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Veröffentlicht am 30.11.2021

Was man auf einer Kreuzfahrt alles erleben kann

Kreuzfahrt, Mord und Mittelmeer
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Eine Kreuzfahrt ist nichts für mich? Alles alte Leute und nur langweilig?

Das sind Vorurteile und wer etwas interessantes und unterhaltsames über Kreuzfahrten lesen möchte, der ist mit dieser kurzweiligen ...

Eine Kreuzfahrt ist nichts für mich? Alles alte Leute und nur langweilig?

Das sind Vorurteile und wer etwas interessantes und unterhaltsames über Kreuzfahrten lesen möchte, der ist mit dieser kurzweiligen Geschichten-Sammlung bestens bedient.

Siebzehn verschiedene Autoren habe dazu beigetragen, diese Anthologie zu dem zu machen, was sie letztendlich geworden ist: eine gelungene Krimi-Sammlung.

Es kommt jegliche Art von Verbrechen vor: Diebstahl, Betrug, Mord und Totschlag. Jede dieser Geschichten hat seinen eigenen und speziellen Charakter. Und doch zieht sich irgendwie ein roter Faden durch diese Lektüre, die man unschwer aus den Händen legen kann.

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Veröffentlicht am 30.11.2021

Schwächerer zweiter Teil einer Familiengeschichte

Bündnis der Hoffnung
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Mit "Bündnis der Hoffnung" hat Sibel Daniel die von mir ersehnte Fortsetzung um drei starke Frauen abgeliefert.

Zum Inhalt: Der Krieg ist vorbei aber in einem süddeutschen Dorf gibt es im Jahr 1951 noch ...

Mit "Bündnis der Hoffnung" hat Sibel Daniel die von mir ersehnte Fortsetzung um drei starke Frauen abgeliefert.

Zum Inhalt: Der Krieg ist vorbei aber in einem süddeutschen Dorf gibt es im Jahr 1951 noch immer linientreue Nazis. Und während in der Dorfkneipe eifrig Pläne für einen neuen Nationalstaat geschmiedet werden, wartet Helene auf eine Heimkehr ihres Mannes. Helenes Tochter Klara ist nun ebenfalls verheiratet, der Schwiegersohn entpuppt sich jedoch als Trinker. Die junge Gertrude macht sich heimlich auf den Weg nach Paris um Gilbert zu suchen. Von dem ehemaligen Zwangsarbeiter erhofft sich Gertrude die Rettung ihrer Familie.

Der Schreibstil von Sibel Daniel hat mir wieder einmal sehr gut gefallen, den Roman konnte man mehr oder weniger in einem Rutsch durchlesen. Einiges an der Geschichte gefiel mir sehr gut, wie z.B. auf die ewig Unverbesserlichen nach Kriegsende hingewiesen wurde. Das wird so sicher an vielen Orten ähnlich gewesen sein. Auch Klaras Geschichte kann ich durchaus nachvollziehen, mit dem Mann, der sich mehr und mehr dem Alkohol hingibt. Was mir aber gar nicht gefiel, war die kleine Klara, wie sie durch Frankreich hin und her reiste. Für mich mehr wie unglaubwürdig die Suche nach Gilbert. Das hat für mich zu einem Stern Abwertung geführt. Ansonsten eine gute Unterhaltungslektüre.

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Veröffentlicht am 24.11.2021

Das große Ende einer Familiensaga

Gut Greifenau - Sternenwende
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Die Bestseller-Autorin Hanna Caspian hat mit "Sternenwende" das letzte Kapitel in der Roman-Reihe Gut Greifenau aufgeschlagen.

In dieser Geschichte geht es u.a. um Katharina, die im Berlin 1929 einen ...

Die Bestseller-Autorin Hanna Caspian hat mit "Sternenwende" das letzte Kapitel in der Roman-Reihe Gut Greifenau aufgeschlagen.

In dieser Geschichte geht es u.a. um Katharina, die im Berlin 1929 einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen und ihren Traum, als Ärztin zu praktizieren, wohl begraben muss. Und dann ist da auch noch die Weltwirtschaftskrise, die den Menschen, auch der Grafenfamilien, enorm zusetzt und vieles abverlangt. Da ist es dann nicht verwunderlich, das der Graf Konstantin seine politische Haltung langsam in eine rechte Richtung ändert, sehr zum Kummer von Rebecca. Katharina findet mit ihren Kindern Trost auf dem Gut und beginnt, sich mit dem Verwalter Albert anzufreunden. Da entdeckt sie sein Geheimnis!

