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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2024

Toll

Song of the Witch
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Die Trolle wurden von einer Hexe verflucht und müssen nun im Reich der Dunkelheit leben. Cécile wurde entführt ins Reich der Trolle in der Hoffnung, dass sie den Fluch brechen kann.

Ich mochte diese Geschichte ...

Die Trolle wurden von einer Hexe verflucht und müssen nun im Reich der Dunkelheit leben. Cécile wurde entführt ins Reich der Trolle in der Hoffnung, dass sie den Fluch brechen kann.

Ich mochte diese Geschichte als Hörbuch wirklich sehr. Die Stimmen haben mir gefallen und der Schreibstil war so locker und einfach, dass man problemlos dem Geschehen folgen konnte auch wenn man nebenbei noch etwas gemacht hat. Ein Buch über Trolle war auch etwas Neues für mich. Sonst liest man heutzutage immer über Fae, Vampire und Gestaltwandler. Ich fand es aufregend, das Volk der Trolle kennen zu lernen. Die Liebesgeschichte konnte mich abholen, es handelt sich hier um ein Enemies to Lovers Trope. Ich bin gespannt wie es weitergeht in Band 2.

Wenn ihr noch auf der Suche nach einem neuen Hörbuch seid, hört unbedingt mal rein, vielleicht ist es ja etwas für euch.

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Veröffentlicht am 24.04.2024

Mondmagiesystem

Curious Tides
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Emory`s beste Freundin ist Tod, ertrunken in einer Meereshöhle zusammen mit sieben weiteren Erstsemestern. Emory hat als einzige Überlebt, obwohl sie an dem Tag der Mutprobe gar nicht hätte anwesend sein ...

Emory`s beste Freundin ist Tod, ertrunken in einer Meereshöhle zusammen mit sieben weiteren Erstsemestern. Emory hat als einzige Überlebt, obwohl sie an dem Tag der Mutprobe gar nicht hätte anwesend sein sollen. Seit dem Tag hat sich ihre Magie verändert.

Diese Buch bietet keinen ganz einfachen Start, man wird mit sehr vielen Informationen und Erklärungen der Welt sowie des Magiesystems überflutet. Dadurch wirkt es etwas langatmig, bzw etwas ruhiger vom Ablauf der Geschichte, es passiert nicht so viel, aber wir bekommen gleichzeitig sehr viele Informationen. Hat man das Magiesystem durchdrungen, fand ich es aber sehr gelungen und auch durchaus interessant. Die Magie hängt vom Mondzyklus ab und wird in verschiedene Zyklen des Mondes mit entsprechenden Fähigkeiten unterteilt, die zu Beginn des Buches direkt erklärt werden. Besonders gut hat mir der Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen gefallen. Hier wird durch jede Erinnerung die Wunde des Verlustes wieder geöffnet und eine nachvollziehbare Trauer dargestellt. Die allgemeine Stimmung des Buches ist düster, gepaart mit den Dark Academia Vibes hat mir diese Stimmung durchaus gefallen. Leider wurde ich nicht so mit Emory warm, sie ist ein Charakter der unsympathisch rüberkommt, da sie manipulativ und ziemlich auf sich selbst fixiert ist. Hingegen Baz hat seine Sympathiepunkte regelmäßig gesammelt.

Das Buch hat durch das Magiesystem durchaus interessante Aspekte, jedoch durch die gefühlten Längen weiß ich noch nicht ob ich Band 2 auch lesen werde. Das Buch könnte etwas für ausdauernde Leser, die gerne neue Magiesysteme entdecken sein.

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Veröffentlicht am 10.04.2024

Nixen, Sirenen und andere Wesen

School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe
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Devin entdeckt durch einen Unfall im Badesee, dass sie Nixenkräfte besitzt. Um den Umgang mit diesen Kräften zu lernen soll sie zur School of Myth & Magic gehen. Doch etwas dunkles ist ihr gefolgt.

Der ...

Devin entdeckt durch einen Unfall im Badesee, dass sie Nixenkräfte besitzt. Um den Umgang mit diesen Kräften zu lernen soll sie zur School of Myth & Magic gehen. Doch etwas dunkles ist ihr gefolgt.

