Cover-Bild Ein Himmel aus Gold

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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Dragonfly
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 14.10.2019
  • ISBN: 9783748800095
Laura Wood

Ein Himmel aus Gold

Antonia Michaelis (Übersetzer)

Willkommen in den Goldenen Zwanzigern!

Das leerstehende herrschaftliche Cardew-Haus übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf die siebzehnjährige Lou aus. Immer wieder schleicht sie sich in die alte Bibliothek darin und liest - bis sie eines Tages von den Besitzern überrascht wird. Die reichen Geschwister Robert und Caitlin finden Gefallen an ihr und laden sie zu ihren rauschenden Festen ein. So betritt Lou eine ihr bislang fremde Welt voll Glamour und Cocktailpartys. Und immer mehr verfällt sie Roberts Charme. Doch kann der reiche Cardew-Spross wirklich Gefühle für sie hegen?

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 4 Regalen.
  • 3 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2019

So ein wundervolles Buch!

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Cover: Ich finde es wirklich wunderschön und einfach nur passend gestaltet. Es passt zu der Zeit in der die Geschichte spielt, zu der Hauptfigur und sowieso zu der gesamten Atmosphäre die die Handlung ...

Cover: Ich finde es wirklich wunderschön und einfach nur passend gestaltet. Es passt zu der Zeit in der die Geschichte spielt, zu der Hauptfigur und sowieso zu der gesamten Atmosphäre die die Handlung ausstrahlt.

Schreibstil: Wirklich gut! Er war angenehm, sehr gut zu lesen und man kam perfekt voran. Die Seiten flogen und die Wortgewalt war unglaublich.

Meinung: Nur 300 Seiten hat dieses Buch und doch gibt jede einzelne so viel mehr. Direkt zu Beginn wurde ich eine Welt entführt die unglaublich glamourös, einnehmend und geheimnisvoll war. Zusammen mit Lou durfte ich ein Abenteuer erleben, neue Freunde Kennenlernen und mich selbst entdecken.
Dabei kommt das Buch ohne viel Tamtam, Drama und zu viel Hektik aus. Es ist einfach nur eine simple Geschichte über das Erwachsen-werden und die Schwierigkeit seinen eigenen Weg zu finden. Das austesten, verlieben und feiern.
Ich habe dieses Buch so genossen und jede Seite in mich aufgesogen. Ich wollte am liebsten nie wieder auftauchen und mochte den Fluss der Geschichte sehr. Die Einfachheit und das in den Tag hinein Leben wurde so gut herüber gebracht das ich am liebsten in das Buch eingetaucht wäre.

Das Ende fand ich dann auch einfach nur perfekt. Alles fühlte sich gut und richtig an und zeugte von dem Respekt der Figuren untereinander, der schon immer durch die Sätze hervorblitzte.

Fazit: Es war einfach nur so unglaublich schön zu lesen und ich kann es einfach nur allen ans Herz legen. Ich bin regelrecht verliebt in diese Geschichte und werde das Buch noch oft zur Hand nehmen.

Veröffentlicht am 20.10.2019

Willkommen in den Goldenen Zwanzigern!

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"Ein Himmel aus Gold" von Laura Wood lässt sich sehr schwer in Worte fassen und in eine Rezension verpacken. Ich weiß nur, dass es mir unglaublich gut gefallen hat.
Ihr Schreibstil ist atemberaubend schön, ...

