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Veröffentlicht am 06.05.2024

Okay

Whitestone Hospital - High Hopes
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Laura Collins möchte, wie ihre verstorbenen Eltern, Ärztin werden und im Whitestone Hospital arbeiten. Als sie herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt und sie die Beziehung beendet, muss sie sich wieder ...

Laura Collins möchte, wie ihre verstorbenen Eltern, Ärztin werden und im Whitestone Hospital arbeiten. Als sie herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt und sie die Beziehung beendet, muss sie sich wieder fangen. Da kommt die Zusage vom Whitestone gerade recht. Als Assistenzärztin hat sie ihren Traumjob ergattert. Bereits ihr erster Tag hat es in sich, sie hängt mit dem Bus im Stau und ein Gast kollabiert. Laura greift ein und ein ein junger Arzt kommt ihr zu Hilfe. Als sie später im Krankenhaus ankommt trifft sie auf Nash und den Mann aus dem Bus. Dr. Nash Brooks ist perfekt für seinen Job, charmant und sieht viel zu gut aus. Aber ist auch Lauras Betreuer und somit kann aus ihnen nichts werden. Doch ihre Gefühle sagen etwas anderes.


Die Whitestone Reihe liegt schon ewig auf dem SuB, da ich warten wollte bis die ersten Bände erschienen sind. Krankenhausgeschichten sind nicht so meins, Medizin dagegen schon, außerdem ich mag die Bücher der Autorin und wollte es versuchen. Laura wurde mir auf den ersten Seiten schon unsympathisch. Ich weiß nicht wie alt sie ist, aber sie benimmt sich wie ein Teenager. Alleine schon die Szene mit ihrem Handy und bevor es ins Krankenhaus geht hat mich wahnsinnig gemacht. Gleich am Anfang gab es eine Szene in der Laura und ein Fremder (ich habe immer noch nicht verstanden ob es Ian oder Nash war) im Bus einem Fremden das Leben retten. Und während sie das tun haben sie noch die Zeit zu flirten und anzügliche Gedanken zu haben. Auch während der Geschichte gab es Szenen in denen sie in der Gegenwart von Patienten bzw hinter einem Vorhang intim wurden, was ich sehr komisch fand. Die Liebesgeschichte zwischen Laura und Nash war für mich nicht existent. Sie treffen aufeinander und arbeiten zusammen und irgendwie scheint es die große Liebe zu sein. Es gab kein einziges Date oder treffen außerhalb der Arbeit, wenn man davon absieht dass Laura bei Nash übernachtet. Woher die Gefühle kamen weiß ich nicht. Nash fand ich eigentlich ganz okay. Er ist etwas mürrisch und all zu viel von seinem Leben erfährt man auch nicht. Trotzdem mochte ich ihn. Furchtbar schade ist, dass man keine Erklärung für sein Verhalten bekommt. Die Geschichte mit seiner Katze hat mir dafür gut gefallen. Das Setting fand ich wirklich gut beschrieben. Man wird durch verschiedene Stationen begleitet und erfährt wie der Betrieb in einem Krankenhaus läuft. Ich bin etwas sensibler in OP und Unfall Szenen, aber es ging. Trotzdem sollte man die Triggerwarnung beachten. Der Schreibstil war gut. Ich bin zwar nicht so in der Geschichte drin gewesen wie es hätte sein können, aber ich bin eigentlich gut vorangekommen. Sehr gestört hat mich das ständige Gegendere. Einmal wurde ein Satz fast doppelt geschrieben nur deswegen. Ich hatte im Kopf dass die Autorin das sein lassen würde. Am Ende gab es eine Szene mit Laura die mir persönlich als Cliffhanger besser gefallen hätte, aber das ist Geschmackssache. High Hopes hat mich insgesamt nicht so überzeugt wie ich es mir gewünscht habe. Ich werde Band 2 lesen und danach entscheiden ob ich die Reihe fortsetzen möchte.

Veröffentlicht am 29.04.2024

Einen Tick schwächer als die Vorgänger

New Dreams
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Nach einem Streit mit ihrer Mutter macht sich Elara auf nach Green Valley um bei ihrer Großmutter Abstand zu ihrer Mom zu bekommen. Doch bevor sie in dem kleinen Ort ankommt wird sie von einem Schneesturm ...

