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Veröffentlicht am 06.11.2019

Schönes Buch

Burning Bridges
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Inhalt
Wenn wir aufeinandertreffen, sprühen keine Funken. Wenn wir aufeinandertreffen, gehen wir in Flammen auf.
Sein Name lautete Ches. Das war alles, was ich wusste. Keine Vergangenheit und keine Identität. ...

Inhalt
Wenn wir aufeinandertreffen, sprühen keine Funken. Wenn wir aufeinandertreffen, gehen wir in Flammen auf.
Sein Name lautete Ches. Das war alles, was ich wusste. Keine Vergangenheit und keine Identität. Alles an ihm strahlte Gefahr aus, doch ich schaffte es einfach nicht, mich von ihm fernzuhalten. Ich war Metall und er der Magnet, welcher mich anzog. Doch nicht nur mich zog er an; auch Dunkelheit und Ärger und Geheimnisse begleiteten ihn wie Motten das Licht. Ich war vielleicht gebrochen, aber wenn er mich für schwach hielt, machte er einen Fehler. Ich würde jedes seiner Geheimnisse lüften. Und wenn ich brennen musste, um seine Dunkelheit zu vertreiben, würde ich jede Sekunde im Feuer genießen.
Cover und Buchgestaltung:
Das Cover ist wirklich wunderschön! Ich bin total begeistert von der Holzoptik und den goldenen Sprenkeln, die das Cover noch zusätzlich veredeln. Ein echter Hingucker und auch der Titel ist super schön, wobei ich den Zusammenhang zwischen Cover/Titel nicht wirklich zur Geschichte gefunden habe.
Schreibstil:
Schlicht, einfach und definitiv gut zu lesen.
Meine Meinung:
Die erste Begegnung zwischen Ella und Ches ist speziell und ich mag Ella für ihre Offenheit sehr gerne. Sie lädt einen völlig Fremden zu sich nach Hause ein und ist total herzlich zu ihm. Dass Ches nicht gerade viel von sich preisgibt, ist natürlich, wenn man dann doch etwas von seiner Vergangenheit erfährt, kein Wunder. Wer wäre da nicht verschlossen? Ist schließlich kein alltäglicher Lebensstil, den er im Käfig mit den Kämpfen lebt. Ella gibt sich also wirklich sehr Mühe, ein wenig aus ihm raus zu kitzeln und bringt sich durch ihre Neugier aber auch selbst in Gefahr. Dennoch finde ich sie sehr mutig und ich finde es toll, dass Ches doch noch sein Herz öffnet und die beiden mehr verbindet.
Mir hat die Geschichte gut gefallen, wenn sie auch hier und da etwas, wie soll ich sagen, holprig war. Ella hätte für meinen Geschmack ein wenig mehr Charakter verdient, was Summer allerdings schnell gut gemacht hat. Sie war speziell, man merkte, wenn sie bei einer Situation dabei war.

Veröffentlicht am 28.10.2019

Ein Übungsfreund zum Verlieben

Kissing Lessons
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Inhalt:

Stella leidet unter dem Asperger-Syndrom. Alles, was mit Zahlen und Logik zu tun hat, versteht sie mit einem Blick. Die Gefühle ihrer Mitmenschen sind für sie hingegen nur schwer zu durchschauen. ...

Inhalt:

Stella leidet unter dem Asperger-Syndrom. Alles, was mit Zahlen und Logik zu tun hat, versteht sie mit einem Blick. Die Gefühle ihrer Mitmenschen sind für sie hingegen nur schwer zu durchschauen. Deshalb hat sie auch recht wenig Erfahrung mit der Liebe. Theoretisch wünscht Stella sich einen Partner, aber praktisch fühlt sie sich beim Küssen wie ein Hai, dem Pilotfischchen die Zähne reinigen. Doch für jedes Problem gibt es ein logische Lösung: Stella muss einfach lernen, wie man richtig küsst – und mehr. Also erarbeitet sie akribisch einen Lehrplan und engagiert einen Profi: den Escort Michael. Und von ihm lernt sie tatsächlich viel. Vor allem, dass Liebe und Logik nichts miteinander zu tun haben ...

