Cover-Bild Der Pakt – Bis dass der Tod uns scheidet

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Diana
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 11.02.2019
  • ISBN: 9783453359963
Michelle Richmond

Der Pakt – Bis dass der Tod uns scheidet

Thriller
Astrid Finke (Übersetzer)

Alice und Jake, ein frisch verheiratetes Ehepaar, jung, gutaussehend, erfolgreich. Zur Hochzeit erhalten sie eine Einladung, dem »Pakt« beizutreten, mit dem Ziel, ihre Ehe glücklich und lebendig zu gestalten. Die Grundregeln klingen vernünftig: Anrufe des Partners immer annehmen. Häufig zusammen verreisen. Geschenke machen. Warum also nicht dabei sein? Doch schon bald ist klar, sie können dem Pakt nicht mehr entkommen, schlimmer noch, die Strafen für Vergehen sind drakonisch. Ein Treueschwur, der zu einem der schlimmsten Albträume wird.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 13 Regalen.
  • 8 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 1 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2019

Sehr spannend

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Es geht ganz harmlos los: Alice und Jake heiraten und erhalten als Hochzeitsgeschenk die Möglichkeit, dem "Pakt" beizutreten. Natürlich wollen sie, wie auch viele andere Paare, eine glückliche Ehe führen ...

Es geht ganz harmlos los: Alice und Jake heiraten und erhalten als Hochzeitsgeschenk die Möglichkeit, dem "Pakt" beizutreten. Natürlich wollen sie, wie auch viele andere Paare, eine glückliche Ehe führen und nehmen die Einladung an, ohne wirklich zu wissen, was sie erwartet.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Jake. Das hat mich anfangs etwas irritiert, da ich irgendwie damit gerechnet hatte, dass es aus Frauensicht erzählt wird. Allerdings nur ganz kurz, denn die Erzählperspektive ist wirklich sehr gelungen. Man lernt Jake richtig gut kennen und er ist ein richtig toller Protagonist.

Obwohl es anfangs sehr locker losgeht, zeigt sich doch schnell, dass der "Pakt" nicht das ist, was er zu seien scheint. Es war richtig spannend, wie er in das Privatleben des Paares eingreift und wie die Vorschriften umgesetzt werden. Die Bestrafungen bei Nichteinhaltung sind ziemlich drastisch und ich habe beim Lesen immer darüber nachgedacht, welchen Ausweg es denn geben könnte.

An einigen Stellen fand ich es schon sehr krass, aber doch nicht unbedingt unglaubwürdig, da auch die Ausmaße des Einflusses des "Paktes" gut dargestellt werden. Es wird eine regelrechte Gehirnwäsche betrieben und man scheint sein eigenes Leben aufgegeben zu haben. Immer wieder habe ich mir die Frage gestellt, ob man denn wirklich zu seinem Glück gezwungen werden kann.

Der Schreibstil war sehr fesselnd. Obwohl das Buch mit 560 Seiten nicht gerade schlank ist, habe ich es an zwei Tagen verschlungen, weil ich einfach wissen wollte, was als nächstes passiert und ob es Jake schafft, einen Ausweg zu finden.

Teilweise war es etwas schwierig, die vielen Personen auseinander zu halten. Das Buch ist hier wirklich komplex. Trotzdem lernt man die wichtigen Figuren sehr gut kennen, sodass es hier keine Verständnisprobleme gab.

Am Ende gibt es eine Wendung, die ich so nicht erwartet hätte. Ich gestehe, dass ich hier zum ersten Mal etwas das Gefühl hatte, es wäre etwas konstruiert. Hier hätte ich mir einfach gewünscht, es wäre etwas ausführlicher gewesen. Meinen Spaß an dem Buch hat es allerdings keinen Abbruch getan.

Weil mich das Buch wirklich gefesselt hat und ich vor allem Jake sehr gern gemocht habe, gibt es von mir 5 Sterne!

Veröffentlicht am 16.03.2019

Ein Thriller mit einigen Überraschungen

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Als Alice und Jake heiraten, bekommen sie ein besonderes Geschenk: Die Einladung zu einem Pakt, der ihnen eine glückliche Ehe verspricht. Doch als sie sich darauf einlassen, entpuppt sich ihr Gelöbnis ...

