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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2018

War leider nicht so ganz meins

Stella - Hart und Zart | Erotischer Roman
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Klappentext: Stella ist eine selbstbewusste Frau, die die Männer mit Charme, Humor und Charisma um den Verstand bringt. Dabei ist es ihr wichtig, sowohl beim Sex als auch in der Beziehung die Führung zu ...

Klappentext: Stella ist eine selbstbewusste Frau, die die Männer mit Charme, Humor und Charisma um den Verstand bringt. Dabei ist es ihr wichtig, sowohl beim Sex als auch in der Beziehung die Führung zu übernehmen. Ihre natürliche Dominanz spielt sie auch gern bei erotischen Eskapaden mit anderen Frauen aus, besonders mit ihrer besten Freundin Anne.
Doch ihr neuer Partner schafft es, auch ihre sensible, gefühlvolle Seite herauszukitzeln. Wird sie ihn dominieren können oder dreht er den Spieß um?

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten und lässt sich soweit gut lesen, dennoch war der Erzählstil nicht so ganz meins. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht von Flynn, was mich anhand des Klappentextes doch etwas überrascht hat, da es darin um Stella und ihre Vorlieben geht.

Flynn konnte ich mir allerdings auch nicht so richtig vorstellen, da er nur unzureichend beschrieben wurde. Das Augenmerk lag stets aus seiner Sicht auf Stella. Während sie recht dominant war und gerne den Ton angab, war Flynn romantisch veranlagt. Doch können sie ihre Rollen auch tauschen? Zusammen waren sie manchmal aber auch extrem verspielt und vor allem sehr kitschig, was mir doch etwas zu viel des guten war.

Ihre Liebesgeschichte ging mir ebenfalls viel zu schnell voran, denn schon nach einem Treffen war es quasi Liebe und es wurde bereits ein gemeinsamen Leben geplant. Natürlich gab es auch jede Menge erotische Szenen, doch hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, als würde ich in rasantem Tempo da durchgejagt werden. Das ganze drumherum zog sich dann wiederum etwas zu sehr in die Länge. So musste ich das Buch dann doch immer wieder zur Seite legen.

Fazit:

„Stella – Hart und zart“ konnte mich leider nicht überzeugen. Schon allein der Erzählstil war einfach nicht so ganz meins und die Beziehung der beiden Hauptprotagonisten war mir teilweise etwas zu kitschig. Von mir gibt es daher leider nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 24.07.2018

Wenn die große Liebe in Gefahr ist...

Dark Obsession - Watch me
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Klappentext: Jahrelang hat er versucht, sich von ihr fernzuhalten. Denn Chance war als Bodyguard Angestellter ihres Vaters. Doch jetzt wird er von ihm beauftragt, Gwen zu beschützen - rund um die Uhr. ...

Klappentext: Jahrelang hat er versucht, sich von ihr fernzuhalten. Denn Chance war als Bodyguard Angestellter ihres Vaters. Doch jetzt wird er von ihm beauftragt, Gwen zu beschützen - rund um die Uhr. Und je länger Chance bei ihr ist, desto größer wird sein Verlangen nach ihr. Nie wollte er eine Frau so sehr wie sie.
Doch Chance begreift bald, dass er nicht der Einzige ist, dessen Interesse Gwen weckte. Irgendjemand ist dort draußen, der sie bedroht und nicht aufgibt, bis er sie zerstört hat. Chance weiß, wenn er den Stalker nicht überführen kann, wird er die einzige Frau verlieren, die er je liebte.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, doch zwischendurch auch aus der Perspektive des Stalkers und dem ein oder anderen Nebencharakter. Dadurch bekommt man einen ausreichenden Einblick in die Gedanken der wichtigsten Charaktere und behält gleichzeitig einen guten Überblick über das gesamte Geschehen.

Chance und Gwen fühlen sich schon seit langem zueinander hingezogen, doch hielten die damaligen Umstände sie davon ab, sich näher zu kommen. Als Chance die Möglichkeit erhält, Gwen zu beschützen, ist er sofort für sie da. Selbst nach all der Zeit ist die Anziehungskraft zwischen ihnen noch genauso stark wie damals. Besonders Chance Sehnsucht nach Gwen war so intensiv und verzweifelt.

Die Handlung war durchweg fesselnd und gerade durch den Einblick in die Gedanken des Stalkers wurde die Spannung noch zusätzlich erhöht. Ich konnte es kaum erwarten, zu erfahren, wer sich dahinter verbirgt. Dabei hat die Autorin die Fährte so geschickt verwischt und gelegt, dass man nicht sofort auf den Täter kommt. Die Spannung wurde auch bis zum Ende gehalten, was mir wirklich gut gefallen hat. Zwar blieb die Geschichte insgesamt eher an der Oberfläche, doch war auch etwas Tiefe vorhanden. Besonders in Bezug auf die Gefühle der Hauptcharaktere war diese durchaus ausreichend. Auch mit ein bisschen Erotik kann die Geschichte aufwarten.