Cover und Buchgestaltung:

Das Cover ist in zarten, schön harmonierenden Farben gehaltet, wobei die Blumen in 3D-Effekt ein besonderer Hingucker sind. Der Titel Kissing Lessons sowie die Überschrift des Klappentextes haben einen pinken metallenen Effekt erhalten und lässt den Einband dadurch sehr edel aussehen. Die Blumen vom Cover findet man auch im Buch bei jedem neuen Kapitel, was ich besonders schön finde, da ich mich leicht in solche Details verliebe.

Schreibstil:

Die Autorin Helen Hoang versteht es, ihre Leser sofort in die Geschichte zu werfen, um sich mit der Protagonistin Stella Lane bekannt zu machen. Nach und nach lässt uns die Autorin auch mit Michael und anderen Personen bekannt werden. Die Story hat Pepp, wird rasch erzählt, ohne zu langweilen und gibt dem Leser die Möglichkeit, sich mit den Protagonisten zu identifizieren. Helen Hoang scheint mit diesem Buch einen Teil von sich selbst zu zeigen, was die Geschichte noch um einiges emotionaler werden lässt. Zarte Gefühle, heiße Sexszenen und eine Prise Humor vereint - ergibt Kissing Lessons.

Meine Meinung:

Stella ist Asperger-Autistin und liebt Routinen und ihren Job als Ökonometrikerin, was im Umkehrschluss bedeutet, dass sie Schwierigkeiten mit sozialen Beziehungen hat. Ihre letzten Beziehungen endeten nicht schön für sie, der Sex war grauenvoll, und dennoch möchte sie einen Mann glücklich machen. Ich finde es wirklich bewundernswert, dass Stelle trotz ihres Syndroms einen Escourt zum Üben einstellt. Vermutich würden sich das sehr wenige Menschen trauen, was nur hren großen Mut und ihre Kreativität verdeutlicht. Ich konnte mich so gut in Stellas und Michaels erste Begegnung einfühlen, dass ich wirklich das Gefühl hatte, am gleichen Tisch zu sitzen. Die beiden scheinen, zumindest für mich, das perfekte Paar von Anfang an zu sein, auch wenn die es selbst noch nicht wussten. Natürlich ist der erste Termin nicht ganz so verlaufen, wie die beiden es sich vorgestellt haben. Für Stella war es anstrengend, so viele neue Dinge mit einem Fremden zu erleben und Michael hat wohl mit einem ganz anderen Ausgang des Abends gerechnet. Er soll ihr Sex beibringen, doch wie macht man sowas, fragt er sich.

Die Treffen danach sind alles andere, als typische Termine für Michael. Mittlerweile hat er für Stella Gefühle entwickelt und das ist so schön mitzulesen, dass ich jedes Mal, wenn er an sie denkt, Schmetterlinge im Bauch hatte. Er ist so verständnisvoll, mitfühlend, geht auf ihr Wünsche ein und ist ein wahrlich guter Mensch. Leider hat er durch seine familiäre Situation einen ständigen Hasse gegen sich selbst in sich, denn er hat Angst wie sein betrügerischer Vater zu werden. Allerdings weiß man als Leser schon sehr früh, dass Michael ein wirklich guter Mensch ist, der seine kranke Mutter mit allem was er hat unterstützt und somit niemals, wie sein Vater ist.

Die Entwicklung ihrer Beziehung ist so süß, wie auch zum Kopf schütteln. Wir als Leser wissen schließlich, dass die beiden Gefühle füreinander haben. Dass sie sich niemand anderem so sehr anvertrauen und bei keinem so fallen lassen können, doch untereinenader wissen sie es nicht. Sie träumen von einander, denken den ganzen Tag an den jeweils anderen und am liebsten hätte ich den beiden selbst die Augen geöffnet! Beide sind so in ihren eigenen Problemen gefangen, dass sie die Gefühle des anderen nicht richtig deuten können.

Zum Glück gibt es Menschen wie Michaels Familie, die ihm sehr klar machen, wie es um die Gefühle von Stella steht. Zum Glück, denn die beiden sind wirklich starrköpfig und extrem hart zu sich selbst.