Was für ein großartiges Finale hat die Autorin hier geschrieben. Trauer, Dramatik, Liebe, Verrat - es ist alles vorhanden. All die lieben und auch gehassten Protagonisten kommen vor und irgendwie meint man schon, man gehört selbst irgendwie zu dieser Familie. Der Schreibstil ist wieder einmal flüssig und sehr gut zu lesen, diese Lektüre konnte ich auch deshalb kaum aus der Hand legen. Was soll ich noch sagen, packend, spannend und sehr unterhaltsam. Schade, das diese Reihe nun sein Finale gefunden hat - aber man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist. Und das war dieser Roman!

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Veröffentlicht am 16.11.2021

Gute Unterhaltung vor tragischem Hintergrund

Wir sind für die Ewigkeit
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Die Autorin Astrid Töpfner hat mit "Wir sind für die Ewigkeit" den ersten Teil ihrer Spanien-Saga auf den Markt gebracht.

Es geht in diesem Roman um die junge Mercedes, die mit Mutter und Bruder 1939 ...

Die Autorin Astrid Töpfner hat mit "Wir sind für die Ewigkeit" den ersten Teil ihrer Spanien-Saga auf den Markt gebracht.

Es geht in diesem Roman um die junge Mercedes, die mit Mutter und Bruder 1939 vor dem spanischen Bürgerkrieg fliehen muss. Tragische Ereignisse begleiten sie auf dem Weg in die Freiheit, aber letztendlich wird sie doch interniert. Dort lernt Mercedes Agusti kennen, sie verliebt sich in ihn und verliert ihn wieder. Mercedes kämpft sich fortan alleine durch immer auf der Suche nach Agusti und ihrer Familie. Und dann holt sie die Vergangenheit wieder ein ....

Bei diesem Roman habe ich mich sehr auf eine spannende Unterhaltung gefreut. Der spanische Bürgerkrieg wurde recht dramatisch hier beschrieben - das hat mir durchaus gefallen. Leider waren die daraus resultierenden Tragödien das einzig fesselnde an diesem Roman. Die Hauptprotagonistin Mercedes war zu Beginn ein sehr junges Mädchen, aber mit ihrer Einfältigkeit und all den schweren Lasten, die sie zu tragen hat, erstaunlich gefühllos. Und auch ihr weiterer Lebensweg hat mich nicht wirklich packen können. Die Geschichte kam mir immer unglaubwürdiger und an den Haaren herbeigezaubert vor. Schade, es hätte durchaus eine interessante Lektüre sein können.

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Veröffentlicht am 10.11.2021

Leben im Berlin der goldenen Zwanziger

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein großer Rausch
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Die Autorin Helene Sommerfeld hat mit "Das Leben ist ein großer Rausch)einen zweiten Teil über die Polizeiärztin Magd Fuchs geschrieben.

1922 werden in Berlin grausame Überfalle auf junge Frauen begangen. ...

Die Autorin Helene Sommerfeld hat mit "Das Leben ist ein großer Rausch)einen zweiten Teil über die Polizeiärztin Magd Fuchs geschrieben.

1922 werden in Berlin grausame Überfalle auf junge Frauen begangen. Als die Polizeiärztin Magda Fuchs und der Kommissar Kuno Mehring zu einem brutalen und scheinbar sinnlosen Mord an einer jungen Frau gerufen werden, so stellt sich die Frage, ob dieser Mord mit den Überfallen zusammenhängt. Denn in diesen, für viele sehr schweren Zeiten, haben die jungen Frauen im horizontalen Gewerbe etwas Geld verdient.

Da das Amt einer Polizeiärztin nicht für ein ausreichendes Einkommen sorgt, muss Magda eine weitere Arbeit annehmen und so eröffnet sie eine eigene Praxis. Auch ihre Bekannten, die Medizinstudentin Celia, die Anwältin Ruth und die Schauspielerin Doris haben in ihren Leben den ein oder anderen Kampf auszufechten.

Dieser Roman versprach mir eindeutig einen spannenden Roman vor historischer Kulisse. Die Protagonisten wurden sehr gut und anschaulich beschrieben. Der Handlungsstrang selbst hat mir da weit weniger gefallen. Ich bin davon ausgegangen, das hier doch Magda Fuchs im Vordergrund dieser Geschichte steht, das ist aber absolut nicht der Fall. Ihre Bekannten bekamen den gleichen Anteil der Aufmerksamkeit der Autorin. Wenn das Wort "Polizeiärztin" nicht auf dem Titel stehen würde, so wäre ich sicher von anderen Voraussetzungen ausgegangen, denn der Schreibstil hat mir durchaus gefallen. So habe ich doch eher einen Kriminalroman erwartet, und das war dieses Buch nun nicht.

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