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Veröffentlicht am 14.01.2026

Zurück in den Hamptons

Hamptons Prestige - Doubts & Desires
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Maren Vivien Haase hat mit Band zwei ein Finale geschrieben, das mich emotional total abgeholt hat. Direkt von der ersten Seite habe ich wieder diese High Society Vibes gespürt, wie schon in Band eins. ...

Maren Vivien Haase hat mit Band zwei ein Finale geschrieben, das mich emotional total abgeholt hat. Direkt von der ersten Seite habe ich wieder diese High Society Vibes gespürt, wie schon in Band eins. Die glitzernden Partys, der exklusive Country Club und die Villen am Meer, alles schreit nach Luxus und Drama. Bei Lesen habe ich mich so gefühlt, als wäre ich mittendrin. Als Teil der Clique und mit eigenen Geheimnissen und Gefühlen.

Die Protagonisten haben in diesem Band nochmal viel mehr Tiefe bekommen. Über June, Weston und Cameron hat man vieles erfahren, was am Anfang nur leicht angedeutet wurde. Besonders June hat mir sehr gut gefallen durch ihre Stärke, aber auch ihre Verletzlichkeit. Weston hat mein Herz mit seiner liebevollen Art und den ganzen kleinen Neckereien höherschlagen lassen. Und mit Cameron zusammen hat sich weiterhin das Love Triangle gebildet und ich habe wirklich bis am Ende gerätselt für wen June sich entscheiden wird. Zwar war es bis zum Ende spannend, aber es gab trotzdem kein unnötiges Hin und Her.

Maren Vivien Haases Schreibart ist wunderschön, so leicht, aber gleichzeitig auch intensiv. Die Mischung aus gefühlvollen Momenten, humorvollen Dialogen und dramatischen Wendungen hat dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Besonders die Szenen im Haus waren richtig sommerlich.

Es wurden auch endlich die ganzen Geheimnisse aufgedeckt, die mich nach dem ersten Band völlig ratlos zurückgelassen haben. Auch die Liebesbeziehung war richtig schön, so glaubwürdig und emotional. Und ich finde, June hat sich genau richtig entschieden, er war schon in Band eins mein Favorit.

Ich bin ein bisschen neidisch auf June, dass sie Marens kommende Cowboy-Romance schon lesen durfte. Ich liebe dieses kleine Easter Egg total.

Hamptons Prestige - Doubts & Desires war ein tolles Finale, das mich für ein paar Stunden in eine andere Welt gebracht hat. Es hat alles, was man sich von einem Sommer in den Hamptons erhofft: Herzklopfen, Geheimnisse und ganz viel Glamour.

5/5 Sterne ⭐️

Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Ein letztes Mal zurück in Aspen

Like Hearts We Heal
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„Unsere Herzen. Da ist so viel Schwarz, aber ich male sie wieder rot.“

Ich hätte nicht gedacht, dass ich beim Lesen das Gefühl haben werde, anzukommen und gleichzeitig auch Abschied zu nehmen. Aber genau ...

„Unsere Herzen. Da ist so viel Schwarz, aber ich male sie wieder rot.“

Ich hätte nicht gedacht, dass ich beim Lesen das Gefühl haben werde, anzukommen und gleichzeitig auch Abschied zu nehmen. Aber genau das hat Like Hearts We Heal geschafft. Es war für mich eigentlich ein 6/5 Sterne und nicht ein 5/5 Sterne Buch.
(Spoiler möglich)

Ayla hat es geschafft zu zeigen, dass Herzen brechen können, aber man sie danach auch wieder neu zusammensetzen kann. Die Geschichte von Paisley & Knox fängt ein Jahr nach dem Ende an, das sich immer falsch angefühlt hat für mich. Beide haben nie so getan, als wären sie nicht getrennt gewesen, sondern sie haben sich wieder langsam neu kennengelernt. Es ist nichts verschönert, denn man spürt oft beim Lesen, wie viel kaputt gegangen ist.

Paisleys Heilungsreise hat mich sehr berührt. Der ganze Druck, Olympia und ihre Vergangenheit, es hat echt manchmal wehgetan zu lesen, was sie für Narben hat. Aber man merkt auch, wie sie über sich hinaus wächst und am Ende stärker ist, als sie es je war.
Knox hat mich sehr überrascht, denn seine Gründe und sein Schweigen haben sehr viel Sinn gemacht. Aber manchmal wollte ich ihn auch einfach nur schütteln und ihm einen kleinen Stoß in die richtige Richtung geben.