Das Ende ... haach wie schön! Beide geben ihr Bestes, verfolgen ihre Träume und Ziele, wachsen an den Schwierigkeiten des Lebens und finden zusammen, so wie sie es sollen.

Das Buch ist so so wunderschön geschrieben, dass ich wirklich, vor allem zum Schluss, Tränen in den Augen hatte. Stellas und Michaels Geschichte hat mich gerührt, mich zum Lachen gebracht und vermittelt eine wichtige Message - Gib nicht auf, egal wie aussichtslos es scheint!


Veröffentlicht am 07.10.2019

Konnte mich nicht abholen ...

Extended hope
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Extended Hope ist der zweite Band der Extended-Reihe und dreht sich um Hayley und Aaron.

Cover

Die Covergestaltung ist wirklich ganz toll und kann sowohl mit dem Einband als auch der inneren Aufmachung ...

Extended Hope ist der zweite Band der Extended-Reihe und dreht sich um Hayley und Aaron.

Cover

Die Covergestaltung ist wirklich ganz toll und kann sowohl mit dem Einband als auch der inneren Aufmachung punkten. Total schöne Umsetzung rundherum!

Schreibstil

Sarah Saxx Schreibstil ist sehr eingängig, amn findet schnell in die Geschichte und kann nahtlos an den ersten Band hier weiterlesen, muss es aber nicht. Man kennt sich auch aus, wenn man den ersten Band nicht gelesen hat. Sie schreibt mit einer gewissen Prise Humor, die ich sehr in ihren Büchern mag.

Inhalt

Die Idee der Geschichte gefällt mir sehr gut, denn ich habe mich auch schon im ersten Teil sehr im Extended wohlgefühlt und da bereits erste Eindrücke von Hayley erhalten. Auch mich hat sie sehr quirlig, ausgeflippt, fröhlich und selbstbewusst gewirkt. Daher bin ich mit einem gewissen Bild von Hayley an diese Geschichte herangegangen und habe leider eine ganz andere Hayley kennengelernt, die irgendwie so gar nichts mit der aus dem ersten Teil zu tun hat. Ganz im Gegenteil, sie wirkt hier sehr zurückgezogen, manipuliert, ängstlich und alles andere als selbstbewusst und das hat mir einfach leider gar nicht gefallen. Sie fährt total auf Aaron ab, den sie ja schon einige Jahre kennt und schwärmt richtiggehend von ihm. Dann endlich ist es soweit, Hayley wird von Aaron zum Essen eingeladen und sie führen ziemlich intime Gespräche. Da dachte ich noch, wow, die ist aufgeschlossen und selbstbewusst und dann als sich die beiden dann noch näher kommen, ist dieses Verhalten einfach weg. Sie hat ständig die Angst, dass er sie betrügt und belügt. Natürlich ist das berechtigt, denn mit ihren Erfahrungen hat man diese Gedanken nunmal, aber sie treibt es damit einfach auf die Spitze. Mal erhlich, beim zweiten Date erzähle ich doch auch noch nicht meine ganze Lebensgeschichte und stelle meine Familie und Freunde vor. Leider wurde sie damit ziemlich zickig und unsympathisch, denn dieses ständige hin und her hat mich wirklich genervt.

Aaron ist für mich eigentlich ein ziemlicher 0815 Charakter, denn er sieht gut aus, ist vermögend, ehrlich, freundlich und zuvorkommend. Ich glaube, ich habe das bereits in einer anderen Rezension gelesen, dass er sehr perfekt ist und das Gefühl habe ich eben auch. Er ist einfach zu perfekt.

Grundsätzlich finde ich die Story also okay, aber nicht wirklich besonders. Hayley ist mir leider zu unsympathisch und Aaron zu glatt.

Ich werde dennoch auch den dritten Band lesen, und hoffe, dass der mich wieder abholen kann.

Veröffentlicht am 02.10.2019

Spannend bis zum Schluss!

Follow Me Back
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Follow me back ist so anders, als gedacht und so viel besser, als erhofft. Ich habe ehrlich gesagt mit einer klassischen Lovestory gerechnet, die sich in Jugendthriller sicher gut machen würde und habe ...

