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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2017

Spannend bis zur letzten Seite

Wenn du mich siehst
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Ich konnte es gar nicht glauben, dass ich nach so langer Zeit endlich mal wieder ein Sparks-Buch in den Händen halten konnte. Vor ein paar Jahren hab ich Mit dir an meiner Seite von ihm gelesen, und dieses ...

Ich konnte es gar nicht glauben, dass ich nach so langer Zeit endlich mal wieder ein Sparks-Buch in den Händen halten konnte. Vor ein paar Jahren hab ich Mit dir an meiner Seite von ihm gelesen, und dieses Buch hat mich einfach zum weinen gebracht, weil es so wunderschön war. Die Ansprüche standen damit ziemlich hoch und ich hab mich sehr gefreut, dieses Buch lesen zu können. Zum Glück wurde ich auch hier nicht enttäuscht.

Eigentlich kann ich mich gar nicht erinnern, in letzter Zeit einmal ein Buch so schnell durchgelesen zu haben. Zumindest keins, was so viele Seiten hatte (569 Seiten). Das hat sich richtig gut angefühlt für mich. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Man kommt also wirklich schnell voran und die Seiten fliegen nur so dahin. Außeredm war die Geschichte sehr fesselnd, weswegen ich mich kaum davon trennen konnte. Nicholas Sparks beschreibst seine Charaktere sehr anschaulich. Dabei beschreibt er nicht jedes kleine Detail, was ich sehr angenehm finde, da sich sonst die Geschichte ziehen würden.

Was mir noch gut gefallen hat, war, das die Liebesgeschichte hier so schön beschrieben wurde. Natürlich trieft jedes Buch von ihm nur so von Liebe. Allerdings fand ich es hier nicht aufgesetzt, sondern ganz natürlich. Sie tritt hier auch nicht hauptsächlich in den Vordergrund, was ich sehr angenehm fande. Sie ist zart und schön. Und manchmal kam es mir vor, als tritt die besondere Beziehung von Colin und Marie etwas in den Hintergrund, um einem anderen Handlungsstrang den Vortritt zu lassen. Dadurch war ein guter Wechsel in der Handlung.

Die Handlung hat ein gutes Tempo. Sie ist weder zu schnell, noch sehr langsam. Außerdem war ich sehr gefesselt. Für mich war das Buch auch ein kleiner Krimi, da hier bestimmte gefährliche Elemente mit hineingemischt wurden. Es ist sozusagen eine sehr gute Mischung aus Krimi und Liebesgeschichte und das war unheimlich erfrischend für mich - wo ich doch sonst kein Fan von Krimis bin.

Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen. Ich war die ganze Zeit am miträtseln und überlegen, was wohl als nächstes passieren würde. Und ich war echt überrascht. Ich bin jetzt wieder total angefixt, weitere Bücher von ihm zu lesen und bin schon am überlegen, welches mir als nächstes zum Opfer fallen wird. Ich glaube, genau solche tollen Bücher brauche ich im Moment. Es ist also absolut lohnenswert und ich kann es euch nur empfehlen!

Veröffentlicht am 01.10.2017

Nach anfänglichen Schwierigkeiten unerwartet spannend

Das Feuerzeichen
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Es ist schon so ewig lange her, das ich dieses Buch angefangen hab, das ich mich eigentlich schon schämen muss. Das lag wohl an der Leseflaute (möge sie mich ein weiteres Mal bitte verschonen!), die mich ...

Es ist schon so ewig lange her, das ich dieses Buch angefangen hab, das ich mich eigentlich schon schämen muss. Das lag wohl an der Leseflaute (möge sie mich ein weiteres Mal bitte verschonen!), die mich zu dieser Zeit eingeholt hatte. Dazu kam noch, das mich das Buch bis zu Seite 100 nicht von sich überzeugen konnte. Als die Leseflaute endlich vorüber gezogen war, nahm ich mir dieses Buch wieder zur Hand. Mit gemischten Gefühlen. Einerseits hört sich der Klappentext mega gut und genau nach meinem Geschmack an, aber auf der anderen Seite mochte ich den Anfang eben nicht.

