Cover-Bild Extinction
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 11.10.2016
  • ISBN: 9783328100096
Kazuaki Takano

Extinction

Thriller
Rainer Schmidt (Übersetzer)

Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2025

Geheimtipp

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Zum Inhalt:
Als Leser wird man zum Anfang dieses Buches in drei unterschiedliche Handlungsstränge verwickelt. Zum einen haben wir den Söldner Jonathan Yeager, welcher als Teil einer vier köpfigen Truppe ...

Zum Inhalt:
Als Leser wird man zum Anfang dieses Buches in drei unterschiedliche Handlungsstränge verwickelt. Zum einen haben wir den Söldner Jonathan Yeager, welcher als Teil einer vier köpfigen Truppe in den Kongo geschickt wird, da bei einem Pygmäenstamm ein tödliches Virus ausgebrochen sei. Im Kongo angekommen merkt er schnell, dass das eigentliche Ziel dieser Mission ein Pygmäenenjunge namens Akili ist. Akili ist übermenschlich Intelligent und verfügt über besondere Fähigkeiten, die der Regierung Schwierigkeiten bereiten könnten. Yeager, der selbst Vater eines schwerkranken Jungen ist, weigert sich Akili zu töten und versucht ihn in Sicherheit zu bringen. Wird er den Jungen retten können?

Der zweite Handlungsstrang handelt von Kento, ein Student aus Japan. Kento hat sich der Wissenschaft verschrieben und setzt alles daran, den letzten Wunsch seines Vaters zu erfüllen - er arbeitet an der Entwicklung eines Medikaments für genau die Krankheit, an der Jonathan Yeagers Sohn erkrankt ist. Wird er es schaffen?

Den dritten Handlungsstrang bildet US-Präsident Burns, welcher von der CIA darüber in Kenntnis gesetzt wird, dass im Kongo eine neue Lebensform entdeckt wurde, vor der bereits vor vielen Jahren gewarnt wurde - sie könne die gesamte Menschheit ausrotten. Was ist das für eine gefährliche Lebensform?

Wenn ihr wissen möchtet wie diese drei Geschichten zusammenhängen dann solltet ihr unbedingt mal einen Blick in das Buch werfen!

Mein Fazit:
Dank des Klappentextes war ich total angefixt und habe dieses Buch direkt als Rezi-Exemplar angefragt und zu meiner Freude auch bekommen. Klappentext und erster Eindruck haben mich nicht enttäuscht. Der Mix aus Wissenschaft, Politik und Action ist einfach nur wirklich unterhaltsam und spannend. Auch die Aufteilung in unterschiedliche Handlungsstränge ist gut gelungen und war zu keinem Zeitpunkt verwirrend. Es lies sich schnell lesen und der Schreibstil ist wirklich angenehm. Für alle die mal ein bisschen Abwechslung in ihr Lese-Leben bringen möchten ist das auf jeden Fall ein absoluter Geheimtipp!

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Veröffentlicht am 14.07.2023

Ein Kind mit übermenschlichen Fähigkeiten

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Der Söldner Jonathan Yeager in den Kongo geschickt, um dort im Auftrag der amerikanischen Regierung eine Gruppe von Pygmäen umzubringen, die ein tödliches Virus befallen hat, das das Potenzial hat, die ...

Der Söldner Jonathan Yeager in den Kongo geschickt, um dort im Auftrag der amerikanischen Regierung eine Gruppe von Pygmäen umzubringen, die ein tödliches Virus befallen hat, das das Potenzial hat, die gesamte Menschheit auszurotten. Doch seine Gefährten und er bemerken, dass es nicht um ein Virus geht, sondern um einen kleinen Jungen mit übermenschlichen Fähigkeiten.
Währenddessen stirbt in Japan der Vater von Kento Koga, einem Pharmaziestudenten. Sein Vater, der ebenfalls im Bereich der Pharmazie arbeitete, gibt ihm einen scheinbar unlösbaren Auftrag: Innerhalb von vier Wochen soll er ein Heilmittel für eine tödliche Krankheit finden, gegen die seit Jahrzehnten niemand ein Mittel gefunden hat.

