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Timmi95

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2026

Düster und intensiv

Vesselless – Mein verräterisches Herz
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Vesselles von Cortney L. Winn hat mir richtig gut gefallen. Man ist schnell in der Geschichte drin und reist in eine düstere Welt mit Göttern, Seelenmagie und Machtspielen. Die Stimmung ist sehr kalt und ...

Vesselles von Cortney L. Winn hat mir richtig gut gefallen. Man ist schnell in der Geschichte drin und reist in eine düstere Welt mit Göttern, Seelenmagie und Machtspielen. Die Stimmung ist sehr kalt und hat sich unglaublich intensiv angefühlt.
Es geht hauptsächlich um Nizzara. Sie ist die Thronfolgerin in einem System, das auf Kontrolle und Gefühllosigkeit basiert. Dadurch hat sie einen inneren Konflikt, da sie eigentlich nichts fühlen darf, aber trotzdem zweifelt und selbstbestimmt sein möchte. Sie ist zwar stark, aber man merkt ihr auch ihre Unsicherheit an.
Dagen ist ein Deathwalker. Außerdem ist er der rechtmäßige tote König von Zarr. Er sammelt Seelen und ist dem Gott des Todes verpflichtet. Die Dynamik zwischen ihm und Nizzara ist aber nicht nur angespannt und düster, sondern manchmal auch humorvoll und ihre Beziehung entwickelt sich recht langsam.
Das Magiesystem in der Geschichte ist komplex und anfangs etwas überfordernd. Trotzdem kommt man wirklich gut in die Geschichte rein. Das wird einem vor allem durch den bildhaften Schreibstil erleichtert.
Insgesamt eine düstere und intensive Romantasy Geschichte, die ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Guter Twist

Verlorenes Herz (The Last Bloodcarver, Band 1)
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Die Handlung von Vanessa Les „Verlorenes Herz“ ist voller Intrigen, Mord und moralischen Entscheidungen. Nhika wird in einen Mordfall hineingezogen, während sie gleichzeitig mit ihrer Bloodcarver-Gabe ...

Die Handlung von Vanessa Les „Verlorenes Herz“ ist voller Intrigen, Mord und moralischen Entscheidungen. Nhika wird in einen Mordfall hineingezogen, während sie gleichzeitig mit ihrer Bloodcarver-Gabe umgehen muss. Es gibt viele medizinische und magische Elemente und man fiebert extrem mit, obwohl die Geschichte größtenteils vorhersehbar ist. Den Twist zum Ende hin hab ich jedoch absolut nicht kommen sehen.
Der Schreibstil ist extrem detailreich, atmosphärisch und erzeugt konstant eine gewisse Spannung. Die Atmosphäre war die ganze Zeit recht düster. Gegen Ende wurde es manchmal leider etwas langatmig, aber ich war trotzdem weiterhin gefesselt und wollte unbedingt weiterlesen.
Es war kein typisches Fantasybuch, sondern irgendwie einzigartig. Auch das Ende fand ich richtig gelungen. Deshalb würde ich es auch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Viele Wendungen

Eisnebel
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„Eisnebel“ ist einer dieser Thriller, die man kaum weglegen kann, weil ständig das Gefühl bleibt, dass gleich etwas Entscheidendes passiert. Von Anfang an liegt ein großes Unbehagen über der Handlung und ...

„Eisnebel“ ist einer dieser Thriller, die man kaum weglegen kann, weil ständig das Gefühl bleibt, dass gleich etwas Entscheidendes passiert. Von Anfang an liegt ein großes Unbehagen über der Handlung und je länger Theo in Idlewood bleibt, desto stärker wird es.
Die mysteriösen Nachrichten sind ein richtig guter Einstieg in das eigentliche Rätsel der Geschichte. Man fragt sich, wer Theo warnen will und wovor genau. Die Tatsache, dass sie selbst kaum Erinnerungen an ihre Kindheit hat, macht die Situation noch undurchsichtiger. Als dann auch noch ein Foto von ihr als Kind auftaucht, kippt die Stimmung endgültig ins Bedrohliche.
Besonders gelungen finde ich den Ort selbst. Idlewood ist wunderschön beschrieben, aber gleichzeitig wirkt es wie ein Ort, an dem etwas nicht stimmt. Also ein perfekter Schauplatz für Geheimnisse und Familienintrigen.
Connor und seine Familie sind ebenfalls spannend gezeichnet. Nicht offen feindselig, aber auch weit entfernt von herzlich. Man spürt ständig, dass etwas unausgesprochen im Raum steht.
Die Geschichte hat viele kleine Wendungen und am Ende eine große. Dadurch bin ich bis zum Ende extrem gefesselt gewesen.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Große Empfehlung

