Cover-Bild This isn't happiness
18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: pola
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 28.11.2025
  • ISBN: 9783759600370
Mary Newnham

This isn't happiness

Warmherziges Debüt über Liebe, Lust und Zweifel in Langzeitbeziehungen
Johanna Czerny (Übersetzer)

Amy und Josh sind seit zehn Jahren ein Paar, man hat sich gut eingerichtet, alles läuft prima. So prima, dass die eigentlich geplante Hochzeit immer wieder verschoben wird, und das schon seit Jahren. Als Josh‘ Eltern der Geduldsfaden reißt und sie kurzerhand einen Trautermin festlegen, kann Amy eine unangenehme Wahrheit nicht länger verdrängen: Ihr Liebesleben ist komplett erlahmt. Es knistert nicht mehr, Josh kuschelt lieber mit seinem Seitenschläferkissen als mit ihr, und sie selbst findet Astronomie-Podcasts mittlerweile überraschend sinnlich. Wie konnte das passieren? In ihrem Bestreben, der Beziehung neuen Schwung zu verleihen, greift sie zu immer extremeren Maßnahmen ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2025

Eine Ehe eingehen, nur für den schönen Schein?

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This isn‘t happyness, eine Erkenntnis, die Amy lange nicht auffiel, für sie aber auf dem Weg ihrer eigenen Hochzeitsvorbereitung langsam und sicher immer deutlicher in den Vordergrund rückt.

Amy, Lehrerin ...

This isn‘t happyness, eine Erkenntnis, die Amy lange nicht auffiel, für sie aber auf dem Weg ihrer eigenen Hochzeitsvorbereitung langsam und sicher immer deutlicher in den Vordergrund rückt.

Amy, Lehrerin und Protagonistin, seit 10 Jahren mit Josh, ebenfalls Lehrer, liiert und verlobt lebt ihren Alltag ohne besondere Vorkommnisse. Während Amy stets engagiert für mehr oder weniger beruflichen Erfolg kämpft, scheint diese Anerkennung ihrem Partner nur so zuzufliegen, sodass er seit einiger Zeit jegliche freie Minute zur Optimierung seines Bodys im Fitnessstudio nutzt.

Gleichzeitig herrscht bei beiden aber sexuelle Flaute seit Ewigkeiten, die Amy aus purer Verzweiflung mit einer Strichliste dokumentiert.

Amy wirkt nicht wirklich glücklich, darum stürzt sie sich umso mehr in die Hochzeitsvorbereitungen. Familie und Freunde haben schließlich hohe Erwartungen. Josh lässt ihr dabei relativ freie Hand, solange er trainieren kann und seine Ruhe hat.

Sowohl gemeinsame Interessen, als auch Aktivitäten sowie die Kommunikation reduzieren sich immer stärker auf das Allernötigste.
Amy wirkt immer zurückgezogener. Sie weiß insgeheim längst um die Sinnlosigkeit dieser Hochzeit, will dies aber nicht wirklich wahrhaben, bis Lace, ihre Brautkleid-Schneiderin auftritt. Sie hält Amy ihr trauriges Dasein wie einen Spiegel vor Augen und lebt ihr den Mut vor, sie selbst zu sein und Neues auszuprobieren.

Dies öffnet Amy den Blick für vieles, sie sieht klarer; leider auch Josh!!
So entdeckt sie seine geheimen sexuellen Vorlieben, seine Untreue und noch so einiges, was ihren Bräutigam in keinem guten Licht darstellt. Josh erlaubt sich im Verlauf der Geschichte so einiges,
Amy legt allmählich die rosarote Brille ab, zieht die notwendigen Konsequenzen und verhindert das Schlimmste, die Hochzeit.

Dank Lace versucht sie sich in verschiedenen Metiers, lässt sich auf Menschen wieder ein und wirkt zunehmend aufgeschlossener, neugieriger und toleranter. Sie lernt, mit Rückschlägen umzugehen und auch die sich allmählich offenbarenden Hintergründe zu Lace‘s Auftreten schaden Amys Entwicklung nicht.

Jede Partnerschaft bringt Veränderungen mit sich, doch der Autorin gelingt es, zu zeigen, dass sich ein kritischer, scharfer Blickwinkel immer lohnt, um nicht irgendwann hoffnungslos nur noch irgendeinem, von anderen erwarteten, schönen Schein hinterherzulaufen.