Jetzt - nachdem ich das Buch gelesen habe - kann ich echt nicht mehr sagen, was mich damals so gestört hat! Ich mochte das Buch so gerne und hab es auch noch wirklich kurzer Zeit beendet. Es hat mich dann einfach so mitgerissen, dass ich es nicht mehr aus den Händen legen konnte. Schläfrige Morgenstunden waren von da an mein täglicher Begleiter in der Bahn gewesen, da ich abends immer so lange gelesen hatte.

Ich weiß noch, dass ich am Anfang nicht so mir dem Schreibstil zurecht kam. Ich fand ihn irgendwie komisch und es folgten immer so lange Beschreibungen. Kaum Dialoge. Dadurch ziehen sich Bücher für mich immer wie Kaugummi. Aber das Buch nahm dann endlich Fahrt auf und ging dann in einem gleichmäßigen Tempo weiter. Manche Bücher brauchen eben ihre Zeit zu reifen, und genau so war es bei diesem Buch. Natürlich muss man sich hier auch Zeit zum Nachdenken nehmen. Es ist doch eine gewisse Kost, die man hier verarbeiten muss. Immerhin ist das Thema schon etwas speziell, abe gerade das macht dieses Buch aus.

Die Grundidee hat mir hier sehr gut gefallen. Zwillinge, von denen der eine in der Gesellschaft als der Richtige geachtet wird und der andere weniger Ansehen hat (eigentlich gar keins). Wo der eine ohne den anderen nicht überleben kann. Wie soll das gehen? Ich fand all diese Erklärungen sehr interessant. Die Autorin hat hier eine wirklich tolle Welt geschaffen, die wie gesagt viel Gesprächsstiff und auch Stoff zum Nachdenken bietet. Vielleicht ist mir der Einstieg in das Buch auch deswegen so schwer gefallen, weil ich dazu noch nicht bereit war.

Trotz der Tatsache, das auch der Ich-Perspektive geschrieben wird - entsteht eine gewisse Distanz im Raum, die den Zugang zu den Charakteren etwas erschwert. Als Leser kam ich mir vor, wie in einer Seifenblase, die immer mitschwebt, aber nie zu platzen schien. Ich hatte dadurch nie so wirklich das Gefühl, dabei zu sein. Sondern alles immer nur am Rande mitzubekommen.

Im Moment weiß ich noch nicht, ob ich weiter lesen sollte. Man braucht hier einen wirklich langen Atmen, da sich die Geschichte wie gesagt manchmal etwas zieht. Auch die ruhige Atmosphäre ist nicht für jeden etwas. Viel Action ist hier nicht zu erwarten. Alles in allem, kann ich aber überzeugt sagen, das dies ein wirklich gutes Buch ist. Ich bin gespannt, wie es sich weiter entwicheln wird.

Veröffentlicht am 01.10.2017

Der letzte Funke hat gefehlt

Glückliche Menschen küssen auch im Regen
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Obwohl ich ja eigentlich mehr Jugendromane lese, hatte ich in letzter Zeit richitg Lust auf einen Frauenroman. Ich bin schon vorher öfter mal auf den Geschmack gekommen. Dieses Genre hat auch etwas für ...

Obwohl ich ja eigentlich mehr Jugendromane lese, hatte ich in letzter Zeit richitg Lust auf einen Frauenroman. Ich bin schon vorher öfter mal auf den Geschmack gekommen. Dieses Genre hat auch etwas für sich und macht mich doch hin und wieder einmal süchtig. Dieses Buch schien mir da ein doch recht passender Einstieg zu sein, wobei die Thematik keine leichte Kost zu sein schien.

