Cover-Bild Die Hornisse (Tom-Babylon-Serie 3)
Band 3 der Reihe "Tom-Babylon-Serie"
(128)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Paperback
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 02.11.2020
  • ISBN: 9783864931512
Marc Raabe

Die Hornisse (Tom-Babylon-Serie 3)

Thriller | Ein packender Thriller | "Grandioses Kopfkino" - KRIMIcouch.de

Wer ist die Hornisse?

»I love you all«, ruft der gefeierte Rockstar Brad Galloway seinen 22.000 Fans in der Berliner Waldbühne zu. Plötzlich tritt eine Frau ins Scheinwerferlicht und überreicht ihm einen Umschlag. Am nächsten Abend wird der tote Galloway, ausgeblutet und ans Bett gefesselt, im Gästehaus der Polizei gefunden.

LKA-Ermittler Tom Babylon sucht gemeinsam mit der Psychologin Sita Johanns nach der Unbekannten. Die Spur führt dreißig Jahre zurück – zu einer heimtückischen Kindesentführung mit dem Decknamen »Hornisse« – und zu einer Frau, die zwischen zwei Männern stand. Beide waren bereit zu töten. Einer sinnt noch heute auf Rache. Und das kann Tom Babylon alles kosten, was er liebt.

Der neue Thriller von Bestsellerautor Marc Raabe! 

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2020

Für mich leider zu konstruiert

0

Dies ist der dritte Band der Tom Babylon – Serie und mein erster Thriller, den ich von dem deutschen Autor Marc Raabe gelesen habe. Nachdem ich viel von den ersten beiden Büchern gehört habe, war ich sehr ...

Dies ist der dritte Band der Tom Babylon – Serie und mein erster Thriller, den ich von dem deutschen Autor Marc Raabe gelesen habe. Nachdem ich viel von den ersten beiden Büchern gehört habe, war ich sehr gespannt auf diesen Thriller! Doch um was geht es denn überhaupt in dieser Geschichte?

Brad Galloway, ein gefeierter Rocksänger, gibt in der Berliner Waldbühne ein mega Konzert. Während er sich vom Publikum bejubeln lässt, betritt eine Fremde die Bühne und überreicht im einen Umschlag. Am nächsten Tag wird seine Leiche ausgeblutet und ans Bett gefesselt im Gästehaus der Polizei gefunden. Der LKA-Ermittler Tom Babylon wird mit em Fall betraut und zusammen mit der Psychologin Sita Johanns geht er auf die Jagd. Doch dann passiert das Schlimmste, was Tom Babylon passieren kann: Denn die Tat scheint in direkter Verbindung zu ihm zu stehen und plötzlich muss Tom sich fragen, wem er noch vertrauen kann.

Mein Eindruck vom Buch:
Um ehrlich zu sein hatte ich anfangs den Eindruck, dies alles sei schon mal da gewesen. Verstümmelte Leiche mit Botschaft und Ermittler, die gerade aus ihrer Freizeit rausgerissen und zum Tatort gerufen werden. Jedoch hat mich die Story dann doch noch schnell gekriegt und Raabes Schreibstil ist definitiv fesselnd und rasant. Besonders gelungen finde ich die Sprünge von der Gegenwart in die Vergangenheit und die Kapitel enden meist mit einem Cliffhanger, so dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Auch in der Vergangenheit, die in der ehemaligen DDR im Jahr 1989 spielt, geht es um Tom und um seine Familie und der Leser erlebt hautnah mit, wie es Toms Eltern kurz vor der Wende ging. Dennoch: es ist unglaublich, und damit schon nicht mehr authentisch, wie der Fall mit Tom verknüpft ist. Ich möchte nicht spoilern, aber es ist einfach absolut naiv und nicht nachvollziehbar, wie Tom mit manchen Situationen umgeht und die Story nahm Fahrt in eine Richtung auf, die meiner Meinung nach viel zu sehr aus der Luft gegriffen“ waren. Toms Handeln und der Verlauf der Geschichte ließ mich öfter den Kopf schütteln und das hat die Spannung dann doch wieder ziemlich gedämpft. Zudem fehlte mir die Tiefe der Charaktere. Ich muss natürlich nicht das komplette Seelenleben eines jeden erfahren, vorallem nicht, wenn es sich um einen Thriller handelt, dennoch wäre es schön gewesen, etwas mehr Emotionen in der Geschichte zu finden. Das hätte dazu geführt, dass dieses Werk mehr Eindruck hinterlässt, denn so ist es für mich einfach „nur“ ein Thriller, den ich zwar mal gelesen habe, aber nach ein paar Wochen sowohl die Geschichte, als auch wieder die Charaktere vergessen habe. Schade, denn der Schreibstil und auch der Grundgedanke haben meines Erachtens nach eine Menge Potenzial. Die ersten beiden Bände hab ich, wie oben schon geschrieben, noch nicht gelesen, aber ich denke, man kann diesen Teil auch unabhängig davon lesen. Zumindest hatte ich während der Lektüre nicht das Gefühl, als würde mir etwas grundlegendes fehlen.

Fazit:
Ein solider Thriller, der zwar mitreißt, aber leider viele Aspekte beinhaltet, die einiges unglaubwürdig erscheinen lassen. Ich denke nicht, dass ich von dieser Reihe mehr lesen werde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.11.2020

Es wird persönlich für Tom Babylon

0

Ein bekannter Rockstar wird nach einem Konzert brutal ermordet und direkt vor der Nase der Polizei präsentiert. Am Ende des Konzertes kam eine Frau auf die Bühne und überreichte ihm einen Umschlag. Hat ...

