Cover-Bild Der Pakt – Bis dass der Tod uns scheidet

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Diana
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 11.02.2019
  • ISBN: 9783453359963
Michelle Richmond

Der Pakt – Bis dass der Tod uns scheidet

Thriller
Astrid Finke (Übersetzer)

Alice und Jake, ein frisch verheiratetes Ehepaar, jung, gutaussehend, erfolgreich. Zur Hochzeit erhalten sie eine Einladung, dem »Pakt« beizutreten, mit dem Ziel, ihre Ehe glücklich und lebendig zu gestalten. Die Grundregeln klingen vernünftig: Anrufe des Partners immer annehmen. Häufig zusammen verreisen. Geschenke machen. Warum also nicht dabei sein? Doch schon bald ist klar, sie können dem Pakt nicht mehr entkommen, schlimmer noch, die Strafen für Vergehen sind drakonisch. Ein Treueschwur, der zu einem der schlimmsten Albträume wird.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 13 Regalen.
  • 8 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 1 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2019

Was würde ich dafür geben, alles wieder auf Anfang zurücksetzen zu können …

1

Michelle Richmonds Thriller „Der Pakt – Bis dass der Tod euch scheidet“ wurde im Februar 2019 vom Diana-Verlag herausgebracht und umfasst 560 Seiten.
Alice und Jake, ein beruflich durchaus erfolgreiches ...

Michelle Richmonds Thriller „Der Pakt – Bis dass der Tod euch scheidet“ wurde im Februar 2019 vom Diana-Verlag herausgebracht und umfasst 560 Seiten.
Alice und Jake, ein beruflich durchaus erfolgreiches Paar, er Therapeut, sie Anwältin, wollen heiraten. Ihr Wunsch: Die Ehe soll halten – wenn möglich ein Leben lang. Da erhalten sie an ihrem Hochzeitstag die Möglichkeit, dem „Pakt“ beizutreten – einer exklusiven Gruppe, die ebendieses verspricht. Während sie anfangs noch begeistert sind, versprechen Grundregeln wie gemeinsames Reisen, kleine Aufmerksamkeiten und das immerwährende Füreinanderdasein doch wirklich ewiges Glück, begegnen sie bald den Schattenseiten dieses Abkommens, denn Regelüberschreitungen werden ausnahmslos verfolgt.
In einem Gespräch über ihr Buch gibt Michelle Richmond an, unter anderem von Werken wie Orwells „1984“, Kafkas „Der Prozess“ und Texten über Sekten inspiriert worden zu sein. Wenngleich Vergleiche gerade mit den ersten beiden Werken natürlich hoch gegriffen sind, sind Parallelen nicht zu leugnen: Eine lückenlose Überwachung, obskure Gerichtsprozesse, bei denen niemand so wirklich weiß, worum es eigentlich geht, wessen er oder sie angeklagt ist, und die radikalen Ansichten einer Gemeinschaft, die totale Loyalität und Verschwiegenheit fordert, sorgen auch in diesem Roman für eine durchgängig düstere und beklemmende Grundspannung.
Recht geschickt spielt die Autorin mit Grundängsten der Menschen: Isolation und Bloßstellung lassen die Strafen, die Vergehen gegen den Pakt zur Folge haben, in der Tat „drakonisch“ erscheinen. Allerdings hätte ich mir gerade bei Jakes Gefangenschaft, die in einigen Bereichen Praktiken totalitärer Systeme gleicht, mehr Tiefgang und Subtilität gewünscht. Auch das Ende des Romans kann den guten Ansätzen leider nicht gerecht werden, erscheint es mir doch sehr pathetisch.
Die Zahl an Charakteren ist überschaubar, jedoch bleiben alle, bis auf Jake, aus dessen Sicht das Geschehen durchweg in der Ich-Form geschildert ist, wenig greifbar. Dieses gilt vor allem für die Protagonistin Alice.
Sprachlich ist der Roman flott und leicht zu lesen, die zumeist kurzen Kapitel, die oftmals mit einem Cliffhanger enden, sowie überraschende Wendungen gerade gegen Ende tragen zu einem kurzweiligen Lesevergnügen bei.
Der Roman bietet, nicht zuletzt auch durch Jakes Berichte über seine Sitzungen mit Patienten, zahlreiche Anlässe darüber nachzudenken, was man tun kann und muss, um eine durch und durch harmonische Ehe zu führen, wobei auch Blicke über den Tellerrand hinaus auf das Leben im Allgemeinen geworfen wird. Der Grundtenor: Es gibt einfach keinen leichten Weg – eine Sichtweise, die absolut realistisch ist. Die Schlussszene an sich erinnerte mich an das alttestamentliche Gebot „Auge um Auge, Zahn um Zahn“; auch hier also reichlich Stoff zum Nachdenken.
Das düstere Cover mit dem laufenden Paar passt gut zum Inhalt des Buches, geht es doch auch hier um eine Flucht in mehrfacher Hinsicht, am offensichtlichsten um die vor einer allem Anschein nach allgegenwärtigen Macht.
Obgleich dieser Thriller sehr guter Ansätze beinhaltet, wiegt die oben von mir genannte Kritik für mich doch so schwer, dass ich diesem Buch „nur“ 3,5 von fünf Sternen gebe. Nichtsdestotrotz ist dieses ein Thriller, der lesenswert ist und Freund/innen subtiler Spannung einiges zu bieten hat. Von mir gibt es unterm Strich eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 04.08.2019

Ein sehr spannendes Buch, dass jedoch nicht besonders realistisch ist.

