Zeit, dass Nate ihr alles erzählt (am besten hätte er ihr das mit dem Kind beim ersten Treffen sagen sollen) und er muss sich dauernd entschuldigen, obwohl sie ihm nichts erzählt und jedes Mal total ausrastet und überdramatisch wegläuft. Und dies ändert sich bis zuletzt nicht.
Also in allem habe ich beim lesen keine Entwicklung im Hauptcharakter, Geschichte oder Liebesgeschichte gesehen und bin der Meinung, dass Nate jemand anderen verdient hat.
Ich kann also leider den zweiten Teil auch nicht weiter empfehlen. Die zwei Sterne kommen von Nate und den Nebencharakteren.
1.5-2/5 Sterne
Zuerst einmal muss ich sagen, dass dies das erste Buch der Autorin war, welches ich gelesen habe.
Das Cover ist mit seinen Farben und dem farbverlauf ganz hübsch. Aber es sagt so gar nichts aus. Es könnte ...
Zuerst einmal muss ich sagen, dass dies das erste Buch der Autorin war, welches ich gelesen habe.
Das Cover ist mit seinen Farben und dem farbverlauf ganz hübsch. Aber es sagt so gar nichts aus. Es könnte auf jedem möglichen New Adult Roman sein.
Die Geschichte liest sich größtenteils ganz gut.
Leider muss ich sagen, dass ich das ganze Buch über ganz große Probleme mit der Protagonistin Lexie hatte. Ich fand sie unfassbar unsympathisch. Mir war sie deutlich zu zickig und kindisch. Charakterlich fand ich ihre komplett fehlende Empathie unterirdisch. Ihre Doppelmoral ist unglaublich. Sie hat Nate nie wirklich eine Chance oder ihr Vertrauen gegeben und in meinen Augen hat sich das auch zum Ende hin nicht geändert. Und dennoch hat sie erwartet, dass er sich ihr öffnet und alles erzählt. Für mich macht eine Beziehung auch nicht aus, dass beide Seiten viel Sex, aber gar keine richtigen Gespräche haben. Für mich hat einfach alles Zwischenmenschliche zwischen den beiden gefehlt. Und ich muss gestehen, dass ich irgendwie darauf gehofft habe, dass sie am Ende nicht zueinanderfinden, weil Nate in meinen Augen etwas Besseres verdient hat.
Insgesamt war das Buch also leider eine große Enttäuschung für mich, weil mir Lexie so ziemlich alles kaputt gemacht hat, was ich gut fand.
Den Titel finde ich im Nachhinein geradezu ironisch, weil die Protagonisten kaum miteinander sprechen.
Words you need hat ein wunderschönes Cover, welches mich gleich neugierig gemacht hat, doch leider war dies auch das Schönste, was das Buch zu bieten hat (meiner Meinung nach). Bereits auf der ersten Seite ...
Words you need hat ein wunderschönes Cover, welches mich gleich neugierig gemacht hat, doch leider war dies auch das Schönste, was das Buch zu bieten hat (meiner Meinung nach). Bereits auf der ersten Seite hatte ich die Vorahnung, dass mir dieses Buch nicht so gefallen wird und ich bin richtig gelegen. Ich hatte Probleme mit dem Plot, da ich emotional überhaupt nicht reingekommen bin und die Protagonistin mir echt unsympathisch war. Es ist cool, dass die Protagonistin mal die typische Männerrolle übernehmen sollte, welche in den New Adult Büchern vielfach verwendet wird, doch leider hat sie auf mich nur arrogant und nervend gewirkt. Weiter hat sie sich in der Geschichte gar nicht entwickelt.
Ein weiterer Punkt, welcher mir nicht gefallen hat, war der sehr flache und einfache Schreibstil. Der Schreibstil an sich ist in Ordnung, doch ich hätte mir mehr Emotionen und Ausschmückungen gewünscht, welche eine Geschichte erst richtig ausmachen und so auch die Gefühle mit sich bringen. So ist mir die Geschichte leider einfach zu oberflächlich und geht nicht in die Tiefe, was bei diesen Themen passend gewesen wäre.
Während des Lesens habe ich auch immer mehr gemerkt, dass mich die Handlungen gar nicht interessieren. Immer mehr habe ich einfach weitergeblättert, weil mich die Geschichte nicht fesseln konnte.
Fazit: Leider war dies einer der schlechtesten Bücher, welche ich in diesem Jahr gelesen habe. Ich habe echt versucht, dieses Buch zu mögen, aber die negativen Punkte haben sich immer mehr summiert und schlussendlich dazu geführt, dass ich das Buch am liebsten nach wenigen Seiten abgebrochen hätte.
(Disclaimer: Ich spreche hier über mein eigenes Leseerlebnis über dieses Buch und beziehe mich darauf allein. Ich habe grossen Respekt der Autorin gegenüber und beziehe mich auch nicht auf andere Werke von ihr).