Ein berührender Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten – spannend, charmant und voller Herz. Der große Bestseller aus Japan über einen Großvater und seine Enkelin, die plötzlich selbst zur Heldin einer gefährlichen Geschichte wird.
Kaede, eine junge Lehrerin aus Tokio, stößt eines Tages auf seltsame Zeitungsausschnitte, die in einem gebrauchten Buch stecken. Ein Rätsel! Sie muss sofort an ihren Großvater denken, der trotz seiner Demenzerkrankung über eine unglaubliche Kombinationsgabe verfügt. Außerdem weist er ein enormes Wissen auf, wenn es um die großen Klassiker der Kriminalliteratur geht. Gemeinsam lassen die beiden ihrer Fantasie freien Lauf und lösen so meisterhaft allerlei kleine und große Rätsel, auf die Kaede in ihrem Alltag stößt. Doch plötzlich nähert sich Kaede ein bedrohlicher Schatten, der die beiden auf eine harte Probe stellt. Kann ihre gemeinsame Liebe zur Literatur sie retten?
Als aller erstes rockt Großvater Fensterputz-sensei die Kriminalromanbühne wie kein zweiter, allerdings liegt es daran das er mich selbst an meinem verstorbenen Opa erinnert.
Mit seinem messerscharfen ...
Als aller erstes rockt Großvater Fensterputz-sensei die Kriminalromanbühne wie kein zweiter, allerdings liegt es daran das er mich selbst an meinem verstorbenen Opa erinnert.
Mit seinem messerscharfen Verstand und der gnadenlosen Schlussfolgerung gepaart mit einem Schuss guten Humor, ist er genau mein Typ von Mann... Wem es ähnlich geht wie mir wird dieses Buch mit den Augen vermutlich regelrecht verschlingen.
Es handelt sich um eine Trilogie, den zweiten Teil der nächstes Jahr im März 2026 erscheint habe ich daher schon vorbestellt.
Ich persönlich empfehle dieses Buch, denn es ist wirklich ein sehr interessantes Thema.
Allerdings das ist wahrscheinlich wegen der Übersetzung geschuldet, gibt es viele Absätze beim Text, etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch besser zu lesen, wenn man zwischen drin berufstätig, Haushalt und Familie unter einen Hut bekommen muss.
Dieses Buch hat mich auf ganz vielen Ebenen überrascht und um das gleich vorwegzunehmen, es hat mich auf eine positive Art und Weise überrascht. Romane von asiatischen Autorinnen und Autoren sind zu meiner ...
Dieses Buch hat mich auf ganz vielen Ebenen überrascht und um das gleich vorwegzunehmen, es hat mich auf eine positive Art und Weise überrascht. Romane von asiatischen Autorinnen und Autoren sind zu meiner großen Freude schon lange keine Seltenheit mehr auf dem deutschsprachigen Markt. Doch die meisten sind entweder Wohlfühlromane oder Bücher, die einen mit einem eher bedrückenden Gefühl zurücklassen. Dieser Roman kann ich weder in die eine noch in die andere Kategorie einordnen.
Eine weitere Überraschung für mich war, als ich die Informationen über den Autor in dem Buch las, dass es sich bei diesem Buch um einen Teil einer Trilogie handelt. Glücklicherweise habe ich dies erst erfahren, als ich das Buch bereits in Händen hatte. Denn ich vermute, dass ich von dem Buch Abstand genommen hätte, wenn ich dies vorher gewusst hätte, da ich bereits zu viele angefangene Reihen habe, bei denen ich auf die Nachfolgebände warte. Mir ist nun allerdings bewusst, dass ich sehr viel verpasst hätte, denke mir aber andererseits, dass diese Information für andere Leserinnen und Leser eventuell wichtig sein könnte.
Bereits aus dem Klappentext des Buches war ersichtlich, dass der Großvater von Kaede, der Protagonistin dieses Buches, an Demenz erkrankt ist. Hier hatte ich ein wenig die Befürchtung, dass dieses Thema das Buch dominieren wird und zu einer bedrückenden Stimmung führen könnte. Alle meine Befürchtungen waren allerdings unbegründet. Natürlich wird die Krankheit thematisiert und beeinflusst die Handlung maßgeblich. Dennoch dreht sich nicht alles um die Demenzerkrankung, aber einige Verhaltensweisen und Handlungsstränge lassen sich nur durch die Krankheit plausibel erklären.
