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Areti

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Veröffentlicht am 15.09.2016

Wenn der Vorhang fällt...

Dich tanzen zu sehen
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Inhalt:
Joan steht der Abschied vom Ballett bevor: Sie ist schwanger und ihre Karriere als Tänzerin beendet, bevor sie richtig beginnt – falls sie denn jemals begonnen hätte. Sie heiratet ihren alten Schulfreund ...

Inhalt:
Joan steht der Abschied vom Ballett bevor: Sie ist schwanger und ihre Karriere als Tänzerin beendet, bevor sie richtig beginnt – falls sie denn jemals begonnen hätte. Sie heiratet ihren alten Schulfreund Jacob, und das Paar zieht aus New York an die Westküste, wo sich beide stumm nach der Welt des Balletts verzehren: Joan nach dem Tanz, Jacob nach der Tänzerin, die Joan einst gewesen ist. Doch ein Leben für den Tanz bedeutet nicht nur Drama, sondern auch hochfliegende Hoffnungen, stürmische Gefühle, erhabene Momente, und Joan ist und bleibt eine Tänzerin...

Meine Meinung:
"Dich tanzen zu sehen" ist ein sehr spannender Roman, der die Welt des Balletts mal von einer anderen Seite zeigt, als man es aus typischen Kinder- und Jugendbüchern über Ballett kennt: Es zeigt nicht nur die schöne Seite des Balletts, die nur für die Zuschauer sichtbar ist, in der alles einfach und federleicht aussieht, wie in einer Traumwelt. Sondern es zeigt auch, was alles hinter den Kulissen geschieht: Den Ergeiz, die Konkurrenz, Intrigen, Drogen, Skandale und Dramen. Es wird deutlich wie sehr das Ballett die Tänzer beeinflussen kann, wie sehr sie ihr Leben davon abhängig machen (müssen), wie sehr sie für die Bühne leben.
Das Buch spielt an verschiedenen Orten (New York, Paris, Toronto und Südkalifornien) und zu verschiedenen Zeiten, zwischen denen oft hin und hergesprungen wird, was es ganz besonders spannend macht. Da ist unter anderem die Zeit, als Joan noch Tänzerin war, dann als sie Mutter wurde und dann noch die Jahre, in denen ihr Sohn Harry aufwächst und erwachsen wird. Somit lernt man nach und nach die Geschichte von Joan und ihre Hintergründe und Gefühle kennen, während man zugleich mitverfolgen kann, wie sich ihr Sohn Harry entwickelt.
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Und auch wenn ab und zu mal französische Ballettbegriffe vorkommen, ist es auch für jeden, der sich nicht mit Ballett auskennt, sehr angenehm und verständlich zu lesen. Denn es geht auch vor allem um das große Drumherum.
Die Protagonisten sind sowohl charakterlich als auch optisch sehr gut beschrieben, sodass man sich alle bestens vorstellen kann.
Neben Joan tauchen hier vor allem noch ihr Mann Jacob, ihr Sohn Harry, ihre erste große Liebe Arslan und das Nachbarschaftskind Chloe auf. Nach und nach lernt man alle besser kennen und kann deren Handeln und Gefühle sehr gut verstehen.
Am Ende blieben für mich noch ein paar wenige Dinge offen, sodass ich einen Stern abziehen muss. Insgesamt hat mir das Buch aber sehr gut gefallen.

Meine Meinung:
Dieses Buch über die Welt des Balletts und die Geschichten, die sich daraus entwickeln können, hat mir sehr gut gefallen. Es war besonders spannend und schnell zu lesen, auch wenn man schon etwas konzentriert dabei sein sollte, da es immer wieder in den Zeiten springt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Locker-leichte und lustige Lektüre für den Zeitvertreib zwischendurch

Und Gott sprach: Du musst mir helfen!
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Inhalt:
'Du sollst den Menschen die frohe Botschaft verkünden.' 'Vergiss es Abel. Sie werden mir nicht zuhören.' 'Sag ihnen, wenn sie dir blöd kommen, komme ich mit der Apokalypse.' Die Welt ist schlecht. ...

Inhalt:
'Du sollst den Menschen die frohe Botschaft verkünden.' 'Vergiss es Abel. Sie werden mir nicht zuhören.' 'Sag ihnen, wenn sie dir blöd kommen, komme ich mit der Apokalypse.' Die Welt ist schlecht. Das muss Jakob Jakobi am eigenen Leib erfahren, als er ausgerechnet auf dem Weihnachtsmarkt von zwei Typen in Nikolausverkleidung bestohlen wird. Aber nicht nur im Kleinen, auch im Großen muss dringend was passieren auf der Erde. Sagt wer? Ein alter Bekannter Jakobs: Gott persönlich. Der taucht in Gestalt des Lebenskünstlers Abel Baumann auf und wirft erst mal Jakobs Winterurlaubspläne über den Haufen. Und nicht nur das: Diesmal ernennt Gott seinen Ex-Therapeuten kurzerhand zum neuen Messias. Eine kleine Schar etwas zwielichtiger Apostel gesellt sich auch bald dazu - doch Jakob zweifelt sehr daran, dass das mit der Weltrettung so funktioniert. Und wo soll man überhaupt anfangen?