Ich war richtig gespannt, wie das funktionieren würde. Immerhin kann ich es mir schlecht vorstellen, das man sich so kurz nach dem Tod der großen Liebe schon wieder verlieben kann.Aber das Buch überraschte mich hier in einigen Facetten richitg.

Das Geschehen des Buches was hier sehr schnelllebig, was auf die Seitenanzahl durchaus berechtigt war. Allerdings war mir das Ganze dann doch zu schnell. Man hätte dieses Buch eindeutig mit 100 Seiten mehr bestücken können, einfach indem man Gefühlswelten mehr erleuchtet und auch Handlungen weiter ausbaut. Zwischenzeitlich sprang man zwischen vielen Abschnitten hin und her, und ich hatte das Gefühl das die Autorin am liebsten beschrieb, das geraucht wurde, um die Zeit zwischen den Dialogen zu füllen. Man hätte hier durchaus elegantere Umschreibungen nutzen können, anstatt immer wieder auf das selbe Muster zurück zu greifen.

Auch die Tiefe der Charaktere hat mir gefehlt. Es ist ein sehr interessantes und spannendes Thema mit dem hier umgegangen wird. Da kann die Gefühlswelt nicht mit ein paar Sätzen abgespeist werden. Hier muss doch eingentlich so viel in einem vor gehen, so viele Gedanken und Überlegungen. Und auch Zwiespälte; wie soll ich jetzt fühlen? Ist es richitg, was ich hier gerade tue? Das hat mir gefehlt. Deswegen konnte ich auch keine richtige Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Sie waren schwammig geraten.

Allerdings hatte man hier echt interessante Figuren dabei. Und alle von komplett unterschiedlicher Natur. Hier muss man der Autorin ein Lob geben. Auch der Schluss hat mich aus den Schuhen gekippt. Ich hab ihn so überhaupt nicht erwartet, und hab es niemals erahnen können. Eigentlich dachte ich, dass ich das Ende schon kennen würde, als ich die ersten paar Seiten gelesen hatte. Ist doch bei solchen Romanen oft so, oder? Naja, falsch gedacht. Aber lasst euch doch selbst überraschen, wie es aus geht.

Veröffentlicht am 01.10.2017

Wunderschön bewegend

Mein bester letzter Sommer
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Was für ein tolles Buch. Mit welchen Worten kann eine Rezension besser anfangen? Im Moment bin ich eher in einer Leseflaute. Ich komm nicht so recht zum Lesen und leider fehlt mir oft auch die Lust. Aber ...

Was für ein tolles Buch. Mit welchen Worten kann eine Rezension besser anfangen? Im Moment bin ich eher in einer Leseflaute. Ich komm nicht so recht zum Lesen und leider fehlt mir oft auch die Lust. Aber als dieses Buch bei mir an kam, und ich den Klappentext gelesen hab, hab ich sofort mein aktuelles Buch beiseitegelegt und mit dieses hier geschnappt. Hier hat mich einfach alles angesprochen. 

Schon allein der Umschlag ist wunderschön. Es ist ein ganz besonderes Material. Nicht so gewöhnlich, wie die meisten Schutzumschläge. Der Umschlag hat einen gewissen Fühleffekt. Er ist ein bisschen rau, und wenn man darüber streicht ergibt das ein ganz schönes Geräusch. Auch das Cover an sich ist wirklich hübsch gestaltet und passt in allen Zügen zur Geschichte. Mir gefällt die Zeichnung wirklich gut.

Irgendwie hat mir der Klappentext so ein bisschen an „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ erinnert. Vielleicht hat es mich auch deswegen so gepackt, weil ich diese Geschichte wirklich super gern gemocht hab. Auch hier geht es um ein unheilbar krankes Mädchen, das plötzlich vor der Entscheidung steht, ob es sich überhaupt verlieben darf, wenn sie doch bald stirbt.

