Cover-Bild Wie ein Funkeln in der Angst
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Seelenleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 408
  • Ersterscheinung: 20.08.2020
  • ISBN: 9783752823288
Minny Baker

Wie ein Funkeln in der Angst

Ein ergreifender Liebesroman über ein Tabuthema.


Angst schleicht sich an,
Angst kommt aus dem Nichts,
Angst kennt kein Limit ...
Doch manchmal lebt man leicht mit ihr,
manchmal scheint sie nicht zu existieren.

Angst macht Lilly das Leben schwer,
oder stellt sie sich einfach nur an?
So scheint es ihr, als sie Jannes begegnet,
dem alles so leicht zu gelingen scheint.
Und dann ist da noch Mortalis, ihr strahlender Ritter,
den sie eigentlich nur aus einem Computerspiel kennt,
aber der sie so gut versteht wie niemand sonst.
Soll sie an einem Unbekannten festhalten
oder Jannes in ihr Leben lassen?
Und was ist, wenn alles zu schwer wird?


"Ein wichtiges Buch über ein Thema, über das niemand gerne spricht, aber so viele betrifft!"

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.09.2020

Ein Tabuthema unserer Gesellschaft

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Zitat: "Und ganz plötzlich kam ihr ein Gedanke...Wie sollte sie so weiterleben können? Würde es immer so schwer sein? Ihr Kopf rumorte. Warum war das Leben so verdammt schwer und scheisse? Was sollte sie ...

Zitat: "Und ganz plötzlich kam ihr ein Gedanke...Wie sollte sie so weiterleben können? Würde es immer so schwer sein? Ihr Kopf rumorte. Warum war das Leben so verdammt schwer und scheisse? Was sollte sie tun? Sie war einfach müde. Vielleicht half ja Schlaf, konnte Schlaf nicht einfach alles lösen?"

Die Kernstory dreht sich um ein Tabuthema in unserer Gesellschaft: Angststörungen. Über psychische Erkrankungen wird immer noch nicht gern gesprochen, weil es mit Scham belegt ist und die Betroffenen Angst haben belächelt zu werden.

"Stell dich nicht so an" "Spinnst du jetzt" "Das wird schon wieder", alles Sätze, die Betroffene von psychischen Erkrankungen wohl kennen.

Wir begleiten hier Lilly durch ihr Studentenleben, wie sie versucht, ihr Leben trotz diverser Ängste zu meistern. Wie sie einen Schritt nach dem anderen geht, manchmal auch zwei Schritte wieder zurück muß, weil ihre Ängste sie im Würgegriff haben. Sie durchlebt die negativen Seiten, wie z.b. Erschöpfung, ständige Müdigkeit, Scham, Selbstzweifel, das Gedankenkarussell, aber auch positive Seiten, wie Mut, Freude, Klarheit und Liebe.

Zeitgleich baut sich eine Liebelei auf, die Lilly auch vor Hürden stellt. Es ist schön zu sehen, wenn sie sich ihren Ängsten stellt und mutiger wird. Sie ist da sehr reflektiert. Zu der Liebesgeschichte möchte ich nicht spoilern, drum sag ich nix, das dürft ihr gerne selber lesen.

Und lesen solltet ihr das Buch auf jeden Fall. Es ist schon aufgrund der sensiblen Thematik ein anderes. Mit einem speziellen Leseempfinden, noch dazu, wenn man betroffen ist, aber auch, um Betroffene ansatzweise zu verstehen. Es ist zart und achtsam.

Klare Leseempfehlung von mir !

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Veröffentlicht am 03.10.2020

Danke!

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“Wie ein Funkeln in der Angst“ ist ein Roman von Minny Baker.

Angst ist Lillys ständiger Begleiter. Mit Jannes an ihrer Seite, scheint auf den ersten Blick alles leichter. Aber dann ist da ja auch noch ...

“Wie ein Funkeln in der Angst“ ist ein Roman von Minny Baker.

Angst ist Lillys ständiger Begleiter. Mit Jannes an ihrer Seite, scheint auf den ersten Blick alles leichter. Aber dann ist da ja auch noch Mortalis - ihr Gamer in strahlender Rüstung, mit dem sie alles teilt. Für wen wird ihr Herz sich entscheiden? Oder kommt alles ganz anders und ihre Angst drängt sie in die Ecke?

Das Cover ist ziemlich dunkel und trotzdem funkelnd schön gestaltet. Das passt perfekt zum Titel und natürlich zum Inhalt.

Der Schreibstil von Minny Baker gefällt mir, wie auch schon bei ihren anderen Bücher, richtig gut! Das Buch hat sich zügig lesen lassen.

Die Charaktere war einfach toll! Sie waren in ihren Rollen absolut authentisch und sehr sympathisch. Ich habe sehr mit ihnen mitgefiebert.

