Cover-Bild Das gefälschte Herz
(11)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 475
  • Ersterscheinung: 07.03.2020
  • ISBN: 9783608982398
Maja Ilisch

Das gefälschte Herz

Die Neraval-Sage 2

Gestrandet im Nebelreich, scheint die Lage für Prinz Tymur aussichtslos. Nun da die Zauberin Ililiané tot ist, gibt es niemanden mehr, der die Rückkehr des Dämonenfürsten verhindern kann. Von Misstrauen zerrüttet machen sich die Gefährten auf eine Wanderung ohne Aussicht auf Wiederkehr.

Schon als Kind war Prinz Tymur fasziniert von den Heldengeschichten um seinen Ahn Damar, der vor tausend Jahren das Land von den Dämonen befreite, dabei aber seine fünf Weggefährten tötete. Doch Tymurs Versuche, dem bewunderten Vorfahren nachzueifern, münden in eine Katastrophe. Fern der Heimat, ohne Aussicht auf Rückkehr, versucht er, die Kontrolle zu behalten – über seine Freunde, vor allem aber über sich selbst. Und während Tymurs Verhalten immer unberechenbarer wird, drohen Bündnisse und Freundschaften zu zerbrechen. Auf der Flucht strandet die Gruppe in einem geheimnisvollen Tal, das den Schlüssel zur Macht der Dämonen verspricht. Aber die wahren Antworten liegen in der Vergangenheit, und selbst der größte aller Helden ist am Ende nicht das, was er scheint …


Stimmen zum Buch

»Ein echter Pageturner – ich freue mich schon auf die Fortsetzung.«
Angelika Herzog, Andromeda Nachrichten

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2022

Der zweite Teil ist eine Geschichte voller Intrigen und Verwirrungen und einem “Bösewicht”, der seines Gleichen sucht. Suchtpotenzial!

0

Inhalt:

Prinz Tymur fand die Geschichten seines Ahns Damar schon als Kind faszinierend, der das Land von den Dämonen befreite, dabei aber seine fünf Weggefährten tötete. Tymur versucht seinem Vorfahren ...

Inhalt:

Prinz Tymur fand die Geschichten seines Ahns Damar schon als Kind faszinierend, der das Land von den Dämonen befreite, dabei aber seine fünf Weggefährten tötete. Tymur versucht seinem Vorfahren nachzueifern, was aber in einer Katastrophe endet. Fern seiner Heimat versucht er die Kontrolle über die Situation zu behalten, über seine Freunde und vor allem über sich selbst. Tymurs Verhalten wird immer seltsamer und unberechenbarer und freundschaftliche Bande drohen zu zerbrechen. Auf ihrer gemeinsamen Flucht strandet die Gruppe in einem geheimnisvollen Tal das den Schlüssel zur Macht der Dämonen verspricht, doch die Antworten auf das Rätsel liegen in der Vergangenheit und selbst der größte alles Helden ist am Ende nicht das was er vorgibt zu sein.

Meine Meinung:

Dieser zweite Teil um Prinz Tymur und seine Begleiter ist nicht nur sprachlich ein Genuss. Ich habe selten Bücher im Bereich Fantasy gelesen, die sprachlich und erzählerisch so überzeugen können, wie es die Autorin Maja Illisch mit der Neraval Sage geschafft hat.

Die Autorin hat am Ende des ersten Buches einen ziemlich fiesen Cliffhanger platziert und an dieser Stelle setzt der zweite Teil ein. Der Einstieg ist relativ leicht und der Leser findet sich auf Anhieb zurecht. Wir werden hier mit allem was die Schriftstellerkunst zu bieten hat, an der Nase herumgeführt und genau das macht die Geschichte so besonders. Die Geschichte selbst und die darin agierenden Charaktere haben einen ungewohnten Tiefgang für das Genre und der zweite Teil ist noch ein großes Quäntchen besser als der Vorgänger. Der Leser hat bis zum Schluss keinen blassen Schimmer mehr, wer jetzt eigentlich noch Feind oder Freund ist.

Es ist ein Genuss diese Geschichte über Tymur, Lorcan und Kevron zu lesen und ich bin schon auf den nächsten Teil gespannt, der hoffentlich ein Ende bereithält, das mich vom Hocker reißt!