Nach einem Streit mit ihrer Mutter macht sich Elara auf nach Green Valley um bei ihrer Großmutter Abstand zu ihrer Mom zu bekommen. Doch bevor sie in dem kleinen Ort ankommt wird sie von einem Schneesturm überrascht und als ein Tier auf der Fahrbahn steht verliert sie die Kontrolle. Ihr Auto fährt nicht mehr und auch ihr Handy hat kein Akku mehr. Zum Glück kommt ihr ein junger Mann zur Hilfe, der sie mit nach Green Valley nimmt.
In Green Valley angekommen muss sie bei ihrem Retter, Noah, übernachten, da ihre Oma nicht öffnet. Am nächsten Tag sucht sie sich eine Arbeit, da sie die Reparatur ihres Wagens bezahlen muss und findet diese an der Tankstelle, gleich neben der Autowerkstadt in der Noah arbeitet. So treffen Noah und Elara immer wieder aufeinander. Er erzählt ihr von seiner Leidenschaft für Astrologie und seinem Traum Astronaut zu werden. Dann ist er wieder verschlossen und Elara weiß nicht wieso. Bis sie erfährt dass seine Ex-Freundin im Koma liegt.

Die ersten beiden Bände der Green Valley Reihe haben mir gut gefallen und so war es schön wieder in die Kleinstadt zurückzukehren.
Noah fand ich sympathisch und loyal. Alleine dass er für Annie da ist zeigt dass er ein guter Kerl ist. Ich kann mir nicht vorstellen wie er sich fühlen muss. Seinen Zwiespalt, die Schuldgefühle gegenüber Annie und auf der anderen Seite Elara, hat man gespürt und ich fand die Geschichte war gut gelöst.
Auch Elara war mir auf Anhieb sympathisch. Ich fand gut dass sie Abstand sucht und sich überlegt was sie für sich will.
Auch wenn mir dieses Buch einen Tick weniger gut gefallen hat als die Vorgänger so mochte ich es doch gerne. In dem Buch wurden, obwohl es so kurz ist mehrere Themen vermischt und keins kam zu kurz. So hat mir gefallen wie die Natur und das so wechselhafte Wetter beschrieben wurden und auch den Handlungsort wurde mir nähergebracht. Am besten hat mir alles rund ums Campen gefallen. Auch Noahs Liebe zu den Sternen kam immer wieder vor ohne zu viel zu werden und dabei hat man noch was gelernt. Ich habe es sehr gerne gelesen.
Auch der Schreibstil war wieder Top, so konnte ich mir die Natur und Personen gut vorstellen und Elaras Gefühle verstehen. Nur beim Verhalten von Elara auf Rebeccas (eine Freundin) Aussage, dass sie kein Alkohol trinkt bin ich etwas zwiegespalten, weil ich finde das sollte kein Problem sein.
Insgesamt fand ich das Buch einen Tick schwächer als die Vorgänger, trotzdem haben mir die Themen gut gefallen. Ich bin sehr auf den nächsten Band gespannt.

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Veröffentlicht am 25.04.2024

Teils gut, teils na ja

Als du mich sahst
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Solene Marchand’s 12-jährige Tochter steht total auf die Boyband August Moon. Als ihr Ex-Mann ihrer Tochter und dessen Freunden Tickets besorgt ist Isabella aus dem Häuschen. Für Mutter und Tochter gibt ...

Solene Marchand’s 12-jährige Tochter steht total auf die Boyband August Moon. Als ihr Ex-Mann ihrer Tochter und dessen Freunden Tickets besorgt ist Isabella aus dem Häuschen. Für Mutter und Tochter gibt es das volle Programm : Konzert, Meet& Greet und dann werden sie auf die Backstage Party eingeladen. Als die 38-jährige dort auf den knapp 20 Jahre jüngeren Hayes trifft, fühlt sie sich gleich zu ihm hingezogen. Und auch der Sänger scheint sie zu mögen und sie wirklich zu sehen. So bekommt sie seine Nummer und schon bald klingelt ihr Handy und sie beginnt eine Affäre mit Hayes, eine die geheim bleiben muss. Vor allem vor ihrer Tochter.

