Wer bist du ohne das Leben auf der Bühne?
She’s a Star!Ein Nichts. Doch das würde unsere Hauptfigur, Jessamyn, sich niemals selbst eingestehen.
Ihr Leben ist die Bühne und das obwohl sie bisher keinen einzigen Erfolg vor zu weisen hat. ihr großer Auftritt ...
Ein Nichts. Doch das würde unsere Hauptfigur, Jessamyn, sich niemals selbst eingestehen.
Ihr Leben ist die Bühne und das obwohl sie bisher keinen einzigen Erfolg vor zu weisen hat. ihr großer Auftritt lässt noch immer auf sich warten doch weil sie dieser Wahrheit nicht ins Auge schauen möchte, gaslighted sie sich selbst in den eigenen mentalen Abgrund.
Für den Leser wird sie sofort zu einer unmöglich unverschämten Antiheldin, der man wirklich nichts Gutes wünscht. Dementsprechend liest sich der Roman eher wie eine selbstzerstörerische Bombe, dei deren Explosion man als Zuschauende Person nicht beiseite sehen kann.
Der Schreibstil befeuert diese Lebenshaltung von Jessamyn mit einer Vielzahl an mehrdeutigen Ausdrücken und Gedankengängen, die oft total aus der Luft gegriffen sind und Jess dabei helfen, sich weiter in ihre ach so verzwickte Situation rein zu steigern. So artet das ganze Schritt für Schritt in ein Extrem aus.
Was mir gegen Ende etwas gefehlt hat, ist zu sehen, wie Jess nun den verdienten Schlag ins Gesicht bekommt und dementsprechend reagiert.
Würde sie aufwachen? Endlich sehen was vor sich geht?
Für mich hat sie auf keinen Fall noch eine Chance verdient, das möchte ich gar nicht behaupten- mir wäre nur wichtig gewesen zu sehen, inwiefern oder ob überhaupt sie die Ereignisse gegen Ende versteht oder verarbeitet und wie viele Eindrücke und Perspektiven Meredith Hambrock noch in diesen Fiebertraum hätte einweben können.