Mein Fazit:

Der zweite Teil ist eine Geschichte voller Intrigen und Verwirrungen und einem “Bösewicht”, der seines Gleichen sucht. Suchtpotenzial!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2020

Abenteuerliche, fantastische und spannende Fortsetzung der Neraval-Sage

0

„Das gefälschte Siegel – Die Neraval-Sage Teil1“ von Maja Ilisch durfte ich bereits lesen und rezensieren. Da ich so begeistert von der fantastischen Geschichte über Prinz Tymur und seine Gefährten war, ...

„Das gefälschte Siegel – Die Neraval-Sage Teil1“ von Maja Ilisch durfte ich bereits lesen und rezensieren. Da ich so begeistert von der fantastischen Geschichte über Prinz Tymur und seine Gefährten war, freut ich mich besonders über die Fortsetzung. Zunächst möchte ich kurz auf das Cover eingehen. Es passt hervorragend zum ersten Band und ich fühlte mich sofort magisch angezogen. Erneut sind die Gefährten darauf zu sehen, wobei ein/r von ihnen fehlt. Es ist rundum schön gestaltet und lässt sogleich auf das Genre Fantasy schließen.

Der Prolog hat mich überrascht und begeistert: Damar bekommt eine Stimme und selbstverständlich auch Tymur, der mit dem Toten in Gedanken kommuniziert.
Der Tod an Ililiané steckt den Gefährten von Tymur noch ganz schön in den Knochen, denn nun scheint die Rückkehr des Dämonenfürsten unabwendbar zu sein. Als hätten sie nicht schon genug Probleme, hält gegenseitiges Misstrauen unter ihnen Einzug. Tymur wird immer unberechenbarer und die anderen wissen nie, was er im nächsten Moment plant. Ist er etwas bereits vom Dämon besessen? Durch ein von Enidin geschaffenes Portal gelangen sie in ein anderes Land. Dabei tötet Tymur auf der Flucht 2 Alfeyn und Lorcan muss gute Miene dazu machen. Wo sind Tymur, Lorcan, Kevron und Enidin wohl gelandet?

In diesem Teil der Neraval-Sage liegt das Augenmerk ganz klar auf Tymur und seiner möglichen Besessenheit. Sein Wesen nimmt immer mehr Kontur an und was da so zum Vorschein kommt, ist nicht sehr schön. Tymurs dunkle Seite zeigt sich immer mehr, er scheint ganz unterschiedliche Masken zu tragen, hinter denen er sich mal mehr mal weniger gut versteckt und es stellt sich immerzu die Frage, ob er nun vom Dämon besessen ist oder einfach nur unaussprechlich mies, grausam und manipulativ ist. Bei ihm kann man sich nie sicher sein, ob nun die Gefährten oder die/der Leser/in und er ist stets für Überraschungen gut.
Kevron dagegen bekommt in diesem Teil immer mehr Kontur und er zeigt sich als gewitzt, wie er z.B. Enidin dazu bringt, ein Portal zu öffnen, als sie bei den Alfeyn „eingesperrt“ sind. Natürlich ist er durch seine Alkoholabhängigkeit, seine Angst und Selbstzweifel in Gefahr, von Tymur manipuliert und verführt zu werden, auch wenn er sich gegen seine Sucht zu wehren versucht.
Lorcan ergeht es in diesem Teil der Sage ganz schön mies. Er ist verletzt und seine Liebe zu Tymur weicht großem Misstrauen.

Die Beschreibung und Gestaltung der unterschiedlichen Länder gefielen mir außerordentlich gut. Es macht die Geschichte sehr lebendig und ließ die Umgebung vor meinem inneren Auge entstehen. Die Autorin erschafft eine spannende, verwirrende und immer wieder überraschende Szenerie, indem sie als wahr Geglaubtes in Frage stellt und vor allem Tymurs Geschichte und Charakter immer wieder von einer anderen Seite beleuchtet. Es scheint nichts so zu sein, wie wir Leser/innen geglaubt hatten. Der Blick zurück in Tymurs Kindheit offenbart wieder ein neues Bild von ihm. Die unterschiedlichen Charaktere der Protagonisten nahmen immer mehr Gestalt an und vor allem Kevron hat mich beeindruckt. Im nüchternen Zustand zeigt sich seine Intelligenz und dass er sie auch zu nutzen weiß. Der Titel erklärt sich im Laufe des Lesens und könnte nicht passender sein. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