Fazit:

Der Auftakt „Dark Obsession – Watch me“ der neuen Reihe von Cynthia Eden konnte mich trotz wenig Tiefgang und einer insgesamt recht kurzen Handlung fesseln. Ich habe das Buch ganz gerne gelesen und werde die Reihe auch weiterverfolgen. Von mir gibt es daher 4 Sterne.

Veröffentlicht am 22.07.2018

Ein sinnlicher Mix aus 12 Kurzgeschichten

Beobachtet | 12 Erotische Geschichten
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Klappentext: Zwölf in sich abgeschlossene Kurzgeschichten ergeben einen großen Handlungsbogen mit einem erotisch krachenden Finale.
Vier Pärchen beobachten andere beim Sex und werden selbst dabei beobachtet. ...

Klappentext: Zwölf in sich abgeschlossene Kurzgeschichten ergeben einen großen Handlungsbogen mit einem erotisch krachenden Finale.
Vier Pärchen beobachten andere beim Sex und werden selbst dabei beobachtet. Diese prickelnden Kurzgeschichten werden mit explosiver Erotik und einem Schuss Humor erzählt.
Die detaillierten und einfühlsamen Beschreibungen werden Ihre lustvolle Fantasie anregen und für ein mitreißendes Kopfkino sorgen.

Meine Meinung:

Der Schreibstil des Autors ist leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte stets im Wechsel aus der Perspektive der einzelnen Protagonisten, so dass man einen Einblick in die Gedanken und Ansichten jedes einzelnen bekommt. Das hat mir wirklich gut gefallen, da die Charaktere einem dadurch automatisch etwas näher kommen.

Den Leser erwartet ein stimmiger Mix aus zwölf Kurzgeschichten, in denen vier Paare die Lust am Beobachten und Beobachtet werden entdecken. Dabei treffen sie immer wieder aufeinander, was die in sich abgeschlossenen Geschichten gleichzeitig miteinander verbindet. So trifft man auf die vier Paare in unterschiedlichen Umgebungen stets aufs neue, wobei sie ihre Gedanken miteinander teilen und sich einander hingeben. Dabei werden die erotischen Szenen sinnlich und anregend beschrieben und direkt auf den Punkt gebracht. Insgesamt hat mich das Buch angenehm überraschen können und bietet auch etwas Abwechslung, so dass es nicht langweilig wurde.


Fazit:

Mit „Beobachtet“ erwartet den Leser ein stimmiger Mix aus zwölf anregenden und prickelnden Kurzgeschichten. Obwohl die einzelnen Geschichten in sich abgeschlossen sind, stehen sie gleichzeitig auch in einer grandiosen Verbindung zueinander. Ein erotisches Buch, das mich insgesamt doch angenehm überrascht hat. Von mir gibt es daher 4 Sterne.

Veröffentlicht am 21.07.2018

Ein würdiges und fesselndes Finale

Silberschwingen 2: Rebellin der Nacht
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Klappentext: Thorn ist nicht länger ein normales Mädchen, sie ist ein mächtiges Halbwesen – zugleich Mensch und Silberschwinge. Ihre flammendroten Schwingen zeugen vom Verrat, den ihr Vater in den Augen ...

Klappentext: Thorn ist nicht länger ein normales Mädchen, sie ist ein mächtiges Halbwesen – zugleich Mensch und Silberschwinge. Ihre flammendroten Schwingen zeugen vom Verrat, den ihr Vater in den Augen des Clans einst begangen hatte. Deshalb wird Thorn nicht nur von deren Oberhaupt gejagt, sondern auch von dessen Sohn Lucien, dem sie ihr Herz geschenkt hat. Seines hat sie zugleich zerbrochen. Thorn flüchtet ins sagenumwobene Glastonbury, um ihre Kräfte zu bündeln. Und als ihre Familie bedroht wird, muss sie das Erbe des Lichts in ihr zum Leuchten bringen, um eine jahrtausendealte Rebellion ein für allemal zu gewinnen!

Meine Meinung:

Hierbei handelt es sich um das fulminante Finale der Romantasy-Dilogie, auf das ich mich schon wahnsinnig gefreut habe.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir unheimlich gut. Leicht verständlich und flüssig führt sie den Leser durch die Handlung. Erzählt wird die Geschichte dabei hauptsächlich aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten Thorn und Lucien, zwischendurch aber auch aus der Perspektive des ein oder anderen Nebencharakters. So erhält man einen Einblick in die Gedanken der wichtigsten Charaktere und behält gleichzeitig einen guten Überblick über das gesamte Geschehen.

Die einzelnen Protagonisten, egal ob Haupt- oder Nebencharakter wurden ganz toll und vielschichtig herausgearbeitet.
Allen voran Thorn und Lucien, die eigentlich nicht zusammen sein sollten und sich doch zueinander hingezogen fühlen. Nun hat Lucien allerdings Rache geschworen, nachdem Thorn ihn hinterging und ihm damit das Herz brach. Während ich Thorn vom ersten Moment an absolut sympathisch fand, wusste ich im ersten Band nicht so recht, ob ich Lucien nun mögen soll oder nicht. Doch das hat sich hier zum Glück geändert und so konnte auch er schließlich Sympathiepunkte bei mir sammeln, worüber ich mich wirklich sehr gefreut habe.

