Erstes Drittel nicht gut, danach gewohnt klasse
Meinung:
Da ich die Märchenneuinterpretationen von Autorin Marissa Meyer immer sehr gerne lese, war meine Freude auf diesen Titel enorm. Zwar bin ich nicht der größte Fan von Alice im Wunderland, dennoch ...
Meinung:
Da ich die Märchenneuinterpretationen von Autorin Marissa Meyer immer sehr gerne lese, war meine Freude auf diesen Titel enorm. Zwar bin ich nicht der größte Fan von Alice im Wunderland, dennoch schafft die Autorin es eigentlich immer einen von ihrer Welt zu überzeugen.
Der Anfang der Geschichte und gut ein Drittel davon haben es mir jedoch reichlich schwer gemacht. Die Autorin führt einen langsam in die Welt von Protagonistin Cath ein. Dies sorgte dafür, dass mich das erste Drittel der Geschichte nicht fesseln konnte. Vielmehr fühlte ich mich stark gelangweilt.
Doch zum Glück bin ich an der Geschichte drangeblieben, denn was mich dann erwartet hat, war wieder allerhöchstes Niveau!
Marissa Meyer versteht es, etliche Dinge aus Alice im Wunderland in diese Handlung einfließen zu lassen. Wer die Geschichte von Alice kennt, der weiß, dass dem Ganzen auch ein leicht dunkler Unterton anhaftet. Diese Dunkelheit nimmt Marissa Mayer in ihrem Buch auf und verwebt es zu einer Geschichte, der man sich irgendwann nicht mehr entziehen kann.
Auch die Charaktere mit ihren Ecken und Kanten haben sich ihren Platz in meinem Herzen verdient. Vor allen Dingen die Katze Grinser hatte es mir dabei angetan.
Das Ende ist dramatisch, packend und reißt einen als Leser absolut mit.
Fazit:
Ich bin froh, dass ich diese Geschichte nicht nach gut einem Drittel abgebrochen habe. Denn die Handlung löste in mir einen absoluten Lesesog ab gut der Hälfte der Geschichte aus. Es wird dramatisch, düster, aber auch ein Hauch von Romantik darf hier nicht fehlen. Fans von Alice im Wunderland werden mit dieser Geschichte ihre große Freude haben, aber auch ich konnte mich dem Sog von geheimnisvollen Hofnarren, wilden Teepartys und einem gefährlichen Monster irgendwann nicht mehr entziehen.