Meine Meinung:
Dies ist Band 3 der Jakob Jakobi Reihe des Autors. Das schöne ist, dass man alle Teile auch einzeln lesen kann ohne die vorherigen zu kennen.
Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen, sodass die Seiten nur so dahin fliegen.
Die Geschichte wird in Ich-Erzählung aus der Sicht von Jakob geschildert. Mit dem Protagonisten konnte ich mich hier leider gar nicht identifizieren oder mitfühlen, da er teilweise - besonders zum Ende hin - ein Verhalten an den Tag legt, das ich nicht nachvollziehen kann. Das fand ich sehr schade. Denn gerade Bücher, die in der Ich-Perspektive geschrieben sind, leben ja davon, dass man mit den Protagonisten mitfühlt und mitfiebert. So blieb es für mich etwas oberflächlich.
Dennoch war das Buch schon recht unterhaltsam und es lebte von lustigen und erheiternden Momenten. Das hat einiges wieder gut gemacht.
Am Ende kommt noch eine Botschaft, die man sich vielleicht zu Herzen nehmen könnte.

Fazit:
Dieses Buch ist locker-leichte und lustige Lektüre für den Zeitvertreib zwischendurch. Man kann es wirklich mal eben schnell nebenbei lesen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein guter Überblick zu verschiedenen biblischen Personen

…und trotzdem glaube ich!
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Inhalt:
Es geht um den Glauben!
Um einen Glauben, der genau sieht, dass das Leben einem Stöcke in die Speichen wirft, der sieht, dass die Lebenssituationen, in die der Glaube uns führt, schwer und steinig ...

Inhalt:
Es geht um den Glauben!
Um einen Glauben, der genau sieht, dass das Leben einem Stöcke in die Speichen wirft, der sieht, dass die Lebenssituationen, in die der Glaube uns führt, schwer und steinig sind, und um einen Glauben, der realistisch einschätzt, dass der Glaube menschlich gesehen oft keinen Sinn ergibt. Aber eben auch um einen Glauben, der in genau diesen Situationen sagen kann:
…und trotzdem glaube ich!

Am Beispiel von 9 Glaubensvorbildern der Bibel (Noah, Abraham, Rut, Daniel, Paulus u.a.) wird gezeigt, was ihren Glauben ausmachte, welches Gottesbild sie hatten und wie sie es schafften den Glauben nicht zu verlieren.


Meine Meinung:
Dieses Buch stellt anhand von 9 Personen bzw. Gruppen aus der Bibel vor, wie fest ihr Glaube war, auch wenn sie schwierige Situationen durchstehen mussten.
Die Glaubensvorbilder werden mit jeweils 1 bis 3 kurzen Kapiteln behandelt.
Hierbei gibt Eduard Schiefer zunächst eine Bibelstelle an, die man sich vorher durchlesen sollte. Man sollte also immer eine Bibel zur Hand haben. Bis auf eine Ausnahme sind die Bibelstellen auch von einer angenehmen Textlänge (meist 1 bis 2 Kapitel), sodass man sie gut vor jedem Abschnitt lesen kann.
Darauf folgt dann von dem Autor eine Erläuterung zu der Stelle, wo einige Sachen deutlich gemacht werden, das Gottesbild der jeweiligen Person erläutert wird oder das Augenmerk auf bestimmte Punkte gelenkt werden soll. Hierbei fügt Eduard Schiefer manchmal weitere kurze Bibelzitate an und hebt in jedem Kapitel noch einen zusammenfassenden Spruch hervor, der ihm hier wichtig erscheint. Es folgt am Ende von jedem Kapitel ein Abschnitt "Zum Nachdenken", der meistens den Leser dazu auffordert, über sein eigenes Leben nachzudenken; ob man selbst schon in ähnlichen Situationen gewesen war oder was man selbst dazu denkt.
Das Buch ist also sehr gut gegliedert und sehr einleuchtend und übersichtlich aufgebaut.
Ich fand es außerordentlich gut, um nochmal einen guten Überblick über die verschiedenen biblischen Personen und ihre Geschichten zu bekommen und die Gedanken des Autors dazu fand ich teilweise sehr interessant.
Allerdings fand ich manche Aussagen etwas schwierig formuliert, vor allem für Personen, die gerade erst zum Glauben gekommen sind oder vielleicht erst auf dem Weg dahin sind. Denn es könnte dann oftmals sehr abschreckend sein und der eigene Glaube als nur minderwertig oder zu gering wirken.