Als Alice und Jake heiraten, bekommen sie ein besonderes Geschenk: Die Einladung zu einem Pakt, der ihnen eine glückliche Ehe verspricht. Doch als sie sich darauf einlassen, entpuppt sich ihr Gelöbnis als ihr größter Fehler... .
Schon aufgrund des Klappentextes wurde ich auf das Buch aufmerksam und war neugierig, wie aus so etwas positiv klingendem, wie dem Pakt etwas so Furchtbares entstehen kann. Beim lesen wurde ich auch nicht enttäuscht. Michelle Richmond schafft es wirklich, viel Spannung in die Handlung zu bringen und dabei auch immer wieder interessante Fakten über die Ehe mit ein fließen zu lassen.
Das Buch wird aus der Sicht des Ehemannes Jake erzählt. Er ist Psychotherapeut und hat auch öfters mit Paaren zu tun, die kurz vor der Scheidung stehen. Aus seiner Sicht erlebt man, wie der Pakt nach und nach sein Leben mit Alice voll und ganz bestimmt und ihnen Regeln vorgibt, deren Nichteinhaltung bestraft wird.
Mir persönlich waren Jake und Alice als Figuren irgendwie zu farblos. Bis zum Schluss fand ich besonders Alice komisch und konnte nicht einschätzen, ob sie auf Jakes Seite steht und wie sie wirklich ist.
Michelle Richmond schreibt gut lesbar und hat es geschafft, langsam, aber sicher die Spannung anzuziehen. So hatte ich anfangs nicht damit gerechnet, dass die Handlung so dermaßen eskaliert und heftig wird. Man erlebt als Leser richtig mit, wie der so harmlos klingende Pakt zu einem Alptraum wird, dem das Ehepaar hilflos ausgeliefert ist und aus dem es auch nicht mehr heraus kann.
Es gibt auch einige Wendungen und Überraschungen, die ich so nicht vorher gesehen habe. Jedoch fand ich einige auch nicht ganz nachvollziehbar und auch eine Szene zum Ende hin nicht ganz logisch.
Insgesamt ist ,,Der Pakt" ein spannender und unvorhersehbarer Thriller, der wirklich Szenen enthält, die nichts für schwache Nerven sind. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

Veröffentlicht am 14.03.2019

Die Ehe

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Klappentext: Alice und Jake, ein frisch verheiratetes Ehepaar, jung, gutaussehend, erfolgreich. Zur Hochzeit erhalten sie eine Einladung, dem »Pakt« beizutreten, mit dem Ziel, ihre Ehe glücklich und lebendig ...

Klappentext: Alice und Jake, ein frisch verheiratetes Ehepaar, jung, gutaussehend, erfolgreich. Zur Hochzeit erhalten sie eine Einladung, dem »Pakt« beizutreten, mit dem Ziel, ihre Ehe glücklich und lebendig zu gestalten. Die Grundregeln klingen vernünftig: Anrufe des Partners immer annehmen. Häufig zusammen verreisen. Geschenke machen. Warum also nicht dabei sein? Doch schon bald ist klar, sie können dem Pakt nicht mehr entkommen, schlimmer noch, die Strafen für Vergehen sind drakonisch. Ein Treueschwur, der zu einem der schlimmsten Albträume wird.

Ich war recht schnell in der Geschichte um Alice und Jake, die frisch verheiratet sind. Man lernt sie kennen, wobei die ganze Geschichte aus der Sicht von Jake erzählt wird. So erfährt man nach und nach wie sich die beiden kennengelernt haben, was sie vorher gemacht haben, wie sie heiraten und das ominöse Hochzeitsgeschenk von einem Gast bekommen, das ihr Leben verändert. Die Story kommt mit wenigen Personen aus, umso besser lernt man Jake und Alice kennen. Jake arbeitet als Psychotherapeut, Alice als Anwältin, wobei sie früher eine erfolgreiche Musikerin war, beide wirken authentisch und sympahisch.

Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, die Geschichte läuft eher langsam an mit vielen Erklärungen, was für mich aber ok war. Das Geschenk ist geheimnisvoll, noch wissen Alice und Jake nicht, was sie davon halten sollen. Das Handbuch lesen sie nicht wirklich durch. Was der Pakt wirklich bedeutet, wird ihnen dann aber nach und nach klar.