"Ein Himmel aus Gold" von Laura Wood lässt sich sehr schwer in Worte fassen und in eine Rezension verpacken. Ich weiß nur, dass es mir unglaublich gut gefallen hat.
Ihr Schreibstil ist atemberaubend schön, metaphorisch und sie fängt gekonnt die Stimmung der 20ziger Jahre ein ohne, dass es zu viel oder zu künstlich wirkt.
Der Kontrast zwischen, auf der einen Seite, Glamour, Geld, wunderschönen exquisiten Partys und dem neuen Lebensgefühl und auf der anderen Seite, Armut, das einfache Leben, sich mit dem Genügen, was man hat und dem veralteten Rollenbild der Frau stehen sich gegenüber und kollidieren miteinander.
Im Zentrum des Ganzen steht die junge Lou, die eine Künstlerin der Worte ist und von Sehnsüchten, die sie sich nicht erfüllen kann, erfüllt ist. Sie sehnt sich nach Freiheit, Liebe, Kreativität und Unabhängigkeit.
Sie will nicht wie ihre Schwester Alice heiraten, Kinder bekommen und als einfache Hausfrau leben.
Lou habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie ist eine sensible, sehr empathische junge Frau, der Freundschaft sehr viel bedeutet. Die Cardews sind bodenlos gelangweilt von allen Partys, der ganzen Pracht, aber sie strahlt so viel Lebensfreude, Staunen und Neugier aus, dass sie alle apathischen Gäste und die Geschwister aus ihrer Starre herausreißen kann.
Teils war sie leider auch sehr unberechenbar. In der einen Sekunde unglaublich liebenswürdig und in der Nächsten auf 180.
Auch die Cardews - Robert und Caitlin habe ich in mein Herz geschlossen. Das Geschwisterpaar ist sehr unterschiedlich, aber man merkt, dass sich die Beiden lieben und respektieren.
Caitlin ist sehr überdreht und organisiert für ihr Leben gerne Partys. Doch dann kommen diese dunklen Schatten aus ihrem Unterbewusstsein, die sie belasten.
Robert ist...griesgrämig, kühl, arrogant, aber auch sehr witzig und charmant. Lange Zeit war er ein wohlgehütetes Geheimnis für mich, aber nachdem ich die Hintergründe kenne, muss ich ihn einfach lieben. Er ist geheimnisvoll und als Leser weiß man nie, was er als Nächstes tun wird.
Auch die anderen Nebencharaktere und Lous Familie gefallen mir unglaublich gut.
Die Handlung ist zunächst ein wenig langsam. Es beginnt mit Alice Hochzeit und erst nach und nach lernen wir die Geschwister, ihre Freunde und Bekannten kennen. Ich hätte mir ein bisschen mehr Tempo und Action gewünscht. Wirklich viel passiert nicht, außer eine Party nach der Anderen.
Die Liebesgeschichte bleibt sehr unterschwellig bis fast ganz zum Schluss, aber dies kann ich einfach nicht kritisieren, weil ich es sehr passend finde. Nicht nur wegen dem Zeitpunkt, an dem Geschichte spielt, sondern, weil eindeutig die Magie des Augenblicks im Fokus steht.
Das Besondere an der Geschichte ist ihre magische märchenhafte Atmosphäre, die mich in ihren Bann gezogen hat. Es kommt kein Funke Magie vor, trotzdem habe ich fast darauf gewartet, dass etwas Paranormales passiert, weil es märchenhaft und wie von einer anderen Welt und Zeit wirkt.
Laura Wood hat großartige Arbeit geleistet, obwohl ich es ein wenig schade finde, dass die Geschichte zum Ende hin ein wenig offen geblieben ist. Ich wüsste gerne, was aus Lou, Robert und Caitlin Jahre später geworden ist.
Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Geschichte, die mir gekonnt das Wochenende und meine Lesezeit versüßt hat. Da habe ich unglaublich Lust Charleston zu tanzen und mit einem schönen Kleid mitzufeiern...

Veröffentlicht am 18.10.2019

Sommer des Erwachsenwerdens

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Inhalt: 1929: Die 17-jährige Lou braucht manchmal etwas Zeit und Ruhe für sich, also geht sie immer wieder zum verlassenen Cardew-Haus, in dem seit langem niemand mehr lebt. Hier kann sie wunderbar in ...

Inhalt: 1929: Die 17-jährige Lou braucht manchmal etwas Zeit und Ruhe für sich, also geht sie immer wieder zum verlassenen Cardew-Haus, in dem seit langem niemand mehr lebt. Hier kann sie wunderbar in der Bibliothek entspannen und sich in Geschichten vertiefen. Eines Tages jedoch wird sie von den Eigentümern des Hauses überrascht, dem Geschwisterpaar Robert und Caitlin Cardew. Für die beiden ist sie etwas Neues und Frisches und so laden diese sie immer öfter zu sich ein. Doch Lou weiß, dass dieser Sommer nicht ewig dauern kann und ihre neuen Freunde irgendwann wieder verschwinden werden. Dumm nur, dass sie langsam anfängt, Gefühle für Robert zu entwickeln.

