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Veröffentlicht am 05.09.2019

Jugendthriller mit wichtigen Themen

Bienenkönigin
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Das Cover hat mich als erstes auf das Buch aufmerksam gemacht, ich finde es passt zum Buch. Irgendwie ist das Cover sehr einfach gestaltet, aber das ist für dieses Cover auch passend.

Im Buch gibt es ...

Das Cover hat mich als erstes auf das Buch aufmerksam gemacht, ich finde es passt zum Buch. Irgendwie ist das Cover sehr einfach gestaltet, aber das ist für dieses Cover auch passend.

Im Buch gibt es viele wichtige Themen : Es geht um Klimawandel und das dadurch bedingte Bienensterben. Dazu geht es darum, wie die Wirtschaft und die Technologie vom Bienenserben profitieren kann. Zwar denke ich nicht, dass es realistisch ist, dass Umwelttechniker das Bienensterben verschnellern wollen, aber durch diesen Umstand im Buch konnten die Themen verknüpft werden und die ernste Thematik kann sich dadurch gut in die Köpfe der Leser einbrennen.

Zwischendurch gibt es auch Fakten über Bienen- und Bienenstöcke, die informativ in die Geschichte eingearbeitet wurden. Außerdem gibt es einen speziellen "Bienenstock" : den sogenannten Beehive, die Wohncommunity in San Francisco. Ich finde die Idee diesbezogen sehr interessant, da es offenbar nicht das gleiche wie eine bekannte Wohngemeinschaft ist. Durch die Wohncommunity gibt es im Buch auch immer wieder zu lösende Konflikte, die das Buch noch ein wenig spannender machen.

Zudem hat das Buch auch eine wirklich außergewöhnliche Protagonistin. Mel heißt sie und sie kann mit den Bienen auf irgendeine Art kommunizieren. Sie hatte schon immer eine besondere Beziehung zu Bienen und ist wirklich mal eine ganz andere Protagonistin als wir sie kennen!

Jetzt muss ich leider einen ganz großen Kritikpunkt hinzufügen : Für mich ist das Buch kein Jugendthriller, den Thriller-Elemente kamen erst gegen Ende wirklich dazu. Es gibt am Anfang leider nahezu keine Spannung oder irgendetwas, was mit Thriller zu tun hat. Für mich ist das Buch ein Jugendroman, der vielleicht ein paar Thriller-Elemente enthält. Mehr nicht.

Fazit :
Das Buch hat ein wirklich ernstes Thema, eine außergewöhnliche Protagonistin und interessante Ideen. Leider fehlen mir die Thriller-Elemente wirklich. Denn ohne diese Elemente kann das Buch kein Jugendthriller sein!

Diese Rezension kommt von meinem Blog : https://martinsbuchbox.blogspot.com/2019/01/bienenkoenigin.html

Veröffentlicht am 05.09.2019

Gutes klassisches Jugendbuch...

Das Hexenkind
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Das Cover zeigt schon, dass es sich hierbei um ein klassisches Jugendbuch handelt. Auch die Illustrationen im Innenteil des Buches sind sehr schön, aber weisen eben auch darauf hin. Umso erstaunlicher ...

Das Cover zeigt schon, dass es sich hierbei um ein klassisches Jugendbuch handelt. Auch die Illustrationen im Innenteil des Buches sind sehr schön, aber weisen eben auch darauf hin. Umso erstaunlicher ist, dass das Buch von 1970 ist. Ich hätte gedacht, es ist älter.

Auch an der Story merkt man, dass das Buch eher klassisch ist. Das Buch spielt offenbar im Mittelalter. Ein Junge im Kloster lernt besondere Fähigkeiten und bekommt plötzlich ein Angebot vom König (bzw. nicht direkt von ihm). Mit einer typischen Story ist das natürlich nicht langweilig, sticht aber auch nicht großartig heraus.

Der Protagonist ist nachfühlbar und sympathisch. Insgesamt gut. Eigentlich möchte ich den Fokus dieser Rezension nicht weiter auf die Story legen, da sie typisch klassisch ist. Viel wichtiger ist : Die Neugestaltung des Buches. Darauf möchte ich nochmal zurückkommen, oben habe ich schon etwas dazu geschrieben.