Obwohl ich in meinem Umfeld Personen mit einer Demenzerkrankung habe, muss ich zugeben, dass sich mein Wissenstand über die Krankheit eher in Grenzen hält. Daher fand ich die Beschreibungen und Erklärungen zum Thema Demenz äußerst interessant und aufschlussreich. Mir war bis dato zum Beispiel nicht bewusst, dass es mehrere Arten von Demenz gibt.
Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen und ich wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Trotzdem habe ich immer wieder kleine Pausen eingelegt und über die verschiedenen Kriminalfälle und Rätsel nachgedacht. Denn das Tolle an der Art wie das Buch aufgebaut ist, ist, dass man wirklich die Möglichkeit hat mitzuraten, zu knobeln und zu kombinieren. Man kann versuchen das Rätsel als erster zu knacken. In vielen Fällen habe ich mich, gleich wie Kaede-san ablenken lassen, wichtige Details übersehen und das große Ganze aus den Augen verloren. An anderer Stelle war die Lösung des Rätsels für mich sonnenklar.
Auf den ersten Blick könnte man glauben, dass es sich hierbei um eine Familiengeschichte handelt. Wagt man einen zweiten Blick, kommt die Vermutung auf, dass es sicher vielleicht doch eher um einen Krimi handelt. Hat man das Buch gelesen ist man sich nicht mehr sicher, ob man den Roman eindeutig dem einen oder anderen Genre zuordnen kann. Denn beides trifft zu, Familiengeschichte und Kriminalroman und dennoch ist dieses Buch noch ein wenig mehr. Es ist eine Hommage an die traditionellen Kriminalromane, es ist eine Ode auf die Literatur, ein Gesellschaftsroman und eine Aufarbeitung von persönlichen Erfahrungen.
Obwohl das Buch ein Teil einer Trilogie ist, finde ich, dass man es auch als eigenständigen Roman lesen kann. Dennoch möchte ich die Warnung aussprechen, dass man es nicht dabei belassen möchte. Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich kann es kaum erwarten, dass die anderen Bücher von Masateru Konishi endlich fertig geschrieben und übersetzt sind, denn ich will mehr davon und am liebsten jetzt sofort.
Der Autor Masateri Konishi lebt in Japan und mit "Die Bibliothek meines Großvaters" brachte er seinen ersten Roman heraus. Die Hauptfiguren sind Kaede und ihr dementer Großvater. Sie haben ein gemeinsames ...
Der Autor Masateri Konishi lebt in Japan und mit "Die Bibliothek meines Großvaters" brachte er seinen ersten Roman heraus. Die Hauptfiguren sind Kaede und ihr dementer Großvater. Sie haben ein gemeinsames Hobby: das Lesen. Und trotz seiner kognitiven Beeinträchtigung verfügt der Senior über eine großartige Kombinationsgabe. Er und Kaede lösen gemeinsam Kriminalfälle, deren Ursprung die junge Frau in Form von Zeitungsausschnitten fand.
Der Sprachstil japanischer Autoren unterscheidet sich von jenen aus Europa. Sehr blumig und von einzigartiger Zurückhaltung, so empfinde ich ihn. Die Gespräche zwischen Großvater und Enkelin sind geprägt von Liebe und Verständnis. Gut zu erkennen, dass Herr Konishi eigene Erfahrungen im Umgang mit seinem dementen Vater einfließen ließ.
Ganz besonders ist auch die Aufmachung des Buches. Das schöne Cover sowie ein farbiger Buchschnitt machen es zu einem außergewöhnlichen Werk. Dank der gehobenen Sprache und der sehr guten Übersetzung ist das Buch auch für Leser empfehlenswert, die gute Literatur zu schätzen wissen.
