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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2021

Ein schöner Einstieg, für Frauen, die sich zum ersten Mal an das Genre trauen

Der 1. Mord - Women's Murder Club -
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Nach Herzschmerz und Liebe kann es mal wieder ein bisschen härter zur Sache gehen, wobei man sagen muss, dass auch in diesem Thriller Herzschmerz und Liebe nicht zu kurz kommen.
Der Anfang ist schon niederschmetternd ...

Nach Herzschmerz und Liebe kann es mal wieder ein bisschen härter zur Sache gehen, wobei man sagen muss, dass auch in diesem Thriller Herzschmerz und Liebe nicht zu kurz kommen.
Der Anfang ist schon niederschmetternd und man fragt sich schon, wie soll das Enden? Und die Protagonistin darf doch nicht schon im ersten Teil sterben. Ich mag ja Bücher, wo die Kapitle kurz gehalten sind, was zwar am Anfang erschreckend ist, wenn man sieht, dass das Buch 200 Kapitel hat, aber sie waren wirklich sehr kurz teilweise. So kann man immer einen guten Cut finden, wenn man das Buch mal aus der Hand legen muss.
Die Gesichte selber ist toll und wirklich gut geschrieben. Es gibt diese Hinweise, wo man sich absolut sicher ist, wer der Mörder ist, nur um auf der nächsten Seite wieder andere Hinweise zu bekommen um sich dann doch nicht mehr so sicher zu sein und am Ende ist eh alles anders, als gedacht. Ich mag die Tiefe von Jill. Wir bekommen wirklich einen guten Einblick in ihren Charakter. Man kann total mit ihr fühlen. Auch der Zusammenhalt zwischen den Mädels beim Womans Murder Club ist schön zu "sehen".
Doch was wäre ein guter Thriller ohne Spannung. James Patterson hat es so gut geschrieben, dass man sich, wie in einer Folge Law & Oder fühlt. Man kann sich visuell alles sehr gut vorstellen. Und wie ich schon am Anfang schrieb, kommt auch der Herzschmerz nicht zu kurz. Da denkt man JIll bekommt endlich das, was sie verdient hat und dann wird ihr am Ende doch alles wieder genommen. Also Achtung Spoiler: Es gibt kein Happy-End =(
Ich finde den ersten Band schon richtig klasse und werde mir die nächsten Bänder sicherlich auch mal durchlesen. Es gibt ja genug davon. Ich finde die Womans Muder Club Bücher sind gut, für Frauen, die sich zum ersten Mal an das Genre Thriller und Krimi ran wagen wollen. Denn es ist kein reiner Krimi oder Thriller, es ist auch ein bisschen Liebes- oder Frauenroman. Es ist auf jeden Fall eher etwas für Frauen.

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Veröffentlicht am 25.07.2021

Ganz nett

Beat it up
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Am Anfang hat es ein wenig gedauert, bevor ich richtig im Buch drin war. Es hat mich auch nicht so gefesselt, wie andere Bücher. Ich fand die Konstellation mit Ethan, Summer und Gabriel to much. Summer ...

Am Anfang hat es ein wenig gedauert, bevor ich richtig im Buch drin war. Es hat mich auch nicht so gefesselt, wie andere Bücher. Ich fand die Konstellation mit Ethan, Summer und Gabriel to much. Summer hatte eh schon so viele Probleme und war ein schwieriger Charakter und dann kam auch noch Ethan dazu. Ich hatte mir am Anfang gewünscht, dass Gabriel verschwindet und Summer endlich einsieht, wie sehr sie Ethan liebt. Aber die Autorin hatte ein andere Story vorgesehen.
Bei der eigentlichen Story zwischen Summer und Gabriel, war es auf jeden Fall gut geschrieben. Zwischenzeitlich habe ich wirklich mit Summer gelitten, auch wenn ich das mit ihrem Gehör selber nicht nachvollziehen kann. Ich stelle mir es allerdings nicht so einfach vor, wenn man aus dem Gehörgang blutet, dass man nach ein wenig schlaf wieder top fit vor. Aber das können andere besser beurteilen.
Die Geschichte als solches ist nicht neu, aber die Komponente mit dem extremen hören, finde ich schon interessant. Es muss wirklich ein Graus für solche Menschen sein, sich in der "normalen" Welt zu bewegen. Es ist eine süße Story, die man sich zwischendurch gönnen kann. Ob ich den zweiten Teil, der Reihe, auch lesen werde, kann ich noch gar nicht sagen. Es hat mich halt wirklich nicht vom Hocker gerissen und ich habe noch soooo viele andere Bücher, die auch gelesen werden wollen ^^