Die Grundidee hat mir unheimlich gut gefallen und die Umsetzung ist Emily Bold rundum gelungen. Die Handlung ist magisch, fantastisch und fesselnd – von der ersten bis zur letzten Seite. Einmal angefangen, konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Dabei kommen auch die Gefühle nicht zu kurz. Zudem lernt man die Halbwesen und Thorns Familie näher kennen und erhält jede Menge Hintergrundwissen und was damals alles geschah. So hat auch das Finale meinen Geschmack wieder voll und ganz getroffen.

Fazit:

Das fulminante Finale der Romantasy-Dilogie rund um die Silberschwingen hält, was es verspricht. Ein fantastisches Leseerlebnis, das alles zu bieten hat, was mein Leserherz sich wünscht: Magie, Romantik und Spannung – von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe das Buch unheimlich gerne gelesen und dem Ende geradezu entgegen gefiebert. In meinen Augen ein würdiges Finale, das von mir volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung erhält.

Veröffentlicht am 19.07.2018

Fantasievoll und facettenreich

Absturz unter Drachenfeuer
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Klappentext: Als die Crew der Sirius7 mit ihrem Raumschiff vom Planetensystem der Erde startet, ahnt noch keiner von ihnen, dass eine Kette von unvorhersehbaren Ereignissen sie in ein fremdes Planetensystem ...

Klappentext: Als die Crew der Sirius7 mit ihrem Raumschiff vom Planetensystem der Erde startet, ahnt noch keiner von ihnen, dass eine Kette von unvorhersehbaren Ereignissen sie in ein fremdes Planetensystem verschlagen würde, das mindestens ebenso ungewöhnlich erscheint, wie die Umstände, die sie dorthin führten. Doch auch nach ihrer Landung häufen sich merkwürdige Zwischenfälle, die die Crew vor immer neue Rätsel stellen, welche mit einer rein naturwissenschaftlichen Sichtweise nicht zu erklären sind.

Bei „Absturz unter Drachenfeuer“ handelt es sich um den Auftakt einer fantastischen Reihe. Ein Buch, dass wie ein Science-Fiction Roman beginnt und dann gekonnt hinüber ins Fantasygenre wechselt.

Meine Meinung:

Das Cover entspricht leider nicht meinem Geschmack und irritiert eher, da es nicht so ganz zum Inhalt des Buches passt.
Der Schreibstil des Autors ist locker und fließend, so dass ich zügig durch die Seiten geflogen bin.
Die einzelnen Kapitel sind angenehm kurz gehalten und gehen stets mit dem Wechsel der Sichtweisen einher, so dass die Handlung aus der Sicht der verschiedenen Charaktere erzählt wird. Dadurch lernt man jeden einzelnen Charakter der Crew sehr gut kennen und kann ihre Handlungen umso besser verstehen und nachvollziehen.
Die einzelnen Charaktere sind sehr vielschichtig und unterschiedlich, was mir sehr gefallen hat.

Die fünfköpfige Crew besteht aus Boris Koschkin, dem Kapitän der Mission, der eher etwas brummig ist. Dem freundlichen Arzt Till Segschneider, sowie dem Astrogator Sven Eriksson, der mir stets sehr sanftmütig erschienen ist. Dann wären da noch die beiden Frauen an Board. Die schüchterne und zurückhaltende Sprachwissenschaftlerin Hiriko Tanaka und die aufbrausende Maschinistin Ashley Bender, die es liebt, den Kommandanten zu provozieren.

Sie alle bereichern die Geschichte und machen im Laufe der Handlung eine faszinierende Charakterentwicklung durch. Dabei sind mir Sven und Hiriko ganz besonders ans Herz gewachsen, wobei ich Doktor Segschneider auch sehr interessant fand.

Hinzu kommen dann noch viele unterschiedliche und sehr faszinierende Geschöpfe und eine abwechslungsreiche Pflanzenwelt, die einen immer wieder staunen lässt. Es hat mir großen Spaß gemacht, diesen faszinierenden Planeten mit den Protagonisten zusammen zu erkunden, denn hier gibt es wirklich viel zu entdecken.

Obwohl das Buch eine umfangreiche Seitenzahl besitzt, wurde die Handlung in keiner Sekunde langweilig und auch Längen waren nicht vorhanden. Stattdessen wurde die Spannung stets gehalten, zwischendurch gespickt mit humorvollen Szenen, die mich zum schmunzeln gebracht haben.

Das Ende bleibt offen, dennoch empfand ich es nicht als fiesen Cliffhanger, sondern vielmehr als guten Übergang in die Fortsetzung.

Fazit:

Ein toller Auftakt einer faszinierenden Fantasy-Reihe.
Auch wenn es nicht die übliche Richtung von Fantasy ist, die ich normalerweise und bevorzugt lese, so hat mir die Geschichte dennoch gut gefallen.
Ich denke, dass das Buch besonders männliche Leser sehr ansprechen dürfte.