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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2020

Toll!

Tears of Tess - Buch 5
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Meinung:

Pepper Winters hat mit dem fünften und letzten band der Tears of Tess Reihe einen wunderschönen Abschluss geschaffen. Natürlich darf man sich hier nicht mehr die Action von Anfang der Reihe erwarten, ...

Meinung:

Pepper Winters hat mit dem fünften und letzten band der Tears of Tess Reihe einen wunderschönen Abschluss geschaffen. Natürlich darf man sich hier nicht mehr die Action von Anfang der Reihe erwarten, hier wird eher ein ganz anderes, emotionales Thema aufgearbeitet. Tess und Q sind allerdings noch immer ganz in ihrem Element, zumindest Tess fühlt sich mit ihrem Ehemann pudelwohl, wäre da nicht diese Stimmung zwischen ihnen, die Q verbreitet. Ihn bedrückt etwas, doch er möchte einfach nicht mit Tess darüber sprechen. Diese hat jedoch eine große Geburtstagsüberraschung für Q und in diesem Zuge möchte sie herausfinden, was in seinem Inneren passiert. Die Party scheint ihm gut zu tun, die beiden sind wieder echt heiß! Ich liebe die Dynamik zwischen den beiden und man bekommt von ihrer dunklen Seite einfach nicht genug.

Das Geschenk an Q ist doch einfach zuckersüß, finde ich, doch das bringt Q wieder näher an sein Problem. Er will etwas, von dem er denkt, dass es aufgrund ihrer Art zu leben, nicht möglich ist und hat etwas getan, das er echt nicht hätte tun sollen, ohne ihr Einverständnis. Abgesehen davon habe ich mir oft im Buch gedacht, dass es doch so einfach für Q hätte sein können. Wenn Tess ebenfalls Kinder wollte, warum nicht miteinander reden? Aber wir kennen Q ja mittlerweile sehr gut, da wissen wir auch, dass er eben nicht mit allem gleich rausrückt.

Fazit:

Schöner Abschluss für die Tess und Q, der mich wirklich glücklich gemacht hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2020

Spannende Fortsetzung!

Ophelia Scale - Der Himmel wird beben
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Meinung:

Wie habe ich auf dieses Buch hingefiebert! Nach dem fiesen Cliffhanger in Band 1 war ich dann sehr glücklich, den zweiten Teil beginnen zu können und ich wurde nicht enttäuscht. Ophelia wurde ...

Meinung:

Wie habe ich auf dieses Buch hingefiebert! Nach dem fiesen Cliffhanger in Band 1 war ich dann sehr glücklich, den zweiten Teil beginnen zu können und ich wurde nicht enttäuscht. Ophelia wurde gefangen genommen, wird ausgequetscht und mehr oder weniger dazu gezwungen, einen Auftrag für den König zu erfüllen und ReVerse auszuspionieren bzw. die Omni in ihren Besitz zu bringen. Sonst droht ihr die Todesstrafe. Aus Angst, dass ihrer Familie etwas passiert, geht sie dennoch wiederwillig auf diesen Deal ein und schon geht die Action wieder los.

Ach, wie kann man mit Ophelia mitfiebern und mitfühlen! Wie sie sich Gedanken macht, was ihre Freunde von ReVerse wohl mit ihr machen würden, wenn sie wüssten, dass sie im Auftrag des Königs kommt und eigentlich alle Pläne der Vereinigung umwerfen muss. Mittlerweile wissen wir ja auch, dass Ophelia nicht mehr an das glaubt, an das ReVerse glaubt und damit hat sie sich auch emotional etwas entfernt. Doch dann trifft sie jemandem im Hauptquartier, mit dem sie nicht gerechnet hat und das stellt ihre Welt abermals auf den Kopf. Ganz spannend wird es, als dann auch noch von Seiten des Königs jemand eingeschleust wird, bei dem Ophelia dachte, dass sie ihn nie wieder sehen würde.

Wieder konnte mich die Geschichte packen und nicht mehr loslassen. Die Seiten fliegen nur so und man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, einfach top! Bin schon sehr gespannt auf den dritten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2020

Zweite Chance für die Liebe

Repeat This Love
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Cover:

Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und auch zum Protagonisten.

Schreibstil:

Repeat this Love ist so toll geschrieben, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

Meinung:

Der Einstieg ...

Cover:

Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und auch zum Protagonisten.

Schreibstil:

Repeat this Love ist so toll geschrieben, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

Meinung:

Der Einstieg in das Buch war richtig richtig gut, der war für mich auch ausschlaggebend dafür, mich für die Leserunde zu bewerben. Man will einfach unbedingt wissen, was mit Clementine passiert ist, warum sie einfach in dieses Tattoo Studio spaziert und weshalb Ed sie am liebsten wieder hinauswerfen möchte. Das Buch konnte mich also schon zu Beginn abholen und die Charaktere haben ihr Übriges getan.