Mit dem fiesen Cliffhanger am Ende des Buches habe ich ja schon gerechnet, trotzdem war es nicht einfach, das Buch jetzt zur Seite zu legen und auf den nächsten Band zu warten. „Das gefälschte Herz“ hat mich sehr beeindruckt, denn mit den vielen Wendungen wurde ich in meiner fast nicht vorhandenen Theorie total überrumpelt und nun stehe ich mit noch mehr Fragezeichen da. Es hat riesigen Spaß gemacht, mich in die Geschichte zu versenken und die Wandlung der vier Gefährten mitzuerleben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2020

Das gefälschte Herz - oder auch: Der Dämon in Dir - toller 2ter Teil der Neraval-Sage

0

"Das gefälschte Herz" von Maja Ilisch ist als Hardcover mit 475 Seiten im März 2020 als Hardcover bei Klett-Cotta erschienen. Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt hervorragend zu dem von Band ...

"Das gefälschte Herz" von Maja Ilisch ist als Hardcover mit 475 Seiten im März 2020 als Hardcover bei Klett-Cotta erschienen. Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt hervorragend zu dem von Band 1, nur in anderen Farben - super!

Es handelt sich um den zweiten Teil einer spannenden Fantasy-Trilogie, der Neraval-Sage. Den ersten Teil sollte man unbedingt kennen, sonst könnte es schwierig werden, die grundlegenden Zusammenhänge zu verstehen.

"Das gefälschte Herz" knüpft direkt an die Geschehnisse des Vorgängers "Das gefälschte Siegel" an, der Leser wird also kopfüber in eine äußerst spannende Szene gestoßen!

Prinz Tymur ist mit seinen Begleitern Kevron, dem Fälscher, Lorcan, dem steinernen Wächter und Enidin, der Magierin im Reich der Alfeyn . Um hier nicht zu spoilern, nur soviel: sie müssen dringend weg aus dem Turm der Zauberin Ililiane....

Bei Tymur offenbart sich immer mehr eine dunkle Seite, er wird gehässig, falsch und skrupellos und spielt seine Gefährten gegeneinander aus bzw. nutzt ihre Schwachstellen, um sie auf unterschiedliche Weise zu kompromittieren.

Das ist ein gefährliches Spiel, Kevrons Alkoholsucht wird hier wieder zum Thema und bei Lorcan sind es die Gefühle für Tym, mit denen dieser spielt...

Die große und entscheidende Frage ist permanent: Ist Tymur vom Dämonen besessen, oder ist er selbst von Grund auf schlecht und hat dies zuvor geschickt verborgen?

Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben, und besonders gut gefallen hat mir hier die permanente, ausgeprägte Weiterentwicklung der einzelnen Charaktere.

Kevron ist mein absoluter Lieblingscharakter, durch sein Alkoholproblem und seine Vorgeschichte / Fälscherlaufbahn furchtbar menschlich, ansonsten ein loyaler, ernsthafter und treuer Freund für den, der es verdient.

Auch Lorcan und Enidin machen eine deutliche Entwicklung durch, und gegen Ende überrascht vor allen Dingen Enidin positiv!

Auch Teil 2 endet mit einem absoluten Cliffhanger, so dass man als Leser nur hoffen kann, dass Teil 3 gaaaaaanz schnell veröffentlicht wird!

Die Reise mit Tym und seinen Gefährten hat mir wieder unheimlich viel Spaß gemacht! Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, es gibt immer wieder Überraschungen und unerwartete Ereignisse.

Mein Fazit: Das Lesen lohnt sich unbedingt :)


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.04.2020

Super Fortsetzung

0

Klappentext (Quelle: Amazon):
Gestrandet im Nebelreich, scheint die Lage für Prinz Tymur aussichtslos. Nun da die Zauberin Ililiané tot ist, gibt es niemanden mehr, der die Rückkehr des Dämonenfürsten ...

Klappentext (Quelle: Amazon):
Gestrandet im Nebelreich, scheint die Lage für Prinz Tymur aussichtslos. Nun da die Zauberin Ililiané tot ist, gibt es niemanden mehr, der die Rückkehr des Dämonenfürsten verhindern kann. Von Misstrauen zerrüttet machen sich die Gefährten auf eine Wanderung ohne Aussicht auf Wiederkehr.