Meinung: „Ein Himmel aus Gold“ ist ein wundervoller Roman über das Erwachsenwerden, Freundschaft und Liebe. Dabei fängt er das Lebensgefühl einer längst vergangenen Zeit ein.
Im Mittelpunkt steht die 17-jährige Lou, die von der ersten Minute an sympathisch ist. Lou ist klug und warmherzig. Sie schreibt gerne Geschichten und liebt es zu lesen. Sie versteht sich sehr gut mit ihrer Familie, jedoch braucht sie auch mal Zeit für sich, was bei sieben Geschwistern nicht so einfach ist.
Von diesen Geschwistern steht sie vor allem ihrer älteren Schwester Alice sehr nah. Die beiden hängen eigentlich immer zusammen rum und sind nie mehr als ein paar Schritte voneinander entfernt. Außerdem gilt Lou als Alice Schatten und so ist sie, trotz großer Familie, einsam, als Alice heiratet und auszieht. Und sie möchte mehr vom Leben, als zu heiraten und Hausfrau zu sein. Jedoch fehlen ihr hier die Perspektiven. So ist es für Lou eine Chance dem Alltag zu entfliehen und sich über ihre Zukunft Gedanken machen zu müssen, als die Cardew-Geschwister anfangen sie einzuladen und sie bald bei ihnen ein- und ausgeht. Im Laufe des Buches sieht man sie immer erwachsener und selbstbewusster werden.
Lous ganze Familie ist übrigens einfach klasse. Alle sind liebenswert und wunderbar. Sogar die griesgrämige Tante Irene muss man einfach mögen.
Caitlin Cardew ist ein Wirbelwind und Organisationstalent. Außerdem ist sie fröhlich und aufgeweckt. Sie wird Lou bald zu einer echten Freundin, aber man merkt, dass es da einen Schatten gibt, der sie zu verfolgen scheint und hin und wieder über ihr Gesicht huscht.
Robert ist der vernünftigere der beiden Geschwister. Er ist ernst und Lou hält ihn schnell für arrogant und hochmütig. Jedoch ist er auch witzig, warmherzig und aufmerksam. Robert würde alles für seine Schwester tun und man merkt, wie viel ihm diese bedeutet. Die Schlagabtausche zwischen ihm und Lou sind lustig und unterhaltsam.
Weitere wichtige Charaktere sind Laurie und Charlie Miller. Die Millionenerben sind ebenfalls Geschwister und Laurie ist mit Robert verlobt. Sie ist wunderschön und steht immer im Mittelpunkt. Jedoch ist sie kein bisschen eingebildet und immer freundlich zu Lou.
Charlie ist ebenfalls gutaussehend und sogar Lou bekommt erst einmal Schnappatmung bei der ersten Begegnung. Jedoch stellt sich heraus, dass er zwar lieb, aber langweilig ist.
Das ganze Setting ist wundervoll und man bekommt einen Eindruck von dem Lebensgefühl der 20-er Jahre. Ich habe mich hier gut unterhalten gefühlt. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Liebesgeschichte etwas früher anfängt, da Lou sich ihrer Gefühle erst sehr spät klar wird.

Fazit: Gelungener Roman über das Erwachsenwerden, mit sympathischen Charakteren. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die Liebesgeschichte etwas mehr im Mittelpunkt steht.

Veröffentlicht am 17.10.2019

Konnte mich leider nicht komplett überzeugen

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Absolut angezogen hat mich dieses Cover. Es war so anders. Ich mag es total. Dann der Klappentext, der mich sehr neugierig gemacht hat. Die goldenen Zwanziger! Das sollte ein tolles Setting werden.
Und ...

Absolut angezogen hat mich dieses Cover. Es war so anders. Ich mag es total. Dann der Klappentext, der mich sehr neugierig gemacht hat. Die goldenen Zwanziger! Das sollte ein tolles Setting werden.
Und dieses habe ich auch bekommen. Leider ist das eins der wenigen Dinge, die mir wirklich gut gefallen haben
in dieser Geschichte. Die Autorin hat hier ein wirklich tolles Setting in den Zwanzigern geschaffen.
Ich konnte mich sofort in die Gegend denken, hatte die Bekleidung von damals im Kopf, die Frisuren und vieles mehr.
Das ist wirklich gut gelungen.

Zu Beginn hatte mich Laura Wood auch mit der Geschichte. Ich fand es sehr spannend Lou in das Cardew-Haus zu folgen.
Die Stimmung war sofort da. Und auch das Kennenlernen anfangs mit Robert und Caitlin fand ich noch super spannend.
Leider flachte die Geschichte dann für mich total ab. Längen über Längen. Und irgendwie passierte, für mich, lange nichts.
Das machte das Lesen anstrengend.

Auch der Schreibstil war anfangs gewöhnungsbedürftig, aber nach und nach ging es ein wenig besser.
Etwas angepasst an die Sprache von damals kommen wir Seite um Seite weiter. Leider blieben, meiner Meinung nach, die Emotionen auf der Strecke.
Das fehlte mir sehr, denn es gab schon Stellen in der Story, die eine Menge Emotionen hätten bringen können.