Follow me back ist so anders, als gedacht und so viel besser, als erhofft. Ich habe ehrlich gesagt mit einer klassischen Lovestory gerechnet, die sich in Jugendthriller sicher gut machen würde und habe dann eine alles andere als klassische, tragische Liebesgeschichte erhalten.

Der Schreibstil ist total eingänglich, lässt einen super in die Geschichte kommen und ist durchwegs spannend. Für ein Debüt sowieso der hammer!

Tessa hat seit einem Vorfall psychische Probleme, die in regelmäßig stattfindenden Therapiesitzungen behandelt werden. Sie traut sich nicht aus dem Haus, nicht einmal das Fenster möchte sie öffnen. Anfangs weiß man noch nicht wieso das so ist. Nach und nach stellt sich heraus, dass es bei einer Party zu einem unguten Vorfall gekommen ist, den sie einfach nicht verarbeiten konnte. Ihre einzige Interaktion mit der Außenwelt findet durch Twitter statt. Auf ihrem Kanal hat sie eine Fanfictionstory über ihren Lieblingssänger Eric Thorn geschrieben, die sich wie ein Lauffeuer ausgebreitet hat.

Eric hat genug von seiner Plattenfirma, der PR-Crew, seinem Manager und vor allem von den Fans. Nicht nur genug, nein, sogar Angst, denn vor kurzem wurde ein Sänger von einem verrückten Fangirl ermordet. Natürlich fühlt er sich bei Auftritten unwohl und würde sich am liebsten zurückziehen. Als sein Manager einen Fanspree vorschlägt, wird er fast verrückt, doch leider bleibt ihm nichts anderes übrig. Um seinen Frust irgendwie auszulassen, meldet er sich unter einem anderen Namen bei Twitter an und beginnt mi Tessa zu schreiben. Anfängliche Streitigkeiten ändern sich schnell und es entsteht eine Freundschaft. Dann sogar mehr. Die beiden wollen sich treffen, doch es nimmt ein folgenschweres Ende …

Die Protagonisten finde ich toll beschrieben, man kann sich gut in Tessa hineinversetzen, versteht ihren Unmut und ihre Angst. Die Nebencharaktere sind allesamt ziemlich strange. Ihre Therapeutin, die sie im Stich lässt, ihr Freund, der sie als Schlampe abstempelt und ihre Mutter, die sich ihrer Probleme scheinbar nicht annehmen will. Kein gutes Umfeld um gesund zu werden.

Ihr Kennenlernen ist genauso ungewöhnlich wie sie selbst und das finde ich total spannend an der Geschichte.

Klischees findet man in der Geschichte nicht wirklich. Es ist wirklich erfrischend anders!

Der Cliffhanger zum Schluss ist echt fies und ich würde am liebsten gleich weiterlesen.

Veröffentlicht am 02.10.2019

So gut!

Silent
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Auch der zweite Teil hat mich total für sich eingenommen. Die Geschichte gewinnt an Tiefe, Emotionen und ist sogar noch spannender als der erste Teil. Hier wird auch mehr auf die Beziehung zwischen Marie ...

Auch der zweite Teil hat mich total für sich eingenommen. Die Geschichte gewinnt an Tiefe, Emotionen und ist sogar noch spannender als der erste Teil. Hier wird auch mehr auf die Beziehung zwischen Marie und Silent eingegangen, die wie ich finde, meist eher nebensächlich scheint. Die Stimmung ist aufgeheizt, speziell und die Funken fliegen! Richtig gut!

Silent hat Marie in seinen Fängen und will ihr eine Lektion erteilen. Sie muss an ihre Grenzen gehen, damit sie weiß, wie viel sie aushalten kann. Für Silent´s Pläne wird sie eine große Rolle spielen, die er nach und nach immer mehr zersetzt.

Erste Emotionen regen sich in seinem steinernen Herz und Marie scheint nicht so viel Angst vor ihm zu haben, wie er gerne hätte.

Die Bluthfehde mit Hajdar macht das ganze natürlich noch spannender, weil Silent dieses Mal von Marie gerettet werden muss.

Zum Glück hat Silent einen loyalen Trupp hinter sich stehen, die ihn gemeinsam mit Marie aus der Patsche holt.

Grandioser Abschluss der Geschichte, ich liebe sie!