Fazit:
Für Leser, die nochmal einen Überblick über die verschiedenen biblischen Personen und ihre Geschichten bekommen und Deutungen dazu lesen wollen, halte ich das Buch für sehr gut geeignet, da man es auch sehr gut "häppchenweise" lesen kann.
Wer allerdings hofft, durch dieses Buch einen stärkeren Glauben zu bekommen, sollte es eventuell mit Vorsicht genießen, da es doch etwas abschreckend wirken könnte, wenn man in seinem Glauben noch nicht sehr gefestigt und verunsichert ist.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannender und humorvoller Roman für zwischendurch

Wiesnglück und Brezelzauber
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Inhalt:
Ein Single-Abend auf dem Oktoberfest? Das kann nicht gut gehen... Jan ist definitiv ein Bayer, dem Alessa auf der Wiesn gerne vor die Füße fällt: charmant, sexy - und nicht mal annähernd so betrunken ...

Inhalt:
Ein Single-Abend auf dem Oktoberfest? Das kann nicht gut gehen... Jan ist definitiv ein Bayer, dem Alessa auf der Wiesn gerne vor die Füße fällt: charmant, sexy - und nicht mal annähernd so betrunken wie sie. Doch als Alibi-Verlobte ihres besten Freundes, einem echten Grafensohn, sehen die Chancen auf die wahre Liebe nicht gerade rosig aus. Und es kommt noch schlimmer: Plötzlich verkünden ihre Schwiegereltern in spe den Termin für die Traumhochzeit des Jahres. Himmel, Herrgott, Sakrament! Demnächst soll Alessa sogar in einem alten Schloss festsitzen und die Geschicke des ganzen Grafentums lenken! Um das zu verhindern, fasst sie einen mutigen Plan - bei dem ihr Wiesn-Flirt Jan eine nicht unerhebliche Rolle spielt ...

Meine Meinung:
Dieses Buch ist ein spannender und humorvoller Roman für zwischendurch.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker-leicht zu lesen. In kürzester Zeit kann man das Buch durchlesen.
Die vier Hauptcharaktere Jan, Alessa, Tim (der Grafensohn) und Paul (Jans Kumpel) werden sehr gut beschrieben, sodass man sie sich sowohl charakterlich als auch optisch sehr gut vorstellen kann und ihre Handlungen und Beweggründe gut nachvollziehbar sind.
Teilweise ist das Buch sehr spannungsvoll und manche Geheimnisse, die aufgedeckt werden, haben mich wirklich überrascht. Zum Teil ist es aber auch sehr vorhersehbar. Dies macht das ganze aber nicht schlecht. Auch wenn ich einiges vorausgeahnt habe, habe ich dennoch Freude und Vergnügen an dem Buch gehabt. Dies vor allem auch, weil es immer mal wieder von humorvollen Szenen durchzogen ist, besonders bei den Begegnungen von Jan und Alessa, die sich öfters mal in die Haare kriegen.

Fazit:
"Wiesnglück und Brezelzauber" ist ein locker-leichtes Buch für zwischendurch, das mit seiner humor- und spannungsvollen Art auf jeden Fall lesenswert ist.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein spannendes Debüt

Aurora Sea
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Inhalt:
Das Raunen des Meeres: Romantisch, fantastisch und spannungsgeladen! Vor Jahren verschwand das Flugzeug, in dem Emmas Eltern saßen, spurlos über dem Meer. Eine Weile später wiederholt sich ein ...

Inhalt:
Das Raunen des Meeres: Romantisch, fantastisch und spannungsgeladen! Vor Jahren verschwand das Flugzeug, in dem Emmas Eltern saßen, spurlos über dem Meer. Eine Weile später wiederholt sich ein solches Ereignis. Emma wohnt seit dem Verlust ihrer Eltern bei ihrer Tante Mathilda auf Sylt und erhält plötzlich SMS-Nachrichten von einem gewissen Jamie, der behauptet Passagier der letzten Unglücksmaschine gewesen zu sein. Als sie Jamie später auf einer geheimnisvollen Insel trifft, die wie aus dem Nichts mitten im Meer auftaucht, erfährt sie, dass in den Tiefen des Meeres Gefahren lauern, die nicht nur ihr zum Verhängnis werden sollen. Zudem hat es sich der junge Evenfall, ein Meereswesen, in den Kopf gesetzt, Emma um jeden Preis zu seiner Gefährtin zu machen.

Meine Meinung:
Dieses Debüt ist ein spannendes Buch für zwischendurch.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen: Er ist flüssig und dabei angenehm und leicht zu lesen. Nie mangelt es an Spannung, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt war.
Man kann sich gut in die Protagonistin Emma hinein versetzen und mit ihr mitfiebern und mitbangen.
Auch die Liebe spielt in diesem Buch eine kleine Rolle, allerdings kam es für mich hier nicht richtig rüber.
Besonders gut werden Emmas Gedanken und Gefühle, sowie auch die Umgebung und die Meerwesen geschildert.
Die Nebencharaktere hätten meiner Meinung nach noch etwas mehr ausgebaut werden können.
Ansonsten war es aber sehr angenehm zu lesen.

Fazit:
"Aurora Sea" ist ein spannungsgeladenes Fantasy-Debüt mit einem Hauch an Romantik.