Ich fand die Idee zur Geschichte fesselnd, auch die psychologischen Aspekte sind sehr interessant. Viele Ansätze über die Ehe an sich und was eine gute Ehe ausmacht. Für einen Thriller ist die Spannung verhalten. Eine Grundspannung und Neugier was den Pakt betrifft ist zwar vorhanden, doch so richtig spannend wird es erst im letzten Drittel. Die psychologischen Aspekte sind zwar interessant, nehmen aber zu viel Raum ein. Eine Straffung auf 100 Seiten weniger hätte der Story gut getan.

Fazit: Eher ruhiger Thriller mit einem spannenden und ungewöhnlichen Thema. Hat mir insgesamt gut gefallen, ich bin auf die Verfilmung gespannt.

Veröffentlicht am 13.03.2019

Interessantes Thema, nicht ganz schlüssig umgesetzt

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Alice ist eine junge, hübsche und erfolgreiche Rechtsanwältin und auch ihr Partner Jake hat einen guten Job als Therapeut und ist nicht weniger gutaussehend. Als die beiden heiraten ändert sich jedoch ...

Alice ist eine junge, hübsche und erfolgreiche Rechtsanwältin und auch ihr Partner Jake hat einen guten Job als Therapeut und ist nicht weniger gutaussehend. Als die beiden heiraten ändert sich jedoch alles, als sie eingeladen werden, dem Pakt beizutreten, einer Gesellschaft, die sich die Erhaltung der Ehe zum Ziel gesetzt hat. Anfangs klingt alles noch sehr gut und erfolgversprechend, doch dann werden die Regeln immer schwieriger einzuhalten und die Konsequenzen bei Vergehen sind schlimm und menschenunwürdig. Und noch viel schlimmer: Es gibt kein Entkommen.

Ein ganz großes Dankeschön an das Bloggerportal und den Diana Verlag, dass sie mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt haben. Leider muss ich allerdings sagen, dass mir die Geschichte nur eher mittelmäßig gefallen hat.

Die gesamte Geschichte wird hier aus der Sicht von Jake erzählt, wobei er aber immer wieder in die Vergangenheit springt, erzählt, wie sich alles bis zur Hochzeit mit Alice entwickelt hat. Außerdem gibt es ab und zu einen Einblick in seine Arbeit als Paartherapeut. Das alles hat meiner Meinung nach die ganze Handlung ziemlich in die Länge gezogen und war nur teilweise wirklich interessant. Ansonsten war der Schreibstil aber sehr gut und einfach zu lesen. Und die Kürze der Kapitel hat mich immer wieder dazu angeregt, weiter zu lesen.

Die Handlung an sich zieht sich, wie gesagt, ziemlich in die Länge, wobei die Grundgeschichte rund um den Pakt recht spannend ist und man immer wissen will, wie es weiter geht. Allerdings fand ich diesen Pakt etwas kurios und habe bis zum Ende der Geschichte nicht verstanden, um was es nun eigentlich wirklich geht. Dazu fand ich die Szenen mit den Bestrafungen richtig schlimm und musste mich zusammenreißen, um sie nicht zu überblättern. Auch die Liebesgeschichte zwischen Alice und Jake fand ich nicht ganz glaubwürdig und ziemlich unterkühlt. Irgendwie kamen da keine richtigen Gefühle auf. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass nur Jake etwas an seiner Ehe liegt. Und dann kam dieses Ende, welches mir absolut nicht gefallen hat, weil es für mich die Geschichte nicht rund gemacht hat. Vielmehr ist es recht offen und man erfährt nicht, wie es mit Alice und Jake, sowie dem Pakt, weiter geht.

Womit wir bei den Charakteren wären. Diese fand ich an sich gut geschrieben. Gerade von Jake, wahrscheinlich, weil die Geschichte aus seiner Sicht erzählt wird und man einen Einblick in seine Gedanken und Gefühle bekommt, erfährt man sehr viel und lernt ihn richtig gut kennen. Ebenfalls wurde Alice durch Jake gut beschrieben. Trotzdem konnte ich sie nicht so richtig fassen. Für mich war sie ein sehr seltsamer, distanzierter Charakter. Und bei Jake fand ich, dass er sich manchmal ziemlich widersprüchlich verhält.

Im Großen und Ganzen kann ich aber sagen, dass es sich dennoch gelohnt hat, diesen Thriller zu lesen, da er mal etwas anderes ist und auch seine guten Momente hat. Vor allem schafft er es irgendwie, den Leser zu packen und lässt sich gut weg lesen.