Der Einstieg des Buch war recht rasant, die Ereignisse überschlugen sich, dennoch konnte man der Geschichte sehr gut folgen. Zwischendrin gab es für mich immer wieder Hogwarts Vibes, einfach weil es so einiges magisches an dieser Schule zu entdecken gibt und das hat mir sehr gefallen. Die Dynamik des Verlaufes der Geschichte konnte mich gut unterhalten. Nixen sind auf alle Fälle für mich Wesen die ehr seltener in Büchern vorkommen und daher habe ich mich auf diese Geschichte wirklich gefreut. Es gibt einen fiesen Cliffhanger der wirklich sehr viel Lust auf Band 2 macht und einem das Gefühl gibt, da kommt noch sooo viel mehr.

Wer also ein Academia Setting mit vielen magischen Wesen liebt, das ist euer Buch.

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Veröffentlicht am 25.03.2024

Viel Action

Gearbreaker – Wir haben die Götter selbst erschaffen
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Gottähnliche riesige Maschinen, die Windups, die durch einen Piloten gesteuert werden, regieren die Welt. Wer sich der Stadt Godolia in den Weg stellt wird zerstört. Die Bevölkerung in den Badlands wird ...

Gottähnliche riesige Maschinen, die Windups, die durch einen Piloten gesteuert werden, regieren die Welt. Wer sich der Stadt Godolia in den Weg stellt wird zerstört. Die Bevölkerung in den Badlands wird unterdrückt und ist hilflos gegen die Zerstörungskraft der Windups, sollten sie ihren Soll bei Produktionen nicht einhalten können. Wir erleben die beiden Perspektiven aus der Sicht von Sona einer Pilotin und Eris einer Gearbreakerin.
Die Geschichte hat Potential. Gerade das Steampunk ähnliche, dystopische Setting hat mir sehr gefallen. Die zwei gegensätzlichen Sichtweisen einer Pilotin und einer Gearbrekerin fand ich interessant gewählt.
Dieses Potential wurde leider aber noch nicht ganz ausgeschöpft. Da hätte man noch mehr draus machen können. Bedenken wir, dass es ein Auftakt ist könnte da noch einiges kommen und genau das ist auch meine Hoffnung. Die Nebencharaktere bleiben oberflächlich und dadurch konnte ich zu den meisten auch keine emotionale Bindung aufbauen. Die Dialoge zwischen den Charakteren empfand ich teilweise ohne Inhalt und nur mit Beschimpfungen gespickt. Genau dieser raue Ton hat mir nicht zugesagt, wenn auch sonst der Schreibstil flüssig war und gut lesbar.
Was sehr gut war, war die Action in diesem Buch. Es kam einem vor wie in einem Actionfilm, ständig ist etwas passiert und rasante Szenen gab es in Hülle und Fülle.

Actionliebhaber in Büchern kommen hier auf ihre Kosten.

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Veröffentlicht am 25.03.2024

Tolle Geschichte

Bonfire Night
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Wir erleben den selben Ort in zwei verschiedenen Zeiten, 1851 mit Annie und die Gegenwart mit Sasha. Annie lebt im Armenviertel und ist dank ihrer kreativen Verkleidungen eine Überlebenskünstlerin, Zu ...

Wir erleben den selben Ort in zwei verschiedenen Zeiten, 1851 mit Annie und die Gegenwart mit Sasha. Annie lebt im Armenviertel und ist dank ihrer kreativen Verkleidungen eine Überlebenskünstlerin, Zu der Zeit werden Frauen in dem Viertel entführt und Annie wird in die Ermittlungen hineingezogen und geht zusammen mit dem Konstabler Ezra dem Verschwinden der jungen Frauen nach.
Sasha stößt bei ihren Recherchen für Referate auf eine Skizze von ihr selbst, die aus dem Jahr 1851 stammt. Beide Frauen haben Visionen voneinander. Wie kann das sein und was steckt dahinter?

Die Atmosphäre des London aus dem Jahr 1851 die hier geschaffen wird ist großartig, man kann sich das Armenviertel richtig bildlich vorstellen. Der Schreibstil untermalt die Atmosphäre und lässt ein flüssiges Lesen zu. Am Meisten gefiel mir das Jahr 1851. Ein bisschen haben mich die Ermittlungen auch an Sherlock Holmes erinnert und gaben mir diese Vibes. Die Gegenwart bei Sasha war ebenfalls gut zu lesen konnten mich aber nicht ganz so fesseln wie die Vergangenheit.

Die Geschichte hat mich gut unterhalten und ich hatte Spaß beim lesen. Ich empfehle dieses Buch jedem, der Urban Fantasy mag und der gerne mysteriöse Zusammenhänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart aufdeckt.

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