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BuchwurmMarie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2019

das Buch überzeugt mich nicht

Das kleine Theater am Meer
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Das Cover war verlockend. Ebenso wie die Leseprobe. Das Buch entführt nach Sardinien und hat meine Reisesehnsucht geweckt, weil das Städtchen, die Menschen sowie die Landschaft schön beschrieben wird. ...

Das Cover war verlockend. Ebenso wie die Leseprobe. Das Buch entführt nach Sardinien und hat meine Reisesehnsucht geweckt, weil das Städtchen, die Menschen sowie die Landschaft schön beschrieben wird.

Später werden so viele Erzählstränge eröffnet, die alle für sich durch die beschreibende Art so viel Platz einnehmen, dass es mir schwer fiel weiter zu lesen. Weniger wäre hier mehr gewesen. Denn an für sich ist die Geschichte interessant und hat noch eine unerwartete Wendung, die irgendwie etwas untergeht in all den vielen Erzählsträngen.

Es gelang mir nicht Faye so gut kennenlernen. Eher indirekt - denn durch die vielen Menschen, mit denen sie in Beziehung steht erfuhr ich einiges über sie und konnte so teilweise Schlussfolgerungen auf Faye ziehen. Auch Alessandro bleibt bis zum Schluss geheimnisvoll. Es gibt viele Andeutungen, aber es wird nie wirklich etwas konkretes ausgeführt.

Von mir gibt es deshalb dieses Mal keine klare Leseempfehlung. Dennoch kann ich das Buch begrenzt weiterempfehlen. Wer ausführliche Beschreibungen und einen leichten seichten Schreibstil mag wird das Buch vielleicht mögen. Mir war es zu wenig tiefgründig.

Veröffentlicht am 17.04.2019

Spannend bis zum Schluss

Ostseeangst
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Dies war mein erster Krimi von Eva Almstädt. Er wird sicher nicht mein letzter gewesen sein.

Alles beginnt bei einer harmloser Kanutour mit schwierigen Jugendlichen. Der mitgeführte Hund entdeckt eine ...

Dies war mein erster Krimi von Eva Almstädt. Er wird sicher nicht mein letzter gewesen sein.

Alles beginnt bei einer harmloser Kanutour mit schwierigen Jugendlichen. Der mitgeführte Hund entdeckt eine einzelne menschliche Hand. Am nächsten Tag ist die Betreuerin der Gruppe, Rebecca, verschwunden. Nun kommt Pia Korritkis Team zum Einsatz. Sie beginnt zu ermitteln. Der Fall wird immer komplexer als es plötzlich zwei weitere verschwundene Personen gibt und durch Zufall auch noch eine Cannabisplantage entdeckt wird. Nun ist die Frage und ob wie all diese Dinge miteinander zusammenhängen. Und kann die Zusammenarbeit mit dem LKA funktionieren, welches Pia am liebsten abwerben würde?

Der Krimi ist spannend bis zum Schluss und überrascht noch in den letzten Kapiteln. Der Schreibstil und die Schilderungen der Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven ermöglicht es sich in die verschiedenen Protagonisten hineinzuversetzen. So lernt man die Familie eines Bauernhofes näher kennen, aber erfährt auch einiges aus dem Privatleben von der Kommissarin Pia.

Zusammenfassend kann ich sagen. Dies Buch ist ein Muss für jeden Krimifan. Auch, wenn ich die anderen Bände rund um die Kommissarin nicht kannte, habe ich gut in die Geschichte hineingefunden und nicht gedacht, dass ich irgendetwas verpasst hätte.

Veröffentlicht am 17.01.2019

ein super spannendes Buch

Allein deine Schuld
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Suzanne, eine Sozialarbeiterin kommt an ihre Grenzen als in ihrem Job alles auf einmal schief läuft und dann auch noch ihre jugendliche Tochter Teigh verschwindet.

Der Autorin ist es gut gelungen mich ...

Suzanne, eine Sozialarbeiterin kommt an ihre Grenzen als in ihrem Job alles auf einmal schief läuft und dann auch noch ihre jugendliche Tochter Teigh verschwindet.

Der Autorin ist es gut gelungen mich an die Geschichte zu fesseln. Sie schreibt flüssig und in die Handlung ziehend. Ich habe mehrere Male geglaubt, dass ich wüsste, wer für Teighs Verschwinden verantwortlich ist. Der Schluss war für mich dennoch überraschend.

Die Geschichte ist glaubwürdig und gut erzählt.
Der Autorin gelingt es so emotional zu schreiben, dass ich mit Suzanne mitempfinden konnte. Auch ihren harten Arbeitsalltag als Sozialarbeiterin bringt sie uns näher, der ziemlich belastende Schicksale beinhaltet.
Suzanne hat relativ wenig Unterstützung bzw. verlässt sich auf die Falsche.

Auch die anderen Charaktäre Teighs Vater, Detective Clarke sowie Suzannes Schwester sind gut durch die Autorin herausausgearbeitet und bringen ihr jeweils eigenes herausforderndes Schicksal mit.

Das Cover passt gut zu der Story und dem Geheimnis, um Teighs Verschwinden.