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Veröffentlicht am 27.02.2021

Leichte Kost für Zwischendurch

Du gehörst mir ...
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Das Buch ist schon ein bisschen älter und wurde auf meinem SUB immer weiter nach unten gelegt. Mein schlechtes Gewissen war nun aber zu groß und deswegen habe ich es mal vorgezogen.
Also Dixon war mir ...

Das Buch ist schon ein bisschen älter und wurde auf meinem SUB immer weiter nach unten gelegt. Mein schlechtes Gewissen war nun aber zu groß und deswegen habe ich es mal vorgezogen.
Also Dixon war mir schon ziemlich unsympathisch. Wie er mit Frauen umging, wie er teilweise über Frauen dachte und als er dann auch noch Maddy hat sitzen lassen, für ein blondes Gift, da war er komplett durch bei mir. Das ist doch typisch Mann, lieber ans ficken denken, als an die Liebe. Wie es uns Frauen dabei geht, ist denen völlig egal.
Ich weiß aber, aus persönlicher Erfahrung, dass man Gefühlen nicht aus dem Weg gehen kann. Und Maddy war von Anfang an sehr angetan, von Dixon. Und auch Dixon konnte Maddy nicht verstehen und auch wenn man es im Buch nicht lesen kann, bin ich mir ziemlich sicher, dass er selbst in der Zeit mit Juliet öfters an Madddy denken musste, als er zugeben würde.
Am Ende hat die Geschichte dann noch noch ein Wendung genommen, die man zwar erahnen konnte, aber als es dann dazu kam, war man doch ein wenig überrascht. Ich muss auf jeden Fall den zweiten Teil lesen, denn ich will wissen, wie Dixon aus dieser Lage wieder raus kommt, ohne Maddy das Herz zu brechen. Was wird für ihn am Ende wichtiger sein, die Beziehung oder die Karriere?
Zum Stil allgemein kann man sagen, dass Monica James ein nettes Buch für Zwischendurch geschrieben hat. Es haut einen nicht vom Hocker und es fesselt einen auch nicht dermaßen. Der Schreibstil ist flüssig und auch wenn zwischendurch ein Fachausdruck kommt, fühlt man sich komplett dumm, weil man ihn nicht aussprechen kann. Dieser Roman ist was für die heißen langen Sommernächte, in denen man sich es mit einem Drink auf dem Balkon gemütlich macht und einfach nur ein wenig die Seele baumeln lassen will.

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Veröffentlicht am 15.02.2021

Eine andere Art von Krimi

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Ein wirklich toller Krimi. Hier hat Niklas Natt och Dag eine neue Art von Krimi geschaffen. Es war am Anfang ein wenig komisch, in das Buch rein zu kommen und auch erst zum Ende des Buches, hat alles wirklich ...

