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Veröffentlicht am 26.01.2026

Ein Lesevergnügen!

Mathilde und Marie
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Mathilde und Marie ist der Debutroman des Autors Torsten Woywod.
Redu ist ein kleines Bücherdorf mitten in den belgischen Ardennen. Internet gibt es dort nur eine Stunde am Tag und auch sonst geht es in ...

Mathilde und Marie ist der Debutroman des Autors Torsten Woywod.
Redu ist ein kleines Bücherdorf mitten in den belgischen Ardennen. Internet gibt es dort nur eine Stunde am Tag und auch sonst geht es in dem kleinen Dorf eher ruhig zu. Man hat Zeit und genießt lieber die wunderschöne Natur.
Als die junge Marie dort durch Zufall landet, hält gerade der Frühling Einzug. Während Marie durch die erwachende Natur und die Ruhe zu sich selbst findet, verändert sich auch das Leben der Menschen um sie herum. Vor allem Mathilde, die sich in den letzten Monaten sehr zurückgezogen hat, wird von der Veränderung überrascht.
Die Geschichte von Mathilde und Marie hat mich sehr berührt. Das Buch fängt sehr ruhig und unaufgeregt an. Es liest sich einfach wunderschön und während man Seite um Seite liest, offenbart sich einem nicht nur Maries Geschichte, sondern auch die von Mathilde. Und dann kommt plötzlich Spannung in die Handlung und ich wollte das Buch gar nicht mehr weglegen.
Das Buch ist wunderbar geschrieben und es macht Freude es zu lesen. Besonders gut hat mir auch gefallen, wie die Natur rund um Redu beschrieben wird und wie das auf Marie wirkt. Vielleicht sollten wir alle öfters mit offenen Augen und Ohren spazieren gehen und genießen, was uns die Natur schenkt.
Ein ganz besonderes Lesevergnügen!

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Hat mich emotional sehr berührt!

Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
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Wenn die Kraniche nach Süden ziehen, ist ein sehr emotionaler Roman, der sehr zu Herzen geht.
Bo 89, lebt seit einiger Zeit allein in seinem Haus. Seit seine Frau ins Heim gekommen ist, weil sie an Demenz ...

Wenn die Kraniche nach Süden ziehen, ist ein sehr emotionaler Roman, der sehr zu Herzen geht.
Bo 89, lebt seit einiger Zeit allein in seinem Haus. Seit seine Frau ins Heim gekommen ist, weil sie an Demenz leidet, ist er doch recht einsam. Mehrmals am Tag kommt jemand vom Pflegedienst und kümmert sich um ihn. Sein Sohn Hans besucht ihn nur selten, die Kommunikation zwischen den beiden ist mit den Jahren schwierig geworden. Bos größter Halt ist sein Hund Sixten. Doch den will Hans jetzt weggeben, da er der Meinung ist, dass Bo sich nicht mehr genug um ihn kümmern muss. Diese Angst, nun auch noch seinen geliebten Hund zu verlieren, lässt Bo verzweifeln. Er hat keine Kraft und keine Worte, um sich zu wehren. Was bleibt ihm vom Leben, wenn Sixten nicht mehr da ist? Bo überlegt in Rückblicken, was sein Leben geprägt hat und wir erfahren mehr über die Vater-Sohn-Beziehung und die Schwierigkeiten Gefühle in Worte zu fassen.
Das Buch von der schwedischen Autorin Lisa Ridzén hat mich emotional sehr berührt. Da ich selbst Hundehalterin bin, konnte ich Bo sehr gut verstehen und habe mich über seinen Sohn Hans sehr geärgert. Ich hatte das Gefühl, dass Hans seinen Vater überhaupt nicht mehr versteht und sowieso war die Beziehung zwischen den beiden von Wut und Unverständnis geprägt. Doch wie kam es überhaupt dazu? In Rückblicken erfahren wir, wie schwierig das Verhältnis von Bo und seinem Vater war. Bo wollte nie wie sein Vater werden. Bei seinem eigenen Sohn fehlen ihm jetzt oft die Worte und er versucht seine Wut zu unterdrücken, wenn ihm was nicht passt. Und doch möchte er ihm noch etwas sagen…
Wenn die Kraniche nach Süden ziehen, ist wunderbar geschrieben, emotional und berührend zugleich. Unbedingt Taschentücher bereitlegen!

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Spannender Reihenauftakt!

Die weiße Nacht
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Die weiße Nacht, ist der erste Band der neuen Krimi-Reihe von Anne Stern.
Kriminalkommissar König wird im harten Winter 1946/47 in Berlin mit einer Frauenleiche konfrontiert. Nicht nur der Fundort der ...