Schon als Kind war Prinz Tymur fasziniert von den Heldengeschichten um seinen Ahn Damar, der vor tausend Jahren das Land von den Dämonen befreite, dabei aber seine fünf Weggefährten tötete. Doch Tymurs Versuche, dem bewunderten Vorfahren nachzueifern, münden in eine Katastrophe. Fern der Heimat, ohne Aussicht auf Rückkehr, versucht er, die Kontrolle zu behalten – über seine Freunde, vor allem aber über sich selbst. Und während Tymurs Verhalten immer unberechenbarer wird, drohen Bündnisse und Freundschaften zu zerbrechen. Auf der Flucht strandet die Gruppe in einem geheimnisvollen Tal, das den Schlüssel zur Macht der Dämonen verspricht. Aber die wahren Antworten liegen in der Vergangenheit, und selbst der größte aller Helden ist am Ende nicht das, was er scheint …




Meine Meinung:
Nachdem Tymur Ililiane getötet hat stellt sich nun die Frage wie es weitergeht. Wie können sie verhindern, dass die Alfeyn von ihrem Tod erfahren und wie geht es mit Tymur weiter, der nun mit ganz sicher von einem Dämon besessen zu sein scheint. Die Gefährten haben einige Probleme die es nun zu lösen gibt, jedoch ist nicht alles wie es zu sein scheint.
Nach dem großen Cliffhanger im ersten Band habe ich den zweiten schon herbeigesehnt. Dieser geht nahtlos weiter, wo der Erste aufgehört hat, mal abgesehen von dem wieder sehr fesselnden Prolog, der schon am Anfang wieder zum Grübeln anregt.

Schon das Cover hat mich wieder begeistert. Es ist im gleichen Stil gehalten wie das des ersten Teils und deutet auch schon auf eine wichtige Wendung in der Geschichte hin.

Der Schreibstil war, wie schon im vorherigen Teil, wieder sehr detailliert und bildhaft, jedoch auch etwas gewöhnungsbedürftig. Es ist für mich ein Schreibstil, den ich in einem langsameren Tempo, als ich wie ich es gewohnt bin, lesen muss, damit ich auch wirklich nichts versäume. Trotzdem war er fesselnd und ich habe jede Zeile und jeden Dialog genossen.

Im Vordergrund der Handlung stehen hier meiner Meinung nach eher die Dialoge und Wortwechsel der Charaktere. Hier erfährt man so einiges Neues und es gibt immer wieder Wendungen, die man einfach nicht hat kommen sehen. Für den ein oder anderen könnte das vielleicht etwas langweilig erscheinen, da an sich nicht so viel passiert. Aber die Informationen die man in diesem Teil erfährt sind einfach spannend, fesselnd und laden einen zum Miträtseln ein. Da denkt man, man hat nun erkannt, was mit den verschiedenen Charakteren geschieht und dann kommt ein Twist, der die ganzen Gedanken wieder über einen Haufen wirft. Am Ende des Buches hätte ich mir die Haare raufen können, denn nun kann ich so ungefähr wieder alles in Frage stellen, was ich mir für diese Geschichte ausgemalt habe. Die Autorin hat es hier wirklich wunderbar geschafft einen die ganze Zeit an der Nase herumzuführen.

Auch die Charaktere haben alle eine tolle Entwicklung gemacht. Hier möchte ich eigentlich nicht allzu viel verraten, da das den Spaß am Lesen und auch die Spannung etwas nehmen könnte. Jedenfalls bin ich mit den Entwicklungen wirklich zufrieden und bin auch das ein oder andere Mal tatsächlich wirklich überrascht worden.


Fazit:
Maja Illisch hat hier eine tolle Fortsetzung geschrieben, die mich begeistert hat aber auch zum Verzweifeln gebracht hat (im positiven Sinn). Zwar gab es auch die ein oder andere kleine Stelle, die ich dann doch etwas verwirrend fand, aber im Großen und Ganzen habe ich hier nichts auszusetzen. Die ganzen neuen Erkenntnisse und Intrigen und Verwirrungen lassen mich einfach noch mehr auf den nächsten Teil hinfiebern. Eine spannende Fortsetzung mit unvorhersehbaren Wendungen und tollen Charakterentwicklungen der ich volle 5 Sterne geben kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.04.2020

dunkle (S)Zeiten ziehen auf

0

Klappentext:

Gestrandet im Nebelreich, scheint die Lage für Prinz Tymur aussichtslos. Nun da die Zauberin Ililiané tot ist, gibt es niemanden mehr, der die Rückkehr des Dämonenfürsten verhindern kann. ...

