Der Inselpolizist Enrico Rizzi hat es auf Capri zumeist mit kleineren Delikten zu tun und daher genügend Zeit, seinem Vater in den Obst- und Gemüsegärten hoch über dem Golf von Neapel zu helfen. Bis mitten im August ein Toter in einem Ruderboot an den felsigen Strand getrieben wird: Jack Milani, Spross einer Industriellenfamilie und Student der Ozeanologie. Es ist der erste Mordfall für den jungen Rizzi, ein Fall, bei dem es neben der Aufklärung eines Verbrechens auch um die Zukunft der Weltmeere geht.
Ich war schon in Italien, aber noch nie auf Capri. Dennoch schaffte es der Autor mit seinen Beschreibungen, mir die Insel perfekt vor Augen zu führen.
Dieses Urlaubsflair, gemischt mit sympathischen Ermittlern ...
Ich war schon in Italien, aber noch nie auf Capri. Dennoch schaffte es der Autor mit seinen Beschreibungen, mir die Insel perfekt vor Augen zu führen.
Dieses Urlaubsflair, gemischt mit sympathischen Ermittlern und einem spannenden Todesfall, lassen den Leser nur so durch die Seiten fliegen.
Ich kann dieses Buch jedem Krimileser (und solchen, die es werden wollen) nur wärmstens ans Herz legen und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, die demnächst erscheint.
Wenn ich bisher an Capri gedacht habe, dann immer sofort an das Lied" ...wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt ...". Nachdem ich nun diesen Krimi gelesen habe, denke ich zusätzlich noch an dieses ...
Wenn ich bisher an Capri gedacht habe, dann immer sofort an das Lied" ...wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt ...". Nachdem ich nun diesen Krimi gelesen habe, denke ich zusätzlich noch an dieses Buch, welches mich nachhaltig beeindruckt hat.
Ich war noch nie auf Capri, aber die detailgenauen Beschreibungen der Orte, Landschaften und der gesamten umliegenden geografischen Gegebenheiten, lassen mich gedanklich für die Schönheit dort begeistern. Aber nicht nur diese Beschreibungen prägen den Krimi, sondern auch von den genannten Charaktereigenschaften der Protagonisten habe ich als Leserin profitiert. So konnte ich mir eigene Gedanken zu diesem Mordfall machen. Dabei fand ich faszinierend, wie es dem Autor immer wieder gelungen ist, meine Gedanken auf die falsche Fährte zu locken. Dieses Kriterium liebe ich an Krimis sehr. Glaubte ich der Aufklärung ganz nah zu sein, war auf der nächsten Seite schon wieder alles anders, und die Spannung blieb. Blutrünstige Szenen und abschreckende Beschreibungen einer Leiche braucht es für mich nicht, und diese sind in diesem Krimi auch nicht zu finden.
Positiv möchte ich auch erwähnen, dass es neben den Ermittlungen auch noch interessante Informationen über das Fachgebiet Ozeanologie zu lesen gibt.
Ich kann dieses Buch allen Krimi Freunden empfehlen, die es auch begrüßen von Land und Leuten etwas zu erfahren. Ich habe es geschätzt, dass die Geschichte nach der Aufklärung nicht abrupt beendet war, sondern noch mit einigen Szenen langsam ausklang.
Ich freue mich nun, dass der Autor bereits an einem zweiten Fall der Capri- Serie arbeitet.
Eine geistige Reise nach Capri mitten in einen Kriminalfall hinein mit dem sehr sympathischen Ermittler Rizzi! Klasse Auftakt!
Capri, das blaue Meer, Oliven und Sonne - das hat man vor Augen, wenn man ...
Eine geistige Reise nach Capri mitten in einen Kriminalfall hinein mit dem sehr sympathischen Ermittler Rizzi! Klasse Auftakt!
Capri, das blaue Meer, Oliven und Sonne - das hat man vor Augen, wenn man an die Insel denkt. Schattenseiten gibt es leider auch - Mord!
Jack und Sofia haben eine Affäre, bis die große Meinungsverschiedenheit alles ruiniert. Er wurde erstochen im Boot und der Verdacht fällt auf Sofia. Etliche andere hätten ebenso ein Motiv gehabt.
Rizzi und Cirilli arbeiten mehr schlecht als recht zusammen. Die Knoten im Gewebe des Falles vermehren sich und man muß das richtige Ende finden, um das Ganze zu entwirren. Den Grund finden, um den Täter festzusetzen.
Zu guter Letzt kann man nur hoffen, daß Capri vorerst wieder mörderfrei ist und die Touristen können weiter das Meer und Land versauen. Da kann man nur sagen: Hey, gigantische Meereskrake, wo bist du?
Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Die Spannung spät zwischen den iSeiten hervor. Es macht Freude, Rizzo virtuell beim Lesen über die Schulter zu schauen und das Lokalkolorit ist gut in die Worte gebannt worden.
Die Fahrt hinüber zur anderen Insel ist für mich die schönste Szene. Das Meer ist doch schon das Allerbeste!
Rizzi ist nun mal ein typisch italienischer Mann. Er muß die Zügel in der Hand halten, anders geht es nicht. Tiziano gefällt mir auch sehr gut, obwohl er große Fehler gemacht hat.
Der Liedtext von Cat Stevens ist auch passend. Es fehlt nur noch eine italienische Version von "Caprifischer" und das war es dann!
Ein gemütlicher Sitzplatz auf der Terrasse, eine duftende Tasse Kaffee und das vorliegende Buch - fertig ist die perfekte Lesestunde. Man wird sofort weggebeamt in das südliche Italien, zu eigenwilligen ...
