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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2020

"Man braucht nichts im Leben zu fürchten, man muss es nur verstehen."

Madame Curie und die Kraft zu träumen (Ikonen ihrer Zeit 1)
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https://wasliestdu.de/rezension/man-braucht-nichts-im-leben-zu-fuerchten-man-muss-es-nur-verstehen

Veröffentlicht am 29.09.2020

witzige Fortsetzung

Hex Files - Wilde Hexen
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„Hex Files - Verhexte Nacht“ ist der zweite Teil der im Original als Trilogie angelegten Reihe von Helen Harper, der von Andreas Heckmann aus dem englischen übersetzt wurde.

Dieser zweite Teil setzt ...

„Hex Files - Verhexte Nacht“ ist der zweite Teil der im Original als Trilogie angelegten Reihe von Helen Harper, der von Andreas Heckmann aus dem englischen übersetzt wurde.

Dieser zweite Teil setzt kurz nach dem Ende des ersten Parts an. Um das Geschehen besser verstehen zu können, ist es zu empfehlen, den ersten Teil gelesen zu haben, sonst gehen einige Details verloren. Die freie Hexe Ivy Wilde wird vom Head der organisierten Hexen, dem Ipsissimus Collins gebeten mit Adeptus Winter einen Auftrag zu übernehmen. Sie kommt dieser Bitte nach, da sie unbedingt nochmals mit Raphael Winter zusammenarbeiten möchte. Dafür darf sie am Set ihrer Lieblingsshow „Verwünscht“ mitarbeiten. Allerdings läuft nicht alles so, wie es geplant ist…

Mir gefällt diese Art von humorvoller, contemporary Fantasy immer sehr und der erste Teil war ein Highlight für mich. Allerdings hat es leider etwas gedauert, bis ich in die Geschichte reinkam. Auch wenn die wichtigsten Entwicklungen des ersten Teils gekonnt in den Anfang des zweiten Teils eingewoben wurden so war der Anfang einfach zu hölzern. Dafür wurde es im Laufe der Geschichte wieder sehr unterhaltsam und abwechslungsreich. Vor allem die Ermittlungen des Duos Winter / Wilde haben es mir angetan und deren Ergebnis konnte mich überraschen.

Für dieses schöne Lesevergnügen vergebe ich 4 von 5 Sterne. Zum Glück müssen wir nicht mehr lange auf den letzten und abschließenden Teil warten.

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Veröffentlicht am 28.09.2020

unterhaltsame Fortsetzung

Wie man 13 wird und die Welt rettet (Wie man 13 wird 3)
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„Wie man 13 wird und die Welt rettet“ von Pete Johnson, übersetzt von Maja von Vogel und mit vielen Illustrationen von Thorsten Saleina gespickt ist bereits der dritte Teil der vierteiligen Reihe. Und ...

„Wie man 13 wird und die Welt rettet“ von Pete Johnson, übersetzt von Maja von Vogel und mit vielen Illustrationen von Thorsten Saleina gespickt ist bereits der dritte Teil der vierteiligen Reihe. Und auch wenn man die vorhergegangenen Bücher nicht kennt, so kann man das Buch auch ohne diese Vorkenntnis lesen. Allerdings denke ich, dass es sinnvoll ist die ersten beiden Bücher zu kennen, da vielleicht so einige Jokes nicht ganz bei uns angekommen sind.

Markus ist ein Halbvampir und wartet darauf, dass sich seine Kräfte endlich zeigen. Dabei wird er von seinen übermotivierten Eltern genervt und seine Freundin Tallulah, die übrigens Bescheid weiß, will nicht lockerlassen, sondern die merkwürdigen Vorfälle weiterverfolgen. Und so begeben sich die Beiden in ein neues Abenteuer.

Das Schöne an dem Buch ist, dass die nicht ganz so begeisterten Leser zum Schmökern verleitet. Zum einem durch einen coolen Blog Stil und dann durch die vielfältigen Themen, die dabei nicht zu aufgetragen transportiert werden. Zudem ist es für meine Mitleserin sehr wichtig, dass es nicht zu peinlich ist, denn ansonsten steigt sie sehr schnell aus einer Geschichte aus. Und das ist es nun überhaupt nicht. Der unterhaltsame Schreibstil und die kurzen Kapitel tragen ebenfalls dazu bei, dass die Leserschaft am Ball bleibt und natürlich die Spannung, die nicht ins gruselige abdriftet.

Insgesamt ein abwechslungsreiches Buch, welches 4 von 5 Sterne von uns erhält.

