Cover-Bild Liebe Jorinde oder Warum wir einen neuen Feminismus des Miteinanders brauchen
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kjona Verlag
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Soziale und ethische Themen
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 80
  • Ersterscheinung: 15.04.2025
  • ISBN: 9783910372429
Mareike Fallwickl

Liebe Jorinde oder Warum wir einen neuen Feminismus des Miteinanders brauchen

Von der Autorin des Bestsellers »Die Wut, die bleibt«
Manche sagen: Wenn Mütter ihren Kindern antipatriarchales Wissen vermittelten, hätten wir dank der nächsten Generationen schnell Gleichberechtigung. Dass es so einfach nicht ist, davon handelt dieses Buch. Denn während junge Frauen zunehmend feministisch denken, wenden sich junge Männer verstärkt misogynem Gedankengut zu. Wie gehen wir in Familie und Gesellschaft damit um? Wie schaffen wir es, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen? Und was muss geschehen, damit Männer Verbündete werden? In ihrem ersten Sachbuch plädiert Bestsellerautorin Mareike Fallwickl für einen neuen Feminismus, der alle einschließt – und alle befreit.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2025

Ich fordere Hoffnung ein

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Alle, die schon Fans von Mareike Fallwickel waren, werden auch diesen knapp 70 Seiten langen Brief lieben. Alle die jetzt die Stirn runzeln und fragen: Wer? Endlich eine gute Einstiegslektüre, besonders ...

Alle, die schon Fans von Mareike Fallwickel waren, werden auch diesen knapp 70 Seiten langen Brief lieben. Alle die jetzt die Stirn runzeln und fragen: Wer? Endlich eine gute Einstiegslektüre, besonders auch für alle Männer unter den Weniglesern und denen, die Feminismus für einen Schmarrn halten.
Was steht hier Feines geschrieben? Aus meiner Sicht ist dieser Brief ein sehr durchdachtes und weiterentwickeltes Gedankenspiel zum Thema Feminismus. Mich hat „Liebe Jorinde oder Warum wir einen neuen Feminismus des Miteinanders brauchen“ mit dem Argument überzeugt als Mareike das Thema Miteinander statt Gegeneinander aufgemacht hat.
“Männer können und sollten Verbündete sein. Das sind sie aktuell nicht oder zu wenig. Wenn wir Veränderung erreichen wollen, wenn wir gerade jetzt, da uns die Demokratie unter dem Arsch zu zerbröseln scheint, aus diesem ewigen Kreislauf voller Gewalt, Krieg und Umweltzerstörung ausbrechen wollen, brauchen wir einen neuen Feminismus des Miteinanders.” (S. 59)
Natürlich hallen auch Wahrheiten nach, wenn es da heißt, die Männer meiner Generation (und das ist auch meine…) werden sich nicht mehr fundamental ändern, aber es gibt Hoffnung für unser aller Kinder. Im Grunde war mir das schon klar, aber dieser Brief ist wie eine Kondensation des eigenen Erlebens und die hoffnungsvolle Botschaft: Da geht noch einiges und es sollte möglich sein!
“Eine Beziehung mit einem Mann muss einen echten Mehrwert darstellen, damit er überhaupt als Partner infrage kommt” (S. 67)
Und, eine weitere zentrale Botschaft, die mir als Jungs-Mutter auch immer nahe geht: Männer werden auch in eine Schublade gedrängt. Schön, die Mädchen zu pushen, aber wer lässt den die Jungs auch mal weinen und gefühlvolle Beziehungen untereinander zu, nicht side-by-side sonder face-to-face.
Ich mag den Stil, in dem Mareike Fallwickl uns auf ihre Gedankenreise mitnimmt, ich verneige mich vor dem Können und dem Willen ein Thema immer wieder auf die Agenda zu setzen und nun ist es an uns: Lesen, lernen, wachsen und vor allem für die nächsten Generationen. All die Mädchen und Jungs, für ein gesundes Miteinander auf Augenhöhe!

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Veröffentlicht am 29.05.2025

MUSTREAD!

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Leute, ich bin so begeistert. Ihr MÜSST dieses Buch einfach lesen oder euch die Hörbuchfassung, von der Autorin selbst eingesprochen, zu Gemüte führen.



Feminismus ist oft (verständlicherweise) wütend. ...

Leute, ich bin so begeistert. Ihr MÜSST dieses Buch einfach lesen oder euch die Hörbuchfassung, von der Autorin selbst eingesprochen, zu Gemüte führen.



Feminismus ist oft (verständlicherweise) wütend. Das ist Mareike Fallwickl auch. Und zugleich so versöhnlich, so ermutigend, so verständnisvoll... Sprachgewandt und einfühlsam zeichnet sie auf, warum Männer (auch) Opfer des Patriarchats sind und zugleich sich mit dem Verweis auf fehlende (bessere) Vorbilder sich ihrer Verantwortung nicht entziehen können; ihre Worte sind so stark und hoffnungsvoll und ich liebe dieses Format des an eine enge Freundin gerichteten Briefs. Lest/hört diesen Essay unbedingt; ich werde ihn mir auf jeden Fall noch als Buchformat zulegen, um ihn ausleihen und erneut lesen zu können ♥

Viel mehr kann ich dazu gerade nicht sagen; ich bin dankbar für die Worte dieses Essays und wünsche mir, dass sie viele erreichen.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Die weitreichende Auswirkung des Patriarchats

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In "Liebe Jorinde" wendet sich die Autorin stellvertretend an ihre Freundin Jorinde und berichtet von den weitreichenden Auswirkungen des Patriarchats auf unsere Gesellschaft. Das Hörbuch, das die Autorin ...