Zusammenfassend kann ich sagen, von mir gibt es für das Buch eine klare Leseempfehlung. Personen, die Spannung mögen und das innereste einer Person kennen zu lernen, werden das Buch mögen.

Veröffentlicht am 27.11.2018

ein großartiges Buch und ein toller Abschluss der Reihe

Taste of Love - Rezept fürs Happy End
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Poppy J. Anderson ist eine neue großartige Geschichte fürs Herz gelungen. Auch wenn die Kochszenen in diesem Band etwas kurz kommen, tut dies der Geschichte keinen Abbruch.

Das Buch startet mit einer ...

Poppy J. Anderson ist eine neue großartige Geschichte fürs Herz gelungen. Auch wenn die Kochszenen in diesem Band etwas kurz kommen, tut dies der Geschichte keinen Abbruch.

Das Buch startet mit einer Rückblende, die deutlich macht, weshalb Vicky Vicky geworden ist - eine eher untypische Frau, die aber durchaus auch ihre weibliche Seite hat.
In einem Kochkurs, den sie nicht ganz freiwillig besucht, lernt sie Mitch, den Anwalt, den sie bereits im Freundeskreis begegnet ist, näher kennen. Nach und nach kommen sich die beiden näher. Die beiden liefern sich einige köstliche Schlagabtausche und es gibt einige Missverständnisse, die aus dem Weg zu räumen sind, bis die beiden ein Paar werden. Der Humor von Poppy J. Anderson macht die Geschichte wirklich lesenswert. So beschreibt sie beispielsweise sehr humorvoll in einer Szene die Kleidersuche Vickys für einen Ball.

Die Kochszenen kommen zwar in diesem Buch etwas kurz. Dennoch lassen sie mir wie bereits in den anderen Bänden das Wasser im Mund zusammen laufen.

Fazit: Das Buch ist lesenswert und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung. Der Schreibstil von Poppy J. Anderson ist wie immer schön leicht. Er geht ins Herz. Poppy J. Anderson hat eine tolle Art ihren Charaktären Leben einzuhauchen. Toll ist bei ihr auch immer, dass man nicht unbedingt die anderen Bände kennen muss, um dem aktuellen Band folgen zu können. Kennt man die anderen Reihen jedoch, freut man sich über ein weiteres Treffen der anderen Hauptcharaktäre und erfährt wie es mit ihnen geht.

Veröffentlicht am 17.10.2018

Hat mich nicht überzeugt

Projekt: Phoenix - Geliebter Bodyguard
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Das Buch hat mich leider trotz des vielversprechenden Anfangs nicht überzeugt.

Lena von Lew die Diplomatentocher ist auf der Flucht von der russischen Mafia mit der Unterstützung eines Secret Service ...

Das Buch hat mich leider trotz des vielversprechenden Anfangs nicht überzeugt.

Lena von Lew die Diplomatentocher ist auf der Flucht von der russischen Mafia mit der Unterstützung eines Secret Service Mitarbeiters - ihrem Bodyguard Connar. Sein Freund unterstützt sie dabei. Gemeinsam müssen sie noch einige Hindernisse überwinden, bevor Lena letztendlich in Sicherheit ist.

Die Geschichte kommt an eingen Stellen wegen der zu vielen Spannungsmomente unglaubwürdig daher. So packt die Autorin neben dem das Lena und ihr Bodyguard verfolgt werden auch noch den Überfall mit der Straßengang dazu. Das wirkt dann irgendwie zu unrealistisch. Auch nachvollziehbar ist es für mich nicht, dass Sex, obwohl sie gerade eigentlich fliehen sollte, wichtiger ist.
Lena ist mir bis zum Schluss nicht wirklich sympathisch geworden. Sie ist eine Zicke und bleibt sie. Die Autorin versucht zwar ihre Wandlung zu beschreiben, aber so richtig überzeugt Lena mich mit ihrem Wandel bis zum Schluss nicht. Conner hingegen wurde mir immer sympathischer. Insbesondere deshalb weil er es mit Lena aushält.

Am sympathischsten finde ich den tollen Freund von Connor Sparroh. Der hat mich am Buch halten können. Sonst hätte ich es wohl irgendwann weggelegt.

Aber auch er agiert teilweise wiedersprüchlich. Hier lohnt sich das Aufräumen und Sortieren noch. Wie kann er einmal anklingeln müssen und dann plötzlich einfach anwesend sein am Laptop?

Andere Beispiele gibt es bereits durch die anderen Rezensionen genug.

Ob ich das Buch nun weiterempfehlen würde. Jein. Der Schreibstil ist schön flüssig. Auch die Idee der Story toll. Letzendlich durch die aus meiner Sicht nicht ganz ausgewogenen Mischung der verschiedenen Elemente: Thriller, Erotik und Weltverbesserung/-verschwörung, dann doch sehr unrealistisch. Zudem nervt Lena.
Wer kurzweilig eine Zerstreuung sucht, der wird von dem ansprechenden Schreibstil und Sparroh durch das Buch getragen werden. Wer dafür nicht zu haben ist, sollte sich lieber etwas anderes zum Lesen suchen.