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Klappentext:
Alice und Jake, ein frisch verheiratetes Ehepaar, jung, gutaussehend, erfolgreich. Zur Hochzeit erhalten sie eine Einladung, dem »Pakt« beizutreten, mit dem Ziel, ihre Ehe glücklich und lebendig ...

Klappentext:
Alice und Jake, ein frisch verheiratetes Ehepaar, jung, gutaussehend, erfolgreich. Zur Hochzeit erhalten sie eine Einladung, dem »Pakt« beizutreten, mit dem Ziel, ihre Ehe glücklich und lebendig zu gestalten. Die Grundregeln klingen vernünftig: Anrufe des Partners immer annehmen. Häufig zusammen verreisen. Geschenke machen. Warum also nicht dabei sein? Doch schon bald ist klar, sie können dem Pakt nicht mehr entkommen, schlimmer noch, die Strafen für Vergehen sind drakonisch. Ein Treueschwur, der zu einem der schlimmsten Albträume wird.

Meine persönliche Meinung:
Dieses Buch hat mich sehr angesprochen und ich habe es auch innerhalb von zwei Tagen gelesen, was für das Buch spricht. Trotzdem habe ich mehrere Kritikpunkte.

Dadurch dass ich einfach dringend wissen wollte, wie das Buch endet, habe ich immer weitergelesen, allerdings musste ich mich oft durchkämpfen. Teilweise gab es ganze Kapitel (1-3 Seiten), die sich mit gewissen Ereignissen beschäftigen, die weder etwas zur Handlung beitragen, noch sonst interessant waren.

Das Buch hatte einen roten Faden, ich konnte der Geschichte folgen und die Dinge waren auch meistens logisch. Auch das Ende konnte ich nachvollziehen. Nun aber zu dem, was mich extrem gestört hat: Es war von Anfang bis Ende absolut unrealistisch. Begonnen hat es damit, dass eine Frau, die von Beruf Anwältin ist, mit ihrem Mann zusammen einen Vertrag unterschreibt, den sie nicht mal durchgelesen hat und der ihr auch noch von einer wildfremden Frau aufgetischt wird. Dieser Pakt kann ja sehr verlockend wirken, aber man hätte dann wohl doch besser den Vertrag einmal durchgelesen.

Ab hier bis zum Fazit enthält die Rezension SPOILER!!!

BEGINN SPOILER

Die Ausmasse die das Ganze mit diesem Pakt annimmt sind ebenfalls äusserst realitätsfern. Ich bin der Meinung, dass so etwas kaum einfach im Verborgenen geschehen könnte, aber selbst wenn man dies einmal ausser Acht lässt, so geben doch die ganzen finanziellen Aufwände zu denken. Es wäre in der Realität komplett unmöglich, so etwas Grosses auf die Beine zu stellen. All diese Systeme zur Überwachung jedes einzelnen Paktmitglieds, die Privatjets, dieses Gefängnis, usw. Das hat mich mit der Zeit ziemlich gestört und ich habe mir öfters gedacht: „Ernsthaft jetzt?!“.

ENDE SPOILER

Fazit: Ein sehr spannendes Buch, dass jedoch nicht besonders realistisch ist.

Veröffentlicht am 30.07.2019

Durchschnittlicher Thriller

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Puh, also zum Anfang erst einmal etwas zum Cover. Ich finde es so mittelmäßig, ist nichts aussagekräftiges aber auch nicht schlecht. Ich sage mal so, ich habe bereits bessere gesehen, dennoch sollte es ...

Puh, also zum Anfang erst einmal etwas zum Cover. Ich finde es so mittelmäßig, ist nichts aussagekräftiges aber auch nicht schlecht. Ich sage mal so, ich habe bereits bessere gesehen, dennoch sollte es deswegen nicht abschrecken. Der Klappentext wider rum hat mich total angesprochen. Ich mag solche mysteriösen Ehe-/Partnerthriller. Finde immer wieder faszinierend was zwischen zwei Menschen passieren kann. Das Buch wird im großen und ganzen aus der Sicht von Alice und Jake erzählt. Manche Kapitel sind sehr kurz und manche wider rum etwas länger. Das Lesen ist aber sehr angenehm und der Schreibstil der Autorin gefällt mir. Da ‚Der Pakt‘ eine Art Club ist kommen viele verschiedene Protagonisten vor. Im Laufe der Seiten, versteht man aber wer, wer ist.