Clementine hat eine schwere Zeit hinter sich, einen Unfall, der ihr Gedächtnis gelöscht hat, doch sie will wieder voll ins Leben einsteigen und versucht etwas über ihr früheres Ich, das Ich vor dem Unfall, herauszufinden. Wer war sie vorher? Was mochte sie gerne, was mochte sie überhaupt nicht? Ihre Schwester, bei der sie vorrübergehend wohnt, ist da nur bedingt hilfreich, weil sie das Gefühl hat, dass ihr nicht alles erzählt wird, also beschließt sie dem selbst nachzugehen. Zufälligerweise erkennt jemand den Künstler ihres Tattoos und das führt sie direkt zu Ed Larson, ihrem Exfreund. Clementine ist so erfrischend ehrlich, sie meint, dass ihre Hemmschwelle nicht mehr da sei und sie deshalb einfach sagt und tut, was sie gerade für richtig empfindet. Das führt nicht nur zu wahnsinnig witzigen Situationen, sondern auch zu ein paar Fettnäpfchen, die sie mit vollem Anlauf nimmt. Sie ist dennoch immer freundlich, will unbedingt alles über sich und Ed herausfinden, vor allem, weshalb sie mit ihm Schluss gemacht hat.

Ed ist da nämlich nicht unbedingt sehr hilfreich, weil er noch immer tief verletzt von der Trennung ist. Er will nicht darüber sprechen, was wirklich passiert ist und versucht sie zu Beginn einfach auf Abstand zu halten, doch das hält nicht sehr lange an, denn Ed ist ein echt guter Kerl, der sich trotz allem was passiert ist, noch immer um sie sorgt. Als dann auch noch eigenartige Dinge passieren, die allesamt Clem gefährden könnten, fackelt er nicht lange rum und ist für sie da. Freundschaftlich, praktisch, zumindest hätte er das gerne, doch man sich nicht ewig gegen seine Gefühle wehren und so kommt eines zum anderen.

Ich liebe die beiden wirklich sehr und ihre Liebesgeschichte hat eine neue Chance bekommen, die sie beide einfach gebraucht haben. Clementine ist nun endlich offen und spricht Probleme gleich an, ein Umstand, der Ed wieder an ihre Liebe glauben lässt. Ihre Freunde hingegen sind da anfangs noch ganz andere Meinung und so kommen oft echt unangenehme Situationen zu stande, für die die „neue“ Clem nichts dafür kann, doch sie gibt sich unheimlich Mühe, weil sie Ed in ihrem Leben haben will.

Die Auflösung des Unfalls beziehungsweise alle eigenartigen Dinge danach haben mich ab einem gewissen Punkt nicht unbedingt überrascht, denn diese Person kam mir schon zu Beginn eigenartig vor.
Das Ende kam etwas schnell und sehr voll bepackt mit Ereignissen. Ich hätte mir da ein wenig mehr Zeit für die beiden gewünscht, auch wenn natürlich ein Happy End so oder so kommen musste. Dennoch war es ein wenig überstürzt für meinen Geschmack. Schade fand ich auch, dass man in der zweiten Hälfte des Buches so wenig von Clems Schwester gelesen hat, die im ersten Abschnitt so recht präsent war.

Fazit:
Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und bis auf den Schluss ist es ein echtes Highlight!

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 15.06.2020

Gefühlvoll und melancholisch mit einer Prise Humor

Zwei in einem Herzen
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Cover:

Das Cover finde ich richtig hübsch, ich mag die kräftige Farbe und die Glitzersterne. Sie haben eine schöne Bedeutung im Buch.

Schreibstil:

Josie Silver schreibt gefühlvoll, melancholisch mit ...

Cover:

Das Cover finde ich richtig hübsch, ich mag die kräftige Farbe und die Glitzersterne. Sie haben eine schöne Bedeutung im Buch.

Schreibstil:

Josie Silver schreibt gefühlvoll, melancholisch mit einer Prise Humor aber auch sehr „leise“. Ich mag den Schreibstil sehr gerne und er hat perfekt zur Geschichte von Lydia gepasst.