Mit flüssigem Schreibstil, teils schonungslos bis entwürdigend, teils hoffnungsvoll und mit Humor durchsetzt, wie auch mit angenehmen Kapitellängen, deren Überschriften meiner Meinung nach nicht nötig wären, handelt es sich um ein Buch das man gerne in einem Satz durchlesen mag.

Selten , dass eine Geschichte mit einer erhofften Trennung endet, dennoch hätte ich Amy oft mehr Power und Eigenregie gewünscht.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Ein Roman über Erwartungen, Selbstzweifel – und den Mut, neu anzufangen

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Mary Newnhams This Isn’t Happiness ist einer dieser Romane, die leise beginnen und dann unerwartet tief treffen. Auf den ersten Blick wirkt die Geschichte leicht, humorvoll und modern erzählt. Doch unter ...

Mary Newnhams This Isn’t Happiness ist einer dieser Romane, die leise beginnen und dann unerwartet tief treffen. Auf den ersten Blick wirkt die Geschichte leicht, humorvoll und modern erzählt. Doch unter der Oberfläche steckt ein scharfes Porträt von Beziehungen, familiären Ansprüchen und dem Druck, bestimmte Lebensschritte „rechtzeitig“ zu gehen.

Amy, Ende zwanzig, Lehrerin und eigentlich mitten im Leben, merkt plötzlich, dass sich ihr Alltag fremd anfühlt. Zwischen Job, Beziehung und einem Berg unausgesprochener Erwartungen beginnt sie zu zweifeln – nicht nur an ihrer Partnerschaft, sondern auch an den Rollen, die andere ihr zuschreiben. Newnham zeichnet diese innere Zerrissenheit mit einer erstaunlichen Mischung aus Leichtigkeit und Schmerz. Viele Szenen sind humorvoll, manche tun weh, und fast alle wirken auf eine unangenehm echte Weise vertraut.

Besonders eindrücklich ist, wie nah die Autorin der Realität kommt: dem Gefühl, funktionieren zu müssen, einer Beziehung hinterherzulaufen oder sich in familiären Strukturen selbst zu verlieren. Gleichzeitig bleibt der Ton des Romans überraschend warm. Die Figuren um Amy herum sind überzeichnet, aber nie so sehr, dass sie nicht aus dem alltäglichen Leben stammen könnten. Man erkennt Dynamiken, Muster, unausgesprochene Erwartungen – und manchmal auch sich selbst.

Amys Entwicklung bildet das Herzstück des Buches. Ihr Weg wirkt weder heroisch noch dramatisch, sondern schlicht menschlich. Sie stolpert, zweifelt, sucht sich neu – und genau diese Echtheit macht die Geschichte so stark. Der Roman zeigt, ohne erhobenen Zeigefinger, dass man mit Ende zwanzig nicht „fertig“ sein muss. Nicht heiraten muss. Nicht alles geklärt haben muss. Dass es Mut braucht, ehrlich zu sich selbst zu sein – und ebenso viel Mut, neu zu beginnen.

This Isn’t Happiness ist ein Roman, der gleichzeitig wütend macht und Hoffnung schenkt. Witzig, scharf beobachtet, emotional ehrlich und voller kleiner Momente, in denen man kurz innehält. Ein Buch, das weh tut – und gut tut.

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Ein ehrlicher, humorvoller Blick auf Beziehungen, Gewohnheit und Selbstwert 🧡

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In This Isn’t Happiness begleiten wir Amy und Josh, die seit zehn Jahren zusammen sind und sich immer tiefer in Routinen verlieren. Erst als Joshs Eltern kurzerhand bestimmen, dass nun geheiratet wird, ...

In This Isn’t Happiness begleiten wir Amy und Josh, die seit zehn Jahren zusammen sind und sich immer tiefer in Routinen verlieren. Erst als Joshs Eltern kurzerhand bestimmen, dass nun geheiratet wird, beginnt Amy wirklich zu hinterfragen: Wo ist die Romantik eigentlich hin? Warum fühlt sich alles nach Alltag an statt nach Liebe? Und wieso scheint ihr Freund absolut unbeteiligt – egal, wie sehr sie sich Mühe gibt?

Ich fand dieses Thema unglaublich spannend: Wann ist eine Beziehung noch Liebe – und wann nur noch Gewohnheit?
Die Autorin geht diese Frage mit so viel Humor und einer schonungslos ehrlichen Leichtigkeit an, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Ich habe wirklich oft gelacht, aber gleichzeitig so sehr mit Amy mitgefühlt. Sie ist eine Figur, in der man sich ganz leicht wiederfinden kann.

