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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2026

Ein Pageturner

Wenn sie wüsste
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Aufgrund ihrer Vergangenheit hat Millie es nicht leicht, einen Job zu finden. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als Nina Winchester sie einstellt. Sie wird das Hausmädchen für Nina, ihrer Tochter und ihren ...

Aufgrund ihrer Vergangenheit hat Millie es nicht leicht, einen Job zu finden. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als Nina Winchester sie einstellt. Sie wird das Hausmädchen für Nina, ihrer Tochter und ihren Ehemann bei freier Kost und Logis und einem guten Gehalt. Doch schon bald trügt der Schein der wohlhabenden netten Familie. Nina verwüstet das Haus und unterstellt Millie Dinge, die sie nicht getan hat. Und Ninas Tochter behandelt sie absolut respektlos. Nur Andrew, Ninas äußerst attraktiver Ehemann, behandelt sie nett. Hat Nina sie nur eingestellt, um Millie zu quälen?

Dies war mein erstes Buch der Autorin. Aufgrund vieler Leseempfehlungen wollte ich diese Reihe auch unbedingt lesen. Der Schreibstil war super angenehm und die Kapitel waren schön kurz. Millie mochte ich sofort. Und man war so neugierig, was sie damals verbrochen hatte. Dies erfuhr man allerdings sehr spät. Die Atmosphäre in diesem Haus war klasse. Und dann noch diese Plot-Twists. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen.

Dieser erste Teil der Housmaid Reihe war klasse. Es war andauernd spannend und ich war richtig von der Handlung gefesselt. Man wollte unbedingt wissen, was als nächstes geschah. Jetzt werde ich wohl erst einmal ins Kino gehen, um mir den Film anzuschauen.

Fazit:
Ein spannender Reihenauftakt.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Spannender Dilogie-Auftakt

Verlorenes Herz (The Last Bloodcarver, Band 1)
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Nhika hat eine besondere Gabe. Sie ist ein Bloodcarver. Sie kann durch ihre Berührung Haut auf Haut heilen, aber auch töten. Deswegen darf niemand in Theumas erfahren, was sie ist. Doch dann wird sie erwischt, ...

Nhika hat eine besondere Gabe. Sie ist ein Bloodcarver. Sie kann durch ihre Berührung Haut auf Haut heilen, aber auch töten. Deswegen darf niemand in Theumas erfahren, was sie ist. Doch dann wird sie erwischt, als sie eine Frau heilt und landet daraufhin bei den Schlächtern, die sie an den meistbietenden versteigern. Sie wird von den Kindern der mächtigsten Familie in Theumas ersteigert, dessen Vater vor kurzem ermordet wurde. Dadurch wird sie unmittelbar in den Mordfall verwickelt. Dabei trifft sie andauernd auf den Arztassistenten Ven Kochin. Einerseits versucht er sie aus der Stadt zu vertreiben und andererseits sucht er ihre Nähe.

Das Cover fand ich sehr schön und der Klappentext hörte sich interessant an. Nikhas Gabe war sehr faszinierend. Nur durch die Berührung konnte sie sozusagen innerhalb des anderen Körpers „reisen“ und die Krankheitsquelle finden und heilen. Dafür brauchte sie auch immenses anatomisches Fachwissen. Dies musste sie unbedingt erweitern, da sie bei ihrem derzeitigen „Patienten“ keine Ahnung hatte, wie sie in heilen sollte. Und dieser Patient war Zeuge bei dem Mord.

Mir hat dieser Auftakt sehr gut gefallen. Im Mittelteil gab es leider einige Längen. Trotzdem war das Buch überraschend gut. Die Technik war echt merkwürdig. Einerseits hatten sie eine Art Roboter, die Automaton hießen, und andererseits gab es zum Beispiel gerade mal Telefone mit Wählscheiben, die sich nur Reiche leisten konnten. Am faszinierendsten war aber diese Gabe oder auch Magie von Nhika. Und das Ende war ein echte Überraschung. Teil 2 habe ich schon vorbestellt.

Fazit:
Eine faszinierende Magie in einer spannenden Geschichte.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Unterhaltsamer Justiz-Krimi

Richter sterben besser
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Nachdem Richter Siggi Buckmann von der Hochzeit seiner Ex-Frau zurückgekommen ist, hat es jemand auf ihn abgesehen. Erst wird er fast überfahren und dann verfehlt ihn ein Blumenkübel nur knapp. Aber sein ...

Nachdem Richter Siggi Buckmann von der Hochzeit seiner Ex-Frau zurückgekommen ist, hat es jemand auf ihn abgesehen. Erst wird er fast überfahren und dann verfehlt ihn ein Blumenkübel nur knapp. Aber sein alter Freund Kriminalhauptkommissar Nick Hiller glaubt, dass es sich nur um Zufälle handelt. Doch Siggi ist da anderer Meinung. Er hat sich schließlich genügend Feinde gemacht. Und aller guten Morde sind drei oder nicht?