Das Buch wirkt komplett sehr künstlerisch. Egal ob durch die Illustrationen, die Covergestaltung oder die Gestaltung vom Buchrücken. Und ganz ehrlich : Ich finde, das passt zum Buch. Die Gestaltung passt einfach. Vielleicht ist sie nicht ganz modern, aber das Buch auch.

Fazit :
Ein klassisches Jugendbuch mit einer schlüssigen Gestaltung und guten Story.

Diese Rezension kommt von meinem Blog : https://martinsbuchbox.blogspot.com/2019/03/das-hexenkind.html

Veröffentlicht am 05.09.2019

Es sind nur drei Worte...

Nur drei Worte (Nur drei Worte – Love, Simon )
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Schon das Cover finde ich großartig, was auch schon für das Buch spricht. Die Gestaltung ist wirklich schön & passt zum Buch bzw. stellt sie eine konkrete Szene dar, die super dargestellt wurde und schon ...

Schon das Cover finde ich großartig, was auch schon für das Buch spricht. Die Gestaltung ist wirklich schön & passt zum Buch bzw. stellt sie eine konkrete Szene dar, die super dargestellt wurde und schon mal ein positives Gefühl auslöst.

Das Buch schildert glaubhaft, wie Simon versucht die Bedingungen der Erpressung mit seinen Mails zu erfüllen, weil er nicht möchte, dass er geoutet wird. Zudem werden auch die Emails von Blue & Simon im Buch niedergeschrieben. Das Buch wirft ein Schlaglicht darauf, dass das Coming - Out von Schwulen immer noch kein Selbstverständnis ist und das Schwule noch längst nicht von allen Leuten akzeptiert werden (hierbei sollte man auch Donald Trump erwähnen - obwohl der nicht im Buch steht).

Auch zu Hause ist bei Simon einiges schwierig - sein Vater macht oft Schwulenwitze und so kann er sich natürlich überhaupt nicht vorstellen, sich vor seiner Familie zu outen. Sicherlich ist das auch ein weiteres Schlaglicht, dass die Autorin auf die Akzeptanz von Homosexuellen setzen wollte.

Simon ist für mich ein echt identifizierbarer Protagonist. Es kommt tatsächlich selten vor, dass ich mich mit Protagonisten identifizieren kann, meist nur in gut geschriebenen Büchern (wie diesem Buch), meist finde ich diese nur sympathisch. Ich finde es gut, dass Simon so normal ist. Ein alltägliches Leben hat. Keine besonderen Fähigkeiten, keine wirklichen Besonderheiten. Super!

Dazu kommt noch, dass die Autorin einen super Schreibstil hat. Sie hat das Gefühl für die richtigen Details. Sie lässt Details weg, wenn sie die Atmosphäre zerstören und fügt Feinheiten und Hintergrundinformationen hinzu, wenn sie dazu gehören. Toll!

Fazit :
Für mich ganz klar eines der besten Bücher der letzten Jahre. Das Buch kombiniert ein wichtiges und ernst zu nehmendes Thema, nämlich die Akzeptanz von Homosexuellen, mit einem toll identifizierbarem Protagonisten und einem super Schreibstil. Mein aktuelles Lieblingsbuch!

Diese Rezension kommt von meinem Blog : https://martinsbuchbox.blogspot.com/2019/01/nur-drei-worte.html

Veröffentlicht am 05.09.2019

Spannender Auftakt einer dystopischen Reihe!

H.O.M.E. - Das Erwachen
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Die ersten Erwartungen bei dem Cover waren klar : Irgendetwas dystopisches (wegen den futuristischen Gebäuden) mit zwei verschiedenen Welten (wegen den abgetrennten Häuserblöcken). Und ich hatte mit beidem ...

Die ersten Erwartungen bei dem Cover waren klar : Irgendetwas dystopisches (wegen den futuristischen Gebäuden) mit zwei verschiedenen Welten (wegen den abgetrennten Häuserblöcken). Und ich hatte mit beidem Recht.

