Cover-Bild ONE OF US IS LYING

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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: cbt
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 13.01.2020
  • ISBN: 9783570311653
Karen M. McManus

ONE OF US IS LYING

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2019 - Mit exklusivem Bonusmaterial
Anja Galić (Übersetzer)

Eine Highschool. Ein Toter. Vier Verdächtige.

An einem Nachmittag sind fünf Schüler in der Bayview High zum Nachsitzen versammelt. Bronwyn, das Superhirn auf dem Weg nach Yale, bricht niemals die Regeln. Klassenschönheit Addy ist die perfekte Homecoming-Queen. Nate hat seinen Ruf als Drogendealer weg. Cooper glänzt als Baseball-Spieler. Und Simon hat die berüchtigte Gossip-App der Schule unter seiner Kontrolle. Als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ermittelt die Polizei wegen Mordes. Simon wollte am Folgetag einen Skandalpost absetzen. Im Schlaglicht: Bronwyn, Addy, Nate und Cooper. Jeder der vier hat etwas zu verbergen – und damit ein Motiv...

Mit einem exklusiven Bonuskapitel!

Karen M. McManus bei cbj & cbt:
1. One Of Us Is Lying
2. Two Can Keep A Secret
3. One Of Us Is Next
4. The Cousins
Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2021

Spannung pur und klasse Ende!

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Fünf Schüler der Bayview High werden am Nachmittag zum Nachsitzen geschickt. Jeder von ihnen hatte, trotz eines Verbotes, ein Handy im Unterricht dabei. Jedoch war keines davon ihr eigenes. Als dann der ...

Fünf Schüler der Bayview High werden am Nachmittag zum Nachsitzen geschickt. Jeder von ihnen hatte, trotz eines Verbotes, ein Handy im Unterricht dabei. Jedoch war keines davon ihr eigenes. Als dann der Schüler Simon zusammenbricht und daraufhin starb, stehen die vier unter Mordverdacht. Sie alle verbergen ein Geheimnis und jeder hatte Angst, Simon könnte es herausgefunden haben und auf seiner Gossip-App veröffentlichen.

Also, was mir sehr gut gefallen hat waren die Charakterentwicklungen, die sich aus den vier anfänglichen Stereotypen ergaben. Zudem war der Inhalt sehr schlüssig und hat auch immer wieder gut Spannung aufgebaut. Auch sehr schön fand ich, dass alle Sichten der vier gezeigt wurden. Dazu ist gefiel mir, dass die Sichtweisen in der Ich-Erzähler-Perspektive geschrieben wurden, da so die Gefühle der Charaktere und ihre Gedanken nochmal deutlicher wurden. Zum Inhalt fehlt zuletzt noch, dass das Ende perfekt auf den Inhalt und den Weg der Charaktere abgestimmt wurde und zählt deshalb auch vermutlich zu einen meiner Lieblingsenden.

Die Charaktere mochte ich alle ebenfalls sehr. Sie alle stellen zunächst jeweils einen Stereotypen dar, aber die Entwicklung die sie durchmachen ist unglaublich gut gelungen.

Außerdem fand ich den Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Er ist nicht sehr komplex, aber das war letztendlich neben der Spannung auch der Grund, warum man so gut durch das Buch kommt.

Empfehlen kann ich es jedem, der gerne Jugendbücher und Jugendthriller liest oder Lust hat sie zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2020

Neues Lieblingsbuch

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Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

5 Schüler handeln sich Nachsitzen ein, einer stirbt. Doch wer ist der Mörder? Die "Überlebenden" werden sofort verdächtigt. Wer von ihnen war es? Für die ...

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

5 Schüler handeln sich Nachsitzen ein, einer stirbt. Doch wer ist der Mörder? Die "Überlebenden" werden sofort verdächtigt. Wer von ihnen war es? Für die Polizei ein schwerer Fall, da jeder ein Geheimnis hat und somit verdächtig ist.

Der Hype um dieses Buch ist definitiv gerechtfertigt und absolut verdient. Es war spannend und ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Auch wenn ich nicht so gerne Thriller und Kriminalgeschichten lese, konnte mich dieses Buch überzeugen und hat sich einen Platz zwischen meinen anderen Lieblingen gesichert.

Die Figuren, von denen Bronwyn mein Favorit ist, sind sehr gut ausgearbeitet und Realitätsnah.

Verdiente 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2020

Ein Jahres-Highlight!!

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Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe, musste ich es sofort lesen. Der Klappentext klang sofort nach meinem Geschmack und auch dann die Geschichte selber fand ich ausgesprochen gut. Ich mag ...

Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe, musste ich es sofort lesen. Der Klappentext klang sofort nach meinem Geschmack und auch dann die Geschichte selber fand ich ausgesprochen gut. Ich mag generell sehr gerne Highschool-Thriller, aber One of us is Lying finde ich ausgesprochen gut und besser als die meisten anderen Bücher dieses Genre.