Veröffentlicht am 23.02.2019

Schwacher Anfang, guter Endteil

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Das Cover ist zwar sehr ansprechend, trifft aber nicht ganz meinen Geschmack. Der Pakt ist jetzt nicht eines der Bücher, bei denen ich den Klappentext gelesen habe, weil mir das Cover so gut gefällt, ich ...

Das Cover ist zwar sehr ansprechend, trifft aber nicht ganz meinen Geschmack. Der Pakt ist jetzt nicht eines der Bücher, bei denen ich den Klappentext gelesen habe, weil mir das Cover so gut gefällt, ich bin eher durch Zufall drauf gestoßen.

Das komplette Buch ist eine Erzählung von Jake. Im 1. Kapitel erzählt er, was er grade im Moment erlebt. Er sitzt in einem Flugzeug, irgendetwas ist vorgefallen, er hat eine blutende Wunde am Kopf, aber es scheint völlig normal zu sein. Auch für den Pilot, mit dem er alleine im Flugzeug ist, ist das offensichtlich keine außergewöhnliche Situation. Er lässt Jake am Flugplatz raus um direkt darauf wieder zu verschwinden, Jake wird daraufhin von Alice abgeholt und obwohl das für den Leser sehr dubios ist, scheint es für Jake und Alice ganz normal zu sein. In den weiteren Kapiteln erzählt Jake dann wie alles anfing mit dem Pakt und wie alles vor dem Pakt war, in einer normalen Zeit, einer Zeit, in der alles besser war bis hin zum Leben mit dem Pakt.

Jake erzählt darüber, wie er und Alice sich kennengelernt haben, von der Hochzeit, der Arbeit von ihm und von Alice und wie sie die Einladung zum Pakt bekamen. Wie die ersten Treffen mit anderen Mitgliedern abliefen und wie es zu ersten Bestrafungen kam. 

Er arbeitet als Therapeut und Eheberater, Alice als Anwältin. Jakes Arbeit als Eheberater steht im krassen Gegenteil zu dem, was der Pakt darstellt. Denn wenn man sich an den Pakt hält, wird man nie einen Eheberater brauchen. Es gibt ein Handbuch mit Regeln, an die man sich zu halten hat, komme was wolle. Zu spät merken sie, dass der Pakt wie eine Sekte ist.

Der Pakt lockt mit Glamour, High Society und Freundschaft. Aber was er in Wirklichkeit ist, ist Wahnsinn und Kontrolle. 

Die Idee dieses Thriller finde ich sehr gut und als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich es unbedingt lesen. Allerdings ist es doch zwischenzeitlich immer wieder sehr trocken. Es wird zu viel drum herum erzählt. Vermutlich möchte die Autorin damit die Gegensätze von vor dem Pakt und dem Leben mit dem Pakt klar machen, trotzdem war das für meinen Geschmack oft ein bisschen zu viel und zu langatmig. Aber im Gegenteil dazu war es dann immer wieder spannend und aufregend, wenn es um den Pakt geht.

Was die Charaktere angeht war ich unterschiedlicher Meinung. Jake ist ein intelligenter Mann, manchmal etwas naiv und ein viel zu perfekter Ehemann, aber trotzdem sehr sympathisch. Er macht auch ohne Pakt schon alles für seine Frau. Alice ist sehr auf Karriere aus und was sie will, bekommt sie auch. Aber für eine Anwältin fand ich es nicht sehr schlau, den Vertrag des Paktes zu unterschreiben. 

Spannung kam bei mir am Anfang kaum auf, es wurde einfach zu viel erzählt. Aber so näher man dem Ende kommt, umso genialer und spannender wird es.

Fazit

Der Pakt ist sicher ein spezieller Thriller, der mich aber am Anfang nicht so überzeugen konnte. Die Idee, ein glückliches, erfolgreiches und verliebtes Pärchen in eine Sekte zu bringen, die für alles steht, was sie sowieso schon haben fand ich sehr interessant. Was mich ein bisschen gestört hat waren ein paar langatmige Kapitel mit Themen, die man meiner Meinung nach auch etwas kürzer hätte ansprechen können, aber ansonsten eine geniale Idee und sein sehr guter Schluss!