Ich liebe Aspen so sehr. Die Freundesgruppe, die Winterlandschaft und auch der Humor, alles hat sich so sehr nach Found Family angefühlt. Ich liebe es, wie die ganzen Figuren aus den anderen Bänden Rollen haben und nicht nur am Rande auftauchen. Am liebsten würde ich selber im Diner essen und in der Eishalle stehen.

„duundichohneleerzeichen“

Zwischendurch hatte ich Tränen in den Augen, direkt danach war ich wieder ein bisschen wütend. Aber besonders das Ende des Buches ist perfekt geworden. Besser hätte ich es mir nicht vorstellen können. Und dass alles mit Knox und Paisley endet, genau dort, wo alles begann, hat den Kreis wirklich toll geschlossen. Aber wer weiß, vielleicht kehren wir ja eines Tages an die Academy zurück.

5/5 Sterne ⭐️

Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Zwischen Schmerz, Kunst und Hoffnung

Memories So Golden Like Us (Blue Eternity 2)
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Gabriella Santos de Lima hat es wieder getan. Dieses Buch fühlt sich nicht einfach geschrieben an, sondern eher so, als wären es meine eigenen Gedanken. Als würde man nicht lesen, sondern direkt in Blairs ...

Gabriella Santos de Lima hat es wieder getan. Dieses Buch fühlt sich nicht einfach geschrieben an, sondern eher so, als wären es meine eigenen Gedanken. Als würde man nicht lesen, sondern direkt in Blairs Kopf hineinfallen. Die Art, wie Gabriella innere Monologe schreibt, Bilder aufblitzen lässt und Gedanken abbrechen lässt, wirkt so real, dass ich manchmal vergessen habe, dass ich ein Buch in der Hand habe. Es ist, als würde man einer echten Person beim Fühlen zusehen.

Besonders heftig und leider erschreckend authentisch ist der Umgang mit Body Shaming und Hasskommentaren. Die Social-Media-Beiträge, die eingebauten Kommentarspalten, die Art, wie Blair im Internet nur auf ihren Körper reduziert wird, es tut wirklich weh. Weil es so nah an dem ist, was man täglich online sieht. Gabriella beschönigt absolut nichts, zeigt aber gleichzeitig, wie tief solche Worte schneiden können, auch wenn alle immer sagen: „Ignorier es doch einfach.“

Blairs innere Zerrissenheit ist herzzerreißend, aber gleichzeitig unglaublich poetisch geschrieben. Man spürt ihre Traurigkeit, aber auch dieses kleine langsame Aufleuchten, als sie wieder zu ihrer Kunst zurückfindet. Dass ihre Kreativität nicht nur Hobby, sondern Teil ihrer Identität ist, bringt eine ganz besondere Atmosphäre in die Geschichte: zart, melancholisch, golden.

Und dann ist da Connor. Ein richtiger Green Flag Bookboyfriend, der zuhört, nachfragt und Grenzen respektiert. Kein überperfekter Mann, sondern jemand, der sich Mühe gibt und damit schon so viel besser ist als die meisten Typen, die in Blairs Vergangenheit auftauchen. Seine Geduld und sein vorsichtiges Annähern haben mir richtig das Herz warm gemacht.

Zum Schluss hat mich auch das Cover nicht mehr losgelassen. Nach dem Lesen wirkt es plötzlich wie eines von Blairs eigenen Kunstwerken. Und die beiden Illustrationen im Buch sind einfach wunderschön. Sie fangen die Szenen so perfekt ein, dass man sie am liebsten ausdrucken und an die Wand hängen würde.

5/5 Sterne ⭐️

Vielen Dank an Vorablesen und den Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Ein Herbst voller Geheimnisse

A Dark and Secret Magic
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Das Buch war genau so, wie ich mir das perfekte Herbstbuch vorgestellt habe. A Dark and Secret Magic fühlt sich wie ein Spaziergang durch neblige Wälder an, während irgendwo im Hintergrund Kerzen flackern ...