Meinung:

Lydias Geschichte fing sehr tragisch an, denn ihr Verlobter Freddie stirbt bei einem Verkehrsunfall und das auch noch an einem besonderen Tag. Im Unfallwagen befand sich auch Freddies und Lydias bester Freund Jonah, der allerdings unbeschadet davonkommt. Zumindest körperlich, denn psychisch nimmt ihn das natürlich sehr mit. Die Verbindung zwischen den beiden scheint in sich zusammenzubrechen, man zieht sich zurück, denkt immer wieder darüber nach, was geschehen wäre, wenn Freddie seinen besten Freund an diesem Tag nicht abgeholt hätte. Erst am Grab sehen sich die beiden wieder und scheinen eine Art Routine zu finden, nicht zu viel und nicht zu wenig Abstand zueinander zu haben. Jonah ist im Buch leider nicht sehr viel vertreten, das hätte ich mir ganz anders gewünscht. Er taucht immer wieder mal auf, ob vor der Haustür, an Freddies Grab oder telefonisch, richtig greifbar wurde seine Person für mich nicht, obwohl man merkt, dass sie beiden etwas Starkes verbindet.

Ich hätte so gerne mehr von ihm erfahren, wie er damit klarkommt, was er gegen seine Trauer macht, aber es wird immer nur bruchstückhaft erwähnt, dass er jemanden kennenlernt, sich zurückzieht, keine Musik mehr macht und und und. Anhand des Klappentextes hatte ich daher ganz andere Erwartungen an das Buch. Natürlich ist die Thematik schwierig, Trauer spielt natürlich eine riesige Rolle aber auch Mut und das Überwinden von eben solchen Situationen. Doch mir fehlten diese zarten Empfindungen, dieses Knistern am Ende, dieses Band, das von Freundschaft zur Liebe wird. Für mich blieb Jonah einfach zu blass, zu unwichtig, weit weg von dem Mann, der Lydia am Ende mehr bedeutet, als Freundschaft.

Ich möchte damit gar nicht sagen, dass ich total enttäuscht war, ich habe mich dem Fluss des Buches einfach angepasst und den Klappentext irgendwann ausgeblendet, weil ich einfach gemerkt habe, das Klappentext und Geschichte nicht zusammenpassen. Mich hat die Geschichte also sehr berührt, ich hatte aber auch oft das Gefühl, dass sich Langeweile einschleicht, vor allem, wenn Lydia länger in ihrem Schlafleben bleibt. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es so viele Momente geben würde.

Ihre Reise hat mich ziemlich überrascht. Ehrlich gesagt, habe ich ein wenig gehofft, dass sie woanders hinfliegt, zu jemand anderem, aber es kam dann doch ganz anders.

Ihre Schwester Elle, ihre Mutter und David finde ich wirklich sehr sympathisch. Sie sind eben eine richtige Familie und das Lydia bei einer Geburt dabei sein darf, hat mein Herz wirklich höher schlagen lassen.

Das Ende war wirklich zuckersüß, wenn auch nicht so, wie ich dachte. Aber Lydia hat ihr Happy End verdient.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.06.2020

Das Ende der Fae ... oder doch nicht?

Brave - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
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Cover:

Ich finde, dieser Band hat das Schönste Cover der gesamten Reihe.

Schreibstil:

Wie immer, einfach toll.

Meinung:

Der dritte Teil ist mal wieder ganz anders, als die beiden Teile davor. Ivy, ...

Cover:

Ich finde, dieser Band hat das Schönste Cover der gesamten Reihe.

Schreibstil:

Wie immer, einfach toll.

Meinung:

Der dritte Teil ist mal wieder ganz anders, als die beiden Teile davor. Ivy, Ren und Tink verbringen die meiste Zeit im Hotel zum guten Fae und vor allem Ivy benötigt diese Ruhe.
In diesem Band steht vor allem Ivys Kampf mit sich selbst im Vordergrund. Einerseits scheint sie zu verabscheuen, was sie geworden ist. Sie muss sich unter den Fae verstecken, weil der Prinz sie sonst aufspüren würde, doch dann wird Ivy unvorbereitet angegriffen und der Hunger in ihr scheint unstillbar zu sein, doch die Liebe ist stärker und Ivy versucht dagegen anzukämpfen. Nicht nur innerlich hat sich unsere Protagonistin total verändert, auch äußerlich sieht sie mittlerweile etwas anders aus. Ivy ist hin und hergerissen, sie möchte sich niemandem anvertrauen, schämt sich für sich selbst und fasst einen Plan, der allerdings durch ein besonderes Ereignis nicht durchgeführt wird.
Plötzlich ist auch der Orden wieder auf dem Bildschirm erschienen und alles wirkt auf einmal, viel zu gut um wahr zu sein. Dann führt eines zum anderen und die Gruppe steht nicht nur dem Prinzen im Kampf gegenüber.
Der dritte Band konnte mich nicht mehr ganz so abholen, wie die Teile davor. Die Zeit im guten Fae wurde für mich etwas zu sehr in die Länge gezogen. Das Ende war dann auch eher zäh aber ich finde dennoch, dass die Reihe ein gutes, wenn auch unvorhergesehenes Ende bekommen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere