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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2026

Der letzte Wunsch

Mirabellentage
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Dies ist das erste Buch das ich von der Autorin gelesen habe. Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Der Schreibstiel ist flüssig und bildhaft, die Protagonistin kommt sehr glaubhaft rüber.

Anna die ...

Dies ist das erste Buch das ich von der Autorin gelesen habe. Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Der Schreibstiel ist flüssig und bildhaft, die Protagonistin kommt sehr glaubhaft rüber.

Anna die ehemalige Haushälterin des katholischen Pfarrers Josef ist noch nie aus ihrem kleinen Dorf in Bayern heraus gekommen. Leider hat Josef ihr gegenüber den Wunsch geäußert sie möge seine Asche im Meer verstreuen. Keiner darf davon erfahren und sein Sarg nach seinem Tode beigesetzt wird. Anna 54 erzählt die Geschichte in der Gegenwart und der Vergangenheit, aus ihrem Teenagerleben und ihrem Leben als Haushälterin bei Pfarrer Josef den sie schon seit der Jugend kennt. Sie lässt lustige Szenen aus dem Dorfleben mit einfliessen. Einige fand ich allerdings ziemlich überspannt und sie verloren an Glaubwürdigkeit.. Allerdings plätscherte die Handlung so ziemlich dahin. Der Schluss wurde dann für mich zu schnell abgefertigt. Schade ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Wer sich in Gefahr begibt....

Moorland. Die Zwillinge
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Die Aufmachung des Buches finde ich super und vom Cover sehr passend. Dies ist der erste Band von der Moorland Trilogie. Die Kapitel sind kurz und enden meistens mit einem Cliffhanger. Der Schreibstiel ...

Die Aufmachung des Buches finde ich super und vom Cover sehr passend. Dies ist der erste Band von der Moorland Trilogie. Die Kapitel sind kurz und enden meistens mit einem Cliffhanger. Der Schreibstiel flüssig und ausführlich. Die düstere Mooratmosphäre wurde lebendig und bedrohlich eingefangen. Für mich war es leider des Guten zu viel, bis zur Hälfte des Buches fehlte es mir an Spannung, viele Passagen ziehen sich sehr in die Länge. Auch die Kommissarin die nach 15 Jahren in ihre Heimat zurückkehrt, war nichts Neues, habe ich in den letzten Monaten schon oft gelesen.

Die 18jährigen Zwillinge Nike und Jana brechen bei Nebel ins Moor, auf um ein Video für ihren Tik-Tok Kanal zu drehen, sie kehren nicht nach Hause zurück. Bei einer groß angelegten Suchaktion taucht nur Nike wieder auf. Kaum in der alten Heimat angekommen, hat Kommissarin Malia Gold ihren ersten Fall. Dann tauchen plötzlich verstörende Bilder der Mädchen im Internet auf.

Beim Lesen spürte man förmlich die nasse und kalte Atmosphäre der Gegend. Der Autor hat sie sehr detailgetreu beschrieben. Die Charaktere kamen sehr realistisch rüber, man spürte die Geheimnisse und Ängste. Am besten gefiel mir Ruth, kühn und unerschrocken, eine Frau die sich nicht verbiegen ließ, dagegen Malia etwas blass. Dass sie dann noch Zivilisten in die Ermittlungen mit einbindet, sehr unwahrscheinlich. Der Schluss eigentlich keine Überraschung mehr, man wurde ja lange auf eine falsche Fährte gehetzt. Nach vielen ausführlichen Seiten endete die Rettungsaktion viel zu schnell, als fehlten Seiten im Buch.. Auch das Tatmotiv hat mich leider nicht überzeugt.

Ich werde die ganze Geschichte erst einmal sacken lassen und spreche eine Empfehlung für Fans des Autoren und Krimi Fans aus, (ein Thriller war es für mich nicht).

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Lange unzertrennlich

Der Sommer, der uns blieb
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Es war eine Freude, das Buch in der Hand zu halten und zu lesen. Das Cover mit der Schaukel und das transparente Bild im Innern, der Steg mit dem See passen prima zur Geschichte. Der bunte Seitenschnitt ...

Es war eine Freude, das Buch in der Hand zu halten und zu lesen. Das Cover mit der Schaukel und das transparente Bild im Innern, der Steg mit dem See passen prima zur Geschichte. Der bunte Seitenschnitt weckt Erinnerung an den Sommer. Sehr gut haben mir auch die Lebensweisheiten am Anfang jeden Kapitels gefallen. Sie sind kurz und werden jeweils von einem der drei Freunde in Gegenwart und Vergangenheit erzählt. Dabei kommt ein Wiedererkennen an die eigene Jugend auf. Der Schreibstiel ist flüssig und geht teilweise sehr zu Herzen. Allerdings habe ich schon nach dem ersten Drittel geahnt, wie der Roman enden wird, und ich sollte recht behalten. Die Geschichte spielt in einer Kleinstadt. Pia, Martin und Britta sind unzertrennlich und genießen ihre Jugend, bis nach dem Abitur Pia auf einmal verschwindet. Was ist geschehen, dass sie Hals über Kopf ihre Freunde verlässt. Jeden der drei Protogonisten habe ich in mein Herz geschlossen, Martin, der sich mit fast 40 Jahren immer noch von seiner gefühlskalten Mutter gängeln lässt. Britta die in Frankfurt alles aufgibt um sich um ihren an Demenz erkrankten Vater zu kümmern und Pia, die nach 20 Jahren der Funkstille, schwer krank zurückkommt und Vergebung von den damaligen Freunden erlangen möchte. Die Geschichte wird sehr lebendig erzählt, es geht um Freundschaft, Schuld und Vergeben, die Figuren wirken echt und lebendig beschrieben. Eine zu Herzen gehende Geschichte, die sicher noch einige Zeit nachklingt, und die ich gerne empfehlen kann, mir hat sie sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Drei einsame Seelen

Giftiger Grund
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Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Den Autoren kannte ich noch nicht. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten bin ich gut in die Geschichte gestartet. Nur mit den verschiedenen Begriffen ...

Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Den Autoren kannte ich noch nicht. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten bin ich gut in die Geschichte gestartet. Nur mit den verschiedenen Begriffen um Netzwerk und Social Media hat ich als ältere Leserin so meine Probleme, für kannte ich aber die verschiedenen Begriffe der Schleichwerbung. In einer alten verlassenen Tankstelle treffen sich drei einsame Menschen, Joran, gerade aus dem Gefängnis entlassen sucht nach der Beute von einem Überfall und findet eine Leiche. Charu die des Nachts verlassene Gebäude fotografiert und das 10jährige Mädchen Edda, die Nachts dort in Schlafanzug und Gummistiefeln Zuflucht sucht. Diese Protogonisten erzählen abwechselnd ihre Geschichte. Obwohl es einen Toten gab, tauchte kein Kommissar mit seinem Team auf, statt Krimi was das Buch für mich eher ein Jugendbuch. Was sehr gut beschrieben wurde, waren die Ängste der Jugendlichen, dafür konnte ich so manche Handlungen nicht nachvollziehen. Die Handlung blieb für mich blass und es fehlte mir an Spannung. Die Hauptfiguren fand ich einfach alle nur unsympathisch, wobei mir die ängstliche und traumatisierte Edda ziemlich leid tat. Die Handlung der beiden Väter konnte ich so überhaupt nicht verstehen. So ganz überzeugen konnte mich das Buch leider nicht und es sind viele Fragen zurück geblieben.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Kindheit in Westpommern

Vergiss nicht zu tanzen, Hanna
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Kindheit in Westpommern
Ein schöner zu Herzen gehender Roman, geschrieben von einem Mann mit weiblichem Autorennamen. Das Cover passt für mich sehr gut zu der Geschichte. Der Schreibstiel ist flüssig und ...

Kindheit in Westpommern
Ein schöner zu Herzen gehender Roman, geschrieben von einem Mann mit weiblichem Autorennamen. Das Cover passt für mich sehr gut zu der Geschichte. Der Schreibstiel ist flüssig und detailgetreu, ich flog schnell durch die Seiten, konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die fünfjährige Hanna wächst mit denn Eltern, drei Brüdern und dem Großvater, zu dem sie eine sehr enge Bindung hat, in einem kleinen Dorf in Westpommern auf. Später kommt noch eine kleine Schwester dazu. Ihr bester Freund wird der Sohn des Schlachters, der sich bald den Nazis anschließt. Die Familie ist sehr fromm, besonders die Mutter. Als der Krieg ausbricht gerät die Welt der Familie aus den Fugen. Nach Ende des Krieges werden sie von ihrem Land und Hof vertrieben. Hanna, die Mutter, der jüngere Bruder und die kleine Schwester. Dabei geht die kleine Rosa verloren. Über 50 Jahre später schreibt Hanna die Geschichte für ihre Tochter Anne auf. Das Buch hat mich sehr berührt und es hat noch Tage nachgewirkt, Damals mussten selbst die Kinder in Hof und Garten mit anpacken, aber trotzdem war der Familie Zusammenhalt einmalig Die Mutter holt sich ihre Kraft durch das tägliche Beten. Einiges im Alltag kannte ich von meiner Kindheit wieder. Die Charakter kamen sehr gut rüber, die Liebe zwischen der Familie und besonders zwischen Großvater und Enkelin war spürbar. Für mich war es eine wunderschöne Familiengeschichte mit politischem Hintergrund, ich kann sie wärmstens empfehlen.

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