Cover-Bild Wie sehr ich dich finde
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Mentoren-Media-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 594
  • Ersterscheinung: 02.06.2025
  • ISBN: 9783986412005
Lea Söhner

Wie sehr ich dich finde

Manche Geschichten lassen einen nicht mehr los – Wie sehr ich dich finde ist so eine. Ein eindrucksvoller Familienroman über drei Generationen hinweg, der tief bewegt und gleichzeitig Hoffnung schenkt.

Alles beginnt 1942 in Stuttgart: Die kleine Helene wird von ihrem Vater in die Schweiz gebracht, kurz darauf verlieren sich die Spuren ihrer Eltern. Jahrzehnte später ahnt niemand, dass das familiäre Schweigen ein dunkles Geheimnis birgt – bis Helenes Enkelin beginnt, unbequeme Fragen zu stellen. Was folgt, ist eine Reise in die Vergangenheit, die alles verändert.

Lea Söhner erzählt mitfühlend, klug und voller Menschlichkeit. Ihre Figuren sind lebendig, ihr Schreibstil klar und berührend. Das Buch zieht in seinen Bann, stellt existentielle Fragen und berührt zutiefst – ohne je kitschig zu werden. Wer Der Trafikant oder Als Hitler das rosa Kaninchen stahl mochte, wird Wie sehr ich dich finde lieben.

Ein Roman für alle, die sich für familiäre Verflechtungen, historische Zusammenhänge und emotionale Heilung interessieren – intensiv, spannend und lebensnah. Ideal zum Verschenken, Vorlesen oder einfach zum Eintauchen und Nicht-mehr-Loslassen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2025

Eine Familiengeschichte, die unter die Haut geht.

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Das Cover des Buches ist für mich ansprechend gestaltet. Der Titel hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Das Cover wirkt auf mich sehr harmonisch.
In dem Buch geht es um eine Familiengeschichte ...

Das Cover des Buches ist für mich ansprechend gestaltet. Der Titel hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Das Cover wirkt auf mich sehr harmonisch.
In dem Buch geht es um eine Familiengeschichte in mehreren Generationen. Besonders gut gefällt mir, dass jedes Kapitel einen anderen Charakter näher betrachtet. Somit kann mich sich sehr gut in die verschiedenen Verhältnisse und Empfindungen der Charaktere hineinversetzen. Am Anfang lernt der Leser die sechsjährige Helene kennen, ihre Mutter ist Jüdin und ihr Vater ist Professor an einer Uni. Durch die immer bedrohlicher werdenden Nationalsozialisten beschließen ihre Eltern sie in die Schweiz zu bringen. Ihre Eltern schaffen es nicht mehr zu ihrem Kind und so bleibt Helene mit vielen Fragen und alleine zurück. Sie wächst bei einer Pflegefamilie auf und studiert Musik. Sie lernt Paul kennn und gemeinsam mit ihm kehrt sie zurück in ihre Geburtsstadt. Sie bekommen einen Sohn, Wolfgang. Jedoch verunglückt Helene tödlich, als Wolfgang 4 Jahre alt ist. Paul ist am Boden zerstört und bittet seine Eltern um Hilfe. Paul erfährt die Vergangenheit seines Vater und diese ist düster und kalt.

Das Buch hat mir gut gefallen, es war sehr abwechslungsreich und emotional. Die Geschichte hat mich tief berührt. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Familie

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Ein bemerkenswerter Roman mit historischem Hintergrund, der die tragische Geschichte einer deutschen Familie näher beleuchtet.

Die einzelnen Protagonisten haben, jeder für sich, ein tragisches Schicksal ...

Ein bemerkenswerter Roman mit historischem Hintergrund, der die tragische Geschichte einer deutschen Familie näher beleuchtet.

Die einzelnen Protagonisten haben, jeder für sich, ein tragisches Schicksal und ein meist trauriges Leben. Ihre Biografien sind viel mehr miteinander verknüpft, als sie anfangs wissen oder ahnen können. Doch dann kommt alles ins Rollen.

Manches war mir zu ausschweifend und langwierig erzählt, aber sonst ein lesenswertes Buch.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Schicksale einer Familie

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Wie sehr ich dich finde von Lea Söhner

Der Roman hat mich sehr bewegt und lässt mich ein wenig Melancholisch zurück, mit diesen vielen Schicksalsschlägen, die alle irgendwie miteinander verwoben sind. ...

Wie sehr ich dich finde von Lea Söhner

Der Roman hat mich sehr bewegt und lässt mich ein wenig Melancholisch zurück, mit diesen vielen Schicksalsschlägen, die alle irgendwie miteinander verwoben sind. Die Geschichte startet mit der sechsjährigen Helene im Jahre 1942. Ihr Vater kann sie in letzter Minute in die Schweiz bringen- danach verschwinden die Eltern spurlos. Als sie eine junge Opernsängerin ist heiratet sie den Stuttgarter Paul Schwarz. Wie stark Pauls Familie mit dem Verschwinden der Eltern zu tun hat ist eine große Herausforderung für die Ehe der beiden. Auch der Sohn Wolfgang leidet unter der Vergangenheit, wo er ja nichts dafür kann.

Viele tragische Schicksale einer Familie die sich bis in die Gegenwart zeigen.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Schweigen und Schuld/ Trauma und Lust

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“Wie sehr ich Dich finde” der Autorin Lea Söhner ist ein nachdenklich machender Roman, der verdient, dass sich die Lesenden Zeit zur Reflexion nehmen. Er umfasst nicht nur drei Generationen und ihre teils ...