Darum geht's: An einem Nachmittag müssen 5 Schüler an einer Higschool nachsitzen. Bronwyn, das Superhirn. Addy, die Homecoming-Queen. Cooper, der Basebal-Star. Nate, der Drogendealer. Und Simon, Betreiber der berüchtigten Gossip-App und totaller Außenseiter. Als Simon plötzlich einen allergischen Anfall bekommt und kurz darauf stirbt, glaubt keiner daran dass das ein Unfall war. Im Hauptverdacht stehen Bronwyn, Addy, Cooper und Nate. Jeder von ihnen hätte seine Gründe gehabt Simon zu schaden...

Die Handlung: Die Idee der Geschichte finde ich einfach, aber genial. Irgendwie ist die Idee zwar erst mal nichts Neues oder Besonderes, denn erst die Umsetzung macht sie wirklich erst dazu. Die Geschichte baut sich, wie ich finde, sehr schön und verständlich auf. Die Geschichte schleppt nirgends und es bleibt durchgehend spannend. Ich fand die Auflösung des ganzen sehr gut. Man hätte jeden als Täter vermutet nur diese Person nicht.

Die Charaktere: Die Charaktere sind sehr klassisch. In jedem mehr oder weniger guten Highschool-Film sind sie vorzufinden. Man kann sich jetzt natürlich darüber streiten ob das so gewollt war oder der Autorin einfach nicht besseres eingefallen ist. Egal wie es war, obwohl es quasi nur Standard-Charaktere sind, finde ich sie sehr gut und gelungen. Mein Lieblingscharakter hier war Cooper. Er ist ein aufstrebender Baseball-Star und obwohl er am Anfang nicht so super sympathisch rüber kommt, ist er doch im Endeffekt mein Lieblingscharakter.

Der Schreibstill: Der Schreibstill ist gut und flüssig zu lesen. Die Autorin beswchreibt Emotionen und Gefühle sehr ausdrucksstark und authentisch, sodass man sich sehr schön und gut in die Charaktere hereinversetzen kann. Das erleichteret einem auch die Sprünge zwischen den erzählenden Protagonisten. Zu jedem Kapitel ändert sich der Erzähler, das ist am Anfang etwas ungwohnt, aber mit der Zeit gewöhnt man sich gut daran.

Das Cover: Das Cover zieht sofort seinen Blick auf sich. Die vier Teile von Gesichter, die wieder zu einem ganzen zusammen gesetzte worden sind, soll wahrscheinlich Bronwyn, Addy, Cooper und Nate als ein großes Ganzes darstellen. Das finde ich sehr passend, denn sie sind zusammen Zeugen bei einem Mord geworden und müssen sich auch zusammen wieder aus dem Verdacht bringen und den wirklichen Täter finden.

Mein Fazit: Ein besonderes Buch, das zwar auf einer ganz einfachen Idee beassiert, aber gerade dadurch vielleicht so genial ist. Ich würde dieses Buch jedem zwischen 14 und 99 Jahren empfehlen. Auf alle Fälle ein Jahre-Highligh wenn nicht so gar Jahrzehnt-Highlight.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2020

Schön Mysteriös

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Ich habe das Buch von einer Freundin empfohlen bekommen, und es mir daraufhin sofort gekauft!

Das Buch ist sehr fesselnd, da es gleich mit dem Mord von Simon beginnt und man erst danach die Schule und ...

Ich habe das Buch von einer Freundin empfohlen bekommen, und es mir daraufhin sofort gekauft!

Das Buch ist sehr fesselnd, da es gleich mit dem Mord von Simon beginnt und man erst danach die Schule und deren Schüler kennen lernt. So ist man von Anfang an dabei, zu Rätzeln wer der Mörder sein könnte.
Bei mir ist es nicht sehr oft der Fall das ich von einem Buch so gefesselt bin, dass ich das Buch kaum mehr aus den Händen legen kann doch genau das war hier der Fall!

Ich kann kann dieses Buch nur weiter Empfehlen!

  • Cover
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Veröffentlicht am 07.12.2020

Miserable Darstellung von Sexualität und psychischen Krankheiten

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“One Of Us Is Lying” von Karen M. McManus hat generell sehr gute Bewertungen. Tja, ich ziehe die wohl mit meiner ziemlich herunter. Die Darstellung von psychischen Krankheiten und Sexualität ist schrecklich ...

“One Of Us Is Lying” von Karen M. McManus hat generell sehr gute Bewertungen. Tja, ich ziehe die wohl mit meiner ziemlich herunter. Die Darstellung von psychischen Krankheiten und Sexualität ist schrecklich in diesem Buch und sie werden als Plot Device verwendet, was widerwärtig ist. [TW: Alkoholmissbrauch, bipolare Störung, Depression, erzwungenes Coming Out, Homophobie, Slut Shaming, Suizid, Suizidversuch, toxische Beziehung]

Die vier Protagonistinnen verkörpern die typischen High School Klischees und das Buch macht auch keinen Hehl daraus. Bronwyn: das Superhirn auf dem Weg nach Yale. Addy: die perfekte Homecoming-Queen. Nate: der Bad Boy. Cooper: der Baseball-Star. Dann gibt es noch Simon, der eine App programmiert hat, auf der er Gerüchte postet, die sich im Nachhinein immer als wahr herausgestellt haben. Sie waren zu fünft beim Nachsitzen, als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, woraufhin die Polizei wegen Mordes ermittelt. Denn Simon wollte am Folgetag einen Post veröffentlichen, der die Geheimnisse von Bronwyn, Addy, Nate und Cooper preisgibt.