Auf den ersten Blick erscheint Extinction wie ein durchgedrehter, amerikanischer Actionthriller, der absolut unrealistisch ist. Doch das ist der Thriller absolut nicht. Der Autor, der übrigens Japaner ist, hat viel Nachforschung betrieben, und das wirkt nach, denn ich muss definitiv noch lang über den Inhalt nachdenken.
Die Handlung ist zum größten Teil abwechselnd aus der Sicht von Jonathan Yeager und Kento Koga geschrieben. Im späteren Verlauf der Handlung ist auch noch die Perspektive von Arthur Rubens, einem amerikanischen Regierungsmitarbeiter, vorhanden. Der Schreibstil ist relativ sachlich, da der Autor viele Sachinformationen einbaut oder mache Dinge (zum Beispiel in der Pharmazie) einfach mehr Erklärungen brauchen. Das hat er aber super hinbekommen, ich habe alles verstanden und habe mich auch nicht davon überfordert gefühlt.
Die Hauptcharaktere sind beide relativ sympatisch und nachvollziehbar, wenn ich auch Kento Koga definitv bevorzuge. Die Nebencharaktere sind auch sehr gut ausgearbeitet, zum Beispiel gibt es Jeong-hoon, der Kento bei der Entwicklung des Medikaments hilft.
Am besten an dem Thriller finde ich aber die Idee. Sie ist zwar eher Science-Fiction, wirkt aber trotzdem irgendwie realistisch. Inhaltlich steckt aber noch viel mehr in diesem Thriller. Jetzt nach dem Lesen denke ich noch ehrlich darüber nach. Mir ist klargeworden, dass Menschen auch nur kleine Wesen sind und es viele Dinge gibt, die wir nicht können. Es wird auch viel Kritik großen Nationen gegenüber geäußert, die sich im kalten Krieg gegenseitig bedroht haben. Inhaltlich steckt viel mehr in diesem Thriller als gedacht. Ob genau so eine Bedrohung wie in dem Buch wirklich eintritt... Wer weiß...
Spannung fehlt hier überhaupt nicht. Die Kapitel aus Jonathan Yeagers Sicht sind eigentlich alle sehr actionreich, selten blutig und brutal, auch wenn es diese Stellen auch gibt. Kento Kogas Kapitel sind eher ruhig, aber auch untergründig spannend, weil es die Deadline für das Medikament gibt. Nur die Kapitel aus der Sicht Arthur Rubens' ziehen sich meiner Meinung nach. Insgesamt muss ich sagen, das Spannung auf jeden Fall vorhanden ist.
Schlussendlich muss ich aber noch einen Kritikpunkt loswerden. Die deutsche Übersetzung ist eigentlich eine Übersetzung der englischen Übersetzung. Das finde ich ein wenig suboptimal, schließlich können so inhaltliche Fehler entstehen. Und gibt es durch Mangas und ähnlichem heute nicht genug Menschen, die Japanisch nach Deutsch übersetzen können?

Insgesamt finde ich, dass Extinction ein sehr gut gelungener Science-Fiction Thriller ist. Er geht deutlich tiefer in die Materie, als es von außen den Anschein hat. Ich empfehle ihn allen Menschen, die gerne wissenschaftlich-realistische Science-Fiction lesen. Mich hat der Thriller definitv zum Nachdenken gebracht.

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Veröffentlicht am 08.10.2017

Cooles komplexes Buch mit versch. Strängen Hat Spaß gemacht. Intelligente spannende Lektüre

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Ich habe Extinction von Kazuaki Takano als sehr komplexen Wissenschafts- und Spionagethriller empfunden.
Der Schreibstil ist zu lesen und trotz komplexen Erzählstil gut nachvollziehbar.
Es gibt einen ...