“Wie sehr ich Dich finde” der Autorin Lea Söhner ist ein nachdenklich machender Roman, der verdient, dass sich die Lesenden Zeit zur Reflexion nehmen. Er umfasst nicht nur drei Generationen und ihre teils furchtbaren Schicksale, sondern stellt dem Glauben und dem Hadern mit Gott immer wieder das weibliche Prinzip der Mutter und Geliebten gegenüber, in deren warmen Armen die Protagonisten des Buches Zuflucht suchen.

Die Handlung wird getragen von zwei Stammelternpaaren, die beide den Krieg und die Nachkriegszeit erlebt haben, einem Elternpaar und deren Tochter, die langsam ihren Wurzeln auf den Grund gehen:

Das erste Stammelternpaar: Paul und Helene/ Sohn: Wolfgang
Das Buch beleuchtet das Schicksal von Helene, einem halbjüdischen Mädchen, das im Jahr 1942 gerade noch vor den Nazis in die Schweiz in Sicherheit gebracht werden kann. Doch die Eltern kommen nicht wie versprochen nach, die Sechsjährige, versehen mit neuer Schweizer Identität, verstummt. Ihr Schicksal wendet sich erst, als sie zu singen beginnt, ihr Traum, Opernsängerin zu werden, geht in Erfüllung. Auch ihre Ehe mit Paul, einem Arzt und dem gemeinsamen Sohn Wolfgang scheint glücklich, doch Paul kennt ihre wahre Identität nicht. Helene öffnet sich erstmals, findet Briefe der Eltern, doch das Schicksal erlaubt keine Bewältigung.
Wolfgang leidet unter dem Tod der Mutter und liebt seine Großeltern. Doch hier gibt es dunkle Verbrechen, die Paul seinen Eltern entfremden. Erst spät wird Paul Wolfgang über die Gräueltaten seines Opas aufklären,

Das zweite Stammelternpaar: Hanna und Hans/ Tochter: Bettina
Hans hat die Gräueltaten des Krieges und die Brutalität seines Vaters erlebt. Ihm ist klar geworden, dass für ihn Gewalt und Lust eng verbunden sind. Doch gibt er Gott das Versprechen, nie jemandem zu schaden. Er heiratet Hannah, die tief gläubig ihr Leben und ihre lang ersehnte Tochter Bettina Gott weiht.

Das Elternpaar: Bettina und Wolfgang/ Tochter: Sarah
Bettina, eine Mathematikerin, aber eher schüchtern und farblos, heiratet Wolfgang, den Frauenhelden und bekannten Pianisten. Ihre Ehe ist geprägt von den Seitensprüngen Wolfgangs. Die gemeinsame Tochter Sarah leidet darunter, dass sich die Mutter der Familie immer wieder entzieht. Trotz schwerer Schicksalsschläge scheint die Beziehung zwischen Wolfgang und Bettina unverbrüchlich. Tochter Sarah, angehende Dirigentin, jedoch hadert lange mit ihrem Schicksal, besonders mit der Mutter, und erkennt erst durch Yvonne, dass jeder selbst für sein Liebesleben verantwortlich ist.

Versöhnlich und als Prinzip des Weiblichen wird Yvonne beschrieben, eine ehemalige Edelprostituierte, die Wolfgang zum Mann und Paul zum Ehemann gemacht hat. Yvonnes Klugheit und Gespür für menschliche Abgründe ermöglichen langsam Heilung.

Dieser von der Kriegszeit bis in die Gegenwart reichende Roman zeichnet Lebenswege und Schicksalsschläge nach, die als Traumata in den Figuren bis in die Jetztzeit fortwirken. Der Widerstreit zwischen Glauben und Lust ist ebenso Thema wie Inzest, sexuelle und psychische Gewalt und das schnelle Entstehen von Liebe und Beziehungen. “Wie sehr ich dich finde” ist ein kluger und menschlicher Roman. Auch wenn die Schicksale der Protagonisten einander gleichen, muss jeder die Frage nach individueller Schuld stellen. Doch steht am Ende Versöhnung und Verzeihen.

Der Schreibstil von Lea Söhner ist manchmal poetisch, manchmal unerwartet und direkt, immer jedoch lebendig und gut lesbar. Dazu trägt auch das Personenverzeichnis am Buchanfang bei. Außerdem steht am Beginn jedes Kapitels, das einer Person zugeordnet ist, ein Schlagwort, das den Inhalt des Geschriebenen charakterisiert. Auch wenn das Buch menschliche Abgründe behandelt, bietet es doch einen positiven Schluss. Lesenden, die Interesse an Zeitgeschichte und dem Nachwirken des Lebens der Vorfahren in der eigenen Geschichte haben, möchte ich dieses Buch besonders empfehlen. Oft sind es, wie in der Musik, die leisen Töne, die überzeugen.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Wie sehr ich dich finde

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Hier liest man einen Roman der sehr facettenreich ist, da es in jedem Kapitel um eine andere Person geht. Die Figurenaufstellung am Schluss des Romans ist dabei sehr hilfreich. Es fängt im Krieg an und ...

Hier liest man einen Roman der sehr facettenreich ist, da es in jedem Kapitel um eine andere Person geht. Die Figurenaufstellung am Schluss des Romans ist dabei sehr hilfreich. Es fängt im Krieg an und mit Helene die von ihrem Vater noch schnell bevor sie alle da sie Juden sind in die Hände der Nazis fallen, zu einem Freund ins Ausland gebracht wird. Helene wird ihre Eltern nicht wiedersehen und nun beginnt die sehr lange Familiengeschichte von Helene und deren Nachommen
Fazit;
Die Geschichte hätte spannender sein können ist aber durch die vielen Personen und deren Leben bleibt die Handlung abwechslungsreich.

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