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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2026

Mehr Potenzial

A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1
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A Fire in the Sky von Sophie Jordan hat mich vor allem mit dem Setting sehr überzeugt. Das Königreich Penterra ist gut ausgearbeitet und interessant. Im Norden kämpfen die Menschen ums Überleben, während ...

A Fire in the Sky von Sophie Jordan hat mich vor allem mit dem Setting sehr überzeugt. Das Königreich Penterra ist gut ausgearbeitet und interessant. Im Norden kämpfen die Menschen ums Überleben, während es im Palast viele Intrigen gibt. Ich fand auch die Idee rund um die (ausgelöschten) Drachen und die Angst vor Magie sehr interessant. Der Schreibstil ist angenehm bildhaft und lässt sich gut lesen. Richtung Ende zieht die Spannung nochmal richtig an.
Die Protagonistin Tamsyn ist wie ein Spielball des Systems. Als Prügelmädchen lebt sie ein fremdbestimmtes Leben, das mich total wütend gemacht hat. Ihre Entwicklung und ihr Wandel kommen recht plötzlich und irgendwie hätte ich mit anderen Reaktionen von den anderen Figuren in der Geschichte gerechnet. Es hat sich irgendwie niemand so richtig daran gestört. Die Dynamik zwischen ihr und Fell hätte noch etwas mehr ausgearbeitet sein können und hatte meiner Meinung nach noch mehr Potenzial. Auch vom Ende war ich leider nicht ganz überzeugt. Ich mochte das Buch aber trotzdem und werde Band 2 auch lesen.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Große Empfehlung

Memories So Golden Like Us (Blue Eternity 2)
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Memories so golden like us hat mir richtig gut gefallen. Die Protagonistin Blair wirkt anfangs wie das klassische „perfekte Mädchen“, doch man merkt dann auch sehr schnell, wie viel Schmerz und Überforderung ...

Memories so golden like us hat mir richtig gut gefallen. Die Protagonistin Blair wirkt anfangs wie das klassische „perfekte Mädchen“, doch man merkt dann auch sehr schnell, wie viel Schmerz und Überforderung hinter ihrer Fassade stecken. Ihre Trauer hat Gabriella Santos de Lima richtig gut durch Blairs Handlungen und Gedanken dargestellt. Ich habe richtig mit ihr gelitten, weil mir auch Band 1 der Reihe noch so präsent war. Generell fühlt man sehr mit den Figuren mit.
Die Beziehung von Blair zu dem besten Freund ihres Bruders baut sich langsam und vorsichtig auf. Beiden merkt man ihre Verunsicherung sehr an und es gibt mehrere Momente, in denen sie irgendwie unterbrochen werden.
Ich fand auch diesen Unterschied zwischen Blairs innerer Welt und dem Druck, den sie von außen bekommt richtig gut dargestellt. Die sozialen Medien und Artikel, die dort veröffentlicht werden, werden nicht übertrieben dargestellt, sondern total realistisch. Umso schöner fand ich dann die Entwicklung, die Blair gemacht hat. Auch das Ende der Geschichte hat mir gefallen und ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Fesselnd

To Cage a Wild Bird
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To cage a wild bird hat mir wieder einmal gezeigt, wie fesselnd eine Dystopie sein kann. Die Handlung startet ohne große Umwege und man wird sofort in die Geschichte hineingezogen. Wenn man denkt, dass ...

To cage a wild bird hat mir wieder einmal gezeigt, wie fesselnd eine Dystopie sein kann. Die Handlung startet ohne große Umwege und man wird sofort in die Geschichte hineingezogen. Wenn man denkt, dass es nicht mehr schlimmer werden kann, wird man eines Besseren belehrt. Vor allem die Szenen in Endlock sind nervenaufreibend und die Atmosphäre ist voller Angst.
Mir hat es richtig gut gefallen, wie abwechslungsreich die Geschichte aufgebaut ist. Es gibt actionreiche Szenen, aber auch ruhigere Momente. Außerdem einige emotionale Einblicke und immer wieder Wendungen, die ich absolut nicht kommen sehen habe. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf und man fiebert sehr mit Raven mit, die ständig vor moralischen Entscheidungen steht.
Der Schreibstil passt auch wirklich perfekt. Die Autorin schreibt flüssig und sehr bildhaft. Ich konnte mir das Setting und die Figuren dadurch extrem gut vorstellen und bin schnell durch die Geschichte geflogen.
Ich möchte auf jeden Fall noch mehr von der Autorin lesen!

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Positiv überrascht

Rabid
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Rabid von Raven Kennedy und Ivy Asher hat mich sehr positiv überrascht. Die Geschichte wird aus Senecas Perspektive erzählt und ich konnte mich gut in sie reinfühlen, weil ihre Gedanken und ihre Zerrissenheit ...

Rabid von Raven Kennedy und Ivy Asher hat mich sehr positiv überrascht. Die Geschichte wird aus Senecas Perspektive erzählt und ich konnte mich gut in sie reinfühlen, weil ihre Gedanken und ihre Zerrissenheit auch so gut beschrieben wurden.
Im Prinzip wird man sofort in die Geschichte hineingeworfen. Die Zeremonie, die eigentlich alles verändern sollte, geht schief. Statt einer klaren Verbindung leben nun zwei Geister in Seneca und sie wird verstoßen. Bei ihrer Flucht stößt sie dann auf ein Rudel, dessen Alpha dominant und gefährlich ist. Trotzdem entsteht zwischen ihm und Seneca eine Anziehung und die Spannung zwischen Abstand und Verlangen wurde gut umgesetzt.
Die Handlung spielt nur innerhalb von einer Woche, weshalb alles irgendwie sehr schnell geht. Mich hat es aber tatsächlich nicht so sehr gestört. Es geht viel um Rudelstrukturen und Macht, aber auch Leidenschaft. Für mich war es die erste richtige Werwolf-Romance und es hat mir noch besser gefallen, als ich ursprünglich gedacht habe. Seneca ist mir auch total ans Herz gewachsen.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Düster und intensiv

Vesselless – Mein verräterisches Herz
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Vesselles von Cortney L. Winn hat mir richtig gut gefallen. Man ist schnell in der Geschichte drin und reist in eine düstere Welt mit Göttern, Seelenmagie und Machtspielen. Die Stimmung ist sehr kalt und ...

Vesselles von Cortney L. Winn hat mir richtig gut gefallen. Man ist schnell in der Geschichte drin und reist in eine düstere Welt mit Göttern, Seelenmagie und Machtspielen. Die Stimmung ist sehr kalt und hat sich unglaublich intensiv angefühlt.
Es geht hauptsächlich um Nizzara. Sie ist die Thronfolgerin in einem System, das auf Kontrolle und Gefühllosigkeit basiert. Dadurch hat sie einen inneren Konflikt, da sie eigentlich nichts fühlen darf, aber trotzdem zweifelt und selbstbestimmt sein möchte. Sie ist zwar stark, aber man merkt ihr auch ihre Unsicherheit an.
Dagen ist ein Deathwalker. Außerdem ist er der rechtmäßige tote König von Zarr. Er sammelt Seelen und ist dem Gott des Todes verpflichtet. Die Dynamik zwischen ihm und Nizzara ist aber nicht nur angespannt und düster, sondern manchmal auch humorvoll und ihre Beziehung entwickelt sich recht langsam.
Das Magiesystem in der Geschichte ist komplex und anfangs etwas überfordernd. Trotzdem kommt man wirklich gut in die Geschichte rein. Das wird einem vor allem durch den bildhaften Schreibstil erleichtert.
Insgesamt eine düstere und intensive Romantasy Geschichte, die ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

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