Off to the Races
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Die Geschichte wirkt von Anfang an sehr lebendig und direkt, da die Autorin so schreibt, dass man selbst mittendrin ist. Man hört die Pferde, riecht den Stall, spürt die Spannung zwischen den Figuren. ...

Die Geschichte wirkt von Anfang an sehr lebendig und direkt, da die Autorin so schreibt, dass man selbst mittendrin ist. Man hört die Pferde, riecht den Stall, spürt die Spannung zwischen den Figuren. Sie benutzt eine einfache, moderne Sprache mit viel Witz, klaren Bildern und ehrlichen Gedanken. Nichts wirkt geschliffen oder künstlich, im Gegenteil: Die Figuren reden so, wie man wirklich reden würde. Manchmal flapsig, manchmal genervt, manchmal verletzlich. Dadurch ist die Geschichte mitreißend und emotional.
Billie ist eine sehr sympathische Protagonistin, die man gleich ernst nimmt. Sie ist selbstbewusst, arbeitet hart und hat keinen Bock auf Angeber oder Menschen, die sie unterschätzen. Ihre Art ist direkt, manchmal etwas trotzig, aber immer authentisch. Man merkt, dass sie sich durchs Leben kämpfen musste und lieber selbst anpackt, als sich helfen zu lassen. Außerdem ist ihr Humor ist trocken und sie nimmt kein Blatt vor den Mund.
Vaughn ist dagegen am Anfang ziemlich unnahbar. Er wirkt wie jemand, der alles im Griff haben will und keine Schwäche zeigen kann. Gleichzeitig spürt man, dass da mehr in ihm steckt: Wut, Enttäuschung, Trauer. Der Skandal um seine Familie und die ständige Beobachtung durch die Presse haben ihn müde gemacht. Er versteckt sich hinter seiner Fassade aus Kontrolle und Zynismus und genau das reizt Billie.
Es knistert von Anfang an zwischen ihnen und die Autorin baut die Spannung hauptsächlich über kleine Momente wie Schlagabtausche, Blicke und stille Augenblicke im Stall auf. Dabei schwingt immer eine gewisse Ironie mit, aber auch viel Gefühl, und das Zusammenspiel aus Humor und Ernsthaftigkeit macht die Geschichte sehr glaubwürdig. Ganz große Empfehlung!

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Guter Auftakt

Heart of Night and Fire
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Heart of Night and Fire ist der erste Band einer Reihe und hat für mich die perfekte Mischung aus Magie, Action und Mysterien. Besonders das Magiesystem hat es mir angetan: Es wirkt einzigartig, ohne unnötig ...

Heart of Night and Fire ist der erste Band einer Reihe und hat für mich die perfekte Mischung aus Magie, Action und Mysterien. Besonders das Magiesystem hat es mir angetan: Es wirkt einzigartig, ohne unnötig kompliziert zu sein. Die Dämonenangriffe sorgen für ständige Spannung, und die Stadt selbst wirkt wie ein Charakter.
Die Handlung nimmt schnell Fahrt auf. Zarya flieht, trifft zufällig auf zwei Fremde, rettet sie und gerät dadurch in eine völlig neue Welt voller Intrigen. Ab da überschlagen sich die Ereignisse, aber nie in einer Art, die überfordert. Vielmehr entsteht ein angenehmes Tempo und man wird immer wieder mit unerwarteten Wendungen überrascht.
Die Traumsequenzen um den mysteriösen Mann sorgen für zusätzliche Spannung und geben Hinweise auf Zaryas Vergangenheit. Zwar gibt es vereinzelte Logiklücken und kurze Passagen, die etwas ruhiger sind, aber im Gesamtbild fällt das kaum ins Gewicht. Die Geschichte bleibt packend und emotional.

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