Cover-Bild Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit
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36,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 672
  • Ersterscheinung: 23.09.2025
  • ISBN: 9783757701239
Ken Follett

Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit

Historischer Roman. Ken Folletts epochaler historischer Roman über den Bau von Stonehenge
Rainer Schumacher (Übersetzer), Dietmar Schmidt (Übersetzer)

Mit seinem ambitionierten neuen Roman lädt Welt-Bestsellerautor Ken Follett uns ein, an seiner Seite eines der größten Mysterien der Weltgeschichte zu erkunden: Stonehenge

Ein Mann mit außergewöhnlicher Gabe

In der Hitze des Hochsommers überquert Seft, ein begnadeter Feuersteinhauer, die Große Ebene, um den Ritualen beizuwohnen, die den Beginn des neuen Jahres anzeigen. Beim Markt zur Sommersonnenwende will er einige seiner Steine eintauschen und Neen suchen, das Mädchen, das er liebt. Neens Familie lebt in Wohlstand und bietet Seft in ihrer Gemeinschaft von Hirten Zuflucht vor seinem brutalen Vater und seinen aggressiven Brüdern.

Eine Priesterin, die an das Unmögliche glaubt

Joia, Neens Schwester, ist eine Priesterin mit Vision, eine geborene Anführerin. Schon als Kind sieht sie der Zeremonie zur Sommersonnenwende wie gebannt zu. Sie träumt von einem wundergleichen neuen Monument, errichtet aus den größten Steinen der Welt.

Ein Monument, das eine Zivilisation prägen wird

Joias Vision von einem großen Steinkreis inspiriert Seft und wird zu ihrem gemeinsamen Lebenswerk. Doch als Dürre die Erde plagt, wächst das Misstrauen zwischen Hirten, Ackerbauern und Waldbewohnern - und eine grausame Gewalttat führt zu offenem Krieg ...

Der neue große Roman des internationalen Bestsellerautors

»Ich habe bereits über Momente großer menschlicher Leistungen geschrieben und mich schon immer für Geschichten über normale Menschen interessiert, die scheinbar Unmögliches vollbringen. Und was könnte außergewöhnlicher sein als der Bau dieses gewaltigen Monuments?« KEN FOLLETT

»Follett ist ein meisterhafter Geschichtenerzähler« THE TIMES

»Einer der großen Bestsellerautoren« DAILY TELEGRAPH

»Follett ist ein Meister seines Fachs« THE WASHINGTON POST

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2025

Die Entstehung des Unmöglichen

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Worum es geht?
Im Mittelpunkt stehen der begabte Feuersteinhauer Seft, die Priesterin Joia und Joias Schwester Neen. Macht, Glaube, Liebe, Rituale und wie der Bau des Monuments die Zivilisationen formen, ...

Worum es geht?
Im Mittelpunkt stehen der begabte Feuersteinhauer Seft, die Priesterin Joia und Joias Schwester Neen. Macht, Glaube, Liebe, Rituale und wie der Bau des Monuments die Zivilisationen formen, zeichnen sich im Roman ab.
Joia, die Anführerin, hat die Vision eines neuen Monuments aus riesigen Steinen, das die älteren Holzmonumente ersetzen soll. Joias Vision und Sefts handwerkliches Können vereinen sich im gemeinsamen Lebenswerk, es entsteht das scheinbar Unmögliche - Stonehenge.
Aber es gibt Konflikte zwischen der Bevölkerung der Region, die aus Hirten, Ackerbauern und Waldbewohnern besteht. Als dann noch eine Dürre die Erde plagt, wächst das Misstrauen, und Intrigen sowie grausame Gewalt führen letztlich zum Krieg.

Meine Meinung
Ken Folletts Versuch, die Entstehungsgeschichte von Stonehenge in Romanform zu fassen, ist solide recherchiert, aber in seiner Umsetzung meiner Meinung nach leider enttäuschend. Während das Buch eigentlich eine faszinierende Grundlage bietet, fehlt es an der epischen Tiefe und den mitreißenden Spannungsbögen, die man von seinen vorherigen Werken gewohnt ist. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Quasi angepasst, an die Zeit, die damals herrschte, laut Autor. Auch hierbei hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht.
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Stärke des Romans seine Historie ist. Ken Follett stützt sich auf die offiziellen Recherchen zur Entstehung von Stonehenge. Man erhält einen anschaulichen Einblick in die Lebensweisen, Rituale und Herausforderungen der damaligen Zeit.
Das Cover wiederum passt hervorragend zur Story.