Ich fand die Geschichte von Tessa und Oskar sehr schön und einfühlsam geschrieben. Es ist eine Geschichte von Mut, vom Nachdenken, vom Tod und natürlich von der Liebe. Im ganzen Buch hab ich total viele Stellen angestrichen, weil es so gut wie auf jeder Seite ein Zitat gab, was mich bewegt hat. Allerdings hab ich irgendwann aufgehört, weil es einfach zu viele waren. Die Gefühle von Tessa waren gut beschrieben und ich konnte mich jederzeit in sie hinein versetzen. Wirklich authentisch.

Gerade das Ende hat mich sehr berührt und ich hab einen Kloß im Hals bekommen. Schade eigentlich, dass das Buch nur ein Einzelband ist. Ich hätte gern noch mehr von den beiden gehabt. Sie sind mir echt ans Herz gewachsen. Und ich kann jetzt schon sagen, dass dieses Buch zu den besten dieses Jahr zählen wird.

Veröffentlicht am 01.10.2017

Der beste Teil

Careless
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Das Cover ist in einem ähnlichen Stil wie die beiden Vorbände gestaltet und passt damit wunderbar zur Reihe. Ich mag diesen Wiedererkennungswert der Trilogie, ebenso wie den der Zusatzbände, die noch folgen ...

Das Cover ist in einem ähnlichen Stil wie die beiden Vorbände gestaltet und passt damit wunderbar zur Reihe. Ich mag diesen Wiedererkennungswert der Trilogie, ebenso wie den der Zusatzbände, die noch folgen werden. Auch der bunte Kreis - in dem Titel steht - verbindet alle Bücher der Autorin miteinander.

Nachdem ich die ersten beiden Bände der Trilogie gelesen hab, musste ich sie erste einmal ein bisschen verdauen, und konnte nicht sofort mit dem letzten Teil beginnen. Ich mag die Bücher wirklich sehr gern. Sie sind sehr gut geschrieben und es wird eigentlich nicht langweilig. Irgendwie lagen sie mir dennoch immer etwas schwer im Magen. Deswegen schaute ich erfreut, aber auch etwas skeptisch auf diesen letzten Teil. Allerdings hat mich irgendwann doch der KLappentext gepackt und ich musste es einfach lesen :)

Von allen drei Bänden, ist mir dieser doch der Liebste. Ich hab die Story geliebt. Sie klang spannend und war es auch. Ich konnte mich gar nicht mehr bremsen, es zu lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten. Der Erzählstil der Autorin trägt dazu wunderbar bei. Hier geht es nicht mehr um Verrat und Eifersucht, wie in den ersten beiden Bänden gewesen war - was wohl auch der Grund war, da sie mir schwer im Magen lagen. In irgendeiner Weise kommen sie natürlich doch vor, aber nicht mehr in dieser Art, die mich in den Wahnsinn getrieben hat. Es war wesentlich unterhaltsamer.

Auch der Verlauf der Handlung war sehr schön. Am Anfang hatte ich das Gefühl, das es sich ganz schön zeihen könnte, aber nach den ersten 200 Seiten ging es so richtig los und alles nahm seinen Lauf. Mit dem Ende der Geschichte kann ich richtig zufrieden sein. Ich hätte es mir nicht besser vorstellen können.

Man merkt richtig wie die Band zu einer kleinen Familie zusammen gewachsen ist und sich auch neue, andere Dinge entwickeln, die mir beim Lesen große Freude bereitet haben. Es war schön zu sehen, wie sich alles im Laufe der Reihe entwickelt und gefügt hat.

Irgendwie ist es schon ein bisschen traurig, die Charaktere jetzt gehen zu lassen. Aber immerhin bleiben mir ja noch ein paar Zusatzbände, die ich liebensgern lesen werde. Ich bin schon gespannt, was noch kommen wird :) Die Trilogie hat wirklich eingeschlagen wie eine Bombe und ich kann sie nur weiter empfehlen.