Die weiße Nacht, ist der erste Band der neuen Krimi-Reihe von Anne Stern.
Kriminalkommissar König wird im harten Winter 1946/47 in Berlin mit einer Frauenleiche konfrontiert. Nicht nur der Fundort der Leiche wirft Fragen auf. Die Fotos der Fotografin Lou Faber, die die Leiche gefunden hat, helfen dem Kommissar bei den Ermittlungen. Lou Faber ist irritiert von den gefalteten Händen der Toten. Was soll diese friedliche Zurschaustellung der Leiche bedeuten? Kriminalkommissar König und seine Kollegen können nicht verhindern, dass weitere Morde geschehen. Lou kann König mit ihrer Intuition weiterhelfen und bald keimt der Verdacht, dass das wahre Verbrechen in der Vergangenheit zu suchen ist.
Der neue Nachkriegskrimi von Anne Stern hat mich sehr begeistert. Eindrucksvoll beschreibt die Autorin den Kampf ums Überleben im Hungerwinter 1946/47 und den florierenden Schwarzhandel auf den Straßen Berlins. Band 1 der neuen Krimi-Reihe um die Fotografin Lou Faber und Kriminalkommissar Alfred König war sehr spannend und emotional zu lesen. Die beiden Hauptprotagonisten sind mir auch direkt ans Herz gewachsen. Beide scheint einiges zu verbinden und auch wenn die beiden noch nicht viel über ihre jeweilige Vergangenheit wissen, vertrauen sie einander.
Der Schluss des Buches endet geheimnisvoll, so dass ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung bin und hoffe, dass die beiden erneut so erfolgreich zusammenarbeiten werden.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Hat mich nicht voll überzeugt!

Der Nachbar
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Sie dachte, ihre größte Angst ist es, allein zu sein. Bis sie herausfindet, dass sie es nie war.
Die Strafverteidigerin Sarah Wolff leidet an Monophobie, der Angst vorm Alleinsein. Sarah ist mit ihrer ...

Sie dachte, ihre größte Angst ist es, allein zu sein. Bis sie herausfindet, dass sie es nie war.
Die Strafverteidigerin Sarah Wolff leidet an Monophobie, der Angst vorm Alleinsein. Sarah ist mit ihrer Tochter Ruby in ein älteres Haus am Stadtrand von Berlin gezogen. Was sie nicht weiß; sie ist dort nicht allein. Aber will ihr Stalker sie wirklich nur beschützen? Und vor allem vor wem?
Der Nachbar ist mein erster Thriller, den ich von Sebastian Fitzek gelesen habe. Das Buch hat auch spannend angefangen und hat mich wirklich gefesselt, so dass ich es in knapp einem Tag ausgelesen habe. Aber vor allem gegen Ende fand ich vieles haarsträubend und irritierend. Die Auflösung hat mich auch nicht wirklich überzeugt. Von daher bin ich etwas enttäuscht, denn ich hatte mir wirklich mehr erhofft. Eventuell ist der Thriller eher etwas für eingefleischte Fans von Sebastian Fitzek. Von mir gibt’s aber trotzdem vier Punkte, denn ich habe wirklich lange gerätselt und bis zum Schluss wusste ich nicht, wer der Stalker ist und was seine Beweggründe sind.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Auf den Spuren der Vergangenheit!

Die Magnolientochter (Die Blumentöchter 4)
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„Die Magnolientochter“ ist der vierte Band aus der Reihe „Die Blumentöchter“ von Tessa Collins.
Magnolia steht recht selbstbewusst im Leben und weiß, was ihr wichtig ist. Doch die Depressionen ihrer Mutter ...

„Die Magnolientochter“ ist der vierte Band aus der Reihe „Die Blumentöchter“ von Tessa Collins.
Magnolia steht recht selbstbewusst im Leben und weiß, was ihr wichtig ist. Doch die Depressionen ihrer Mutter Maia lassen sie verzweifeln. Wenn sie doch nur wüsste, wie sie ihr helfen könnte! Als in den Unterlagen ihrer verstorbenen Großeltern ein altes Flugticket nach Neuseeland entdeckt wird, kann es eigentlich nur mit der Vergangenheit ihrer Mutter zu tun haben. Denn ihre Mutter kommt von dort. Doch von ihr ist das Ticket nicht, denn sie war schon lange nicht mehr dort. Magnolia beschließt nach Neuseeland zu fliegen, um mehr darüber herauszufinden. Sie erhofft sich Antworten auf die Vergangenheit ihrer Mutter. Während sie sich in Neuseeland über Arten- und Naturschutz einsetzt, erliegt sie dem Zauber einer neuen Liebe. Aber vor allem entdeckt sie ein großes Familiengeheimnis, dass Antworten auf viele Fragen liefern könnte. Ob die Antworten vielleicht sogar ihrer Mutter helfen können?
Ich hatte mich schon sehr auf den neuen Band der Reihe gefreut. Endlich erfahren wir, wie es bei den Blumentöchtern weitergeht. Dieses Mal geht es nach Neuseeland und neben sehr viel Wissen über das Land und die Maori, erfahren wir in einer zweiten Zeitebene, was Magnolias Großmutter vor Jahrzehnten erlebte. Magnolia selbst lernt in Neuseeland einen wunderbaren Mann kennen und lieben und muss sich fragen, wo in Zukunft ihr Lebensmittelpunkt sein wird.
Auch dieses Buch hat mich sehr begeistert. Es ist wie schon die vorherigen Bände, wunderschön gestaltet mit einem bezaubernden Farbschnitt. Ich bin schon sehr gespannt auf das Finale der Reihe „Die Rosentochter“, das im August erscheinen wird.

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