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Pheli

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2022

Pfiffig

Mord im Gewächshaus
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Der erste Band über die junge Myrtle Hardcastle.
Mrs Wodehouse ist tot und Mytrle ist sich sicher, dass sie keines natürlichen Todes gestorben ist. Zusammen mit ihrer Gouvernante Miss Judson ...

Der erste Band über die junge Myrtle Hardcastle.
Mrs Wodehouse ist tot und Mytrle ist sich sicher, dass sie keines natürlichen Todes gestorben ist. Zusammen mit ihrer Gouvernante Miss Judson macht sie sich daran, das Ganze zu beweisen.
"Mord im Gewächshaus" zu lesen, hat mir großen Spaß gemacht. Myrtle war eine unglaublich authentische, clevere und pfiffige Protagonistin, die mich ab und zu auch mal zum Schmunzeln gebracht hat. Und auch die anderen Charaktere konnten mir gut ans Herz wachsen. Ob es nun der Gärtner, die Köchin oder Myrtles Vater war. Jede einzelne Figur hat ihre ganz eigenen Züge und hat mir auf ihre Art sehr gut gefallen. Und auch die etwas unsympathischeren Charaktere wurden sehr eingehend ausgearbeitet.
Die Story an sich war auch gut. Ich wusste zwar schon ziemlich zu Beginn, wer der "Böse" war, aber es gab trotzdem einige überraschende Wendungen. Und der ganzen Hintergrundgeschichte musste man natürlich auch Stück für Stück auf die Schliche kommen.
Geschrieben war das Ganze flüssig und gut. Die Fußnoten, die mich normalerweise an Büchern stören, fand ich hier (meistens) sehr passend und unterhaltsam.
Die vier Sterne gibt es deshalb, weil es mich trotz der wirklich guten Geschichte und differenzierten Charaktere nicht so sehr beeindruckt hat, dass ich mir den zweiten Teil kaufen würde. Dies liegt aber wahrscheinlich in erster Linie daran, dass ich der Zielaltersgruppe nicht mehr entspreche. Vor ein paar Jahren hätte Myrtle bestimmt mein Idol werden können.

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Veröffentlicht am 22.03.2022

Toller zweiter Teil, gerne mehr

Der dreizehnte Mann
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Vorab: Es geht um Timo Krampe, welcher Opfer des Granther Experiments geworden ist und damit nun mit seinem Freund, Jörg, welcher ebenfalls Opfer des Experiments war, an die Öffentlichkeit möchte. Jedoch ...

Vorab: Es geht um Timo Krampe, welcher Opfer des Granther Experiments geworden ist und damit nun mit seinem Freund, Jörg, welcher ebenfalls Opfer des Experiments war, an die Öffentlichkeit möchte. Jedoch stirbt Jörg kurz vor der Veröffentlichung. Rocco Eberhardt und Justus Jarmer müssen sich nun um den Fall kümmern.
Zum Cover: Ich fand es schön, dass es sehr nah an dem anderen gehalten wurde und auch der Titel dem des ersten Buches gleicht.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen, und ich habe es verschlungen. Ich hatte vorher schon einmal von dem, tatsächlich existierenden, Kentler Experiment gehört, wovon ich geschockt war. Die beiden Autoren führen einen sehr schön durch das Buch, man verliert nie den Faden. Roccos Charakter, wie auch der von Jarmer, ist sehr angenehm und keinesfalls nervig oder ähnliches. Auch, dass Tobi aus dem ersten Buch wieder dabei war, hat mir gefallen.
Das Ende war unerwartet und dennoch faszinierend, was mich sehr überrascht hat. Im Vergleich zum ersten Fall von Justus Jarmer und Rocco fand ich den zweiten etwas besser, da dieser auf einer wahren Begebenheit beruht, was mir gerade bei den Tsokos Büchern sehr gefällt. Zudem fand ich es toll, weitere Einblicke in die Welt der Strafverteidiger zu bekommen und wie viel Arbeit hinter diesem Beruf steckt.
Zusammengefasst fand ich auch diesen Krimi der beiden Autoren absolut gelungen und würde mich über eine weitere Fortsetzung freuen.

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Veröffentlicht am 10.11.2021

Poetisches Sachbuch

Generation Z
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Das Cover des Buches ist mir sofort ins Auge gefallen. Der Titel, der Untertitel, die Aufmachung, die bunten Menschen... Das alles hat mich sofort neugierig gemacht. Das Buch an sich hat auch ...

Das Cover des Buches ist mir sofort ins Auge gefallen. Der Titel, der Untertitel, die Aufmachung, die bunten Menschen... Das alles hat mich sofort neugierig gemacht. Das Buch an sich hat auch eine schöne Form und liegt super in der Hand - im Bücherregal sieht es gut aus.
Inhaltlich hat mich das Buch erst einmal sehr überrascht. Ich habe mit einem klassischen Sachbuch gerechnet, und Poesie bekommen. Und das hat mich im ersten Moment ein wenig aus der Bahn geworfen. Jetzt, wo ich das Buch gelesen habe, würde ich aber sagen, dass genau das einer sehr starker Punkt ist. Die kurzen Gesichte am Anfang jedes Kapitels, die kurzen Gedankenspiele, wenn man es so nennen kann, und die Erzählungen aus dem Leben der Autorin haben mich in ihren Bann gezogen.
Valentina Vapaux gibt dem Buch dadurch einen ganz persönlichen Teint. Ich hatte Spaß am Lesen und einige Kapitel haben mich wirklich kurz innehalten lassen, um das ganze auf mich wirken zu lassen, oder haben mich ganz einfach zum Nachdenken angeregt.
Die Autorin schafft es, unsere Generation zusammenfassen und schreibt dabei so dermaßen selbst reflektiert, dass ich den Hut vor ihr ziehe. Für die 5 Sterne, hätte mich das Buch aber etwas mehr fesseln müssen.
Das Buch empfehle ich der ganzen Generation Z und denjenigen, die diese besser verstehen wollen.