Josh dagegen hat mich regelmäßig wütend gemacht. Fitness, Gym, Protein – alles wichtiger als seine Beziehung. Gleichzeitig habe ich mich ständig gefragt: Warum reden die beiden nicht einfach miteinander?

Sehr mochte ich auch Amys persönliche Entwicklung. Nicht nur die Beziehung steht im Fokus, sondern vor allem ihr Weg zu mehr Selbstwert, Mut und Klarheit. Besonders die Szenen aus ihrem Job und ihre Ansprache beim Schulwettbewerb haben mich total berührt und gezeigt, wie viel Stärke eigentlich in ihr steckt.

Die Nebencharaktere bringen viel Dynamik hinein. Bei einigen Figuren hätte ich mir sogar noch mehr Einblicke gewünscht, besonders bei Lace. Die Auflösung rund um ihre Geschichte war für mich nicht ganz rund.

Trotz kleiner Schwächen war das Buch für mich ein echtes Highlight. Es erzählt auf warmherzige, witzige und ehrliche Weise von Selbstfindung, Beziehungen und der Frage, was wir wirklich wollen und auch verdienen. Ich hatte eine richtig gute Zeit beim Lesen – ich habe viel gelacht und viel gefühlt. 🧡✨

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Kein einfaches Happy (End), sondern echtes Glück – meine Liebe zum Pola Verlag geht weiter!

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Hach, ich liebe den Pola Verlag einfach. Bisher hat mich noch kein einziges Buch wirklich enttäuscht. Und so ist es auch mit „This isn‘t happiness“.

Wir begleiten Amy und Josh ein Stück weit in ihrer ...

Hach, ich liebe den Pola Verlag einfach. Bisher hat mich noch kein einziges Buch wirklich enttäuscht. Und so ist es auch mit „This isn‘t happiness“.

Wir begleiten Amy und Josh ein Stück weit in ihrer Beziehung und auf dem Weg zum Traualtar. Das ganze erleben wir aus Amys Sicht in der Ich-Perspektive womit wir ganz nah dran sind an ihr und ihrer Gefühlswelt und vor allem an ihrer Entwicklung die sie in diesem Buch macht.

Kein Pola-Buch ohne eine glaubhafte, nachvollziehbare und häufig auch inspirierende Charakterentwicklung von vielschichtigen Frauenfiguren.

Hier ist es natürlich nicht anders. Somit begleiten wir Amy dabei ein Stück weit mehr in sich und ihr Leben rein zu wachsen. Zu erforschen was sie wirklich will und somit auch Stück für Stück heraus zu finden was sie glücklich machen könnte.
Aber nicht nur Amy ist dabei eine wichtige Figur im Buch, auch die Nebenfiguren wie Lace, Amys Stiefbruder, ihre Mutter, ihre Schwiegermutter in Spe und allen voran Josh sind gut gezeichnet und authentisch (auch wenn sie einem beim Lesen wirklich manchmal auf den Keks gehen, aber das sollen, nein das müssen sie sogar! Ihr werdet schon sehen. ;) )
Dabei bringt Newnham gekonnt auch andere Perspektiven auf „Happiness“ mit ein. Denn natürlich sieht dies für jeden individuell anders aus.

Was mir besonders gut gefallen hat: Hier ist keiner einfach nur „der/die Böse“. Jede Figur handelt authentisch und aus ihrer Sicht richtig. Sei es aus Egoismus, Bequemlichkeit, einem vermeintlichem Gefühl von „so muss das jetzt aber gemacht werden“ oder anderen Gründen. Jede und jeder hat eben seine Gründe so zu sein. Dadurch sind die Nebenfiguren nicht einfach nur emotionslose Plotmittel um Amy in die eine oder andere Richtung zu treiben, sondern sie sprühen vor Leben, sind mehrdimensional und einfach echt. Auch das ist wieder etwas, was die Polabücher gemeinsam haben (ehrlich, wer auch immer bei euch die Geschichten aussucht und einkauft hat wirklich ein Händchen dafür, lasst diese Person(en) nie wieder gehen!)