Ein gemütlicher Sitzplatz auf der Terrasse, eine duftende Tasse Kaffee und das vorliegende Buch - fertig ist die perfekte Lesestunde. Man wird sofort weggebeamt in das südliche Italien, zu eigenwilligen Protagonisten, zu duftenden Blüten, zu von der Sonne aufgewärmten Steinmäuerchen, zu schaukelnden Booten… „Mitten im August“ ist der gelungene Auftaktband einer Capri-Serie, deren weitere Bände ich mit Sicherheit gerne lesen werde.
Enrico Rizzi, Inselpolizist auf Capri, nutzt seinen ruhigen Posten, um seinem Vater in dessen Obst- und Gemüsegärten hoch über dem Golf von Neapel zu helfen. Sein beschauliches Leben wird jäh unterbrochen, als ein Toter, von mehreren Messerstichen getötet, in einem Ruderboot liegend an den Strand getrieben wird. Es handelt sich um Jack, den Sohn einer reichen Industriellenfamilie, Student der Ozeanologie. Rizzi gerät mit seinen Ermittlungen in seinem ersten Mordfall zwischen alle Stühle, denn einerseits soll es eine schnelle Aufklärung geben, damit die Touristen nicht wegbleiben, andererseits wird er in seinem Eifer immer wieder ausgebremst durch Kompetenzgerangel und falsche Spuren. Doch Rizzi lässt nicht locker…
Das Buch lebt in allererster Linie von seinen malerischen Beschreibungen und von der bilderreichen, atmosphärisch dichten Erzählweise. Man spürt auf jeder Seite, dass der Autor mit Herz und Seele in der Gegend lebt. Doch jenseits der schützenswerten Urlaubsidylle lässt den Autor die Frage nicht los, wie es um die Zukunft der Meere bestellt ist. Wobei es nicht genügt, die Missstände zu konstatieren: „Das Dokumentieren der zunehmenden Zerstörung ist nichts anderes als Sterbebegleitung.“ Dem Autor ist es geschickt gelungen, Informationen über die Versauerung der Ozeane und ihre gravierenden Folgen in die Krimihandlung einzubetten. Die ruhig-unaufgeregt erzählte Krimihandlung mit einer völlig unerwarteten Aufklärung gegen Ende des Buches ist dabei durchweg fesselnd zu lesen und macht Lust auf mehr.
Und das sei auch noch erwähnt. Diogenes Bücher sind immer auch ein sinnliches Vergnügen. Feines glattes Papier, gut lesbares Satzlayout, ein stimmiges Cover, dazu die gekonnt geschriebene Geschichte. Perfekt.
Ein Toter auf Capri. Erstochen auf seinem Boot. Die örtliche Polizei um Enrico Rizzi führt normalerweise keine Mordermittlungen, dafür ist die Kriminalpolizei in Neapel zuständig. Rizzi und seine neue, ...
Ein Toter auf Capri. Erstochen auf seinem Boot. Die örtliche Polizei um Enrico Rizzi führt normalerweise keine Mordermittlungen, dafür ist die Kriminalpolizei in Neapel zuständig. Rizzi und seine neue, etwas geheimnisvolle Kollegin Antonia Cirillio führen jedoch die ersten Ermittlungen am Tatort und im Wohnhaus des Opfers und wollen natürlich mehr herausfinden. Ein Krimi, bei dem mir vor allem die handelnden Persoen ( in besondererem Maße das ungleiche Polizeiduo), der Erzählstil, aber auch die beschriebene Landschaft und das Leben auf Capri, sehr gefallen haben. Die Nebencharaktere, die Handlung und auch die Auflösung des Falles sind aber weitere Pluspunkte. Es ist kein allzu spannender und hochdramatischer Fall, aber ein unheimlich atmosphärischer Krimi, in den man beim Lesen sehr gut eintauchen kann.
Der Tote, Jack, war Student der Ozeanologie, seine reichen Eltern hatten ein Haus auf Capri, er nutzte den Sommer um ein Praktikum bei einem Ozeanforscher zu machen. Im Buch werden einige Umweltaspekte angesprochen, besonders was de Zustand der Weltmeere angeht. Dennoch ist dies nur ein Nebenstrang in dem Roman, wenn auch ein sehr interessanter (und manchmal auch erschreckender).
Der Mittelpunkt ist der Mord und die Aufklärung, aber auch das private Leben von Enrico Rizzi. Er hat in der Vergangenheit trauriges erlebt, hat nun wieder eine Freundin, und hilft in seiner freien Zeit seinem Vater auf der Gemüseplantage. Hier versucht er mit konservativen Mitteln gegen Plagegeister, die die Ernte gefährden, vorzugehen und versucht seinen Vater davon abzubringen, gleich Gift einzusetzten. Es ist ein beschauliches Leben auf Capri, wäre da nicht der brutale Mord. Als Leser ist man bei den Ermittlungen dabei, dennoch gibt es auch immer wieder Rückblenden, die das Leben des Opfers vor der Tat beleuchten. Erst nach und nach kristallisiert sich mehr heraus, Hintergründe, Verdächtige. Ich hatte zwar irgendwann ziemlich früh den richtigen "Riecher", was die Auflösung betrifft, aber das tat dem Lesegenuss keinen Abbruch, denn es war ja lange auch meinerseits nur eine vage Vermutung.
Ich freue mich schon auf den zweiten Band der Capri-Reihe, den der Autor nun schreibt, denn noch sind nicht alle Fragen, was das Privatleben der Polizisten angeht, geklärt. Nichts was jetzt ungemein wichtig wäre, nein, der Roman ist schon in sich abgeschlossen. Es ist eher so, dass man mehr von ihnen erfahren möchte und daher gespannt auf den Folgeband ist.
Für den ersten Band gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne von mir!