Die Story fand ich super. Einfach mal was ganz anderes! Ein Gefühlschaos war für mich auf jeden Fall vorprogrammiert.

Ich finde es gut und sinnvoll, dass so wichtige Themen wie Angststörungen und soziale Phobie in einem Roman thematisiert werden. Das verschafft Aufmerksamkeit, Verständnis und Einsicht. Danke dafür liebe Minny Baker!

Ich kann das Buch echt empfehlen.

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Veröffentlicht am 21.09.2020

Ein unglaublich einfühlsames Buch - ich liebe es!

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Lilly hat Angst. Vor ziemlich vielen Dingen und überwiegend sind es Sachen, vor denen andere keine Angst haben. Sie würde so gern normal sein und nicht immer Angst haben, aber sie kann es nicht ändern. ...

Lilly hat Angst. Vor ziemlich vielen Dingen und überwiegend sind es Sachen, vor denen andere keine Angst haben. Sie würde so gern normal sein und nicht immer Angst haben, aber sie kann es nicht ändern. Menschenmassen sind für sie ein Graus, und so hat sie auch nur eine richtige Freundin und natürlich Mortalis, mit dem sie schon seit Jahren gemeinsam zockt und der unheimlich wichtig für sie geworden ist.
Eines Tages in der Uni lernt sie Jannes kennen und glaubt, vielleicht endlich einen Mann gefunden zu haben, der sie mag, so wie sie nun mal ist. Aber Jannes ist gesellig, mag Menschen und Partys und passt irgendwie nicht zu ihr, auch wenn er meistens sehr interessiert wirkt. Doch da ist eben auch Mortalis. Kann man sich in jemanden verlieben, den man nur online kennt? Und wäre es nicht vernünftiger, der Sache mit Jannes eine Chance zu geben?


Ich liebe dieses Buch. Ich liebe Lilly mit ihren Ängsten, von denen ich so viele nachvollziehen kann. Ich habe auch so einige Ängste und die meisten sorgen bei anderen nur für Augenverdreher. Ich habe Angst vor Treppen nach oben und Rolltreppen nach unten. Vor Menschenmengen und ich muss immer den Drang zu flüchten bekämpfen, wenn sich im Bus jemand neben mich setzt. Ich habe Angst vor Spinnen und Insekten – außer Schmetterlingen. Und ich mache mir, wie Lilly, auch immer wieder Vorwürfe, warum ich nicht „normaler“ sein kann.

Es ist also nicht verwunderlich, dass ich beim Lesen ganz nah bei Lilly war. Ihre Ängste wurden ganz toll beschrieben, überzeugend, „echt“ und einfühlsam. Man hat direkt gemerkt, dass die Autorin diese Ängste ernst nimmt und nicht als Einleitung für eine Liebeskomödie benutzt, in der sie sich durch ihre Ängste lächerlich macht und er sie mit einem flotten Spruch davon überzeugt, dass es lächerlich ist davor Angst zu haben. Ja, auch diese haben eine Daseinsberechtigung, aber bei diesem Buch merkt man einfach, dass das Thema ernst genommen wird.

Mortalis, den wir als ER kennenlernen, war nicht schwer in der echten Welt zu identifizieren, aber das hat mich überhaupt nicht gestört. Ich fand es einfach toll, dass man auch Kapitel aus seiner Sicht bekommen hat. Er sieht Lilly einfach, wie niemand sonst sie sieht – vor allem nicht sie selbst.

Zu Jannes kann ich mich nicht äußern, sonst würde ich spoilern. Aber er hat mich definitiv überrascht.

Ich persönlich spiele keine Videospiele – also gar nicht – und kenne mich in dieser Welt auch überhaupt nicht aus. Aber das wurde alles so schön beschrieben, dass man verstanden hat, worum es ging. Nicht alle Fachbegriffe wurden erläutert, mussten sie aber auch nicht. Man hat trotzdem verstanden, worum es ging und wurde nicht mit seitenlangen Erklärungen gelangweilt. Man muss kein Spiele-Fan sein, um Lillys Leidenschaft zu verstehen.

Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Ein Mal habe ich gemusst und es war echt schwer. Ich war so nah bei den Charakteren, bin so versunken, dass ich sie einfach nicht verlassen wollte.


Fazit: Das Buch hat mich echt total gepackt. Es hat mich zu Tränen gerührt, ich bin dahingeschmolzen, habe mitgelitten und fand es einfach unglaublich „echt“. Lilly ist eine total sympathische Protagonistin und ihre Ängste wurden absolut glaubwürdig und einfühlsam behandelt. Ich konnte von Anfang an direkt mit ihr mitfühlen. Mortalis – nein, ich verrate nicht seinen echten Namen! – ist so süß! Er hat mich so oft dahinschmelzen lassen!

Kurz zusammengefasst: ich liebe es! Ich liebe die Charaktere, ich liebe die realistische und einfühlsame Beschreibung von Lillys Ängsten, ich liebe es, dass ich direkt und total im Buch versunken bin. Muss ich noch mehr sagen?

Ach ja: 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 21.09.2020

Ein Thema, über das man nicht wirklich spricht

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Es war mein erstes Buch von Minny Baker, und ich war sehr positiv überrascht.
Sie behandelt das Thema „Angst“ in einem einfühlsamen Roman, sensibel und großartig geschrieben und doch voller Spannung. Man ...

Es war mein erstes Buch von Minny Baker, und ich war sehr positiv überrascht.
Sie behandelt das Thema „Angst“ in einem einfühlsamen Roman, sensibel und großartig geschrieben und doch voller Spannung. Man erhält Einsicht in die von Angstzuständen geprägten Gefühlswelt von Lilly. Die Auswirkungen dieser Krankheit wurden von der Autorin sehr gut beschrieben, so dass man sich in Lilly‘s Welt gut hineinversetzen konnte.
Eine Geschichte, die Mut macht und das Herz schneller schlagen läßt. Eine ganz wundervolle Geschichte.
Ich danke der Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine ganz klare Kauf-und Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 18.09.2020

Von Angst, Liebe und dem Mut über sich selbst hinauszuwachsen

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Eine tiefsinnige und vor allem tiefgängige Geschichte über die Angst vor Unumgänglichen und den Mut selbst über sich hinauszuwachsen.

Der Schreibstil des Buches ist einfach und somit leicht verständlich, ...

Eine tiefsinnige und vor allem tiefgängige Geschichte über die Angst vor Unumgänglichen und den Mut selbst über sich hinauszuwachsen.

Der Schreibstil des Buches ist einfach und somit leicht verständlich, wodurch man sich super schnell in die Geschichte einfindet. In dieser Geschichte begleiten wir Lillly - einen sehr vielschichtigen Charakter in den ich mich sehr gut hinein versetzen konnte. Lilly ist auf den ersten Blick zurückhaltend und schüchtern, umgeht Menschen wo sie nur kann und zieht sich nach jedem Kontakt für eine Weile zurück. Doch nach einigen Kapiteln begreift man, dass mehr dahinter steckt. Lilly ist nicht nur schüchtern, sondern sehr verängstigt. Als sie Jannes kennenlernt kommt sie etwas aus sich hinaus. Allerdings wird schnell klar, dass Jannes nicht versteht was in Lilly vorgeht - wie wohl auch ein Großteil unserer Gesellschaft. Angst ist etwas ganz natürliches und wird trotzdem so oft hinutergespielt oder verurteilt. Jannes denkt, dass es Lilly helfen würde sie in, für sie hoch unangenehme, Situationen drängt. Diese Charaktereigenschaft macht Jannes für mich im Laufe der Geschichte immer unsympathisch. Durch Jannes und sein Verhalten ihr gegenüber geht es Lilly im Endeffekt nur noch schlechter und sie fällt in ein tiefes Loch. Doch zum Glück ist da noch jemand. Jemand der sie versteht wie keiner sonst - Mortalis. Er bildet nicht nur ein mal ihren Retter in der Not. Und als sie ihre Angst überwindet ihn persönlich kennenzulernen trifft sie ausgerechnet auf Jannes zurückgezogenen Cousin Felix. Dieser wirkt zu Beginn ebenso zurückgezogen wie Lilly. Doch Lillys Entwicklung, nachdem sie Felix nun persönlich begegnet finde ich außerordentlich beeindruckend. Sie wächst mit Felix Hilfe über sich selbst hinaus. Dabei zwingt Felix sie zu gar nichts, sondern "stupst" sie eher in die richtige Richtung. Lilly erkennt, dass sie Hilfe braucht, um mit ihren Ängsten Leben zu können. Felix und Lilly ergänzen sich meiner Meinung nach unglaublich gut. Sie haben beide gefährliche Kontakte mit der Angst gemacht, lieben Videospiele und verstehen einander. Wie gern hätte ich selbst so einen Felix...

Die Geschichte endet in meinen Augen genau richtig. Lillys Entwicklung ist nicht unrealistisch, genauso wie die Liebesgeschichte der beiden.


Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Ich fand den Einblick in Lillys Ängste überaus spannend und konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Lillys Geschichte hat mich gelehrt, dass zu jeder Entwicklung die Rückschläge genauso wichtig sind wie die Erfolge, dass es nicht fatal ist um Hilfe zu bitten wenn man sie braucht und man sich keineswegs nur "anstellt".

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