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Veröffentlicht am 13.10.2021

Gefangen in einem gefährlichen Spiel

Euphoria City
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Der Klappentext und das eher schlicht gehaltene Cover haben mich ziemlich neugierig auf das Buch gemacht. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Man startet sofort in die Geschichte rein, weshalb am Anfang nicht ...

Der Klappentext und das eher schlicht gehaltene Cover haben mich ziemlich neugierig auf das Buch gemacht. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Man startet sofort in die Geschichte rein, weshalb am Anfang nicht sofort alles klar ist. Das ist aber genau richtig so, das nach und nach Herausfinden, was es überhaupt mit Euphoria auf sich hat, macht das ganze so spannend. Die Handlung ist enorm komplex. Es passieren so viele Sachen, die am Ende auch alle Sinn ergeben. Der Spannungsbogen ist auch ziemlich schnell ziemlich weit oben. Und dort bleibt er auch. Neue Erkenntnisse werden Schlag auf Schlag geliefert und nebenbei funkt auch noch andauernd Samis echtes Leben dazwischen.
Sami, Nora und die anderen Charaktere sind super ausgearbeitet. Unter jeder Person (ob sie nun gut oder böse war) konnte ich mir jemanden vorstellen, der nach seinen eigenen Empfindungen handelt. Ich kam an jede Person heran und hatte fast das Gefühl, sie mal getroffen zu haben.
Der Schreibstil ist auch super. Er hat mich ganz flüssig und entspannt durch das Buch geführt und vor allem am Ende mit dafür gesorgt, dass mein Puls in die Höhe geschossen ist. Die richtigen Worte an den richtigen Stellen - da konnte man absolut nichts dran aussetzen.
Zum Ende hin muss aber ich aber leider einen halben Stern abziehen, da für mich noch einige Fragen ungeklärt blieben. Deswegen würde ich alles, was einer Fortsetzung entspricht sofort lesen.

4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 26.09.2021

Neues Buch der Lieblingsreihe

Abgetrennt
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Als Rechtsmediziner Paul Herzfeld einen Arm obduzieren muss, fällt ihm auf, dass er diesen bereits kennt. Nicht von einer lebenden Person, sondern von einer bereits obduzierten. Zudem bringt ...

Als Rechtsmediziner Paul Herzfeld einen Arm obduzieren muss, fällt ihm auf, dass er diesen bereits kennt. Nicht von einer lebenden Person, sondern von einer bereits obduzierten. Zudem bringt sein Erzfeind ihn zum wiederholten Male in Schwierigkeiten.
Der dritte Band der Herzfeld-Reihe war wie die ersten beiden Teile ein extrem gutes Buch. Dr. Tsokos schafft es immer wieder den Leser komplett in den Bann zu ziehen. Nach den ersten Seiten konnte ich es kaum wieder aus der Hand legen. Auch dass sich nicht nur aufs Hauptthema fokussiert wird, sondern auch der Alltag eines Rechtsmediziners mit anderen Fällen eine Rolle spielt finde ich super interessant. Ich war ab Seite eins an das Buch gefesselt und der Autor hat es geschafft den Leser zu jeder Zeit mitzunehmen.
Mir hat gut gefallen, dass die Kapitel teilweise extrem kurz waren und man stets den Überblick hatte, an welchem Ort man zu welcher Zeit war.
Der Schreibstil war angenehm, es wurden zwar viele Fremdwörter benutzt, aber diese wurden immer durch Fragen von Unwissenden aufgeklärt.
Ich konnte mich wie immer sehr gut in Herzfelds Lage versetzen. Seine Neugier und das gute Bauchgefühl sind erneut genau auf den Charakter des Rechtsmediziners abgestimmt, aber auch die Nebencharaktere sind sehr gut gestaltet und passend.
Eines der schönsten Dinge an dieser Buchreihe finde ich, dass Dr. Tsokos viele einzelne wahre Geschehnisse zu einer Geschichte zusammenfasst und daraus einen spannenden Thriller schreibt. Er schafft es jedes mal aufs neue mich für dieses Thema zu faszinieren.
Empfehlen würde ich dieses Buch denen, die gerne spannende - aber auch brutale - Bücher lesen. Ich habe mit dieser Buchreihe meine Liebe zum Lesen entdeckt, musste beim ersten Buch jedoch erstmal die Geschehnisse verdauen, bevor ich weiterlesen konnte. Eben weil es so detailliert und spannend geschrieben ist. Eine Eigenschaft, die ich bei diesen Büchern auf gar keinen Fall missen möchte. Ich freue mich zudem, trotz des Endes der Trilogie, dem Protagonisten in den anderen Buchreihen, wie die des Fred Abels oder dem Kurzthriller mit Sabine Yao, erneut zu begegnen.

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