Irgendwann habe ich das Buch gesehen und wollte es gerne lesen. Lange bevor der Film in Gespräch war. Dass das Buch eine One Direction/Harry Styles Fanfiktion ist war mir klar, aber ich finde es hat nur einen kleinen Anteil im Buch eingenommen, ein bisschen Hayes Mode und sein Aussehen, aber nicht zu viel, falls das Sinn ergibt.
Ich hatte ein bisschen die Befürchtung, dass es kein Problem darstellen würde, dass sie doppelt so alt ist und es gleicht losgehen würde. Zumindest am Anfang hat sie immer wieder Zweifel geäußert, was immerhin ein guter Ansatz war.
Zu den Protagonisten.
Hayes fand ich größtenteils sympatisch. Er ist jung, charmant, und selbstbewusst und weiß definitiv wie man die Menschen um den Finger wickelt. Dadurch dass er es gewöhnt ist zu bekommen was er will, in dem Fall Solene kam er auch manchmal zu fordert und bestimmend rüber.
Solene mochte ich Anfangs gerne. Wie erwähnt fand ich gut, dass sie sich nicht gleich auf Hayes eingelassen hat und Zweifel hatte. Nervig fand ich, dass gefühlt hundert mal erwähnt wird dass er ja erst 20 ist, als würde das etwas ändern. Sie hat ein Kind, einen Job und kann nicht alles stehen lassen. Nach und nach fand ich sie dann nicht mehr so, dass sie sich gut benimmt und dachte öfters, dass sie einfach nur selbstsüchtig ist. Ich verstehe dass sie sich nach Liebe sehnt, egal ob sie 20 oder 40 ist und auch dass sie nicht alles aufgibt weil über sie geredet wird. Nur hat sie sich durch ihre Handlungen oft genau so fordernd verhalten wie Hayes.
Isabelle hat nur einen kleinen Teil des Geschichte ausgemacht. Ich fand ihre Reaktionen ein bisschen unglaubwürdig. Zwar reagiert sie auf das was ihre Mutter sagt, aber ich hätte mir da mehr Geschrei und Tumult erwartet. Immerhin geht ihre Mutter mit ihrem Idol aus.
Vom Schreibstil her fand ich das Buch größtenteils gut. Ich hab mich unterhalten gefühlt, konnte mir die Orte vorstellen und bekam ein Bild von den Protagonisten. Auch die Kunst und Solenes Galerie haben einen Teil der Geschichte ausgemacht was ich toll fand. In den Buch war es ebenfalls von Vorteil etwas französisch zu können, da Solene sich als Anglofrancophone(?) öfters mal auf Französisch unterhält und nicht immer übersetzt wurde.
Gestört haben mich so manche Beschreibungen. So wurde zum Beispiel immer wieder Hayes „breiter Mund“ (was auch immer das sein soll) beschrieben. Auch die vielen Doppelungen haben mir mit der Zeit genervt. So sagt Solene etwas und Hayes wiederholt es, oder ähnlich.
Dass es ein bisschen sexy im Buch werden wird hab ich mir fast gedacht, aber irgendwann war es nur noch zum Augen verdrehen. Ständig wurde sie oder er befummelt, auch öffentlich. Manchmal hatte ich das Gefühl wenn Solene mal keine Lust hatte (ob es beim Sex war oder zu ihm zu reisen) hat er so lange gebettelt bis sie nachgab). Zu sagen sie reisen, haben Sex und reisen weiter, wäre keine Übertreibung).
Obwohl der Anfang gut war, hab ich mich nach der Hälfte gefragt was eigentlich noch passieren soll. Es war langatmig und mir hat ein Kick gefehlt. Trotzdem bin ich froh das Buch gelesen zu haben, kann es allerdings nur bedingt empfehlen.

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Veröffentlicht am 21.04.2024

Bis jetzt das schwächste

Die kleine Bäckerei in Brooklyn
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Als Sophie das Angebot bekommt nach New York zu gehen, zögert sie, denn sie hat gerade eine Trennung hinter sich, die ziemlich übel war. Da sie den Tapetenwechsel gut gebrauchen kann gibt sie sich einen ...

Als Sophie das Angebot bekommt nach New York zu gehen, zögert sie, denn sie hat gerade eine Trennung hinter sich, die ziemlich übel war. Da sie den Tapetenwechsel gut gebrauchen kann gibt sie sich einen Ruck und sagt schließlich zu. Die Einreise in die USA verläuft gut und auch in Brooklyn kommt sie zurecht. Schnell freundet sie sich mit ihrer Vermieterin Bella an, die eine Bäckerei betreibt. Als Bella viel zu tun hat, bietet Sophie ihre Hilfe an und lernt so Bellas Cousin Todd kennen. Todd ist attraktiv, charmant und liebt wie Sophie gutes Essen. Er scheint perfekt für einen Flirt, doch warum warnt Bella Sophie vor ihm?