Ich habe Extinction von Kazuaki Takano als sehr komplexen Wissenschafts- und Spionagethriller empfunden.
Der Schreibstil ist zu lesen und trotz komplexen Erzählstil gut nachvollziehbar.
Es gibt einen spannenden Plot mit verschiedenen Strängen die am Ende zusammenführen.
Ausserdem sind interessante und sympathische Charaktere dabei die alles mögliche schaffen und mit ihren Aufgaben über sich hinauswachsen.
Eine authentische und nachvollziehbare Handlung mit erschreckenden Hang zur Realität.
Ich weiss nicht ob eine grosse Fantasie oder solides Wissen und viel Recherche dahinterstecken.
Es gibt Politikmachenschaften, Militärwesen und Wissenschafts bla bla und auch Action. Natürlich muss man es so mögen und sich darauf einlassen, dann kann man mitfiebern und die Daumen drücken.
Ich war gefesselt und habe lang und intensiv daran gelesen .
Es gibt ein befriedigendes Ende.
Dieses Buch kann ich mir gut als Film vorstellen und mein Kopfkino hat schon Schauspieler besetzt :)

Ein Honigtopf für Verschwörer und welche die es werden wollen.

Tolle intelligente Unterhaltung mit Niveau. Das belohne ich mit 5 spannenden Sternen und danke an den Übersetzer Gute Arbeit!

Veröffentlicht am 03.05.2017

Die Abgründe der Menschheit.

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Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. ...

Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation.
Gleichzeitig wird der Student Kento Koga in Japan beauftragt das unmögliche möglich zu machen. Er soll ein Medikamet gegen eine tödliche Krankheit entwickeln.
Wie hängen diese beiden Missionen zusammen?

Dieser Thiller packt den Leser ab der ersten Seite und schleift ihn durch den Urwald des Kongo und die Straßenschluchten von Tokyo.
Die Handlung präsentiert sich in mehreren Strängen, in denen jeweils eine andere Partei die Hauptrolle spielt.


Da das Buch stark auf die Bereiche Wissenschaft und Politik fokussiert ist, treten relativ viele Fachbegriffe und komplizierte Sachverhalte auf.
Der Leser wird aber zu keiner Zeit im Regen stehen gelassen. Die Begriffe und Zusammenhänge werden verständlich erklärt. Man weiß also immer zumindest in groben Zügen worum es geht.
Die Erklärungen werden dabei aber so kurz wie möglich gehalten, um nicht den Lesefluss zu stören.
Man merkt, dass der Autor sich über seine Themen sehr gut informiert hat. Und so ist er in der Lage auch hoch wissenschaftliche Themen einem unwissenden Publikum verständlich zu machen.
Man erhält durch die Figuren außerdem einen oberflächlichen Einblick in die Gesellschaft des modernen Japan und auch die Regierungsstruktur der USA wird durch die Handlung dargestellt.

Die Charaktere sind vielschichtig und haben alle ihre Ecken und Kanten. Die "Helden" des Geschichte sind dabei eher typische Normalos und Anti-Helden. Der Leser kann sich schnell mit ihnen identifizieren und sich in ihre Gefühle und Lage hinein versetzten. Man leidet, bangt und lacht zu jeder Zeit mit ihnen und wünscht sich, dass der Gegner keinen Erfolg haben möge.

Im Laufe der Story wird man gerade zu süchtig und muss unbedingt wissen, wie es mit den Protagonisten weiter geht, ob sie ihren Gegnern entkommen und ob es ihnen auch gelingt am Ende unschuldige zu retten.

Die Übersetzung ins Deutsche ist flüssig und angenehm zu lesen. Kleine vereinzelte Buchstabendreher oder Rechtschreibfehler fallen nicht ins Gewicht.

Fazit: Ein rundum gelungenes Buch. Spannend, packend und einfach genial geschrieben. Definitiv lesenswert.