Ein bekannter Rockstar wird nach einem Konzert brutal ermordet und direkt vor der Nase der Polizei präsentiert. Am Ende des Konzertes kam eine Frau auf die Bühne und überreichte ihm einen Umschlag. Hat das etwas mit dem Mord zu tun? Tom Babylon ermittelt, ohne zu ahnen, dass der Fall sehr persönlich für ihn werden wird. Kann er den Mord aufklären und sein Leben weiterleben?

„Die Hornisse“ ist der dritte Fall für Tom Babylon vom LKA Berlin. Auch dieser Fall beginnt sehr spannend. Der Mord an Brad Galloway ist brutal und lässt auf ereignisreiche Ermittlungen hoffen. Schnell wird der Fall jedoch sehr persönlich für Tom – und hier liegt auch mein Problem mit dem Buch. Ich meine: Berlin ist eine große Stadt, in der es bestimmt sehr viele Verbrechen gibt. Mir ist es in diesem mittlerweile dritten Buch der Reihe einfach etwas zu viel, dass dieses Verbrechen schon wieder mit Tom Babylon und seiner Familie zusammenhängt. Mich hat es genervt – schade!

Dabei hatte der Fall wirklich großes Potenzial – und auch die Rückblicke in die DDR-Zeit mit Toms Eltern haben mich noch gar nicht so sehr gestört. Aber ab der Mitte des Buches und Toms eher unkonventioneller Handlungsweise war ich nicht mehr so richtig begeistert.

Obwohl mir das erste und auch das zweite Buch recht gut gefallen haben, bin ich nach diesem dritten Buch wohl mit der Reihe durch – obwohl es jetzt fast nicht mehr möglich ist, dass Tom Babylons Familie in noch mehr dunkle Verbrechen verwickelt wird. Aber wer weiß ...

Veröffentlicht am 15.11.2020

Manchmal ist weniger mehr.

0

„Die Hornisse“

...konnte mich leider nicht begeistern. Auch wenn der Bezug zur Situation des geteilten Deutschlands und dem Mauerfall authentisch und interessant war, waren diese Rückblicke in die Vergangenheit ...

„Die Hornisse“

...konnte mich leider nicht begeistern. Auch wenn der Bezug zur Situation des geteilten Deutschlands und dem Mauerfall authentisch und interessant war, waren diese Rückblicke in die Vergangenheit bis zum Schluss lose Fäden, die zusätzlich zu den vielen Namen für Verwirrung sorgten. Für mich war die Handlung weder einfach noch schlüssig zu verfolgen. Daran konnte auch die regelrecht plötzliche Auflösung nichts ändern. Selbst wenn die Geschichte ausgiebig durchdacht und konzipiert wurde, war sie, selbst nach einem spannenden Ende, oberflächlich betrachtet eine verstrickte Aneinanderreihung verschiedenster Hinweise und Details, manche relevant, manche einfach unnötig, sowie Ereignissen in denen zu viele Akteure mitwirkten.

Marc Raabe schreibt flüssig und detailliert. Szenarien waren authentisch und gut vorstellbar geschildert. Der Ermittler Tom Babylon ist ein interessanter Charakter, der mir sofort sympathisch war. „Die Hornisse“ ist bereits der dritte Band um den LKA-Ermittler und die tiefen Einblicke in seine persönliche Geschichte sind bewegend, seine Gedanken und Reaktionen nachvollziehbar. Dass ein unmenschlicher Mord an dem erfolgreichen Musiker Brad Galloway Wahrheiten zutage führt, die das private Leben des engagierten Beamten nachhaltig beeinflussen und die letzten Jahre mit seiner Ehefrau und seinem Sohn Phil infrage stellen, war sowohl für ihn als auch für mich unvorhersehbar. Thriller, in denen Kinder eine Rolle spielen, sind auf eine gewisse Weise immer schwere Kost – und dieses Druckmittel integrierte der Autor am Ende gekonnt und fesselnd. Die wenigen grausamen Szenen und spannenden Ereignisse wurden bildlich beschrieben, packten und überraschten mich. Wie sich der Verlauf entwickelt ist nicht vorhersehbar – was unter anderem der Vielzahl von Geschehnissen, Personen, Vermutungen geschuldet ist. Aber selbst, wenn der mysteriöse Fall der „Hornisse“ aufgeklärt werden sollte ... Toms Geschichte geht weiter, die besessene Suche nach seiner toten Schwester bekommt durch eine erschütternde Entdeckung eine neue Richtung – doch ob ich die Reihe um den starken Polizeibeamten wegen dieser Entwicklung weiter verfolgen muss?!

Der Begriff „Die Hornisse“ tauchte erst nach über der Hälfte der 544 Seiten auf, und war am Ende nicht sonderlich relevant. Meinem Eindruck nach hat der Autor zu viel gewollt – verschiedene Vorfälle der Vergangenheit kombiniert mit einem aktuellen Mord, der aus Rache einem bekannten LKA-Ermittler angehängt werden soll, plus die persönliche Entwicklung von Tom Babylon, dazu kommen noch etliche Charaktere, die sowohl etwas zu dem Erzählstrang aus der Vergangenheit wie auch zu dem grausamen Mord an dem Rockstar, beitragen, zahlreiche Verdächtige, Motive, unbedeutende Indizien etc: manchmal ist weniger einfach mehr. „Die Hornisse“ büßt durch die vielen Verstrickungen in meinen Augen stark an potenzieller Spannung ein und ist eher ein solider Krimi mit einigen erschreckenden Szenarien als ein nervenaufreibender Thriller.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere