Cover-Bild Herzlauschen
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 05.09.2025
  • ISBN: 9783455020762
Nicole Swidler, Uli T. Swidler

Herzlauschen

» Herzlauschen macht süchtig: eine Liebesgeschichte voller Tiefgang, die einen Sog entwickelt, dem man sich schwer entziehen kann.« Mina Tander

Nur mit dem Herzen hören wir wirklich

Tessa Boden steht als Sopranistin auf den größten Bühnen der Welt. Überall verzaubert die sympathische, 45-jährige Sängerin ihr Publikum. Ihren Ruhm bezahlt sie mit einem Leben aus dem Koffer und einer damit einhergehenden großen Einsamkeit. Bei einem Benefizkonzert in der Berliner Philharmonie wendet sich ihr Schicksal. Ein faszinierender Mann sitzt in der ersten Reihe. Weder klatscht er Beifall, noch scheint ihn ihre musikalische Darbietung sonderlich zu faszinieren. Stattdessen beobachtet er sie eindringlich und zeichnet unaufhörlich in seinen Skizzenblock. Tessa ist irritiert und spürt doch eine magische Anziehungskraft, sodass sie bald nur noch für ihn singt. Beim Hinausgehen verliert der geheimnisvolle Mann zwei Zeichnungen, bei deren Anblick Tessa der Atem stockt. Entschlossen, mehr über ihn herauszufinden, folgt sie ihm. Ohne zu ahnen, dass ihre Welt niemals mehr so sein wird wie zuvor …

Diese ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einer Starsopranistin und einem gehörlosen Bildhauer steckt voller Magie.

»… tief berührend, poetisch und dabei lässig und spannend. Absolut lesenswert!«  Vanessa Jopp

»Was für eine wunderschöne Liebesgeschichte - neu, faszinierend und berührend. Ein echter Pageturner! Mehr davon!«   Sonja Kling

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2025

Besonders musikalische Geschichte

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In der Geschichte geht es um Tessa, sie ist Sopranistin auf den größten Bühnen der Welt und ihren Ruhm bezahlt sie mit einem Leben in Einsamkeit. Eines Abends sitzt ein faszinierender Mann in der ersten ...

In der Geschichte geht es um Tessa, sie ist Sopranistin auf den größten Bühnen der Welt und ihren Ruhm bezahlt sie mit einem Leben in Einsamkeit. Eines Abends sitzt ein faszinierender Mann in der ersten Reihe von ihrem Konzert, der sie beobachtet und in seinen skizzenblock zeichnet. Das ist Paul, ein gehörloser Bildhauer, der vor einem Jahr seine Frau verloren hat und das Konzert war ihr letztes Geschenk an ihn. Er bringt die Gefühlswelt von Tessa durcheinander und verliert beim Hjnausgehen zwei Zeichnungen, worauf Tessa beschließt, ihm zu folgen.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Eine sehr musikalische Geschichte mit einem bildhaften Schreibstil. Boch dazu eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, wo man die Welt von gehörlosen Menschen etwas kennenlernen kann. Dafür vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Manchmal sprechen die stillsten Momente lauter als jedes Wort

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Schon das Cover hat mich sofort gefangen genommen. Die elegante Frau im langen Kleid auf der Bühne strahlt etwas Geheimnisvolles und zugleich Verletzliches aus. Es passt wunderbar zu der Geschichte, die ...

Schon das Cover hat mich sofort gefangen genommen. Die elegante Frau im langen Kleid auf der Bühne strahlt etwas Geheimnisvolles und zugleich Verletzliches aus. Es passt wunderbar zu der Geschichte, die mich von Anfang an berührt hat.
Tessa, eine gefeierte Sopranistin, lebt in einer Welt voller Applaus und Einsamkeit. Ihre Begegnung mit Paul, einem gehörlosen Bildhauer, wirkt wie ein Wendepunkt. Gerade weil er ihre Stimme nie hören kann, entsteht eine Verbindung, die stärker ist als jedes gesprochene Wort. Besonders gelungen fand ich, wie feinfühlig die Autoren diese nonverbale Nähe beschreiben. Gesten, Blicke und Skizzen ersetzen Dialoge und doch entsteht eine Intensität, die beim Lesen richtig unter die Haut gingen.
Der Schreibstil von Nicole und Uli Swidler ist angenehm leicht und zugleich poetisch. Besonders mochte ich die wechselnden Perspektiven, die es ermöglichen, sowohl Tessas Einsamkeit als auch Pauls innere Kämpfe nachzuvollziehen. An manchen Stellen empfand ich die Szenen als etwas zu gefühlvoll, beinahe kitschig, doch gerade das passt letztlich zu einer Liebesgeschichte, die von der Kraft des Herzens erzählt.
Am Ende habe ich das Buch mit einem Lächeln und einem warmen Gefühl geschlossen. Herzlauschen erinnert mich daran, dass wahre Nähe nicht von äußeren Umständen abhängt, sondern von echtem Verstehen.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Eine sehr intensive Liebesgeschichte!

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Nicole und Uli Swidler erzählen in ihrem Roman „Herzlauschen“ die Geschichte von Tessa Boden, einer gefeierten Sopranistin, die auf den größten Bühnen der Welt zu Hause ist und dennoch ein einsames Leben ...

Nicole und Uli Swidler erzählen in ihrem Roman „Herzlauschen“ die Geschichte von Tessa Boden, einer gefeierten Sopranistin, die auf den größten Bühnen der Welt zu Hause ist und dennoch ein einsames Leben führt. Bei einem Konzert in der Berliner Philharmonie begegnet sie Paul, einem gehörlosen Bildhauer, dessen geheimnisvolle Ausstrahlung sie sofort in ihren Bann zieht. Zwischen beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche und intensive Liebesgeschichte.

Besonders gelungen fand ich den flüssigen und leichten Schreibstil, der einen als Leserin direkt abholt. Auch die Charaktere sind sehr einfühlsam gezeichnet, und gerade die Einbettung des Themas Taubheit ist überzeugend umgesetzt. Man kann sich sehr gut in die Figuren hineinversetzen und mitfühlen.

Der Spannungsbogen der Geschichte ist durchweg hoch und nimmt vor allem gegen Ende nochmal deutlich Fahrt auf. Gleichzeitig wirkte die Liebe zwischen Tessa und Paul auf mich stellenweise etwas zu idealisiert und "zu schön, um wahr zu sein". Ich bin teilweise gar nicht hinterhergekommen, wie intensiv die Gefühle der beiden bereits waren, ohne dass ein "echter Austausch" die Beziehung greifbar gemacht hat.

Trotzdem bleibt „Herzlauschen“ für mich ein schöner und vor allem berührender Roman, der voller Liebe steckt und durch seine besondere Konstellation im Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Wahnsinnig berührend

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Die Geschichte der beiden Protagonisten hat mich gefesselt. Eine Sopranistin und ein gehörloser Mann finden zueinander - wie außergewöhnlich und besonders!
Mit sehr viel Empathie und Einfühlungsvermögen ...

Die Geschichte der beiden Protagonisten hat mich gefesselt. Eine Sopranistin und ein gehörloser Mann finden zueinander - wie außergewöhnlich und besonders!
Mit sehr viel Empathie und Einfühlungsvermögen für beide Charaktere erzählt das Autoren-Paar auf leise Weise diese Geschichte aus beiden Perspektiven, was für mich Plus- und Minuspunkt zugleich darstellt.
Einerseits erhält man tiefe Einblicke in das Seelenleben der beiden, andererseits wird man hin und wieder nahezu brutal aus dem Lesestrom und dem Erleben der Gefühlswelt des einen gerissen.
Nichtsdestotrotz empfand ich das Buch als sehr lesenswert und habe es in einer "Nachtschicht" verschlungen!

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Veröffentlicht am 09.09.2025

"Akzeptiere keine Grenzen"

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Der Roman "Herzlauschen" umfasst 432 Seiten.

Kurzer Plot:

Die 45- jährige Sopranistin Tessa Boden gibt ein Konzert in Berlin. Im Publikum in der ersten Reihe sitzt Paul Heyer. Paul hat das Ticket von ...

Der Roman "Herzlauschen" umfasst 432 Seiten.

Kurzer Plot:

Die 45- jährige Sopranistin Tessa Boden gibt ein Konzert in Berlin. Im Publikum in der ersten Reihe sitzt Paul Heyer. Paul hat das Ticket von seiner verstorbenen Frau Marlen bekommen, um zu seinem 50. Geburtstag genau dieses Konzert zu besuchen.

Das besondere daran ist, Paul ist gehörlos. Doch Marlen sagte immer zu ihm: "Fühle! Egal was es ist. Mit offenen Herzen. Denn das ist Leben, nur das. Akzeptiere keine Grenzen."- Seite 13

Tessa, die als 17-jährige ihre Eltern bei einem Autounfall verloren hat, fällt der Mann in der ersten Reihe auf, der während ihres Konzerts Skizzen zeichnet. Die Blicke der beiden Treffen sich, und sie sehen Trauer, Sehnsucht und Schmerz in den Augen des jeweils anderen.

Tessa muss zurück nach New York, wo die aus Quickborn stammende Sängerin lebt. Doch schon ein paar Tage später, führt sie ihr Weg wieder nach Berlin, um eine Kollegin bei einem Konzert zu vertreten. Fabian, ihr Manager ist dagegen, denn Tessa hat seit einiger Zeit Schwindelanfälle. Doch Tessa ist nicht aufzuhalten, sie hofft insgeheim den unbekannten Fremden wieder zu sehen.

Und tatsächlich, Tessa und Paul sehen sich wieder. Doch wird ihm ein Teil von Tessas Leben, der einer Hörenden, nicht immer verschlossenen sein?

"Es ist ein verdammter Unterschied zwischen nur am Leben sein und LEBEN!" - Seite 78

Trau dich...

Fazit:

Die Geschichte des Roman wird abwechselnd von Tessa und Paul in der ICH - Form erzählt.

Beide Protagonisten entwickeln mit der Zeit ihre eigene - gemeinsame = love language.

Aber wie in jedem guten Liebesroman gibt es einige Hürden zu überwinden. Denn Pauls Gehörlosigkeit und Tessas gesundheitliche Probleme sind nur einige Steine, die überwunden werden müssen.

"Schmerzen sind unvermeidlich, Leiden Freiwillig." - Seite 350

4. Sterne!



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