Mary Newnham schreibt dabei so authentisch und locker, dass man tief zwischen den Zeilen eintaucht und gar nicht merkt wie viel man schon gelesen hat und wie schnell die Zeit außerhalb des Papiers vergangen ist. Womit „This isn‘t happiness“ es schafft den Leser/die Leserin in seinen Bann zu schlagen.
Dabei war ich nie nur einfache Zuschauerin von Amys Leben. Durch Amys Entwicklung, die man ein Stück weit mitgeht, kann man selbst auch ein Stück weit neue Erkentnisse und Ideen mit in sein Leben nehmen. Beim Lesen und vor allem danach stellt man sich unwillkürlich selbst die Fragen, denen sich auch unsere Protagonistin gegenüber sieht. Somit ist dieses Buch (ich wiederhole mich ich weiß), wie bisher fast alle Polabücher auch ein sanfter Reminder mal selbst auf sich und sein Leben zu schauen.

Ich für meinen Teil bin sehr froh dieses Buch gelesen zu haben, mich bei mir im Leben selbst umgeschaut zu haben, um dann für mich sagen zu können: „This is happiness“.

Ich empfehle dieses Buch jeder und jedem der nicht nur einfach unterhalten werden möchte, sondern auch gerne durch Bücher wachsen möchte. Wer gerne etwas aus Geschichten mitnimmt für sich und sein Leben der wird hier nicht enttäuscht.

4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Sein Glück finden

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Im Buch "This isn’t happiness" von Mary Newnham geht es um Amy und Josh. Die Beziehung der zwei läuft alles andere als gut und vor allem eins fehlt: der Sex. Während Josh nur noch darauf aus ist, immer ...

Im Buch "This isn’t happiness" von Mary Newnham geht es um Amy und Josh. Die Beziehung der zwei läuft alles andere als gut und vor allem eins fehlt: der Sex. Während Josh nur noch darauf aus ist, immer fitter und trainierter zu werden, versucht Amy vieles, um die Beziehung zu retten – ganz besonders weil die Hochzeit der Beiden (die von Joshs Familie geplant wurde) nur ein paar Wochen entfernt ist. In dieser Zeit begleiten wir Amy und lernen sie von Seite zu Seite immer besser kennen: ihre Probleme, ihre Sorgen und das, was sie sonst noch alles bedrückt. Wie sie versucht für Josh perfekt zu sein und sich selbst dabei ein Stück weit verliert und alles andere als glücklich ist.

Mary Newnhams Schreibstil ist dabei nicht nur ernst, sondern auch humorvoll. Das mag zwar bei dieser Thematik etwas falsch klingen, aber diesen Humor hat sie recht gut in die Geschichte einbinden können. Generell ist ihr Schreibstil sehr angenehm, sodass man nur durch die Seiten fliegt, wenn man einmal in die Geschichte hineingefunden hat, weil es einfach unterhaltsam ist. Aber manchmal tat das Lesen auch weh. Es tat weh, weil Amys Gefühle und Emotionen so gut rübergebracht wurden. Es ist definitiv kein leichtes Buch in manchen Phasen.
Dazu kommen die Charaktere neben Amy: Josh zum Beispiel. Er zeigt kaum mehr Interesse an Amy und ihren Gefühlen. Er gibt sich nicht mal die Mühe sie verstehen zu wollen. Er kümmert sich nur um sich. Und dann gibt es da noch seine Mutter, die sich in alles einmischen muss und alles plant was Amy und Josh betrifft – ohne Amys Zustimmung.
Generell sind beide Familien etwas besonders und nicht immer so leicht zu verstehen. So ist ein gewisses Drama immer vorprogrammiert. Besonders auch mit Lace, einer ganz besonderen Protagonistin.
Sie hebt die Geschichte auf eine neue Ebene, auch wenn das Ende durch sie etwas sehr an den Haaren herbeigezogen kam. Das hat für mich nicht zur Geschichte gepasst und ging irgendwie in eine ganz andere Richtung.
So manche kleineren Szenen haben mir generell nicht so wirklich gefallen.

Schlussendlich bleiben aber die positiven Gedanken hängen. Die Reise von Amy und all das, was sie durchgemacht hat. Ob sie am Ende ihr eigenes Glück findet? Dazu muss dieses Buch gelesen werden. Denn man lernt, wie wichtig es ist, für sich selbst einzustehen und sein eigenes Glück zu finden. Manchmal muss man die Person verlassen, die man am meisten geliebt hat. Weil man sie eben geliebt hat und nicht mehr liebt.

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