Ein wirklich toller Krimi. Hier hat Niklas Natt och Dag eine neue Art von Krimi geschaffen. Es war am Anfang ein wenig komisch, in das Buch rein zu kommen und auch erst zum Ende des Buches, hat alles wirklich Sinn ergeben ^^. Ich bin jetzt schon gespannt, wie es in dem nächsten Band weiter geht, ob die beiden Hauptcharaktere auch wieder dabei sind.
Apropos Hauptcharaktere - Cecil Winges Beschreibung schuf bei mir, im Kopf, das Bild von Scrooge aus "Einer Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens. Mit Zylinder und immer einen Schal um. Aber er scheint der Einzige im Buch zu sein, der ein Gewissen hat und nicht nur das Gold sondern auch den Menschen sieht. Deswegen hat es mich schon zum Anfang traurig gemacht hat, dass sein Leben sich dem Ende naht.
Dann gibt es noch Cardell, der einfach mal der Bösewicht mit Herz ist. Harte Schale, weicher Kern. Dieses Buch zeigt einfach auch, wie mit den ganzen Soldaten umgegangen wurde und auch immer noch wird, die im Einsatz ihr Leben riskieren und dabei Körperteile verlieren. Leider werden diese ganzen Helden oft vergessen und so auch bei Cardell. Er hat sein Leben in einem Krieg riskiert, der von Anfang an zum scheitern verurteilt war und wurde danach einfach fallen gelassen und in die Gosse geschubst. Er hat sich mit Alkohol und Prügeleien versucht abzulenken und man kann sich wohl denken, wie das funktioniert hat. Erst als er von Cecil gebeten wurde ihn zu unterstützen, hatte er wieder einen Sinn gefunden, warum man doch mal nüchtern bleiben sollte.
Zusammen schaffen es Beide das Rätsel zu lösen und das ist wirklich ein wenig anders, als erwartet. Ich fand die Aufteilung der einzelnen Kapitel auch gut gelungen und man lernt die Charaktere alle sehr gut kennen, auch die, die eigentlich eher in der Nebenstory stattfinden. Für mich persönlich der einzige Minuspunkt, die ganzen schwedischen Straßen und Orte ^^. Wenn man nicht weiß, wie man es aussprechen soll, dann ist es immer ein kleiner Holperstein gedanklich.

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Veröffentlicht am 02.02.2021

Schon interessant, aber auch sehr erschreckend

Career Suicide
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Ja, wo soll ich anfangen. Vielleicht beim Vorwort. Mein erster Gedanke, nach den ersten paar Zeilen: "What the fuck"? Was ist den das für ein unzusammenhängender Mist. Ich war drauf und dran das Vorwort ...

Ja, wo soll ich anfangen. Vielleicht beim Vorwort. Mein erster Gedanke, nach den ersten paar Zeilen: "What the fuck"? Was ist den das für ein unzusammenhängender Mist. Ich war drauf und dran das Vorwort zu überspringen und als es dann endlich vorbei war, habe ich Konfetti geworfen. Außerdem glaube ich auch, dass der Typ in Bill verschossen ist. So wie er ihn am Ende beschrieben und gelobt hat. Das war schon fast to much.
Bill Kaulitz schreibt in einem flüssigen Stil und gut verständlich. Einzig, sein Denglisch war ein wenig nervig. Des weiteren hoffe, dass Bill sich bewusst ist, dass er nach diesem Buch ziemlich scheiße rüber kommt. Ich habe immer wieder gedacht, was für Rotzgören. Er schreibt davon, dass sie schon mit 6 die ersten sexuellen Erfahrungen gemacht haben und Regeln für alle galten, aber nicht für die Kaulitz-Zwillinge. Und sich dann, wenn sie mal wieder erwischt wurden, sich darüber aufzuregen, dass die ganzen Assi-Lehrer es ihrer Mutter gesteckt haben und sie als schlechte Mutter bezeichnet haben. Entschuldigung bitte, aber was stimmt nicht mit euch? Was glaubt ihr denn, was passiert, wenn ihr scheiße baut und erwischt werdet? Ich glaube, dass es eure Mutter ziemlich hart hatte, mit denen.
Ich war total erschrocken, was ich dann auch noch auf den nächsten Seiten lesen musste. Bill schreibt davon, wie jung er war, als er die ersten harten Drogen genommen hat und dass das ja alles ziemlich normal war - damals auf dem Dorf. Und auch später scheint er den Drogen nicht abgeneigt gewesen zu sein und er schreibt das alles so, als wäre es voll okay sich jeden Abend mit Alkohol und Ecstasy zuzudröhnen. Das ist krank.
Ich war früher ein großer Fan von den Jungs und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie es alle nicht leicht hatten. Und die Produzenten und Plattenfirmen wollten bestimmt nicht nur das Beste für die Jungs, aber manchmal klang es doch schon sehr nach Undankbarkeit.
Es war auf jeden Fall interessant zu lesen, wie es hinter den Kulissen abgeht, aber die Verherrlichung von Drogen finde ich schrecklich. Bill hat als Person der Öffentlichkeit auch eine Vorbildfunktion und die hat er hier nicht wirklich erfüllt.

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