„Die Bibliothek meines Großvaters“ von Masateru Konishi hat mich schon durch das wunderschöne Cover und den zauberhaften Farbschnitt neugierig gemacht.
Die junge Lehrerin Kaede lebt in Tokio und besucht ...
„Die Bibliothek meines Großvaters“ von Masateru Konishi hat mich schon durch das wunderschöne Cover und den zauberhaften Farbschnitt neugierig gemacht.
Die junge Lehrerin Kaede lebt in Tokio und besucht regelmäßig ihren Großvater, der an einer seltenen Form von Demenz erkrankt ist.
Eines Tages findet sie rätselhafte Zeitungsausschnitte, die in einem gebrauchten Buch stecken.
Da ihr Großvater schon immer ein großes Wissen über Kriminalfälle hat, nimmt sie die Ausschnitte mit zu ihm und schon bald lösen die Beiden kleine und große Fälle, wenn auch mit viel Fantasie.
Ich mochte den Schreibstil flüssigen und angenehmen Schreibstil seht und bin nur so durch die Seiten geflogen.
Kaede und ihr Großvater sind mir schnell ans Herz gewachsen, sie sind zwei sympathisch und außergewöhnliche Charaktere, außerdem merkte man schnell die Liebe zu Büchern und Literatur.
Da der Großvater an Parkinson und Lewy-Körper Demenz leidet, ist die Geschichte an vielen Stellen melancholisch und bedrückend, doch durch die vielen Kriminalfälle und Rätsel die er löst, ist es auch spannend und humorvoll.
„Die Bibliothek meines Großvaters“ hat mich sehr berührt und gleichzeitig gut unterhalten.
Ich kann euch das Buch absolut empfehlen ❤️
Das Hörbuch "Die Bibliothek meines Großvaters" ist der Debütroman des japanischen Autors Masateru Konishi. Das Buch, das zum Teil auf seinen eigenen Erfahrungen mit der Pflege seines demenzkranken Vaters ...
Das Hörbuch "Die Bibliothek meines Großvaters" ist der Debütroman des japanischen Autors Masateru Konishi. Das Buch, das zum Teil auf seinen eigenen Erfahrungen mit der Pflege seines demenzkranken Vaters beruht, war ein großer Bestseller in Japan und ist Teil einer Trilogie. Die Sprecherin des Hörbuchs ist Charlotte Puder. Ihre Stimme hat mir außerordentlich gut gefallen. Sie transportiert die Emotionen gekonnt zum Hörer. Die Aussprache und das Tempo waren perfekt. Ein gelungenes Hörerlebnis.
Kaede liebt ihren Opa sehr und besucht ihn sehr oft. Denn er ist an einer seltenen Art von Demenz erkrankt. An schlechten Tagen leidet er an Halluzinationen, dann sieht er z.B. einen blauen Tiger und hält ihn für real. An guten Tagen jedoch lösen sie mit viel Fantasie und guter Kombinationsgabe rätselhafte Fälle, aus Kaedes Alltag. Doch schon bald gerät Kaede in Gefahr. ...
Das wunderschöne Cover hat mich magisch angezogen. Ich finde es sehr gelungen. Der Autor nimmt uns mit nach Japan. Wir lernen die junge Kaede kennen. Sie ist Lehrerin und geht mit offenen Augen durchs leben. Freunde hat sie nicht viele und von ihrer Familie existiert nur noch ihr Opa. Zu ihm hat sie einen sehr innigen Kontakt. Mir gefällt, wie Kaede mit der Krankheit ihres Opas umgeht. Außerdem ist er sehr gebildet und hat eine hohe Kombinationsfähigkeit, die mich öfters aus den Socken gehauen hat. Man spürt die innige Beziehung der Beiden zueinander. Der Roman besteht aus mehreren Geschichten, bzw. kleine und große Kriminalfälle, die sie beide zusammen lösen, wobei ihr Opa scharfsinnig kombiniert und den größten Teil zur Lösung beiträgt. Durch lesen des Klappentextes hätte ich mit etwas anderem gerechnet. Alles in allem war es jedoch ein sehr kurzweiliges Hörerlebnis und ich kann es sehr empfehlen.