Es geht um eine dystopische Zukunft, in der Wasser fehlt. Doch Zoë bekommt davon nichts mit - sie liegt im Koma. Zumindest wird das behauptet. Aber warum kann sie sich dann an alle Träume aus ihrem Koma genau erinnern? Es ist interessant zu sehen, wie sie zuerst ihre eigene Familie nicht erkennt und akzeptiert, bis sie dann mit ihrem Bruder auf Spurensuche geht und versucht herauszufinden, was mit ihr geschehen ist. Auf jeden Fall anders als andere Dystopien.

Das Buch spielt erfrischenderweise in einem dystopischen Berlin. Es gibt kaum Wasser mehr und es gibt noch mehr Arm- und Reichblocks. Man braucht eine gefüllte Kreditkarte, um überhaupt in Einkaufszentren hereinzukommen. Zwar eine schockierende Version, aber eine gut durchdachte und beschriebene. Es ist erstaunlich mit wie viel Detailgenauigkeit dieses fiktive Berlin beschrieben wird.

Man kann Zoë gut auf ihrer Suche nach ihrer Vergangenheit folgen. Sie ist sympathisch, identifizierbar und man kann gut nachvollziehen, wie sie sich fühlen wird, was nicht zuletzt auch an den Beschreibungen der Autorin liegt. Schön ist auch, dass noch andere wichtige Personen, wie zum Beispiel ihr Bruder auftauchen, was die Verhältnisse von Zoë zu ihrer Familie noch einmal gut erklärt.

Ich würde das ganze Buch wegen der Spannung und typischen Elementen des folgenden Genres schon fast als dystopischen Thriller bezeichnen. Es ist krass gut geschrieben, hat nicht zu viele ausführliche Beschreibungen und konzentriert sich auf das wesentliche - aber ohne dabei den Blick fürs Detail zu verlieren.

Fazit:
Eines meiner Jahres - Highlights und die beste Dystopie die ich je gelesen habe!

Diese Rezension kommt von meinem Blog : https://martinsbuchbox.blogspot.com/2019/03/home-das-erwachen.html

Veröffentlicht am 05.09.2019

Übersinnliches Jugendbuch

Mindblind
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Als erstes fasziniert hat mich der Klappentext. Spannend und interessant hörte sich das Buch für mich an, ein Buch, welches ich gut finden würde. Das Cover fand ich zunächst eigentlich nicht wirklich interessant, ...

Als erstes fasziniert hat mich der Klappentext. Spannend und interessant hörte sich das Buch für mich an, ein Buch, welches ich gut finden würde. Das Cover fand ich zunächst eigentlich nicht wirklich interessant, aber als ich das Buch erhalten habe, war es dann irgendwie doch ganz passabel.

Wie man schon am Klappentext sehen kann, geht es um eine Gabe, die die Familie Bain hat. Diese Familie führt verschiedene Aufträge durch, bei der sie ihre Gabe benutzen. Doch Ciaran hat etwas falsch gemacht und eine entführte Person konnte sein Gesicht sehen, sodass seine Familie diese Person töten musste. Zusammen mit der Schwester der Getöteten macht er sich dann auf eine Spurensuche, was die beiden Familien in der Vergangenheit verbunden hat.

Die Gabe der Familie Bain ist sehr interessant. Klar hat man über Ähnliches schon in anderen Büchern gelesen. Irgendwie ist diese Gabe aber noch einmal anders, da die Ausprägung anders ist & unterschiedlich funktioniert, was interessant zu lesen ist.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Ciaran und Lucy geschrieben. Es ist wirklich interessant zu lesen, wie das anfängliche Misstrauen & ein Stückweit auch die Angst von Lucy und die anfängliche Überlegenheit von Ciaran, aber auch seine Schuldgefühle aufeinander prallen. Später freunden sie sich dann mehr an, was auch interessant zu verfolgen ist.

Das Buch ist übersinnlich-spannend geschrieben. Gerade auch der gute Schreibstil der Autorin und die Übersinnlichkeit sorgen für durchgängige Spannung und dafür, dass man weiterlesen möchte.

Fazit:
Ein übersinnliches und spannendes Buch, bei dem man seine Gedanken schnell verlieren kann.

Diese Rezension kommt von meinem Blog : https://martinsbuchbox.blogspot.com/2019/04/mindblind.html