In "Liebe Jorinde" wendet sich die Autorin stellvertretend an ihre Freundin Jorinde und berichtet von den weitreichenden Auswirkungen des Patriarchats auf unsere Gesellschaft. Das Hörbuch, das die Autorin mit einer sehr angenehmen Stimme selbst liest, war für mich voller augenöffnender Momente ob der unglaublichen Komplexität des Themas. Es wird noch lange nachhallen und ich empfehle es sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Wichtiges Buch, Empfehlung an alle!

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Zum Cover:
Das Cover ist schön schlicht und einfach gehalten. Passt super.

Zum Inhalt:
In dem Essay „Liebe Jorinde oder warum wir einen Feminismus des Miteinanders brauchen“ geht es darum, dass es nicht ...

Zum Cover:
Das Cover ist schön schlicht und einfach gehalten. Passt super.

Zum Inhalt:
In dem Essay „Liebe Jorinde oder warum wir einen Feminismus des Miteinanders brauchen“ geht es darum, dass es nicht so einfach ist, schnell echte Gleichberechtigung zu bekommen, wenn Mütter ihren Kindern antipatriachales Wissen vermitteln würden. 
Während die jungen Frauen immer feministischer denken, werden junge Männer immer rechter und frauenfeindlicher.
Millionen Jugendliche konsumieren täglich millionenfachen Misogynen Content. 
Aber was kann in Familie und Gesellschaft dagegen getan werden? 
Haben Männer im Patriarchat immer nur Vorteile oder ist es bei genauerem Hinblick anders?  Aber auch, weshalb sie im feministischen Kampf immer dagegen und nie dafür? 

Meine Meinung:
Ich fand das Hörbuch von „Liebe Jorinde oder warum wir einen Feminismus des Miteinanders brauchen“ total interessant, inspirierend und informativ. Vor allem war/ ist das Buch aber richtig wichtig im Thema Feminismus. 
Ich würde das (Hör-)Buch ganz klar zu einer Pflichtschullektüre machen und sie an möglichst vielen Schulen lesen und besprechen!!! 

Definitiv ein Buch zum Nachdenken und eine klare Empfehlung an wirklich jeden!

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Veröffentlicht am 06.05.2025

Impulsgeber zum Thema Feminismus

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„Vom Feminismus wird so viel Einheitlichkeit und Klarheit verlangt. Dass es keine Veränderung geben könne, solange sich die Feministinnen nicht einig seien, hören wir. Aber ich bin anderer Meinung: lasst ...


„Vom Feminismus wird so viel Einheitlichkeit und Klarheit verlangt. Dass es keine Veränderung geben könne, solange sich die Feministinnen nicht einig seien, hören wir. Aber ich bin anderer Meinung: lasst uns streiten, lasst uns grübeln, lasst uns unsicher sein.“

Mareike Fallwickl schreibt einen Brief an ihre Freundin Jorinde, mit der sie sich zum Thema Feminismus regelmäßig auszutauschen scheint. Sie wählt, so sagt sie selbst, die Briefform für ihren Essay, da sie in anderer Form zu belehrend aufgetreten wäre. Und gerade das ist der falsche Umgang mit dem Thema. Der Feminismus splittet sich in verschiedene Strömungen. Wer für den Feminismus eintritt, sich für Frauenrechte stark macht, wird häufig sofort ausgebremst, auf Unvereinbarkeiten verwiesen und um konkrete, einfache Lösungsansätze gebeten. „Einigt euch doch erst mal, was ihr genau wollt, danach sprechen wir weiter…“

Der Feminismus ist mit vielen gesellschaftlichen und politischen Themen wie Adultismus, Ableismus, toxischer Männlichkeit, Sexismus, Gewalt, der Klimakrise und dem Erstarken rechter Parteien verwoben.

Niemand überblickt das aus dem Stegreif. Man spürt die Ungerechtigkeit und möchte sich dagegen auflehnen. Das ist ein Prozess, der Offenheit, ständige Lernbereitschaft und den Mut zur Anpassung von Ideen und Meinungen mit sich bringt.
Wir sollten uns in diesem Prozess nicht gegeneinander aufbringen lassen, sondern den Diskurs einfordern und die Offenheit zur gemeinsamen Entwicklung.

Fallwickls Essay ist ein guter Einstieg in die Thematik. Sie spricht viele gesellschaftliche Themen an, benennt ihren eigenen Weg in den Feminismus, lässt Fragen offen, gibt aber auch Antworten.

Das Hörbuch ist wunderbar eingelesen von der Autorin selbst. Es ist ein Impulsgeber und bietet viele Denkansätze.

„Wir Frauen dürfen erst seit so kurzer Zeit öffentlich darüber sprechen, wer wir sein wollen, wie wir leben wollen. Wir dürfen erst seit so kurzer Zeit überhaupt laut über unsere Position in dieser Welt nachdenken. Wir müssen nicht für alles sofort eine Lösung haben.“

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