Das Buch war genau so, wie ich mir das perfekte Herbstbuch vorgestellt habe. A Dark and Secret Magic fühlt sich wie ein Spaziergang durch neblige Wälder an, während irgendwo im Hintergrund Kerzen flackern und jemand in einer Küche Kürbissuppe rührt. Ein bisschen düster, aber auch sehr gemütlich.

Kate, eine Heckenhexe, lebt mitten im Wald in ihrem Cottage und will eigentlich nur ihre Ruhe. Kräuter, kleine Zauber und das Knistern des Kamines, das ist ihre Welt. Dazu Kater Merlin, der heimliche, flauschige Star der Geschichte.
Bis eines Nachts Matthew vor ihrer Tür steht, jemand aus ihrer Vergangenheit, der Fragen aufwirft, die Kate viel zu lange verdrängt hat. Und es geht um einiges Spannendes, wie Magie, die längst hätte vergessen sein sollen, sowie ein altes Buch.

Die Romance Story zwischen ihnen bleibt eher im Hintergrund, zwischen ihnen ist viel Unausgesprochenes und der Slow Burn war genau richtig so, wie er war.

Die Magie ist schon fast alltäglich und dadurch hatte ich beim Lesen total einen cozy Hexen Vibe gespürt, der sich durch die Seiten zieht. Es geht viel um Familie, Verantwortung und die Frage, wem man eigentlich vertrauen kann. Das Buch lebt von Geheimnissen: das alte Buch, das Wissen ihrer Mutter und die verfeindeten Zirkel. Alles setzt sich nach und nach zusammen, wodurch es zwischendurch auch manchmal ein bisschen ruhiger geworden ist. Bei manchen Themen hätte ich mir aber noch gewünscht, dass sie ein bisschen ausführlicher geschrieben gewesen wären.

Insgesamt ist es wirklich ein ruhiges und besonderes Buch, das perfekt in den Herbst passt. Mit Nebel, Halloweennächten und auch Gefahren, auf die ich aber aus Spoilergründen nicht eingehen möchte.

4/5 Sterne ⭐️

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Willkommen in der magischen Pension

Miss Swans zauberhafte Pension für magische Gäste
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Von der ersten Seite an bin ich total in Sera Swans Welt versunken und ich habe mich schon fast wie zuhause gefühlt. Ich glaube, wenn ich einmal da gewesen wäre, hätte ich die Pension am liebsten nie wieder ...

Von der ersten Seite an bin ich total in Sera Swans Welt versunken und ich habe mich schon fast wie zuhause gefühlt. Ich glaube, wenn ich einmal da gewesen wäre, hätte ich die Pension am liebsten nie wieder verlassen. Ich bin froh, dass ich das Buch an einem regnerischen Herbsttag gelesen habe, weil beim Lesen man sich sehr wohl und geborgen gefühlt hat.

Sera Swan, einst eine der talentiertesten Hexen Englands, führt nach dem Verlust ihrer Magie nun eine kleine Pension, die nur diejenigen findet, die sie wirklich brauchen. Ich liebe die Idee dieser Pension richtig, wie kann man auch nicht?

Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, selber mit einer Tasse Tee in der Küche zu sitzen und den Bewohnern zuzuhören. Sie sind bunt, eigenartig und gleichzeitig unfassbar menschlich, sodass ich sie beim Lesen nur ins Herz schließen konnte. Ob schräg, still, witzig oder etwas chaotisch, jeder ist anders, aber doch so gleich.

Besonders gefallen hat mir, wie das Buch schwierige Themen miteinbezieht: Anderssein, Verlust, Erwartungen, das Gefühl, nirgends richtig reinzupassen. Es zieht die Stimmung nie runter, aber trotzdem ist es nie oberflächlich.

Und Sera und Luke. Dieses Knistern zwischen einer grummeligen Hexe und einem Historiker, der mehr Herz hat, als es zeigen will. Der Slow Burn passt richtig gut zu den beiden. Aber was ich am meisten gemocht habe, war dieses Found Family Gefühl. Alle zusammen sind eine große Familie, ohne verwandt zu sein.
Und wen ich bis jetzt noch nicht ganz überzeugt habe, es gibt einiges an Humor, der es wert ist, gelesen zu werden. Ich sage nur, skelettierter Hahn…

4/5 Sterne ⭐️

Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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