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Veröffentlicht am 26.09.2020

Eindrucksvoll, überraschend und berührend

Being Young
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„Being Young – uns gehört die Welt“ von Linn Skåber, illustriert von Lisa Aisato und aus dem norwegischen übersetzt von Gabriele Haefs ist ein Buch, welches schon durch sein besonders gestaltetes Cover ...

„Being Young – uns gehört die Welt“ von Linn Skåber, illustriert von Lisa Aisato und aus dem norwegischen übersetzt von Gabriele Haefs ist ein Buch, welches schon durch sein besonders gestaltetes Cover die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Dazu kommt, dass Linn Skåber in Norwegen eine bekannte Persönlichkeit ist die 32 Teenager auf ihrem Weg von Kindheit zum Erwachsen werden begleiten durfte. Die Antworten, die sie erhalten hat, sind in diesem Buch enthalten zusammen mit wirklich gelungenen Illustrationen, die immer wieder zum erneuten Blättern einladen.

Um ehrlich zu sein, nicht alle Texte haben mir gefallen, aber das sollen sie ja auch gar nicht – GEFALLEN. Nein, denn es handelt sich um Momentaufnahmen von jungen Menschen, die deren Umgang mit ihrem Alltag beschreiben. Ob es nun der neue Freund der Mutter ist, den man so gar nicht ausstehen kann, oder über Erfahrungen reflektiert. Es sind Gedanken, die zum Nachdenken anregen. Dazu, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen und nicht für alle eine Antwort haben zu müssen. Solche Gedanken gefallen nicht, sie setzten sich fest und lassen einen trocken Schlucken. Zudem bin ich so überrascht über das, was uns die Jugendlichen dort mitteilen. Über die Erlebnisse und deren Meinungen, die sie daraus abbilden.
Dazu kommen zwischen den einzelnen Kapiteln Momentaufnahmen, kurze Statements, die überraschend sind und mich berührt haben. Es ist kein Buch, dass man so einfach in einem Rutsch durchlesen kann, sondern eines, welches man sich immer wieder nehmen kann, um darin zu blättern und die Texte auch gerne mehrmals durchlesen kann.

Linn Skåber ist ein wirklich gutes Buch gelungen, dem ich 5 von 5 Sternen gebe!

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Veröffentlicht am 26.09.2020

Besondere Suche mit skurrilen Helfern

Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea
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„Malamander – Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea“ ist der erste Teil einer in zwei Teilen ausgelegten Reihe von Autor und Illustrator Thomas Taylor und übersetzt von Claudia Max. Sicher habt Ihr schon mit ...

„Malamander – Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea“ ist der erste Teil einer in zwei Teilen ausgelegten Reihe von Autor und Illustrator Thomas Taylor und übersetzt von Claudia Max. Sicher habt Ihr schon mit Thomas Taylor Kontakt gehabt, denn er ist der Illustrator der britischen Cover der Jugendausgabe von „Harry Potter“ und sein Talent kann man in seinem Buch „Malamander“ wiederentdecken. Nicht nur das Cover ist wunderschön geworden (es wurde vom deutschen Hanser Verlag übernommen) sondern auch die Karte auf der Innenseite des Umschlags und die Vignetten sind traumhaft geworden. Und der Text steht dem in nichts nach…

Herbie Lemon (was für ein Name) ist Sachenfinder im Grand Nautilus Hotel und ist für alle verlorenen und gefundenen Sachen zuständig. Schon allein seine Beschäftigung hat mich überzeugt das Buch lesen zu wollen, als ich das erste Mal den Klappentext gelesen habe. Eines Tages fragt ihn Violet um Hilfe bei der Suche nach ihren Eltern und somit startet ein Abenteuer sondergleichen mit fantastischen Wesen, mysteriösen Entwicklungen an schaurigen Plätzen. Auch die Möglichkeit mitzuraten und zu überlegen, ob man bei der Vorstellung neuer Figuren dem Malamander- dem geheimnisvollen Wesen – gegenüberzustehen.

Teilweise ist der Plot etwas zu gruselig für einige empfindsame Leser*innen ab 10 Jahren, aber dabei dennoch flüssig und gut zu lesen. Vor allem auch durch die recht kurz gehaltenen Kapitel. Die liebenswerten Figuren, die die Beiden auf ihrer Suche kennenlernen runden das Bild ab.

Ab April 2021 wird der zweite Teil „Gargantis“ im Original erscheinen. Es bleibt zu hoffen, dass Hanser auch diesen zweiten Teil veröffentlichen wird, denn uns hat der erste sehr gut unterhalten und wir freuen uns darauf, dass die offenen Fragen dann dort beantwortet werden. Zum Glück ist es aber so, dass der erste Teil ohne einen Cliffhanger auskommt, für den wir 4 von 5 Sterne vergeben.

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