Dies war schon der dritte Teil der Siggi Buckmann Reihe. Durch die kurzen und knackigen Kapitel konnte man das Buch so verschlingen. Siggi hatte eigentlich eine gute Zeit mit seiner Freundin, der Journalistin Robin Bukowsky, auf der Hochzeit seiner Ex-Frau Britta. Doch kaum zurück wurde er beinahe überfahren und von einem Blumenkübel erwischt. Glück und Glas wie leicht bricht das. Dieser Satz wurde zu seinem Leitspruch. Während sein Freund Kriminalhauptkommissar Nick Hiller an Zufälle glaubte, war sich Siggi sicher, dass einer seiner Feinde es auf ihn abgesehen hatte. Und so sah sich Siggi wieder einmal gezwungen, andere Mittel einzusetzen.

Auch der dritte Teil war wieder klasse. Es war amüsant, sarkastisch und fesselnd. Natürlich musste man vieles mit einem Augenzwinkern verstehen.

Fazit:
Auch der dritte Teil war wieder eine amüsante Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Sehr spannend

Der Heimweg
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Damit Jules Freund sein Date treffen kann, übernimmt Jules die Schicht am Begleittelefon. Dann hat er Klara am Telefon. Obwohl sie gar nicht auf dem Heimweg ist. Sie ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen ...

Damit Jules Freund sein Date treffen kann, übernimmt Jules die Schicht am Begleittelefon. Dann hat er Klara am Telefon. Obwohl sie gar nicht auf dem Heimweg ist. Sie ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann und dem Kalender-Killer, denn in zwei Stunden läuft ihr Ultimatum ab. Ihr Todestag.

Ich hatte schon lange nichts mehr von Fitzek gelesen, obwohl ich alle Bücher habe. Da ich unbedingt anschließend den Film schauen möchte, habe ich mich für den Heimweg entschieden. Das Buch war extrem spannend. Man wusste manchmal nicht mehr, was wahr war oder vielleicht doch eine Halluzination? Denn aufgrund der Vergangenheit der beiden Hauptprotagonisten war alles möglich.

Mir gefiel das Buch richtig gut. Das Thema war äußerst wichtig. Man hört es tagtäglich, was Frauen an häuslicher Gewalt erfahren. Außerdem wissen viele nicht, dass es Begleittelefone gibt. Sie geben einem wenigstens ein bisschen Sicherheit, um sich auf dem Heimweg nicht alleine zu fühlen. Es gab immer wieder überraschende Wendungen, sodass die Spannung bis zum Schluss blieb.

Fazit:
Spannend bis zum Schluss.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Sehr unterhaltsamer Auftakt

Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)
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Coopers Chase ist eine luxuriöse Seniorenresidenz in der idyllischen Grafschaft Kent. Dort lebt die fast achtzigjährige ehemalige Krankenschwester Joyce. Sie lernt dort die ehemalige Geheimagentin Elizabeth, ...

Coopers Chase ist eine luxuriöse Seniorenresidenz in der idyllischen Grafschaft Kent. Dort lebt die fast achtzigjährige ehemalige Krankenschwester Joyce. Sie lernt dort die ehemalige Geheimagentin Elizabeth, den ehemaligen Gewerkschaftsführer Ron und den ehemaligen Psychiater Ibrahim kennen und wird Teil ihres Donnerstagsmordclubs. Eigentlich geht es in dem Club darum, ungeklärte Mordfälle zu lösen. Doch dann geschieht vor ihrer Haustür ein Mord und die vier mischen die Ermittlungen gehörig auf. Und die ermittelnden Polizisten staunen nicht schlecht, was die rüstigen Rentner herausfinden.

Das Buch ließ sich flüssig lesen. Es wurde aus wechselnden Perspektiven erzählt und dazu gab es noch Tagebucheinträge von Joyce. Die vier Rentner fand ich allesamt liebenswürdig. Aber auch die ermittelnden Polizisten, Detective Chief Inspector Chris Hudson und Police Constable Donna de Freitas, waren äußerst sympathisch. Elisabeth hatte noch so viele Kontakte von früher und dadurch manche Informationen schneller als die Polizei. Das fanden Donna und Chris nicht immer in Ordnung. Vor allem wenn mal wieder gegen das Gesetz verstoßen wurde.

Mir gefiel der Auftakt sehr gut. Allerdings war es ab und zu etwas verwirrend, da es sehr viele Figuren und auch Nebenstränge gab. Außerdem zog sich die Geschichte zwischendurch auch mal. Trotzdem wurde ich bestens unterhalten.

Fazit:
Rüstige Rentner ermitteln mit viel Charme und britischen Humor.

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