Aber zunächst einmal das Positive: Es hat mich gefreut ein bisschen Diversität zu lesen. Bronwyn und Keely sind biracial, Yumikos Name impliziert einen japanischen Hintergrund, generell haben einige Nebencharaktere Namen, die einen asiatischen Hintergrund vermuten lassen oder sie werden mit einem dunklen Hautton beschrieben. Es wird früh klar, dass Addy in einer toxischen Beziehung ist und ich fand sie gut dargestellt und freute mich sehr über Addys Charakterentwicklung. Die gesamte Geschichte empfinde ich als schlüssige und auch der einfache Schreibstil trägt dazu bei, dass das Buch ziemlich schnell gelesen ist.
Nach etwa einem Drittel des Buches habe ich mir schon gedacht, wie es aufgelöst wird, aber das finde ich nicht schlimm, weil ich die Hintergründe immer am spannendsten finde. Ich habe früher auch immer zuerst das erste Kapitel gelesen und dann das letzte.

Nun zu dem Negativen, wobei es immer schlimmer wird, je mehr ich schreibe. Das Buch wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, aber es ist immer der gleiche Erzählstil, sodass man überhaupt keinen Unterschied merken würde, wenn davor nicht der Name stehen würde. In einer Szene liest Bronwyn nebenbei “Ulysses” von James Joyce, während sie etwas auf Netflix schaut. Hat sich die Autorin das Buch mal angesehen? Das kann man nicht einfach nebenbei lesen! Ich muss es wissen, denn ich war so eine Streberin, die mit einem Freund und unserer Literatur-Lehrerin einen Lesekreis gründen wollten, um dieses Buch zu lesen, weil es so anspruchsvoll ist. (Hat nur leider aus Zeitgründen nicht geklappt, und ok das ist eine sehr unwichtige Kritik, aber trotzdem hat mich das gestört)

Alle Protagonist
innen sind schön, haben makellose Haut bzw. sind muskulös, nur das depressive Mädchen hat schlechte Haut… Außerdem waren alle Eltern irgendwie schrecklich? Lediglich Coopers Oma war cool! Als hätten alle eine gestörte Eltern-Kind-Beziehung.

Und nun zu den wirklich schlimmen Sachen: Das ganze Buch über findet Slut Shaming statt und bei einer Szene hätte ich das fast übersehen, weil es sich gerechtfertigt anfühlte. Ein Mädchen macht sich über die Homosexualität eines Charakters lustig und daraufhin wird ihre sexuelle Aktivität angeprangert und wie sie sich jedem an den Hals schmeißt. Hinzu kommt auch noch die Doppelmoral zwischen Jungen und Mädchen. Ein Mädchen wird gemobbt, als herauskam, dass sie einen ONS hatte, obwohl sie in einer Beziehung ist. Ein Junge, der eine monatelange Affäre hatte und diesbezüglich auch keine Reue zeigt…

Darüber wird einfach hinweggesehen? Einige werden es wahrscheinlich als Spoiler sehen, aber eine sexuelle Orientierung ist kein Spoiler, deshalb: Natürlich musste die einzig queere Person eine Affäre haben. Urgh. Homosexualität wird als Plottwist verwendet und dann gibt es noch ein erzwungenes Coming Out.

Kommen wir zu den psychischen Krankheiten und wie schlecht sie repräsentiert werden. Depression wird als böse dargestellt und bipolare Störung bedeutet anscheinend, dass man eine miserable Mutter ist und sein Kind im Stich lässt. Es herrscht bereits genug Stigmatisierung und solche Darstellungen tragen dazu bei, dass solche Stigmata und Vorurteile aufrechterhalten werden. Dann wird ein Suizidversuch einfach so nebenbei erwähnt und es wird überhaupt nicht darauf eingegangen, wie die Person dann damit umging. Was mich aber am meisten störte und auch das wird für viele ein Spoiler sein: Suizid sollte nicht als Plot Device verwendet werden. Suizid als Racheakt sollte nicht dargestellt werden. Dadurch wird Suizid nicht nur auf makabre Art und Weise glorifiziert, was schlichtweg nicht richtig ist, es vermittelt auch wieder einmal, dass Menschen mit psychischen Krankheiten gefährlich für die Gesellschaft sind. Suizid ist ein ernst zu nehmendes Thema und wenn man schon nichts tut, um dem Stigmata entgegenzuwirken, sollte man diese zumindest nicht auch noch festigen.

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