Mich konnte "Ein Himmel aus Gold" von Laura Wood nicht so ganz überzeugen. Schade eigentlich, denn das Setting war wirklich toll. Auch die Idee zur Story hatte viel Potenzial. Meiner Meinung wurde das leider nicht ganz ausgeschöpft.

Veröffentlicht am 15.10.2019

Okay, aber etwas fehlte

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Das Cover ist einfach ein absoluter Hingucker und hat mich ziemlich neugierig gemacht. Dazu kam dann noch der Klappentext, der nicht zu viel verrät.

Der Schreibstil passt zum Buch und auch die Zitate ...

Das Cover ist einfach ein absoluter Hingucker und hat mich ziemlich neugierig gemacht. Dazu kam dann noch der Klappentext, der nicht zu viel verrät.

Der Schreibstil passt zum Buch und auch die Zitate aus "Der Große Gatsby" passen zu den jeweiligen Teilen. Allerdings konnte ich mich nicht so ganz in den Glanz der Goldenen Zwanziger entführen lassen.

Die Storyidee ist spannend. Ein junges Mädchen, dass Angst vor einer "langweiligen" Zukunft hat, gerät durch Zufall in die Gesellschaft der Cardew Geschwister und lernt eine neue Welt kennen. Ein Welt voller Glitzer, Glamour, schicker Kleider, aufregender Partys und schöner Leute. Aber was wenn diese ach so schöne Welt, nur schöner Schein ist? Wenn hinter der Fassade der Partys, Langeweile und Trübsinnigkeit lauert?

Ich fand die Umsetzung im Großen und Ganzen gelungen, allerdings fehlte mir das Mitfiebern und die Begeisterung, die Lou überkam. Sie blüht immer weiter auf, während sie ihre Zeit mit den Cardews und deren Freunden verbringt. Versteht man, denn in ihrem Ort ist es eher langweilig. Zumindest bis das Geschwisterpaar auftaucht.

Louise/ Lou fand ich sympathisch. Ihre Neugier und Abenteuerlust passten zu einer 17 jährigen, die Angst hat im Leben etwas zu verpassen. Die Welt in die sie eingeladen wird ist schillernd, aufregend und sie erlebt den Sommer ihres Lebens. Doch Lou ist auch Jemand, der Problemen gern aus dem Weg geht und sie nicht anspricht. Anderen allerdings dazu rät, ihrem Herzen zu folgen. Ich hab ihre Gespräche mit Robert geliebt. Lou ist nicht auf den Mund gefallen und ich liebe die Art, wie sie sich um Caitlin kümmert. Allerdings hatte sie für mich auch teilweise eine etwas naive Art an sich.

"Man kann überall unglücklich sein.

Caitlin und Robert Cardew sind Kinder aus gutem Hause, die normalerweise in London leben. Ab ab und zu braucht man auch mal eine Auszeit, denn es ist nicht alles Gold was glänzt. Gerade Caitlin merkt man an, dass ihr ihre Rolle nicht besonders leicht fällt, denn meiner Meinung nach hat sie ein gehöriges Alkoholproblem. Es gilt hier immer nach außen hin das fröhliche Partygirl zu spielen. Wie es drinnen aussieht, soll niemand sehen, um den Ruf zu wahren. Das fand ich wahnsinnig traurig und Caitlin Tag mir wahsnning leid.
Robert als Familienoberhaupt hält so viel wie möglich von seiner Schwester fern und macht meist einen eher mürrischen Eindruck. Trotzdem schafft er es eine gewisse Sympathie zu erarbeiten.

Ich muss aber gestehen, dass mir ,außer den Gefühlen um Caitlin, sonst nix wirklich nah ging. Dabei ist es eine stellenweise ziemlich traurige Geschichte um die Cardew Kinder. Mir fehlte es hier etwas an Emotionen. Auch mit Lou konnte ich leider nicht mitfiebern.

Fazit 

Im Großen und Ganzen eine tolle Idee, deren Umsetzung noch etwas Platz nach oben gelassen hat. Der Funke sprang nicht so recht über, auch wenn die Partys gut beschrieben waren. Mir fehlte die Vorstellung, dass ich mich in den Goldenen Zwanzigern befinde und auch die Emotionen kamen nicht so ganz an. Es ist nicht schlecht, aber wenn uch es jetzt nicht gelesen hätte, würde mir wahrscheinlich auch nix fehlen. Leider. 3,5 Sterne.