Fazit
Diese Geschichte zieht sich teilweise etwas langatmig dahin.
Aber trotz meiner genannten Kritikpunkte möchte ich eine Empfehlung aussprechen für Leserinnen und Leser, die Interesse an Stonehenge, der damaligen Zeit und mit dem dazu passenden einfachen Schreibstil kein Problem haben.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

zu wenig Stonehenge

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Ich mag historische Romane, die ersten drei Kingsbridge Romane (nur diese kenne ich) waren wirklich gut auch andere Bücher wie z.B. die Nadel haben mir von Ken Follett sehr gefallen. Dieses Buch gehört ...

Ich mag historische Romane, die ersten drei Kingsbridge Romane (nur diese kenne ich) waren wirklich gut auch andere Bücher wie z.B. die Nadel haben mir von Ken Follett sehr gefallen. Dieses Buch gehört allerdings definitiv nicht dazu.

Warum? Dies liegt zum einen daran, dass mir die stereotypen Figuren nicht sehr gefallen haben. Alles war so schrecklich vorhersehbar. Nebenfiguren tauchen ja nach Nutzen auf und sind dann auch schon wieder schnell weg. Der andere Grund ist das Thema Stonehenge. Ja, der Bau des Monuments zieht sich als roter Faden durch das Buch und natürlich ist die Faktenlage mehr als dünn. Aber trotzdem kam mir das titelgebende Thema hier deutlich zu kurz. Erst im letzten Viertel des Buches werden mal eben ratzfatz viele Steine geholt und nach einem Zeitsprung ist alles fertig. Echt jetzt??

Ich glaube außerdem nicht, dass die drei Bevölkerungsgruppen nah beieinander lebend kulturell so deutlich distanziert sind und noch dazu so moderne Ansichten haben.

Die Waldleute leben (sexuell) frei und ungezwungen, arbeiten nicht und ernähren sich von Tieren, Früchten und Haselnüssen. Die es allerdings nur im Herbst gibt und aus eigener Erfahrung behaupte ich mal, dass selbst etliche Bäume keinen Stamm tagelang ernähren können.

Die Bauern arbeiten ständig fleißig auf ihren Feldern und leben in strengem Patriarchat mit einem absoluten Anführer. Sie besitzen nur Kleintiere. Warum eigentlich kein Vieh das doch manche Arbeit erleichtern würde?

Bei den Hirten sind die Frauen gleichberechtigt, alle leben in einem demokratischen Verband und wie der Name schon sagt ist ihr Haupttätigkeitsfeld das Hüten von Vieh.

Natürlich haben die Völker untereinander Kontakt, natürlich gibt es Freundschaften und (nicht gern gesehene) Liebschaften aber auch Reibungspunkte und Streitereien. Einzelne Personen können irgendwie alles, auch der Transport der Steine ist dann kein Problem. Genau darüber hätte ich mehr erfahren, die Vorgehensweise erscheint mir doch in vieler Hinsicht ein wenig oder doch sehr geschönt.

Schade, ich hatte Erwartungen die dieses Buch so gar nicht erfüllt hat und beim Schreiben der Rezension wenige Tage nach Beenden des Buches wurde mir klar meine ursprüngliche zwei Punkte Wertung ist noch zu hoch.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Nur peinlich - für Autor und Verlag

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Die Kingsbridge-Reihe habe ich geliebt, aber dieses Buch hat in etwas soviel Substanz und Niveau wie ein Groschenroman. Dazu kommt die rattenschlechte Übersetzung. Wörter, die so nie und nimmer in den ...

Die Kingsbridge-Reihe habe ich geliebt, aber dieses Buch hat in etwas soviel Substanz und Niveau wie ein Groschenroman. Dazu kommt die rattenschlechte Übersetzung. Wörter, die so nie und nimmer in den 2000er v. Chr. Jahren Verwendung gefunden haben. Wie ein Lektorat so etwas durchwinken kann, ist mir ein Rätsel. Nur peinlich.

Wer etwas über Stonehenge erfahren möchte, wird mit jeder Doku aus den Mediatheken besser bedient und unterhalten.