Ich lese die Romantic Escapes Reihe ziemlich durcheinander, was zum Glück möglich ist. Das Setting New York hat mir zusagt und so wurde es dieser Teil.
Das Buch hat toll begonnen und man hat ein bisschen Zeit Sophie kennenzulernen bevor es mit Brooklyn losgeht.
Sophie fand ich war bodenständig und sympatisch. Man bekam einen Einblick in ihr Leben und ihre Arbeit. Ein bisschen hat mir das Backen gefehlt, von dem man nur am Ende wirklich etwas mitbekommt. Ich hatte mir da viel mehr erhofft. Genervt hat sie mich damit, dass sie ständig wiederholt wie gut Todd doch aussieht.
Todd ist schon ein ziemlicher Playboy, alle sind verrückt nach ihm und auch die ein oder andere will nicht verstehen dass er nichts von ihr will. Dennoch fand ich ihn nicht unsymphatisch oder Klischeehaft.
Bella mochte ich ganz gerne und auch der nette Kräutermann Wes war mir auf Anhieb sympathisch.
In den anderen Büchern der Autorin habe ich mehr das Gefühl vom Land bekommen. Mir hat in diesem Buch das „Reisefeeling“ gefehlt. Etwas das mir New York oder die amerikanische Kultur näherbringt. Zwar unternehmen die Protagonisten etwas, allerdings wurde zum Schluss einfach nur in einem Abschnitt aufgezählt was sie noch gemacht haben. Das fand ich sehr schade.
Was ich in Büchern nicht mag und auch nicht verstehe ist wie man Kummer immer mit Sex „wegwischt“. Einer der Protagonisten ist traurig? Ach, sie landen in der Kiste und alles ist wieder gut. Nein, das geht mir nicht in den Kopf. Auch im Allgemeinen fand ich war es zu viel Spice.
Von den drei Teilen der Reihe, die ich bisher gelesen habe, fand ich diesen hier am schwächsten. Trotzdem würde ich noch weitere Teile lesen wollen.

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Veröffentlicht am 15.04.2024

Romance + Thrill

SORRY. Ich habe es nur für dich getan
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Es ist ein ganz normaler Tag in San Francisco. Die junge Journalistin Robyn ist gerade im Büro angekommen, als die Polizei dort auftaucht. Ihr Ex- Freund Julian ist verschwunden, und da er keine Familie ...

Es ist ein ganz normaler Tag in San Francisco. Die junge Journalistin Robyn ist gerade im Büro angekommen, als die Polizei dort auftaucht. Ihr Ex- Freund Julian ist verschwunden, und da er keine Familie hat, hat die Polizei sich an sie gewendet. Die Gedanken an ihrem Ex beunruhigen Robyn und sie fragt sich was mit ihm passiert ist. Um Antworten zu finden wendet sie sich an Cooper, ihren besten Freund, für den sie eigentlich mehr empfindet. Aber dann gerät Cooper unter Verdacht und bald weiß Robyn nicht mehr wem sie noch trauen kann. Am allerwenigsten sich selbst.

Als Thriller und Romance Fan musste ich „Sorry“ einfach haben und Bianca Iosivonis Bücher finde ich ebenfalls wirklich toll, so war klar, dass das Buch bei mir einzieht.
Das Buch fängt interessant an und man wird sofort mitgerissen und möchte wissen was passiert und wie es weitergeht.
Die Handlung ist geschickt in Gegenwart und Vergangenheit aufgeteilt und Robyns Gedanken über das Verschwinden Julians hat mich so neugierig gemacht. Der Anfang von Robyn und Julians Beziehung, gemischt mit seinem Verschwinden war absolut genial gemacht, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Man liest die Gegenwart und die Vergangenheit und versteht nicht warum die Protagonistin so denkt. Bis nach und nach alles erklärt wird und man dann gut nachvollziehen kann was passiert,
Mir hat der Schreibstil wirklich gut gefallen. Ich war sofort im Buch drin und hab beim Lesen oft die Zeit vergessen. Ich hatte so meine Theorie was passiert sein könnte, dachte aber das sei zu einfach, so hat mich das Ende überrascht. Bisher hatte ich noch kein Buch das Romance und Thriller so verbindet und mir so gut gefallen hat. Ich fand das Buch einfach krass. Der Schreibstil hat mich ins Buch gesogen. Das Buch ist eine Nummer für sich, lest es am besten selbst.

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