Klappentext:

Gestrandet im Nebelreich, scheint die Lage für Prinz Tymur aussichtslos. Nun da die Zauberin Ililiané tot ist, gibt es niemanden mehr, der die Rückkehr des Dämonenfürsten verhindern kann. Von Misstrauen zerrüttet machen sich die Gefährten auf eine Wanderung ohne Aussicht auf Wiederkehr.

Schon als Kind war Prinz Tymur fasziniert von den Heldengeschichten um seinen Ahn Damar, der vor tausend Jahren das Land von den Dämonen befreite, dabei aber seine fünf Weggefährten tötete. Doch Tymurs Versuche, dem bewunderten Vorfahren nachzueifern, münden in eine Katastrophe. Fern der Heimat, ohne Aussicht auf Rückkehr, versucht er, die Kontrolle zu behalten – über seine Freunde, vor allem aber über sich selbst. Und während Tymurs Verhalten immer unberechenbarer wird, drohen Bündnisse und Freundschaften zu zerbrechen. Auf der Flucht strandet die Gruppe in einem geheimnisvollen Tal, das den Schlüssel zur Macht der Dämonen verspricht. Aber die wahren Antworten liegen in der Vergangenheit, und selbst der größte aller Helden ist am Ende nicht das, was er scheint …

Cover:

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. es wirkt sehr mystisch, wunderschön und riecht förmlich nach Abenteuer. Man erkennt drei Gestalten auf ihrem Weg zu einer Stadt, gelegen am Wasser. Hoch oben auf den Felsformationen ist eine Burg erkennbar. Das ganze ist in warmen bräunlich-röten Tönen gestaltet, die zugleich sehr viel Wärme, wie auch Erdverbundenheit ausstrahlen.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd. Dies ist bereits der zweite Teil der Neraval-Saga und der erste Teil liegt bereits ein wenig zurück. Dennoch bin ich sehr gut wieder in das Geschehen hineingekommen, auch wenn mir zu Beginn die Namen und deren Zuordnung ein wenig zu schaffen machten. Ein kleines Glossar bzw. eine Namensliste, wäre an dieser Stelle ganz hilfreich.

Bereits der Prolog hatte es in sich und spannend begannen dann auch zugleich die Ereignisse. Nachdem die Gruppe getrennt wurde, erhielt man von den einzelnen Protagonisten noch und nach immer mehr Eindrücke. Auch wenn dies zu Beginn ein wenig verwirrte, so trug auch dies zu der Spannung und der fesselnden und auch ein wenig düsteren Stimmung bei.

Mir hat dieser zweite Teil sehr gut gefallen. Man hat neue und überraschende Einblicke in die einzelnen Charaktere erhaltenen und wurde auf so manch listige und falsche Spur geführt. Die Handlungen und auch die Geschehnisse wurden sehr gut beschrieben und die wechselnden Perspektiven, die zwischen den Protagonisten springen, haben mich sehr begeistert, da diese sehr viel Lebendigkeit und Spannung hinein gebracht haben. Auch die Charaktere, haben die ein oder andere interessante und auch verblüffende Entwicklung durchgemacht. Die Charaktere sind sehr vielseitig und vielschichtig und verblüffen auf eine sehr überraschende Weise.

Die Verwirrungen schlüsseln sich sehr gut zum Ende hin auf und überraschen durch unvorhersehbare Erkenntnisse und Wendungen, mit denen man so nicht gerechnet hätte.

Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viel verraten, ad ich ansonsten zu viel vorweg nehmen würde.

Tymurs dunkle Seite kommt immer mehr zum Vorschein und seine Gefährten, aber auch der Leser ist entsetzt und fragt sich, wo dies hinführt und welche Ursache dies hat... und dann entwickelt sich alles anders, als gedacht... aber nun genug.

Mich konnte dieser zweite Teil sehr begeistern und der Cliffhanger macht neugierig auf den dritten Teil. Daher bin ich auf diesen schon sehr gespannt.

Fazit:

Intrigen, Verwirrungen und eine fesselnde Geschichte zeichnet diesen zweiten Teil der Neraval-Saga aus.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere