Der Weg des ewigen Winters
Der Winter zerbricht die Reiche der Menschen.
Und nicht nur das. Das Weltengefüge ist zerstört oder im Wandel, und wir werden in ein Geschehen hineingezogen, das komplex und mystisch ist und sich nicht ...
Der Winter zerbricht die Reiche der Menschen.
Und nicht nur das. Das Weltengefüge ist zerstört oder im Wandel, und wir werden in ein Geschehen hineingezogen, das komplex und mystisch ist und sich nicht auf den ersten Blick offenbart.
Aus mehreren wechselnden Perspektiven erzählt Niilo Sevänen eine Geschichte, in der Historie auf Fantasy trifft und einen eigenen anderen Verlauf nimmt.
Mittels differenzierte Sichtweisen lernen wir Charaktere kenne, die sich in Geschlecht, Alter, Herkunft, gesellschaftlicher Status und Zielen unterscheiden. Mit ihnen geht der Autor wahrlich nicht zimperlich um. Bereits zu Beginn wird es blutig, und einige Verluste sind zu beklagen. Der Sinn der Ereignisse bleibt oft (noch) verborgen, klar wird nur, dass es ein kleines Mädchen ist, um das sich alles zu drehen scheint. Der “wundersamen” Halla begegnen wir hauptsächlich in ihren Träumen, die teilweise wirr sind, nicht nur für uns.
Hinsichtlich der Figuren lässt deren Entwicklung auch die Entstehung von Sympathie und Antipathie zu, wenngleich sie gelegentlich noch etwas oberflächlich in der Gestaltung sind und etwas mehr Tiefe benötigen.