Durch das Buch bekommt man sehr viel Einblick in das Thema Ehe und alles was dazu gehört. Es ist aber für mich echt etwas schwierig gewesen in das Buch rein zu kommen. Ich habe wirklich 200 Seiten gebraucht um mit dem Buch ‚warm‘ zu werden. Mir haben die krassen Thrillerelemente gefehlt. Für mich war es in der Hinsicht kein wirklicher Thriller. Natürlich sind viele mysteriöse Dinge passiert und man wollte immer wissen was es mit ‚Der Pakt‘ auf sich hat. Das war auch eigentlich der Grund wieso ich an dem Buch dran geblieben bin. Ich konnte es nicht weglegen oder abbrechen.

Wie oben schon erwähnt, bin ich nicht richtig in das Buch gekommen. Mir war die Geschichte einfach zu lang gezogen. Es ging eigentlich auf 250 Seiten nur um die Jobs von Alice und Jake. Sie ist Anwältin und er ist Physiotherapeut. Wir erfahren wirklich beim Lesen ALLES. Jedes kleine Detail in der Arbeit und was dort passiert. Das war mir irgendwie bisschen viel und hat nicht so den Spannungsbogen aufgebaut. Ich habe von Seite zu Seite überlegt, wann wird es spannend, wann kommt der Thriller in diesem Buch? Leider blieb das bis zum Ende aus. Komplett schlecht war es nicht, aber es war kein Highlight für mich. Wenn Ihr aber auf Eheprobleme und deren Folgen habt, dann ist das Buch etwas für euch.

Veröffentlicht am 05.07.2019

Absolut spannend und beklemmend

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Alice und Jake stehen auf der Sonnenseite des Lebens. Beruflich erfolgreich, gerade frisch verheiratet. Ein außergewöhnliches Hochzeitsgeschenk bringt diese Welt ins Wanken. Die Mitgliedschaft in einer ...

Alice und Jake stehen auf der Sonnenseite des Lebens. Beruflich erfolgreich, gerade frisch verheiratet. Ein außergewöhnliches Hochzeitsgeschenk bringt diese Welt ins Wanken. Die Mitgliedschaft in einer Gemeinschaft, genannt "der Pakt"soll für eine gut funktionierende Ehe sorgen, wenn nur nicht die daran verknüpften Bedingungen wären.


Einmal angefangen zu lesen konnte ich mich nur schwer von diesem Buch trennen. Ich fühlte mich selbst wie im "Pakt" gefangen und spürte die unterschwellige Beklemmung fast körperlich. Genau so stelle ich mir die Mitgliedschaft in einer zweifelhaften Sekte vor. Auch wenn einiges unlogisch erscheint und ein rational denkender Mensch wohl nie so weit gehen würde, kann ich nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die sich nach einer solchen Gemeinschaft sehnen. Sonst hätten Sekten und radikale, religiöse Organisationen sicher keinen Zulauf. Michelle Richmond schreibt sehr detailliert und ausführlich, was dazu führt, dass die Geschichte anfangs ein wenig Zeit braucht, bis sich richtige Spannung aufbaut. Aber in den letzten Kapiteln kommt sie dann so richtig in Fahrt und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Idee war für mich neu und sehr interessant. Allein dafür lohnt es sich den Thriller zu lesen.

Veröffentlicht am 22.04.2019

Interessante Idee

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Interessante Idee

Der Pakt - Bis dass der Tod uns scheidet von Michelle Richmond


Als Jake und Alice heiraten, bekommen sie ein ungewöhnliches Paket von einem der Hochzeitsgäste, der ein berühmter Klient ...

Interessante Idee

Der Pakt - Bis dass der Tod uns scheidet von Michelle Richmond


Als Jake und Alice heiraten, bekommen sie ein ungewöhnliches Paket von einem der Hochzeitsgäste, der ein berühmter Klient von Alice war.
Eine besonderer Clubmitgliedschaft ist damit verbunden, eine perfekte, glückliche Ehe ohne Trennung soll gewährleistet sein. Doch was ist der Preis dafür? Diese Frage soll der Leser sich bald stellen. Denn natürlich gibt es eine Verschwiegenheitsklausel, auch werden Abweichungen getadelt, und einmal Mitglied, wird es schwierig dem Pakt wieder zu entgehen.

Die Handlung wird aus Jakes Sicht wiedergegeben. Die Thematik fand ich direkt spannend, etwas ähnliches habe ich bisher noch nicht gelesen. Man muss zwar das ein oder andere Auge zudrücken, da kaum ein Mensch sich blind so einer Organisation anschließen würde, aber hier geht es ja um einfach nur um eine fiktive Geschichte, bei der man dieses Szenario gerne durchläuft. Der Thriller hat mich sehr gut unterhalten, aber er agiert eher still und kann nicht mit irgendwelchen aktionreichen Thrillern konkurrieren. Aber wie gesagt, dennoch lesenswert.